News Roadmap: 3D-NAND soll 2021 bereits über 140 Layer besitzen

v_ossi

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#2
Technisch sicherlich interessant, aber bei einem rein privaten Kauf für mich doch eher kein kaufentscheidendes Kriterium.

Aber ich hoffe einfach mal, dass mit der verbesserten Fertigung die Preise fallen und 128GB (oder sogar 256GB) SSDs aussterben.
 

tranc3r

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#3
@v_ossi: Warum sollen kleinere SSD´s aussterben? Für ein Office Pc braucht man keine 500GB oder mehr da langt die gute 128GB SSD für 30€ statt die 500GB für 100€.
 

frankkl

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#4
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#5
Das bedeutet, dass es dann auch 4-8 TB für den Preis einer heutigen 1-2 TB M2 gibt.
 

estros

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#6
@frankkl
Wo hast du das denn aufgegriffen?!
Ich würde sogar von höherer Haltbarkeit sprechen, da weniger Strom und Fläche benötigt dort.
 

Cool Master

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#7
@Vissi

"gibt?" Nein. "Geben kann?" Ja.

Es gilt immer Angebot und Nachfrage und wenn das Angebot nach wie vor so weit unten ist wie es aktuell ist die Nachfrage aber immer noch so hoch ist oder höher wird wird es evtl. sogar teurer.
 

frankkl

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#8

Smily

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#9
Hab mal ne doofe Frage. Was wäre eigentlich so schlimm daran, SSDs einfach größer zu machen? Statt 2,5" einfach 3,5" nehmen, Platz ohne Ende. Für nen Laptop dann nicht zu gebrauchen, aber in heutigen PC Gehäusen ist so viel Luft, da kann man auch 3,5" SSDs einbauen, ohne dass es stört.
Ist günstig, weil man mit normaler Technik locker das Doppelte oder 3fache an Kapazität erreichen kann, ohne auf teure Spezialtechniken zurückgreifen zu müssen.

Oder gibt es einen technischen Grund (Geschwindigkeit, Wärme usw,) dass niemand günstige 3,5" baut?
 
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#10
Technisch sicherlich interessant, aber bei einem rein privaten Kauf für mich doch eher kein kaufentscheidendes Kriterium.

Aber ich hoffe einfach mal, dass mit der verbesserten Fertigung die Preise fallen und 128GB (oder sogar 256GB) SSDs aussterben.
95% der Kunden weiß auch nicht, wie viele Layer die Chips ihrer SSD haben. Und das ist auch kein Werberelevanter Wert. Aber das Ergebnis gewinnt Kunden. Nämlich deutlich größere SSDs zu kleineren Preisen!

Aber warum sollen kleine SSD`s aussterben? Für viele Anwendungen sind 128-256GB vollkommen ausreichend. Tellerrand und so. Oftmals benötigt man nur eine relativ kleine SSD, z.B. für eine Datenbank und kann den Rest auf HDDs oder SAS Platten unterbringen. Gerade im Serverbereich ist es oft so. Warum also eine 10TB SSD dort reinbauen, wenn man effektiv vielleicht 150GB braucht?

Auch im Heimbereich sind zumindest die 256GB Modelle noch recht gut Nutzbar. Immer mehr Leute haben ein NAS zu Hause und brauchen nur Speicher für ein paar Programme. Warum dann eine 1TB SSD im Rechner verbauen, wenn 256GB mehr als dicke reicht? Auch auf Notebooks und in officerechnern braucht kaum einer mehr als 128-256GB. Besonders bei fallenden Preisen sind kleine SSDs umso spannender für viele Kunden.

In meinem Arbeitsnotebook reichen mir 256GB dicke aus (hätte ich nicht noch 1-2 Spiele für unterwegs installiert, die man zur not auch auf einem USB stick unterbringen könnte) würden mir da auch 128GB ausreichen.

Wenn so eine 256GB SSd dann für 25€ über die Ladentheke geht, dann würde ich mich ziemlich freuen. Dann kann man auch ein günstiges Raid für Systemplatten aufbauen und Ausfallzeiten minimieren.

Oder gibt es einen technischen Grund (Geschwindigkeit, Wärme usw,) dass niemand günstige 3,5" baut?
Das hat einige Gründe, die ich dir gerne aufzähle.

1. Es ist für die Hersteller günstiger, wenn man nur wenige Serien fertigen muss. 2,5" bekommst du in den PC, ins Notebook und in den Server. Du musst nicht für jede Kategorie eine extra SSD fertigen. Du kannst überall die gleichen Gehäuse und ähnliche Grundplatinen nutzen.

2. Der Bedarf besteht nicht. 2,5" sind kein limitierender Faktor bei gängigen Größen. Privat gibt es aber wenige Kunden, die den Bedarf an super großen SSDs hat. Du kannst in ein 2,5" Gehäuse problemlos deutlich über 100GB an Flashspeicher unterbringen. Für gängige Größen ist da auch keine Spezialhardware nötig. Eher im gegenteil. Größere Flashchips wären viel teurer, daher nutzt man ja 3D Nand. Die Größen wo 3,5 Zoll Sinn machen, sind höchstens für Firmenkunden interessant.

3. 3,5 Zoll stirbt langsam aus. Viele Leute benutzen nur noch mobile Geräte wie Notebooks. Und selbst bei PC Gehäusen verzichtet man zunehmend auf 3,5 Zoll. In meinem InWin 303 kann man mit hängen und Würgen zwei 3,5 Zoll Platten verbauen, aber auch nur behelfsmäßig, da eigentlich zu wenig Platz ist. In Servern verwendet man, außerhalb von Storagesystemen, wo heute meistens eh noch festplatten zum einsatz kommen, auch hauptsächlich 2,5 Zoll Laufwerke.

4. Speicherdichte. Du bekommst mehr Speicher pro Volumen mit 2,5 Zoll Laufwerken hin, als mit 3,5 Zoll. Der Technische Bedarf für 3,5 Zoll bei aktueller technik erst sehr spät da. Bei 100TB machen aktuell 3,5 Zoll halbwegs sinn. Aber keiner wird sich Privat eine SSD mit annähernd so viel Speicher kaufen. 3, 4 oder auch 25TB kann man problemlos mit 2,5" Laufwerken realisieren.

Das sind so die Hauptgründe, warum es privat keine 3,5" SSDs gibt. Mittelfristig werden auch die 2,5 Zoll Platten wohl verschwinden. Mit M.2 SSDs oder im Serverbereich mit dem Ruler-Format kann man noch kompaktere geräte bauen. Noch höhere Speicherdichten schaffen und noch günstiger produzieren. Aber das wird noch etwas dauern
 
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#12
@Smily

Es ergibt kein Vorteil auf 3,5" zu gehen. Das teuerste an einer SSD ist nicht das Gehäuse sondern der Controller und die NANDs vor allem die Herstellung ist teuer und da spielt es keine Rolle ob ich z.B. 8 NANDs in ein 2,5" Gehäuse packe oder 12 NANDs in ein 3,5" Gehäuse. Der Preis pro NAND ist effektiv gleich vor allem weil effektiv jedes NAND was produziert wird bereits verkauft ist.

Der einzige Vorteil welchen 3,5" SSDs hätten wäre eine mögliche bessere Kühlung, die aber nicht wirklich benötigt wird.
 

lynx007

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#13
Technisch sicherlich interessant, aber bei einem rein privaten Kauf für mich doch eher kein kaufentscheidendes Kriterium.

Aber ich hoffe einfach mal, dass mit der verbesserten Fertigung die Preise fallen und 128GB (oder sogar 256GB) SSDs aussterben.
So ein Quatsch. Habe mir erst gerade eine 120GB SSD für 30€ von Kingston gekauft. Mein 250GB wurde jetzt nach 4 Jahren langsam voll. Und für nur 30€ habe ich keine bessere gefunden und meine 250GB haben ewig gebraucht bis ich sie jetzt voll bekommen habe. Nicht jeder ist ein Messi. Und die HDDs hat man ja auch noch.

Bin sogar am überlegen die in mein Notebook zu bauen wo eine 250gb von cruzial ihr werk verrichtet. Im Notebook brauche ich keine 250gb. Und 250gb kosten noch immer 60-100€ wen man nicht voll auf Qualität und Garantie verzichten will.

Auch bei meinem neuen Computer werde ich vermutlcih lieber auf eine kleine dafür möglichst schnelle Systemplatte von 60gb zurückgreifen. Warum soll ich viel Geld für eine SSD ausgeben die ich nur für Office, Spiele, Filme und Internet nutze. Totaler unsinn. Da habe ich lieber viele kleine SSDs drinnen und nutze dann auch die dafür vorgesehenen Sata anschlüsse und mach mir, falls möglich, vielleicht noch nen Raid5 draus. Denn ein Problem haben SSDs. Wen sie stirbt, dann sind auch die Daten weg.
 
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Cool Master

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#14
128-256 GB SSDs sind tot. 500 GB kosten kaum noch mehr als 250 bzw. 256

Nehmen wir mal das 850 Evo Beispiel:

250 GB --> 80 € --> 0,32 Cent/GB
500 GB --> 120 € --> 0,24 Cent/GB

Da würde ich direkt auf 500 GB gehen.
 
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#15
@v_ossi: Warum sollen kleinere SSD´s aussterben? Für ein Office Pc braucht man keine 500GB oder mehr da langt die gute 128GB SSD für 30€ statt die 500GB für 100€.
Irgendwann lohnt sich Herstellung und Vertrieb nicht mehr. Daher sind 32 GB SSDs ja bereits ausgestorben obwohl sie mehr als ausreichend Platz böten für schlanke Linux Installationen die als Dataless Clients konfiguriert werden. Früher konnte man das schön bei HDDs mitverfolgen. Es kam ein neues Topmodell, alle vorhandenen Modelle rutschten im Preis um eine Stufe nach unten und der unterste verschwand vom Markt.

BTT:

Ist da noch Reserve für die nächsten paar Jahre oder hat man schon das Potenzial ausgeschöpft und es gibt dann nur noch minimale Fortschritte?
 

v_ossi

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#16
Wurde hier im Forum glaube ich schon öfter so erklärt ?

frankkl
Und wie kommt es dann, dass die TBW bei den neueren SSDs immer weiter ansteigen?

@tranc3r: Naja, sicherlich reichen 128GB für viele Office Rechner, vor allem im gewerblichen Bereich, wo der Rechner ja häufig nicht mehr als den Zugang zum Firmennetzwerk darstellt und keine Daten speichert, aber gerade privat (worauf ich hinaus wollte) würde ich 128GB nicht mehr empfehlen, weil 128GB doch recht schnell voll sein können.

Selbst mein Vater, der keine 50GB Steam Spiele installiert, sondern nur ein paar Programme auf seinem Rechner hat, seine 0815 Office Dokumente und Fotos, würde damit nicht auskommen. Und die Datenmengen werden ja in Zukunft nicht kleiner, zumal man heute tendenziell eher mehr Fotos macht.
(Cloud Speicher ist hier natürlich eine Lösung, aber mindestens eine Version meiner Daten habe ich auch gerne noch lokal bei mir und das würde ich auch Jedem empfehlen)

Davon abgesehen, wenn mit möglich sind, ist es nicht unwahrscheinlich, dass bei den prognostizierten 140 Layern und QLC-Technik ein einzelner Die schon 256GB Speicherplatz anbietet. Da ist es vermutlich wirtschaftlicher nicht unnötig viele Serien anzubieten.

PS.: siehe auch Wattwanderer, der war schneller.
 
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#17
Wenn die scheiß Windows Updates nicht wären, käme man auch mit einer 60GB SSD für Schreibmaschinenersatz und etwas Internet aus.
Habe einen alten Laptop mit 60GB ausgestattet, dann kam Update, ist fehlgeschlagen, wird zurückgesetzt, reset, wird zurückgesetzt, reset wird.....
Hab schließlich alles Platt gemacht.
 

Cool Master

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#18

tranc3r

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#19
@v_ossi: Ich habe von dem Heim 08/15 Anwender gesprochen mit dem 350€ Notebook das ein Pentium oder i3 enthält langen die 128/256GB Speicher. Für alles mehr hat man die 2-4TB 2,5" Festplatte die nicht nur Billiger sondern auch mehr Platz hat.
Manche hier im Forum sollten echt mal im Laden oder sich bei Leuten umhören die von PC usw. null Ahnung haben und hören was diesen Leuten wichtig ist. Nicht das die Datei mit 4GB in 20 Sekunden fertig ist sondern der Preis und was man dafür bekommt.
 

lynx007

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#20
128-256 GB SSDs sind tot. 500 GB kosten kaum noch mehr als 250 bzw. 256

Nehmen wir mal das 850 Evo Beispiel:

250 GB --> 80 € --> 0,32 Cent/GB
500 GB --> 120 € --> 0,24 Cent/GB

Da würde ich direkt auf 500 GB gehen.
Natürlich kosten sie mehr. In der Summe kosten sie fast das doppelte! Die kleinen SSDs sind mit sicherheit nicht tot. Ganz im gegenteil, viel mehr können sich mal schnell eine SSD Leisten die vorher darauf verzichten mussten. Ich habe mir damals den einstig in das SSD-Zeitalter noch 180€ kosten lassen. Eine Summe die ich selber nicht mehr bereit bin zu investieren weil es meiner Meinung nach Quatsch ist, Geld in nen Speicher zu investiren der erst nach 5 Jahren voll wird. Mir hätte damals vielleicht auch 120gb gereicht.... Damals dachte ich aber, das es gerade bei der ersten SSD mit dem OS drauf doch zu wenig wäre. Aber wen ich nur office brauch, dann bräuchte ich niemals 250gb oder mehr! Ich für etwas Geld aufwenden, was ich nicht nutzen würde.
https://www.computerbase.de/preisvergleich/?phist=977940

Nicht jeder kann oder möchte mal einfach mal 100-200€ für eine SSD auf den Tisch legen. Es gibt ja noch andere Kostenpunkte wie Auto, Familie und Haus. 30€ wiederum für bisl mehr schnellen Speicher tun überhaupt nicht weh. Auch wen er im verhälnits aufs Gigabyte teurer angeboten wird. Es totaler blödsinn zu sagen das eine 500GB oder ein Terabyte ein schnäpchen ist, wen ich dafür in der Summe deutlich mehr auf den Tisch legen muss und sie nicht zwingend brauche. Klar ich kann sie Zumüllen... Das kostet alles noch Geld. Mein Geld das ich woanders Sinnvoller verwenden kann. Man kauft das was man braucht. Und nur weil mir das die Industrie es mir mehr Speicher als schnäpchen verkaufen möchte, die in wirklichkeit die Preise diktiert und sie genau auf die tatsächlichen Nachfrage auch staffelt, heist es um gekehrt das es sich für mich und meinen Bedarf auch lohnt. Totaler konsum Unsinn. Man kauft das was man braucht mit bisl puffer wen es gerade im Angebot ist. Wen man aber blind mehr kauft als man braucht, ist es im besten fall sellten auf lange sicht auch wirklich günstiger.
 
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