News Speicherpreise im Check: HDD-Preise steigen deutlich, SSDs & RAM legen leicht zu

Ranayna schrieb:
Ich spinne das Schreckensszenario sogar nochmal eine Runde weiter: Die Zeit der Custombuilt PCs naehert sich dem Ende. Zen 6 auf AM5 stelle ich nicht in Frage. Das wird wohl kommen, verspaetet sich aber wahrscheinlich noch weiter. Ich denke das da fruehestens in einem Jahr was verfuegbar sein wird.

Aber danach?
Die Mainboardhersteller muessen diese aktuelle Flaute erstmal alle ueberstehen. Ich denke nicht, dass das spurlos am Markt vorbeigehen wird.
Und wenn die CPU Hersteller dann finanziell ihre Kapazitaeten besser in KI Chips stecken koennen... Warum dann noch klassische gesockelte CPUs herstellen? Das waere wohl mit das erste was gestrichen werden kann.

GamersNexus hat da ein ähnlich düsteres Bild in einer 3 Stunden Doku gezeichnet, allerdings ist es wirklich schwierig abzuschätzen, wie sich das Szenario entwickelt, mit einigen Pleiten ist zu rechnen.

Es gibt Stimmen die sagen, dass Ende 2027 eine deutlich Entspannung eintreten wird und die aktuellen Preise bereits den Peak darstellen könnten, es gibt aber ebenfalls Stimmen die meinen, dass es bis 2030 nur teurer wird und der Consumermarkt quasi durch die Cloud ersetzt wird.

Die o.g. Zahlen zeigen jedenfalls, dass der Endkundenmarkt sehr verhalten auf die drastischen Preiserhöhungen reagiert hat.

Einige Hersteller, wie z.B. Asus haben früh auf Server/Business umgestellt und produzieren nun viel Equipment dafür, was ihnen ebenfalls gute Gewinne beschert.

Den kompletten Wegfall von Selbstbau-PCs kann ich mir nur schwer vorstellen, kein Hersteller möchte alles auf eine Karte setzen und Intel hat im Gaming-Bereich bereits massiv Marktanteile verloren und irgendwann ist der Servermarkt auch gesättigt, unendliches Wachstum existiert nicht.
 
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ProfessorJump schrieb:
Den kompletten Wegfall von Selbstbau-PCs...
Is halt wichtig das genau Nachwuchs kommt.
Letztlich entscheiden ja die user was sie wie nutzen.
Btw, braucht Intel den Gaming Markt? Glaub nicht. 🤷‍♂️
 
ProfessorJump schrieb:
Den kompletten Wegfall von Selbstbau-PCs kann ich mir nur schwer vorstellen, kein Hersteller möchte alles auf eine Karte setzen und Intel hat im Gaming-Bereich bereits massiv Marktanteile verloren und irgendwann ist der Servermarkt auch gesättigt, unendliches Wachstum existiert nicht.
Komplett wegfallen wird es nicht. Aber sich wahrscheinlich deutlicher als jetzt auf den Workstationbereich konzentrieren.
Man sieht ja schon an nVidia, die ja unzweifelhaft der Platzhirsch im Gaming-PC Bereich sind, dass denen der Gaming Markt aktuell fast vollkommen egal sein kann. Was macht der noch, weniger als 5% des Umsatzes?
 
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Ich hoffe ja nicht, aber vielleicht gibt es fuer den mainstream PC Gamer spaeter dann nur noch Steam Machine, Projekt Helix & und dann evtl was von Alienware, oder so... 🤷‍♂️ Keine Ahnung
 
2020 sollte eigentlich das damals 12 Jahre alte Nas upgegradet werden, aber gut irgendetwas ist ja immer. Zum Glück läuft das noch immer mit 4x4tb HDDs laufen noch. Najo vielleicht in 5 Jahren dann wieder.
 
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highwind01 schrieb:
Mindestens genau so fesselnd wie die mindestens jährlich vorgetragene "Anekdote" meiner Ü70 Mutter, die mir bei einem gemeinsamen Eis berichtet , dass die Kugel mal 20 Pfennig gekostet hat...
Das ist ja interessant!
Ich kann mich noch an Preise von 5 Pfennig pro Kugel (im Cafe Oberst) erinnern, und ich bin noch keine 70 Jahre alt.
 
In der Planwirtschaft war halt nicht alles schlecht.


😀
 
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Fliz schrieb:
mit meiner Spielebüchse kann ich immer noch alles spielen, das reicht noch ne Weile.. sollen die Preise doch raufgehen..
kann ich nur bestätigen :)
 
nipponpasi schrieb:
Cafe Oberst sagte mir nichts.
Mir auch nicht, das war geraten und mehr ein Scherz.
Davon ab, sagt der Preis absolut nichts aus. Immer relevant ist die Größe, wie lange muss ich arbeiten um mir X leisten zu können.
Selbst in den 60er Jahren lag der Preis bei 10-30 Pfennig pro Kugel, war im Schnitt aber auch erheblich kleiner als die heutigen. Heute sind die Kugeln im Schnitt 3 mal so groß wie früher.
 
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Mein zu bestellender Server ist bei nahezu gleicher Konfiguration mal eben 18.000€ teurer geworden, weil die SSD-Preise von 3500 auf 4800€ gestiegen sind. Preisanstieg für Juli ist schon angekündigt. Es ist so fürchterlich Oo
 
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Ranayna schrieb:
Man sieht ja schon an nVidia, die ja unzweifelhaft der Platzhirsch im Gaming-PC Bereich sind, dass denen der Gaming Markt aktuell fast vollkommen egal sein kann. Was macht der noch, weniger als 5% des Umsatzes?

Das ist eine Momentaufnahme, nur PC-Gaming generiert pro Jahr ~30 Milliarden €, Tendenz weiter steigend, langfristig will man die Dominanz als Hardwarehersteller nicht verlieren und die Gewöhnung der Kunden an stetig steigende Hardwarepreise hat bisher auch hervorragend geklappt.

Was momentan gebaut wird ist in erster Linie KI-Infrastruktur, die sich kaum bis gar nicht für Cloud-Gaming nutzen lässt, gleichzeitig hat Cloud-Gaming ein massives Auslastungsproblem, weil sich zur Rush Hour (17-23 Uhr) Millionen User einloggen, was dann zu Warteschlangen etc. führt.
 
nipponpasi schrieb:
Letztlich entscheiden ja die user was sie wie nutzen.
Btw, braucht Intel den Gaming Markt? Glaub nicht. 🤷‍♂️

Hast du dir mal angesehen, wieviele Marktanteile Intel mittlerweile verloren hat?
Die Umsätze mit Hardware liegen jährlich bei 60+ Milliarden Euro, es gibt viele Abhängigkeiten und Partnerschaften.

Braucht Intel den Markt AKTUELL? Vielleicht nicht - langfristig vermutlich schon, sonst würde man mit BLLC und Nova Lake ja nicht darüber angreifen ^^
 
ProfessorJump schrieb:
langfristig vermutlich schon
Glaub ich eigentlich auch nicht, aber keine Ahnung 🤷‍♂️

Intel GPUs kaufen aktuell ja nur PC Gamer.
Die iGPUs jetzt mal ausgenommen.

Wichtig also fuer Intel das der PC attraktiv bleibt, sonst brauchen die auch keine Gaming Sparte.
 
Serandi.87 schrieb:
Könnte dir ein paar zukommen lassen.
Ich muss damit jetzt nicht fett Kohle machen. Aber die sind auch ziemlich alt! Eine zB aus der PS4 Pro. Aber auch alle maximal 1TB.
danke fürs Angebot, aber das hilft mir natürlich nicht ;)
 
ProfessorJump schrieb:
gleichzeitig hat Cloud-Gaming ein massives Auslastungsproblem, weil sich zur Rush Hour (17-23 Uhr) Millionen User einloggen, was dann zu Warteschlangen etc. führt.
Es ist ja nicht überall gleichzeitig 17-2300
 
klahlord schrieb:
War das in den 90er nicht Normal einen Rechner für 2000€ zu kaufen.
Da wärst Du ein wenig aufgefallen, in den 90'er gab es noch keinen Euro. ;) (ab 1999 konnte man damit zumindest schonmal buchen, bargeld kam später..~2002)

Aber mit ein bischen Hin- und Herrechnerei hast Du am Ende natürlich trotzdem Recht.
Computer waren früher teurer.. viel teurer. Ich erinnere mich noch an ~70DM pro MB. Messepreis.
Im Vergleich zu früher und auf die Speichermenge bezogen sind 399€ für 32GB geradezu ein Schnapper , ~1cent pro MB :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
jemand84 schrieb:
Mein zu bestellender Server ist bei nahezu gleicher Konfiguration mal eben 18.000€ teurer geworden, weil die SSD-Preise von 3500 auf 4800€ gestiegen sind. Preisanstieg für Juli ist schon angekündigt. Es ist so fürchterlich Oo
Alter Schwede ... KI-Krypto-Bro?
Oder was muss man machen, damit man (am besten noch "privat") eine Maschine mit 13 SSD's a' 3500€ (bzw. jetzt eben 4800€) braucht... :o:confused_alt:

Ne mal ernsthaft - was macht man "als normaler Mensch" mit sowas bitte sinnvolles?
 
Jetzt stell dir vor... Hier im Forum gibts durchaus Leute die professionell in der IT arbeiten ;)
Tu ich auch, aber ich bin heil froh nix mehr mit Serverhardware zu tun zu haben :D
Aber auch andere Hardware, Netzwerkswitche und WLAN Equipment, zieht teils deutlich an. Nur halt zum Glueck nicht auch nur ansatzweise so heftig wie Server.
 
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