SimulationsPC mit hoher IPC

kchris84

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Hallo Zusammen,

ich brauche für ein Simulationsprogramm einen Prozessor mit hoher IPC. Das Programm nutzt nur 2 Kerne. Somit würde ein Prozessor mit 4 Kernen reichen.

Was würdet ihr mir empfehlen? Die Kosten spielen nur untergeordnet eine Rolle, was aber nicht bedeutet dass ich für 5% Geschwindigkeit einen Aufpreis von 100% zahlen würde.

Könnt ihr mir ungefähr einen Geschwindigkeitszuwachs zu meinem aktuellen I7 6700HQ nennen?
Würde sich ein Upgrade auf einen I7 7820HQ lohnen?

Es muss nicht zwingend eine Notebook CPU sein, würde auch auf einen Desktop wechseln wenn sich der Geschwindigkeitszuwachs lohnt.

Vielen Dank
 
@über mir: Fail. Ein Ryzen ist ein Top Prozessor aber gerade die IPC ist bei Intel noch ein wenig besser. Und der von dir verlinkte ist ein schwacher.

Also wenn wirklich nur zwei Kerne, dann den i3-7350K zusammen mit schnellen Ram mit niedriger Latenz. Schnellere zwei Kerne findest du aktuell nicht.
Wenn noch mehr Geld vorhanden, dann den i7-7700K
 
Zuletzt bearbeitet:
Willkommen im Forum :)

Wieviel RAM benötigt das Programm?
Wird parallel noch etwas anderes gemacht, wenn die Simulations-Software läuft?
Ist absolute Präzision bei den Simulationen wichtig? (Stichwort ECC)
Wieviel Speicherplatz brauch der PC und brauch er z.B. ein RAID?

Wenn du uns diese Fragen beantwortest, können wir vllt. gleich was gut darauf zugeschnittenes Zusammenstellen ;)
 
kchris84 schrieb:
ich brauche für ein Simulationsprogramm einen Prozessor mit hoher IPC. Das Programm nutzt nur 2 Kerne. Somit würde ein Prozessor mit 4 Kernen reichen.

Könnt ihr mir ungefähr einen Geschwindigkeitszuwachs zu meinem aktuellen I7 6700HQ nennen?
Würde sich ein Upgrade auf einen I7 7820HQ lohnen?

Bitte lerne was IPC bedeutet. Du brauchst wahrscheinlich hohe Leistung pro Kern. Nein, das ist nicht dasselbe.
Wenn es dir auf den Stromverbrauch ankommt ist es auch nicht IPC sondern Leistung pro Watt.
Also bitte schreibe doch genau und korrekt was du brauchst.

Es ist auch völlig unsicher ob du überhaupt einen Kaby Lake in dein Notebook einbauen oder kühlen kannst. Unter anderem weil du das Notebook nicht nennst.
Wahrscheinlich wäre aber ein Desktop die bessere Wahl.
 
Hey,

für Simulationen sind Prozessoren gut geeignet, die vorallem eine Quad-Channel Anbindungen an den Ram haben. Soviel ich weiß haben die Quadcore-Prozessoren von Intel das nicht!. Ich habe für meine Simulationen (Ansys Fluent) mir dewegen einen gebrauchte Workstation bei Ebay geholt (die findet man doch relativ günstig).

Die Workstation hat einen Xeon E5-1650 mit 6x 3,50GHz, 32Gb Ram im Quad-Channel. Ich hab eine Simulation zum Test parallel mit meinem i5-6600k laufen lassen (Allerdings mit 32Gb Ram und Dual-Channel) und hab einen Unterschied von ca. 50% messen können. (Also eine Berechnung die 30min auf dem I5 hat 20min auf dem Xeon gedauert).

Ausserdem läuft die Workstation extrem stabil. Mein I5 ist bei einer Simulation nach 2 Tagen 100% leider abgeschmiert, wohingegen die Workstation einmal 20 Tage am Stück mit 100% lief.

Tl;dr

Eine gebrauchte Workstation bekommst du für relativ wenig Geld und erhälst damit Gute/Stabile Performance.

http://www.ebay.de/itm/Gaming-PC-HP...569316?hash=item3adeb5f2e4:g:UDsAAOSwwpdW-vo1

Das ist jetzt mal ein Beispiel, aber du kannst dich ja mal durchklicken und vielleicht findest du ja was passendes.
 
HominiLupus schrieb:
Bitte lerne was IPC bedeutet. Du brauchst wahrscheinlich hohe Leistung pro Kern. Nein, das ist nicht dasselbe.
Wenn es dir auf den Stromverbrauch ankommt ist es auch nicht IPC sondern Leistung pro Watt.
Also bitte schreibe doch genau und korrekt was du brauchst.

Es ist auch völlig unsicher ob du überhaupt einen Kaby Lake in dein Notebook einbauen oder kühlen kannst. Unter anderem weil du das Notebook nicht nennst.
Wahrscheinlich wäre aber ein Desktop die bessere Wahl.

Sorry für die falsche Ausdrucksweise.

Ja ich brauche hohe Leistung pro Kern.
Stromverbrauch ist egal.

Das Programm heißt "PLECS" der Firma Plexim. Ab und zu benutze ich ebenso Matlab Simulink.
Simuliert werden leistungselektronische Systeme mit Regelungstechnik und Berechnung einiger physikalischer Größen wie zum Beispiel Verlustleistungen oder Sperrschichttemperatur der Leistungshalbleiter.

Ich möchte keinen Kaby Lake in mein Notebook einbauen. Ich würde falls es sich lohnt von meinem Notebook (Dell XPS mit I7 6700HQ) auf ein schnelleres Umsteigen (Liebste Lösung da ich mich nicht um 2 Systeme kümmern müsste) oder aber einen MiniPC mit schneller CPU aufbauen.

Arbeitsspeicher mit 16GB reicht (kein ECC), ebenso eine SSD mit 512GB.

Laut Support skalieren die Simulationtools mit der Leistung pro CPU Kern.

Vielen Dank.
 
Laut Support skalieren die Simulationtools mit der Leistung pro CPU Kern.
Das hört sich eher so an, als ob das Programm sehr wohl von mehr Kernen profitiert. Hast du mal die einzelnen Threadauslastungen während einer Simulation angeschaut? Vllt. mal testen, nicht das es nachher doch von mehr Kernen profitiert. Dann wäre nämlich ein AMD Ryzen System vermutlich die richtige Wahl.
 
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