News Smart Glasses: HateAid zeigt Meta, Ray-Ban und Händler an

Sinush schrieb:
Zum Beispiel bei der kleinen, geilen Maus, die morgens immer mit in meine U-Bahn steigt. Wie praktisch, dass ich dann mit nur einem unauffälligen Tipp auf den Bügel Fotos oder Videos machen kann. Vielleicht hilft mir die KI sogar in Echtzeit dabei, ihren Namen oder gar Adresse herauszufinden. Geil! Die will das doch, so wie sie sich immer anzieht. Dieses kleine Luder! Zu Hause die Aufnahmen erst einmal mit KI "bearbeiten"!

Hättest du es mit einer kleinen Knopfkamera nicht noch einfacher unauffällig zu Filmen? Da musst du nicht mal aktiv hinschauen sondern nur deinen Arm, Oberkörper oder Tasche richtig positionieren. Nur so mal als Gedanke.

Oder anders ausgedrückt: Die Menschen welche du hier beschreibst sind viel kreativer als sich eine Clownsbrille anzuziehen. Aber schönen Strohmann den du hier aufgebaut hast. Lässt tief blicken.
 
Bale schrieb:
Man muss schon blind und blöd sein, das nicht zu sehen.
Des schau i ma an, wie du Obergscheiterl diese Miniatur-LED bei hellem Tageslicht in der Sonne siehst.
Ergänzung ()

Bloodwalker schrieb:
Hättest du es mit einer kleinen Knopfkamera nicht noch einfacher unauffällig zu Filmen? Da musst du nicht mal aktiv hinschauen sondern nur deinen Arm, Oberkörper oder Tasche richtig positionieren. Nur so mal als Gedanke.

Oder anders ausgedrückt: Die Menschen welche du hier beschreibst sind viel kreativer als sich eine Clownsbrille anzuziehen. Aber schönen Strohmann den du hier aufgebaut hast. Lässt tief blicken.
Um mit einer kleinen Knopfkamera zu Filmen, muss ich es explizit darauf anlegen, von der Planung bis zur Ausführung. Das kann sowieso niemand verhindern und ist natürlich strafbar.
Mit einer Ray-Ban mit Kamerafunktion liefere ich aber ein Serienprodukt mit dem jeder das bei jeder Gelegenheit tun kann.
Und Gelegenheit macht Täter, das ist evident.
Fast jeder ist bei Gelegenheit ein kleiner Voyeur, und diese Dreckstools machen es offiziell möglich.
Weg damit.
 
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Da fällt mir die Brille ein, die ich mir zusammen mit den Kameraden im Schützenloch mal gewünscht habe:
Die, wo man alle etwa gleichaltrigen Frauen, egal was sie anhaben, nackt sehen kann. :evillol:
Zumal wir damals auch Personenkontrollen bei Zivilisten durchführen mussten, da kommen einem die dümmsten Gedanken, "was die wohl drunter an hat?"
Mittlerweile ist man älter, hat viel gesehen und möchte das lieber nicht mehr. :mussweg:

@Topic: Finde, das sollte gekennzeichnet sein, meinetwegen durch eine LED, aber die kleben dann irgendwelche Schlaumeier ab.
Oder den Brillen nur in einer klobigen Form die Marktzulassung geben, so dass jeder erkennt, dass das nicht nur ein Schieleisen ist. Aber dann bringen halt Temu &Co hier unauffällige Modelle und man hat der hiesigen Branche einen Bärendienst erwiesen und die Chinesen sahnen wieder ab.
Schwierig das alles...
 
Tevur schrieb:
Ja, aber dafür brauchst du ja kein Gerät, das nicht von einer normalen Brille zu unterscheiden ist, oder?
Es ist von einer normalen Brille zu unterscheiden. siehe #147

Tevur schrieb:
Du rechtfertigungst hier eine Straftat, weil es sonst nicht so schick aussieht?
Es rechtfertigt den Komfort.

Insbesondere Brillenträger müssen keine zusätzlichen störenden Elemente tragen oder anbringen, wenn sie das Gerät beruflich nutzen möchten.
Ein Brustgurt, eine Schulterkamera oder ein Kopfband wären beispielsweise völlig unnötig.

Mit einer Brille kann man die Kamera außerdem immer genau dorthin richten, wohin man selbst sieht.

Yakomo schrieb:
Sollen sie die Brillen eben in Warnfarben, wie Warnwesten fürs Auto oder auf dem Bau, herstellen. Das sind Farben die jeder sieht, kennt und weiß, dass da was anders als normal ist.
Unzählige Videos im Internet zeigen, dass es völlig egal ist, wie eine Kamera aussieht.
Wenn man jemanden filmen möchte, reicht es, das Smartphone ins Gesicht des Gegenübers zu halten. Und niemand kann straffrei etwas dagegen unternehmen.

Die Folge ist:
seyfhor schrieb:
Muss ich jedem Idioten ins Gesicht schauen und mich filmen lassen um zu sehen ob der mich filmt? Und dann? Kann ich mich wegdrehen?
Exakt wie bei einem Smartphone. Kein straffreier Handlungsspielraum!

cbforum.scooter schrieb:
Ich frage mich immer, was das für Typen sind, die meinen, alles ständig filmen zu müssen.
Ganz knusper ist so ein Verhalten doch nicht. Vor allem, wenn man es möglichst unauffällig machen will.
Ein sehr gutes Beispiel ist das Filmen von Gefahrensituationen.
Wie beim Gaming (Steam, Nvidia, etc.) könnte die Brille im Daueraufnahmemodus die Option bieten, nur die letzten xx Sekunden zu speichern.


Da man ohnehin an fast allen öffentlichen Plätzen gefilmt wird und gegen Smartphones nichts unternehmen kann, ist eine solche Brille lediglich eine Ergänzung.
Wenn ich jemanden heimlich aufnehmen möchte, kann ich mein Smartphone unbemerkt in der Hand halten und die Kamera auf die Person richten. Alternativ stecke ich es in meine Kleidung oder Tasche und versehe sie mit einem kleinen Loch für die Kamera. So, wie es Journalisten schon seit Ewigkeiten tun.

Nicht die Brille, das Design oder ihre Funktion sollte verboten werden, sondern der anlasslose Missbrauch des damit erstellten Videomaterials.
 
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Clanker schrieb:
Nicht die Brille, das Design oder ihre Funktion sollte verboten werden, sondern der anlasslose Missbrauch des damit erstellten Videomaterials.
Schön und gut, aber wie soll das in der Realität funktionieren? Damit ein Missbrauch einer unbemerkten Aufnahme aufgedeckt werden kann, muss das Material erstmal online landen und von den entsprechenden Leuten als missbräuchliche Aufnahme identifiziert und zur Anzeige gebracht werden, und genau da ist es ja bereits zu spät. In der Realität funktioniert genau das doch schon mit Smartphone-Aufnahmen nicht.

Eine solche unauffällige Brille reduziert letztendlich die Hemmschwelle für heimliche Aufnahmen. Ich finde die Kritik und die Bedenken durchaus berechtigt, zumal sich ja auch relativ einfach diese winzige LED abkleben oder "verstecken" lässt. Da wird es schon schwierig, ungewollte Aufnahmen direkt zu erkennen. Ich bin auch nicht für ein Verbot solche Brillen, aber strenge Vorgaben und Regulierungen halte ich für dringend erforderlich.
 
daknoll schrieb:
Gelegenheit macht Täter, das ist evident.

Mit dem Argument kannst du halt alles verbieten. Schlechtes Argument meiner Meinung nach. Vor allem unterstellt es jedem Besitzer solch einer Brille ja eigentlich ein Täter zu sein der nur auf die Gelegenheit wartet und dann aus Versehen bzw aus der Gelegenheit heraus zum Täter wird. Um wirklich unauffällige Aufnahmen zu machen muss man das verpflichtende Kameralicht manipulieren, das wird mal eben schnell in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit eher schwierig.

Menschen die diese Brille missbrauchen tun dies bewusst und die lassen sich nicht von einem Verbot aufhalten, auf alle Fälle nicht wenn weitaus problematischere Produkte weiterhin legal und einfach zu erwerben sind. (Und günstiger sind)
 
Bale schrieb:
@jtr00 Den genannten Abschnitt in Wikipedia nicht gelesen, schade.

Der Wikipedia-Abschnitt ist gelesen. Und auch adressiert, aber scheinbar nicht deutlich genug für dich.
Daher: Er liefert etwas anderes, als du daraus machst: eine Definition möglicher sozialer Zensur, nicht den Nachweis, dass HateAid diese betreibt. Eine Definition ersetzt keine Subsumtion.

Und genau bei der wird es schwierig. HateAid geht eben nicht einfach gegen „unwillkommene Ansichten“ vor. In den veröffentlichten Trusted-Flagger-Zahlen betreffen allein 40% der Meldungen das Recht am eigenen Bild und Verletzungen der Privatsphäre durch Bildaufnahmen, etwa Revenge Porn. Weitere Fälle betreffen Beleidigungen, Bedrohungen, Verleumdungen oder Volksverhetzung.

Noch weniger passt zum behaupteten Zensurmechanismus, dass HateAid selbst ausdrücklich vor Overblocking warnt und Rechtsmittel für zu Unrecht gelöschte Inhalte fordert. Die Organisation argumentiert sogar explizit für den Schutz von Menschen, die sich „überspitzt und in scharfem Ton an den zulässigen Rändern der Meinungsfreiheit äussern wollen“. Wer einen Mechanismus zur Unterdrückung unliebsamer, aber rechtmässiger Meinungen konstruieren möchte, hat damit ein ziemlich offensichtliches Erklärungsproblem.

Denn der entscheidende Unterschied liegt nicht darin, ob auf eine Äusserung Druck folgt, sondern weshalb. Sozialer Druck, der rechtmässige, aber unerwünschte Positionen aus dem Diskurs drängen soll, passt zu deinem Zensurbegriff. Die rechtsstaatliche Durchsetzung von Persönlichkeitsrechten gegen als rechtswidrig beurteilte Äusserungen ist nicht deshalb dasselbe, weil auch sie Druck erzeugt. Wer diese Unterscheidung aufgibt, erweitert den Zensurbegriff nicht - er entfernt das Kriterium, das Zensur überhaupt von Rechtsdurchsetzung unterscheidbar macht.

Und genau hier liegt dein verschobener Referenzrahmen: Wer den Raum dessen, was nach eigener Vorstellung sagbar sein sollte, bereits als Massstab setzt, muss jede rechtliche Grenze innerhalb dieses Raums als Einschränkung legitimer Rede wahrnehmen. Die Grenze wird dadurch aber nicht zur Zensur, nur weil man sie selbst gerne woanders hätte. Dann beschreibt „Zensur“ irgendwann nicht mehr den Mechanismus, sondern nur noch die Differenz zwischen geltendem Recht und der eigenen Vorstellung davon, was gelten sollte.

Und ausgerechnet der Anlass dieses Threads macht das ziemlich anschaulich: HateAid thematisiert bei den Meta-Brillen heimliche Aufnahmen, sexualisierte Verbreitung und den Kontrollverlust der Betroffenen über ihr eigenes Bild.

Über andere Grenzen demokratisch zu streiten, ist legitim. Ihre heutige Anwendung zur „Zensur“ umzudeuten, schaufelt dagegen nur weitere Kohlen in die Dampflok des postfaktischen Zuges - Fahrtrichtung rückwärts.
 
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@SaschaHa
In den meisten Fällen liegt auch kein Missbrauch vor.
Höchstwahrscheinlich wurde jeder schon einmal im Urlaub oder an der Straße aufgenommen. Solange man nichts Schlimmes damit anstellt, ist das Hochladen der Fotos gesetzlich erlaubt und völlig in Ordnung.

Ich zeichne bei jeder Autofahrt alles und jeden auf. Ein Missbrauch der Aufnahmen findet jedoch nicht statt, da ich nur sehr selten ausgewählte Ausschnitte speichere und ansonsten niemals irgendwo hochlade oder höchstens einem Gericht gebe.

Da auch Deutschland bereits Software von Palantir einsetzt, wird sich rechtlich eher nichts zugunsten der Bürger ändern. Höchstens wird ein Unternehmen kostenpflichtig die Möglichkeit bieten, Bilder von sich selbst hochzuladen und prüfen zu lassen, an welchen Stellen man darauf zu sehen ist.
Damit gewinnt der Staat bei der Überwachung, während die Bürger nebenbei Geld für die Prüfung generieren könnten. Besonders, wenn man einen Anwalt einschaltet und Klage erhebt.
 
Transparenter wäre es gewesen zu schreiben "laut eigenen Aussagen gemeinnützige Organisation für Menschenrechte im Netz".
 
Die Brille mit der Kamera auf der Arbeit? - Kann sinvoll sein.

Diese Brille mit der Kamera im öffentlichen Leben? - Nein. gehört da nicht nicht hin. Zumindest solange nicht deutlich erkennbar ist das die Brille eine Kamera versteckt hat die auch noch unbemerkt aufnimmt.

An alle die nicht verstehen wollen warum andere Menschen nicht von Fremden Aufgenommen/Fotografiert werden wollen. und das auch noch unbemerkt...
Und dann wird auch noch mit den Daten irgendein Mist gemacht

Ihr könnt je weiter Bilder und Videos machen...von euch selbst und anderen die euch ihre zustimmung dazu gegegben haben...
 
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Duran schrieb:
Wieso bist du eigentlich so egoistisch für andere sprechen zu wollen?
Ah ja bin ich das…? hier sind immer mehr Leute unterwegs die sehr offensichtlich in anderen alternativen Kreisen unterwegs sind, diese Leute sind auch so gut wie nicht umzustimmen. Oder hören sich andere Meinungen an.
Alle anderen Quellen außer ihren eigenen gelten für diese Menschen einfach nicht.
 
@Fighter1993
Das ist eine merkwürdige Form der Argumentation die du da aufführst.
Du bist selbst auch nicht in der positiven Technikwelt unterwegs, wenn dich das so umhaut wenn mal jemand seine Meinung äußert. Das ist eine Unterstellung die nicht zutreffend ist, glaubst du >20 Seiten sind alle identisch?
Die vielen Maßnahmen haben uns bisher das Leben nicht aufgebessert, häufiger mal das Gegenteil. Beim nächsten Cookiebanner kannst du wieder daran denken wie unpraktikabel (scheiße) manche Ideen waren. ;)

Ja wenn du für andere deren Meinung "posten" willst ist das mächtig daneben. Das steht dir zum einen nicht zu und zum anderen sehe ich ebenso das du gewisse Bereiche hast die besser ausgestaltet sein könnten mit Infos und Wissen. ;)
"Hören sich andere Meinungen an", das ist Geschichte sobald man auf Personen geht anstatt aufs Thema.

@jtr00
Die letzten Sätze müsstest du leicht abändern.
Es sollte heißen: Über alle Gesetze demokratisch zu streiten, ist legitim und erwünscht.

Du bist scheinbar nicht (mehr) die Generation die sich über alles und jedes Thema Gedanken macht um einen guten Kompromiss erzielen zu können. Keine Kritik und auch das Nichtreden führen immer öfter in die Sackgasse. In die Sackgasse von Illegalität und Unwissen. Wenn nicht geredet wird weiß man auch nicht was gut oder brauchbar ist.
Du siehst schon das Thema zu eng, du könntest beim Geld anfangen! Danach die Form der Kommunikation, Umsetzung und Zusammenhänge... Leute die sich daran stören stolpern offenbar an den Zusammenhängen und manche denken weiter.
 
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V3K1 schrieb:
"Die Menschenrechtsorganisation HateAid" "Anna-Lena von Hodenberg" "Campact"
:daumen:
Die machen nur Wahlkampf
Achso, für welche Partei bzw Kandidaten denn?

Ihr Statement wirkt eher wie Werbung für Alu-Hüte und Schwurbel-Internet.
 
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Duran schrieb:
Die letzten Sätze müsstest du leicht abändern.
Es sollte heißen: Über alle Gesetze demokratisch zu streiten, ist legitim und erwünscht.

Du bist scheinbar nicht (mehr) die Generation die sich über alles und jedes Thema Gedanken macht um einen guten Kompromiss erzielen zu können. Keine Kritik und auch das Nichtreden führen immer öfter in die Sackgasse. In die Sackgasse von Illegalität und Unwissen. Wenn nicht geredet wird weiß man auch nicht was gut oder brauchbar ist.
Du siehst schon das Thema zu eng, du könntest beim Geld anfangen! Danach die Form der Kommunikation, Umsetzung und Zusammenhänge... Leute die sich daran stören stolpern offenbar an den Zusammenhängen und manche denken weiter.

Deine Ergänzung um „erwünscht“ ist weniger harmlos, als sie sich gibt.
Aus dem demokratischen Recht, über politische Veränderungen zu streiten, machst du zunächst eine normative Pflicht zur Offenheit gegenüber jeder Position und zum Kompromiss - und wer diese Prämisse nicht teilt, wird im nächsten Satz gleich als weniger nachdenklich, diskussionsbereit und offenbar Angehöriger der falschen „Generation“ einsortiert.

Nur ist schon die Prämisse falsch. Weder muss jede Position aktiv zur Diskussion befördert werden, noch ist ein „guter Kompromiss“ automatisch das Ziel einer solchen Diskussion. Eine Demokratie darf selbstverständlich über ihre Regeln streiten - daraus folgt aber keine Verpflichtung, z.B. auch ihre eigene Abschaffung als gleichberechtigte Verhandlungsposition zu kultivieren.

Und „Kompromiss“ ist kein Qualitätsmerkmal an sich. Wenn Tempo 100 gilt und man 200 fordert, sind 150 nicht allein deshalb vernünftig, weil man sich „in der Mitte“ getroffen hat. Sonst müsste man nur 300 fordern, um Tempo 200 plötzlich als ausgewogenen Kompromiss erscheinen zu lassen. Der dahinterliegende Ankereffekt ist in der Verhandlungspsychologie nun wirklich nichts Neues.

Interessant wird all das vorangestellte dann im Kontext deiner eigenen Beiträge. In #141 heisst es da noch: „Was habe ich positives davon? Nichts? Dann sind wir am Ende angelangt.“ In #156 wird eine andere Teildiskussion mit „Wir haben nichts zu bereden“ und „Thema abgehakt“ beendet. Wenige Beiträge später wird in #172 Diskussions- und Kompromissbereitschaft dagegen zum Massstab für Nachdenklichkeit und Offenheit anderer. Diskussion ist damit erkennbar nach deinem Massstab kein voraussetzungslos „erwünschter“ Selbstzweck. Bemerkenswert asymmetrisch wird es, wenn ihre Ablehnung beim Gegenüber plötzlich zum persönlichen Defizit erklärt wird.

Und damit zurück zu HateAid: In #141 schreibst du selbst, Freiheit ende dort, wo sie zu stark in die Belange und das Privatleben anderer eingreift, und in #153 betonst du nochmals den besonderen Schutz des privaten Lebensraums. Genau die Reichweite dieser Grenze lässt HateAid bei den Meta-Brillen rechtsstaatlich klären. Gleichzeitig mahnst du in #158, bei einer offenen Rechtsfrage nicht so zu tun, als gäbe es bereits ein Urteil. Nur dein Urteil über HateAid als „Zensurbehörde“ stand offenbar bereits in #133 fest.

Die interessante Frage wäre also: Wie passen alle diese Massstäbe eigentlich untereinander zusammen?
 
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Mal wieder Aluhut Versammlung hier. Verbieten, verbieten, verbieten. :D
Schaut einfach mal was alles auf dem Markt legal zu kaufen ist. Stifte, knöpfe und anderes Zeug mir Kameras. Was echt? :D
 
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PhiE schrieb:
Die Menschenrechtsorganisation HateAid hält den Vertrieb der Ray-Ban Meta Wayfarer Gen 2 für strafbar.
Auch wenn ich mit dem Anliegen sympathisiere, so zeigt dies mal wieder, dass Hate Aid mehr Lobby-Organisation denn Opferhilfe ist. 🤷‍♂️
 
Syrato schrieb:
@Riplex jap aber darauf bezog sich mein Einwand nicht.
Auch sonst, solche Filme gibts ja jetzt schon zuhauf, anscheinend werden überall Damen in den Ausschnitt gefilmt usw., aber in Europa haben wir ja immer noch diesen Täterschutz...
So ein Schwachsinn. Mit der Meta kann man nicht zoomen oder ähnliches sondern die filmt nur das was man sieht.
Wenn du also in einen Ausschnitt filmst, musst du da aber verdammt nah ran.
Nie so eine Brille benutzt oder auch nur den hauch einer Ahnung aber die Fresse aufreisen.
Solche Leute sind mit die liebsten.

Die Meta ist für viele Leute ein Reiseführer. Man sieht sich Sehenswürdigkeiten an und die Meta AI erzählt einem was in Echtzeit dazu.
 
@Riplex bitte nutze das Internet und dann kannst du wieder mitschreiben.
Zoomen..., als ob es das braucht um sich angewidert zu fühlen.
Am Strand Frauen anquatschen, im Bikini filmen und dann ab ins Internet damit.
Ergänzung ()

bvbdragon schrieb:
die solche videos machen wollen, werden andere wege finden. wieso blinkt bei handys eigentlich keine led? :)
Weil es deutlich auffälliger ist, wenn man ein Smartphone für so etwas verwendet!
 
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Man müsste so einen roten Punkt haben der beim Aufnehmen leuchtet. Und der muss mit derselben Elektrizität angehen mit der auch die Kamera angeht - also in Hardware, nicht in Software.

Angeblich ist das bei Macbooks so. Bei meinem iPhone ist es nicht so. Wäre wünschenswert!!

(hier ein youtube video das... ääähh... wo ich das gerade rausgefunden habe... danke Algorithmus -
)
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Disclaimer: Ich will eigentlich auch in einigen Jahren Display-Smartglasses von Apple haben, aber diese Diskussion muss jetzt geführt werden um eine für alle funktionierende Lösung zu finden.
Gegen Display Brillen ohne Kamera hat ja niemand etwas, es geht ja um die Kamera.
Ich wurde damals 2005 heimlich gefilmt und das wurde auf YOutube hochgeladen, ich musste mit Anwalt drohnen bis das mal gelöscht wurde. Und bei diesen Smartdingern erkennt man doch gar nicht ob man gefilmt wird oder nicht. Und wenn was will man dagegen machen den jenigen festhalten und die Polizei rufen?
 
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