News Samsung 990 Pro: Gefälschte SSDs auch in Europa im Umlauf

mibbio schrieb:
nicht der Händler.

Schöne Opfer/Täter Umkehr.
Wenn der Händler Teile aus dubiosen Quellen (bestimmt billiger) besorgt und ohne Prüfung/ohne Gedanken noch an Kunden weiterverkauft, hat er mit allen Konsequenzen zu leben. Er konnte ja jetzt plötzlich doch alle SSDs im Lager auch überprüfen?
Da ist eine Nennung vom dem Saftladen noch das kleinste Thema.
 
Als noch stolzer Besitzer einer 990 Pro 4 TB bin ich besorgt. Meine wird in Magician nicht erkannt. Aber sie sitzt in einer externen IcyBox, ich denke mir die funkt dazwischen. Sie ist aber schwarz, und ich habe es schon fertig gebracht sie komplett voll zu schreiben :D
 

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@Nuclear Extern macht oft/immer? Propleme, schon früher (jahre zurück) glaube es kann nur direkt im pci slot genau überprüft werden.
 
Ebay: Durchgeführte Schritte:
Wir haben Ihre Meldung geprüft und haben festgestellt, dass das Angebot nicht gegen unsere Grundsätze verstößt. Diese Entscheidung wurde von einem Mitglied unseres Kundenserviceteams getroffen.
Auf ebay hatte mal eine gefälschte 990 Pro gemeldet, mit diesem Ergebnis.
 
Avatoma schrieb:
Da hat also ein gewerblicher Verkäufer seine Wareneingangskontrolle nicht im Griff und potenzielle Opfer werden aus "Fairness" nicht gewarnt.
Wäre es dir lieber wenn du eine Packung mit bereits geöffnetem Siegel bekommst?! Mal ganz abgesehen vom damit verbundenen Aufwand, möchte das doch keiner haben. Wenn ich als Kunde eine (originale) SSD bekomme, wo von der Packung das Siegel kaputt ist, würde ich die wieder zurückschicken. Also wirklich schon allein nur wegen dem Siegel, ganz egal ob das nun original ist oder nicht. Einfach, weil ich dann davon ausgehen muss, dass das mit hoher Wahrscheinlichkeit ein anderer Kunde schon mal in den Fingern hatte und dann zurück geschickt hat, weil damit etwas nicht in Ordnung war. Dort meine Daten drauf speichern, wäre mir zu riskant.

Was soll der Händler bei der Wareneingangskontrolle da also machen? Mit hellseherischen Fähigkeiten die versiegelte Packung röntgen?! Im Artikel ja sehr gut beschrieben und wird auch mit Bildern gezeigt, dass man von außen nichts erkennen kann.

Avatoma schrieb:
Genau. Der gewerbliche Verkäufer verlagert also sein Geschäftsrisiko auf mich als Kunden.
Wie kommst du bitte darauf?! Wenn das ein seriöser Händler war, gehen die Fälschungen im Rahmen von Widerrufsrecht und/oder Gewährleistung an den Händler zurück und der Händler muss dir das Geld erstatten. Und weil der Händler hier selbst einem Betrug aufgesessen ist, wird er von seinem Lieferanten, der inzwischen über alle Berge ist, nichts mehr zurück bekommen. Am Ende der Geschichte ist folglich der Händler der Geschädigte, der auf 100 % der Kosten sitzen bleibt. Den dann nochmal zusätzlich öffentlich an den Pranger stellen, wäre tatsächlich unfair. Da hat CB alles richtig gemacht.
 
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Eben, jedes gelieferte Exemplar im Wareneingang öffnen, um den Inhalt zu prüfen, wird kein Händler machen. EInfach weil er damit die Ware schwerer verkäuflich macht bzw. die Menge an Retouren massiv steigen dürfte. Denn die meisten Endkunden werden schlicht stutzig, wenn sie bereits geöffnete "Neuware" bekommen und schicken es tendentiell wieder zurück.

Und das wird er erst recht nicht machen, wenn bei ihm bisher noch keine Fälschungen aufgetreten sind, es also gar keinen Anfangsverdacht für eine genauere Prüfung der eingegangenen Ware gibt.

Generell läuft die EIngangskontrolle bei Händlern, aber auch bei Herstellern mit Zulieferern so ab, dass die Ware durchgezählt wird, um Liefermenge mit besteller Menge abzugleichen und dann evtl. noch eine genauere Prüfung mit Stichproben.

Es wäre wirtschaftlich einfach Selbstmord, wenn man bei den oft geringen Margen im Einzelhandel ohne Anfangsverdacht seinen kompletten Warenbestand mit personellem und finanziellem Aufwand detailiert prüft und damit die Verkaufbarkeit der Ware verschlechtert bzw. mehr Retourenkosten verursacht. Dann kann man seinen Laden nämlich in absehbarer Zeit dicht machen, weil sich das nicht rechnet.
 
@Computerfuchs

Ja, ich würde lieber Ware erhalten, die durch eine harte Wareneingangsprüfung gegangen sind. Diese hat der Händler laut § 377 HGB auch vorzunehmen. Gegen Geld kann man diese meines Erachtens auch AGB-konform an seinen Vorlieferanten auslagern.

Deine Täter-Opfer-Umkehr gehe ich auch nicht mit. Der Verkäufer realisiert damit seinen Geschäftserlös, es ist nicht mein Problem, wenn er sein Unternehmen nicht ordentlich aufstellt und leitet, z. B. wenn er seine Vorlieferanten nicht mehr greifen kann. So wäre es z. B. möglich nur mit etablierten und seriösen Vorlieferanten zusammenzuarbeiten, die gar nicht einfach zügig ihre Zelte abbrechen können und wollen.

@mibbio

Das Handelsrecht sieht keinen notwendigen "Anfangsverdacht" vor.


Wenn der Verkäufer das nicht möchte, weil er sich das Geld sparen will, ist das doch in Ordnung und seine kaufmännische Entscheidung. Dann erwarte ich aber auch, dass der Name genannt wird, um potenzielle Kunden zu schützen.
 
Avatoma schrieb:
Wenn der Verkäufer das nicht möchte, weil er sich das Geld sparen will, ist das doch in Ordnung und seine kaufmännische Entscheidung. Dann erwarte ich aber auch, dass der Name genannt wird, um potenzielle Kunden zu schützen.
Und was würde das am Ende ändern? Dann kaufst du halt bei diesem einen Händler nicht mehr, kannst aber mit genau der selben Wahrscheinlichkeit bei jedem anderen Händler, egal wie seriös der sein mag, ebenfalls mal eine Fälschung erwischen.

Denn praktisch kein Händler macht vorsorglich jede einzelne der hunderten bis tausenden Packungen von seinen Lieferung auf und prüft den Inhalt, nur weil möglicherweise, eventuell die Chance besteht, dass in einigen davon gefälschter Inhalt ist. Das hat nichts mit seriös, unseriös oder Nachlässigkeit beim Wareneingang zu tun. Es ist schlicht utopisch und wirtschaftlicher Schwachsinn, weil bereits geöffnete Ware vom Kunden nicht mehr als "Neuware" akzeptiert wird und er auf seinem Warenbestand als Retouren sitzen bleibt - und zwar über seinen kompletten Waren bestand, weil er ja deiner Meinung nach ausnahmslos alles entsiegeln und öffnen soll.

Du verlangst praktisch von den Händlern, dass sie pauschal ihren kompletten Warenbestand sollen, mit dem Risiko, einen Großteil davon nicht mehr verkauft zu bekommen, nur weil da mit einer Chance von wahrscheinlich < 1% mal ein paar gefälschte Artikel geliefert wurden.

Das hat auch nichts mit geizig oder Kosten sparen zu tun, sondern so eine Praxis ist im Einzelhandel schlicht mittelfristig ein Minusgeschäft und damit nicht umsetzbar. Aber du kannst ja gerne einen Hardwarehandel aufmachen und gucken, wie lange du mit "ich öffne jede einzelne Packung und gucke rein" durchhältst.
 
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Also den den Paragraphen musst du mir jetzt echt mal zeigen, der verlangt, jede verschissene versiegelte Verpackung zur Kontrolle aufzumachen und auszupacken? Denn wen dem so wäre, handeln so gut wie alle Händler gesetzeswidrig. Stichprobenhafte Prüfung mag irgendein Gesetz noch vorsehen, aber garantiert nicht mehr.
 
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Computerfuchs schrieb:
Den dann nochmal zusätzlich öffentlich an den Pranger stellen, wäre tatsächlich unfair. Da hat CB alles richtig gemacht.

Da er laut einigen und dir ja der Geschädigte und Mitopfer in der Sache ist, kann man ja den Namen des armen Händlers nennen?

Bei den Hacks von Caseking oder letztens die "halbe" Insolvenz von Mindfactory war der Name ja auch immer sofort auf der Startseite. Wird hier vieleicht ein Händler sein der öfter Werbung auf CB schaltet? Frage für einen Freund.
 
Zer0DEV schrieb:
Selbst hier wird es viele Community-Mitglieder geben, die selbst eine Samsung nVME SSD haben und bisher nicht wussten, dass das PCB bei Samsungs SSDs stets in schwarz daherkommt...
Auf der gefälschten Verkaufspackung prangt die SSD in schwarz. Das ist der einzige Fehler, den die Fälscher begangen haben. Die Fälscher hätten das Foto auf blau umswitchen müssen. Sollte mit KI nicht so schwer sein.

Edit: Nein, ist es nicht. Ganz und gar nicht. Hier das CB-Foto. Hat Gemini nur ein Augenzwinkern gekostet.
1776370034492.png
 
Samsung schreibt:
"Wir empfehlen Speichermedien von Samsung ausschließlich via den Samsung Online Shop* oder autorisierten Händlern zu beziehen."

@MichaG Dann wäre es doch mindestens nett zu wissen, ob der besagte Händler "autorisiert" von Samsung war oder nicht, und falls nein, wie gängig so eine Autorisierung tatsächlich ist, und was sie aussagt. Denn das würde ja sehr schnell zeigen, ob das tatsächlich ein realistischer Weg ist, sich vor diesem Betrug zu schützen. Auch wenn ihr den Händler nicht nennt.
 
tree-snake schrieb:
Wenn der Händler Teile aus dubiosen Quellen (bestimmt billiger) besorgt und ohne Prüfung/ohne Gedanken noch an Kunden weiterverkauft, hat er mit allen Konsequenzen zu leben.

Woher nimmst Du denn die Gewissheit, dass der Händler bei dubiosen Quellen eingekauft hat? Ich erinnere dabei bspw. nur an die gefälschten (Bzw. Gebrauchte und als Neu deklarierte) Seagate Festplatten von vor ein paar Monaten, die sogar über Großhändler in den Umlauf kamen.
 
Bright0001 schrieb:
... und wie oft hast du persönlich dich schon beim Auspacken von Festplatten/Arbeitsspeicher gefilmt? :P
ehrlich gesagt filmen wir inzwischen bei jedem Auspacken mit und wenn es nur für ein paar € ist. Hatten es bei einigen Paketen schon, dass Zeug so bescheiden verpackt war, dass verschlossene Beutel mit Lebensmitteln irgendwo kaputt waren und sich im ganzen Karton verteilt haben oder Zeug durch andere Dinge im Paket zerquetscht wurde. Mir hat irgendjemand auch schon schwere Eisenteile zu Elektroniksachen in ein viel zu großes Paket gelegt und beim Auspacken sieht man dann, dass irgendwas kaputt ist.

Bzw. auch wenn meine Frau Bücher bestellt gibt es einige Anbieter, die gut verpacken und einige, bei denen die Ecken kaputtgestoßen sind oder tiefe Riefen oder irgendwelche Rückstände auf den Büchern.

Das bisschen Mehraufwand, dass wir es gegenseitig Filmen ist es uns wert, dass wir dann eventuell Beweise haben wenn es drauf ankommt. Die Videos sind ja auch schnell wieder gelöscht wenn alles ok war.
 
oOCassiel schrieb:
ehrlich gesagt filmen wir inzwischen bei jedem Auspacken mit und wenn es nur für ein paar € ist.
Ich hab daran auch null auszusetzen. :schluck:

Mir gings eher um seinen neunmalklugen Ton, mäßig "mach doch einfach das Offensichtliche", so als ob er selbst nicht Opfer geworden wäre, hätte es ihn erwischt. Deshalb hab ich ihn ja auch gefragt, wie oft er sich schon beim Auspacken gefilmt hat, denn meine Vermutung war (und ist) exakt 0 mal. :D
 
klink schrieb:
Auf ebay hatte mal eine gefälschte 990 Pro gemeldet, mit diesem Ergebnis.
Ebay ist wenn es um Reklamationen geht auch eine Vollkatastrophe. Wir haben ein elektrisches Gerät reklamiert, bei dem nach ein paar Monaten etwas defekt war. Im Ergebnis haben wir dem Verkäufer 2-3 mal geschrieben, der Support hat ihn 2 mal angeschrieben und dann gemahnt und ihm gesagt, dass er ein böhser Verkäufer war und nicht antworten und tot stellen nicht in Ordnung ist und das wars.

Da hab ich so sehr ich den Laden nicht unterstützen möchte bei Amazon einfach noch nie Probleme gehabt.
 
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