News RIPE: Europa gehen IPv4-Adressen aus

przszy

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Niemand hätte früher gedacht, dass die Ära der im Jahr 1981 definierten vierten Version des Internetprotokolls mit den rund vier Milliarden Adressen irgendwann zu Ende gehen könnte. Nun gibt der für Europa zuständige Adressverwalter RIPE Network Coordination Centre bekannt, dass man beim letzten /8-Block angekommen sei.

Zur News: RIPE: Europa gehen IPv4-Adressen aus
 

nom3rcy

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nach der statisik sind in 2 wochen die ip adresse alle?
kann gar nicht sein.
 

Highspeed Opi

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Was für eine Befürchtung... man kann heute bereits dank vieler Techniken und vieler unvorsichtiger Nutzer alles und jeden verfolgen. Da wird IPv6 wohl kaum den Braten fetter machen, besonders wenn man in Facebook registriert ist und/oder ein Handy (Android, iOS) besitzt.
Oder sehe ich das falsch?
 

makus

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Die Meldung kommt so ca. alle 6-12 Monate. Nicht beachten. Wir werden auch 2050 noch davon hören das übermorgen die IPs ausgehen.

Wie siehts eigentlich mit Oil Peak aus, da warte ich auch schon 10 Jahre jetzt drauf, aber diesmal kommts ganz sicher 2015.

Weckt mich wieder auf wenn ihr was neues habt.
 

Pat

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Kommt mir auch so vor - sind die Adressen jetzt schon wieder ausgegangen? :D Gab doch schon zig counter...
 

HighTech-Freak

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und somit ohne große Mühe zurückverfolgt werden könnte.
und auch attackiert werden könnte. Nachdem die Schließung von Sicherheitslücken mehr schlecht als recht funktioniert werden wir mit IPV6 noch viel mehr denn je auf Firewalls angewiesen sein. Viele Probleme werden duch ipv6 nur am Papier gelöst. Wo heute ein NAT-Router steht, steht morgen (hoffentlich) eine normale Firewall. Wenn man dort aber erst wieder alle eingehenden Verbindungen sperrt (aus Sicherheitsgründen für die meisten User sicher kein Fehler) bräuchte man erst wieder UPNP um die Firewall dynamisch zu öffnen für P2P-Dienste.
Die zerstörte Privatsphäre durch die Mac-Adresse in der IPV6 ist auch mehr als bedenklich...

Aber gut, die IPs gehen ja schon sein Jahren aus. Is also nix neues. Bis IPv6 eingeführt ist (flächendeckend) vergehen noch mindestens 10 Jahre.

MfG, Thomas
 

marcol1979

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Einfache Lösung, schnipp schnapp China ab.
Hat zudem den positiven Effekt das die Hackerattacken, Wirtschaftsspionagen etc. um über 90% zurückgehen.
 

DrToxic

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Ich fürchte, dass es für viele Menschen meiner Generation in Zukunft mit IPv6 irgendwie bitter wird.

Gerade alt genug, um erlebt zu haben, wie man mit IPv4 mehr oder weniger anonym war (einfach Router resetten zum Wechseln z.B.), aber definitiv jung genug, um den Rest des Lebens mit IPv6 zu verbringen, wo jede Person einen persönlichen Adressbereich und jedes Gerät eine eigene Adresse zugewiesen bekommt.

So entstehen glaube ich all' diese Menschen, die dann jammern, dass früher alles besser war..? :D

Ich seh die zukünftigen Jugendlichen schon vor mir "Jetzt fängt der Oppa damit wieder an.." :D
 

Dragon45

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aspro

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terraconz

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Provider haben eh noch einen dicken Batzen auf Lager also nicht so schlimm. Aber man merkt es schon auch wir haben angefangen mit Juli allen Business Internet Kunden nur noch eine öffentliche statische IP zuzuweisen anstatt automatisch ein 4er Netz wie all die Jahre davor. Will der KD jetzt mehr Adressen haben muss er das einreichen und glaubhaft begründen wofür er das braucht das geht dann an ne Abteilung die darüber entscheidet (nicht sehr schlau!).
 

F_GXdx

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teufelernie

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Ich kann die Sichtweise von einigen deutschen ISPs beleuchten:

"Wir" haben noch einige Adressen, bekommen jedoch seit ca. sechs Monaten vom RIPE keine weiteren Netze.
Da unser Pool nicht unbegrenzt ist und die Kunden dennoch V4 benötigen, ziehen wir aktuell viele Server(farmen) hinter ein NAT und räumen so externe Adressen.

Auch gibt es immer wieder Spezialisten, die für "Suchmaschinenoptimierung" ein "Class C" bzw. /24 Netz (255 IPs) für EINEN Server haben wollen. Solche Sachen, und geile Firmen wie General Motors über die US-Version der Ripe, die ARIN mit Ihren paar "Class A" Netzen sorgen dafür, dass es in Europa bei der RIPE keine Adressen mehr gibt.
Zudem sitzen viele Provider auf Netzgrößen, die sie nichtmal in zehn Jahren in Stückchen an Kunden assigned haben werden.

Im Endeffekt sind die Adressen also nicht weg, sondern die Verwaltung suckt derbe.
Kurz und knapp: Alles Deppen, außer Mutti!
 

Konti

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Was für eine Befürchtung... man kann heute bereits dank vieler Techniken und vieler unvorsichtiger Nutzer alles und jeden verfolgen. Da wird IPv6 wohl kaum den Braten fetter machen, besonders wenn man in Facebook registriert ist und/oder ein Handy (Android, iOS) besitzt.
Oder sehe ich das falsch?
Ich denke, es geht eher um folgendes:
Heute bekommt man wohl jeden Tag ne neue IP. Wenn jemand dich nun anhand deiner IP zurück verfolgen will, geht das am nächsten Tag schon nicht mehr. Überhaupt können dann nur noch Behörden beim Provider nachfragen, wer du bist.

Mit dem neuen Protokoll sollen IPs wohl länger halten.

Die zerstörte Privatsphäre durch die Mac-Adresse in der IPV6 ist auch mehr als bedenklich...
Ui ... und das ist wirklich mal eine ganz krasse Sache. Davon wusste ich noch gar nicht.
Somit braucht's dann auch keine Vorratsdatenspeicherung mehr. Man wird anhand der MAC-Adresse jederzeit eindeutig zugewiesen werden können (es sei denn, man wechselt die Netzwerkkarte .. oder es gibt Hacks, um sowas zu fälschen).



Naja ... eventuell sind dann Netzwerke wie TOR bald ganz groß im Kommen ... bis sie verboten werden.
 
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TheCadillacMan

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Wo heute ein NAT-Router steht, steht morgen (hoffentlich) eine normale Firewall. Wenn man dort aber erst wieder alle eingehenden Verbindungen sperrt (aus Sicherheitsgründen für die meisten User sicher kein Fehler) bräuchte man erst wieder UPNP um die Firewall dynamisch zu öffnen für P2P-Dienste.
Wieso braucht man UPnP? Deinen NAT-Router musst du doch auch konfigurieren, wenn du bestimmte Ports brauchst. Das macht dir nichts aus?
Die zerstörte Privatsphäre durch die Mac-Adresse in der IPV6 ist auch mehr als bedenklich...
MAC-Adressen sind nur in den Link-Local-Adressen enthalten, die nicht ins Internet geroutet werden und somit nie dein Heimnetz verlassen.


Überhaupt zum Thema "anonymes" Internet und zum Thema "früher™":
In der Anfangszeit von IPv4 (also noch früher) war auch niemand anonym im Internet. Jeder Rechner musste eine eindeutige IP bekommen (genau wie bei IPv6!), weil an NAT noch nicht zu denken war und das Design des Internets das auch vorsieht.
NAT und dynamische IPs sind nur "Krücken" um den IPv4-Raum besser nutzen zu können. Ohne NAT wären die IPv4-Adressen spätestens mit der Einführung von Smartphones ausgegangen, eher noch früher.
Und anonym ist man ja heute auch nicht (Stichwort: Cookies). Außerdem kann ein ISP auch heute schon sagen wann welche IP welchem Kunden zugewiesen war.

Außerdem gibt es ja durchaus Datenschutzmechanismen in IPv6:
Einerseits die Privacy Extenions, wodurch die Interface-ID regelmäßig gewechselt wird. Diese sind z. B. im IPv6-Stack von Windows 7 schon implementiert und standardmäßig aktiv.
Andererseits hat ja z. B. die Telekom schon angekündigt, ein automatisches Wechseln der Netzwerk-ID zu ermöglichen. (Was auch durchaus im Interesse der ISPs ist, weil man mit einem festen IPv6-Netz bequem mehrere Server an einem herkömmlichen DSL-Anschluss betreiben könnte.)
Wenn man das beides nutzt, ist man mit IPv6 genauso "anonym" im Internet wie heute.
 
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