News Steam Frame: Valves VR-Headset scheint sich zu nähern

Ach was freue ich mich schon darauf das Teil nicht kaufen zu können!
Oder "Your estimated order availability 2028"

Will schon lange in VR eintauchen, mir aber nicht angestaubten Kram kaufen oder irgendwas mit Meta/Facebook-Anbindung...
 
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Saint81 schrieb:
Oh, das klingt ziemlich uncool. Woher ist die Info? Ich dachte das müsste da extra-gut laufen, damit es zuverlässig für Foveated Streaming / Rendering funktioniert?
VR Game Entwickler um 2 Ecken. Der hat schon ein vorab Gerät. Findest du aber auch in den Docs.

Ich sollte es mal konkretisieren:
Eyetracking für sowas wie Foveated Streaming / Rendering ist okay.

Für Social VR stinkts ab - das fehlt:
  • EyeSquint (Zusammenkneifen)
  • EyeWide (Augen aufreißen)
  • EyeClosed (Blinzeln)
  • BrowDown (Stirnrunzeln)
  • BrowInnerUp / BrowOuterUp
  • EyeDilation (Pupillenerweiterung)
  • EyeConstrict (Pupillenverengung)
Aktuell macht macht sie über OpenXR nur Eye Gaze - also wohin du blickst. Mehr nicht.
 
Blutomen schrieb:
Eyetracking für sowas wie Foveated Streaming / Rendering ist okay.

Für Social VR stinkts ab
Ok, das ist ein ziemlich wichtiger Punkt, denn die meisten Interessenten werden bei "SocialVR"wieder langsam rückwärts aus dem Zimmer gehen.

Also für den eigentlichen Zweck funktionier Eye Tracking, schön!
 
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Finde ich persönlich einfach graunehaft das jeder seinen eigenen Keks backen möchte und so ziemlich alles daran setzt die Geräte nicht zugängliche zu machen damit die Leute kein eigenes Android drauf laden bzw. rooten können.

Anscheinend ist nur Valve der Ansicht das ein wireless HMD auch freie und zugängliche Software braucht. Und nicht nur das hier das System offen ist, die packen ja auch noch Linux drauf. Man hat Zugriff auf die Treiber und da wird es wahrscheinlich nicht lange brauchen bis die community selbst weitere distros rausbringen.

Mit ein bisschen Glück werden vielleicht andere Hersteller in den VR Markt einsteigen wenn ein OS bereits vorhanden ist auf das man Zurückgreifen kann.

Deshalb ist mir das prinzipiell egal ob die Frame 1000 oder 1500 kostet, bietet immerhin etwas was andere nicht haben. Und wäre deshalb bestimmt interessant an dem Teil herumpfuschen :D

Aber für jemanden der sich nur für VR interessiert zum zocken, der sollte da lieber auf die Quest zurückgreifen - auch wenn die Software von Meta unter aller Sau ist.
 
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Jokeboy schrieb:
auch wenn die Software von Meta unter aller Sau ist.
Nicht nur das, das gesamte Ökosystem ist unter aller Sau. Das Gerät dient wie alles bei Meta der Datensammelei und zudem ist die Brille ohne Verbindung zum Meta-Server nicht lauffähig.

Die Frame ist das erste interessante VR-Paket seit Jahren. Aus genau deinen aufgelisteten Gründen.
 
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Freu mich schon tierisch darauf.
Endlich wieder VR spielen (meine Index liegt seit über nem halben Jahr leider kaputt in der Ecke).
Ergänzung ()

Jokeboy schrieb:
Finde ich persönlich einfach graunehaft das jeder seinen eigenen Keks backen möchte und so ziemlich alles daran setzt die Geräte nicht zugängliche zu machen damit die Leute kein eigenes Android drauf laden bzw. rooten können.

Das ist auch einer der Gründe, der mich von Quest/Pico abgehalten hat. Warum zum Teufel sollte ich meine Spiele künstlich an Hardware binden lassen? Man stelle sich vor, jeder Monitorhersteller hätte seinen eigenen Walled Garden...

IMHO auch einer der Gründe, warum VR es so schwer hat. (Das und die unglaubliche Menge an unfähigen Devs/Publishern selbst das Bare Minimum eines VR Games zu entwickeln)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze seit Markteinführung eine HTC Vive, habe versprochen die VR Generation um die Index herum zu überspringen und auf die nächste "Generation" zu warten. Die Steam Frame kommt meiner Vorstellung sehr nahe. Gerade das offene System, die volle Linux Kompatiblität plus natürlich die (meisten) technischen Details finde ich einfach toll, sodass ich mir die Brille bei Markteinführung holen werde - solange der Preis nicht alle Grenzen sprengt ;)

Ich freue mich schon, den Garten als VR Spielfläche nutzen zu können und nicht auf das durch die Lighthouse Sensoren begrenzte Spielfeld limitiert zu sein.
 
Werden die meisten mobilen VR-Brillen nicht eh nur noch für (VR-)Schmuddelfilmchen genutzt? 😂
Oder um mal bequem im Bett liegend an der Decke Netflix zu schauen.

Ich habe die Oculus Rift und Meta Quest 3 jeweils zum Release gekauft, war von beiden angetan aber es konnte mich leider nie länger fesseln....
 
LCD und kein OLED? Das spricht für mich gegen einen Kauf, wobei ich das VR Set sonst auch sehr gut gefunden hätte. Vielleicht kommt dann als nächstes eine OLED Version wir beim Steam Deck.
 
Also OLED verbinde ich eigentlich mit Fliegengitter-Effekt und nicht optimalem Subpixel-Layout.
Gibt es denn schon (bezahlbare) Brillen, die das haben und überzeugen?
 
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n8mahr schrieb:
DAS alleine wäre für mich Grund genug, bei der Wahl zwischen den beiden Modellen IMMER die Frame zu nehmen.
Bedingt. Meta hat einige Spiele nur auf ihrer Plattform und Zugriff darauf ist der Katalog schon kleiner, gerade was umfangreichere Titel angeht.
Man muss schon für sich entscheiden ob einen der Datenkrake da weh tut. Gerade die VR Brille hat jetzt nicht soviel Berührungspunkte mit dem eigenen Leben, als das Meta hier so viel über dich erfahren kann. Da ist WhatsApp deutlich kritischer zu betrachten.

Ich freue mich auf die Frame, wegen der Entwicklung von PCVR streaming unter Linux.
Da warte ich allerdings erstmal ab, was sich noch tut.
Momentan möchte ich mit meiner Pico 4 Ultra keine neue Hardware kaufen.
 
Blutomen schrieb:
Eyetracking für sowas wie Foveated Streaming / Rendering ist okay.

Für Social VR stinkts ab - das fehlt:

Ist halt die Nische der Nische.
Das Eyetracking dient vorrangig dem foveated Streaming und wenn es dann noch irgendein Spiel für entsprechendes Rendering nutzt - nett!
Aber für Full Body Tracking Fursona-Gedöns ist die Frame nicht entwickelt worden, ja selbst das Passthrough schreit ganz laut, dass sie nicht mal für AR-Anwendungen gedacht ist.

Jokeboy schrieb:
Finde ich persönlich einfach graunehaft das jeder seinen eigenen Keks backen möchte und so ziemlich alles daran setzt die Geräte nicht zugängliche zu machen damit die Leute kein eigenes Android drauf laden bzw. rooten können.

Weil?
Es gibt kein Ökosystem dafür, alle Android- oder Linux-Apps die VR unterstützen sind entweder direkt von ner Quest/Pico gerippt oder tun das, weil Windows!
Es gibt da nirgendswo im VR-Bereich ein open-Android/Linux first!
VR gehts heute überhaupt nur deshalb so doch-noch-irgendwie-gut, weil Meta tonnenweise Geld auf das Marktsegment geworfen hat und spottbillige Headsets in die Haushalte gebracht hat, etwas was sich Kinder zu Weihnachten wünschen konnten! (In Form der Quest 2)
Allein mit Pimax und HTC wäre der Markt tot

Heavynator schrieb:
Das ist auch einer der Gründe, der mich von Quest/Pico abgehalten hat. Warum zum Teufel sollte ich meine Spiele künstlich an Hardware binden lassen? Man stelle sich vor, jeder Monitorhersteller hätte seinen eigenen Walled Garden...

IMHO auch einer der Gründe, warum VR es so schwer hat. (Das und die unglaubliche Menge an unfähigen Devs/Publishern selbst das Bare Minimum eines VR Games zu entwickeln)

Naja, VR ist ja schon ein wenig mehr als nur ein Monitor, dieser Vergleich schadet der Branche imho sogar.
Leute geben 1000€ für nen einfach nur besseren Monitor oder 150€ für ne Maus aus, dabei könnten sie für 600€ ein völlig neues Spielerlebnis kaufen!
VR-Headsets wie Quest und Pico sind eher wie Konsolen zu sehen, im Fall der Quest sogar mit wirklich guten Exklusivtiteln! Und die gibt es nur, weil Meta Geld auf ein paar Entwickler geworfen hat!

snakesh1t schrieb:
Ich habe die Oculus Rift und Meta Quest 3 jeweils zum Release gekauft, war von beiden angetan aber es konnte mich leider nie länger fesseln....

Dann hast du noch nicht die richtigen Spiele gefunden ;)
Beat Saber und Les Mills Bodycombat sind spaßige Fitnessgames, kann man immer wieder zwischendurch oder als Teil einer täglichen Routine spielen.
Und dann - ich hatte es schon erwähnt - ist auch noch Forefront richtig richtig gut! Wenn du am PC die Battlefield-Reihe magst, hol es dir mal in Steam! Notfalls kannst du es ja noch refunden.

EmmaL schrieb:
LCD und kein OLED? Das spricht für mich gegen einen Kauf, wobei ich das VR Set sonst auch sehr gut gefunden hätte.

Dir sind die Probleme von OLEDs, gerade bei VR-Brillen, bekannt?
Mura, was dafür sorgt, dass die Helligkeit aller Pixel nicht uniform ist und alles grieselig wirkt. Vollständig schwarze Pixel deren Reaktionszeit gar nicht mal so gut ist wie die Specs sagen, was dann dazu führt dass der große Vorteil von OLEDs nicht ausgespielt werden kann. Also werden auch eigentlich schwarze Flächen mit dunkelgrau eingeschalteten Pixeln angesteuert, weil du sonst Smearing hättest. Und was haben dunkelgraue Pixel? Mura!
Und dann hat man eventuell noch ne PenTile-Matrix und das Bild ist vollends kacke.

OLED klingt toll, aber ein gutes LCD kann ein insgesamt besseres Erlebnis bieten!
 
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EmmaL schrieb:
LCD und kein OLED? Das spricht für mich gegen einen Kauf, wobei ich das VR Set sonst auch sehr gut gefunden hätte. Vielleicht kommt dann als nächstes eine OLED Version wir beim Steam Deck.
OLED ist aufgrund von Persistenz (2-3ms vs 0,3ms) und Mura katastrophal für VR Anwendungen und microOLED ist aktuell noch zu teuer und hat auch mit Persistenz (1ms) und Helligkeit Probleme.

LCD ist aktuell da leider immer noch das GoTo für VR, bis die nächste Generation an microOLED kommt.
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Naja, VR ist ja schon ein wenig mehr als nur ein Monitor, dieser Vergleich schadet der Branche imho sogar.
Ist es das? Ob ich nun Beatsaber auf ner Quest, Vive oder sonst was wiedergebe ist letztlich total egal.
Ein paar wenige Ini-Dateien reichen hier um egal welches Spiel auf welche andere Plattform zu bringen, ähnlich wie bei Monitoren nur wegen den zwei Panels in den Geräten sowie den 3D Daten des Headset + Controler halt etwas mehr. Was gänzlich anders ist es aber nicht, da Software-Schnittstellen an diesen Punkten eh generisch sind.


iSight2TheBlind schrieb:
VR-Headsets wie Quest und Pico sind eher wie Konsolen zu sehen, im Fall der Quest sogar mit wirklich guten Exklusivtiteln! Und die gibt es nur, weil Meta Geld auf ein paar Entwickler geworfen hat!
Und genau dass ist der Punkt: der "Walled Garden" ist bei VR komplett unnötig und ist einer von vielen Gründen wieso VR immer noch ne Mini-Nische ist. Defacto könnte jedes VR Spiel auf jeder VR Plattform laufen, sofern es der VR Brillen-Bauer möchte. Nur möchten dass die Hersteller nicht weil man einen "Walled Garden" so schön monopolisieren kann... Was leider aber nicht so wirklich funktioniert, wenn man eine Nische in einer Nische besetzt.

Langfristig muss VR offen werden, sonst wird es nix mit einer Verbreitung, da viele Mini-Walled-Gardens niemanden aus dem Mainstream dazu bewegen ein X-hundert bis Tausend Euro System zu kaufen.

Steam möchte es hier auch nicht anders machen, wenn wir ehrlich sind. Deren Gerät wird nur deswegen offen genug, weil sie wissen, dass sie ein Quasi-Monopol haben. Hätten sie dass nicht, würden sie genau wie Meta nen harten Walled-Garden machen.
 
Hab eine Einladung zur Steam Machine bekommen, aber nach Reviews ist mir die CPU einfach zu schwach.
1786959944213.png


Werd das gesparte Geld wohl in die neue VR-Brille Stecken, wenn die in Tests überzeugen kann.
 
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@DonDonat Sorry, aber Nein!
Die Sim-Racer usw. nutzen eh ihre eigenen Lösungen und dazu gehören sündhaft teure aber in jeder Hinsicht sperrige Brillen die null walled Garden sind.
Und der Normalo hat ne Quest, häufig noch ne Quest 2.
Der spielt sein Gorilla Tag und geht in Forefront mit rassistischem Gequieke den Erwachsenen auf die Nerven, der hat noch nie über die Bedeutung des Begriffs walled Garden nachgedacht - lästert aber über die Klassenkameraden mit green bubbles…^^

Und so ekelhaft ich Zuckerberg als Mensch finde und so sehr mir der Versuch Horizon Worlds zu pushen auf den Senkel ging - ne Pimax hätte ich nicht gekauft!
Rift, Go und Quest 1 bis 3 hingegen schon, weil Preis/Leistung da einfach dem entsprechen was ich erwarte und Standalone ist eh wichtig für den Erfolg von VR. Jedesmal nen PC hochfahren, evtl. gar ein Kabel verlegen oder das WLAN-Setup extra anzupassen ist nicht der Massenmarkt.
Und bis vor kurzem hat Meta auch noch einige gute Exklusivtitel veröffentlicht, etwas was man über Sony und die PSVR - die andere Chance VR in den Massenmarkt zu bringen - nicht sagen kann. Sony vergisst immer ein halbes Jahr nach Veröffentlichung, dass sie ja auch ein VR-Headset besitzen und bespielen müssen.

(Auch ein Punkt der zeigt, dass VR-Headsets nicht nur ein Monitor sind: Denn Jede flat-Software läuft auf jedem Monitor, aber für VR muss ein Spiel extra angepasst werden, das passiert nicht automatisch.)

Ohne den walled Garden und subventionierte Headsets - was zusammengehört, nur wenn man an der Software sicher verdienen kann ist ein günstiges Headset möglich - wäre VR komplett unbedeutend.
Die Sin-Racer und Flightsimmer würden überlegen ob sie drei Monitore oder zum gleichen Preis ne VR-Brille für ihr Cockpit wollen, aber klein-John würde nicht mit seinen Freunden Gorilla Tag spielen…
 
iSight2TheBlind schrieb:
Ohne den walled Garden und subventionierte Headsets - was zusammengehört, nur wenn man an der Software sicher verdienen kann ist ein günstiges Headset möglich - wäre VR komplett unbedeutend.
Sehe ich nicht so.
Hätte Meta nicht mit den Milliardensummen die alleinige Kontrolle über VR-Hardwaremarkt UND VR-Spieleentwicklung übernommen, hätte sich VR kreativer und freier entwickeln können.

Und ich finde den Ansatz, dass ein HMD ein einfaches Eingabe-Ausgabegerät ist immernoch sinnvoller, als dass die Teile als komplette Computer designt werden.
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Sorry, aber Nein!
Srry doch, wie ohne Probleme an der nun seit X Jahren mini-Nische VR siehst: wenn der Walled Garden nicht fällt, wird sich dass nicht ändern.

iSight2TheBlind schrieb:
Die Sim-Racer usw. nutzen eh ihre eigenen Lösungen und dazu gehören sündhaft teure aber in jeder Hinsicht sperrige Brillen die null walled Garden sind.
Siehe meinen Teil des Kommentars zu Valve: sie "müssen" dass nicht machen, weil sie in ihrem Bereich ein Quasi-Monopol haben.

iSight2TheBlind schrieb:
... weil Preis/Leistung da einfach dem entsprechen was ich erwarte
Genau, dass ist ein Teil der Lösung, P/L muss sinnvoll sein... Aber es ist nicht alles, wie man am nun langsamen dahin-siechen der Quests sehen kann.

iSight2TheBlind schrieb:
Standalone ist eh wichtig für den Erfolg von VR. Jedesmal nen PC hochfahren, evtl. gar ein Kabel verlegen oder das WLAN-Setup extra anzupassen ist nicht der Massenmarkt.
Richtig, standalone ist wichtig... Aber wenn jeder seinen Mini-Walled-Garden hat, dann holst du damit niemanden aus dem Mainstream ab.

iSight2TheBlind schrieb:
Und bis vor kurzem hat Meta auch noch einige gute Exklusivtitel veröffentlicht, etwas was man über Sony und die PSVR - die andere Chance VR in den Massenmarkt zu bringen - nicht sagen kann. Sony vergisst immer ein halbes Jahr nach Veröffentlichung, dass sie ja auch ein VR-Headset besitzen und bespielen müssen.
Haben sie in der Tat und Sony hängt da in der Tat hinterher.
Aber wie man ohne Probleme sieht, reicht sowas halt nicht aus, da Meta den Spaß eingestellt hat und Sony VR auch eher am "Life Support" hängen lässt.

iSight2TheBlind schrieb:
(Auch ein Punkt der zeigt, dass VR-Headsets nicht nur ein Monitor sind: Denn Jede flat-Software läuft auf jedem Monitor, aber für VR muss ein Spiel extra angepasst werden, das passiert nicht automatisch.)
Fun Fact, damit Spiele in richtigen Auflösungen, Seitenverhältnissen, Widergabe-Frequenzen etc. laufen sind auch Anpassungen nötig. Nur sind diese mittlerweile Standard weil man Interfaces in diesem Bereich nun mal einfach offen schreibt.

Und bei VR ist es auch heute schon so der Fall, dass die Interfaces generisch sind, von daher ist dein Punkt hier leider nicht richtig. Dass man aber mehr Anpassen muss stimmt, dass diese Anpassungen aber komplett anders sind als schon existierende bei z.B. Monitoren sowie Eingabe-Geräten stimmt halt nicht.

iSight2TheBlind schrieb:
Ohne den walled Garden und subventionierte Headsets - was zusammengehört, nur wenn man an der Software sicher verdienen kann ist ein günstiges Headset möglich - wäre VR komplett unbedeutend.
VR ist "komplett unbedeutend", gerade weil der Walled Garden verhindert, dass sich eine sinnvolle Community bilden kann.

Stell dir vor, Quest könnte Steam oder Sony PS VR könnte Quest Store oder Steam.
Was meinst du wohl, wie die Verkäufe dann aussehen würden, wenn jeder in dem Store in dem er schon Dinge hat diese einfach nutzen kann?

Und ja, dass ist nur ein Teil der Gleichung aber wie wir einwandfrei sehen, funktioniert der Walled Garden schlicht nicht, wenn man eine komplette Branche aufbauen möchte, die wiederum aus einer Nische kommt.


Anderes Beispiel: stell dir vor, du baust ein Gamepad, welches nur mit deinem eigenen Spiel funktioniert und in Zukunft vielleicht andere Spiele von anderen Anbietern bekommt. Klar hast du so theoretisch eine Cross-Subventionierung zwischen Software und Gamepad, aber du verlierst auch massiv viele Kunden, die das Ding für andere Spiele nutzen würden wollen. VR hat genau das Problem, wo jeder sein Mini-Monopol möchte weil "Silicon-Valley" heute so tickt... Aber es klappt halt einfach nicht, weil man schlicht nicht die Markt-Macht hat um sowas durchziehen zu können.

Oder noch ein Beispiel: versuch heute mal eine neue Konsole zu erstellen, ohne dass du bereits so etabliert bist wie Sony, MS oder Nintendo. Walled Garden trifft dich da deutlich mehr als es ein offenes System tun würde, in dem jeder die Spiele mitbringen kann, die er möchte.


Wobei man hier auch betonen muss, dass der Walled Garden nur ein Teil des Problems ist. Der andere ist Preis des Geräts, Convenience und Software die den Mainstream interessiert. Keins der Teile ist aktuell zufriedenstellend gelöst, aber der Walled Garden wäre sehr einfach zufriedenstellend zu lösen, im Gegensatz zu den anderen Problemen.
 
@DonDonat Ich KANN mit der Quest die SteamVR-Titel spielen! Und mit ner PSVR2 theoretisch auch, nur dass die halt einfach nicht so geil ist.
PSVR ist eine walled Sackgasse, weil der Plattformbetreiber nen Scheiss drauf gibt und sie als PC-Headset nicht wirklich taugt, aber alles andere ist lebendig (genug) und kann auch PCVR.

Und „wenn jeder aus jedem Store wo er schon was hat alles spielen könnte“ ist doch unsinnig, dein Punkt ist doch, dass es VR so scheiße geht, weil niemand ne Brille kauft weil die alle abgeschottet seien! Es hat also niemand bereits VR-Spiele auf die er verzichten muss nur weil er ne Pico oder ne Steam Frame usw. kauft.
Und wenn er ein PC-Spiel in Steam hat was auch VR unterstützt: Wie gesagt: Das läuft alles mit der Quest, der Pico und wenn man unbedingt wollte der PSVR2.
Brauchst nur gutes WLAN oder ein Kabel.

Deshalb ist die Quest ja so ein gutes Headset! Dank Subventionierung so billig wie es geht, kann alle relevanten VR-Exklusivtitel spielen und auch alle Steam-Titel.
Dass das Meta hintersteckt ist blöd, stört die Masse aber auch nicht wirklich.
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Naja, VR ist ja schon ein wenig mehr als nur ein Monitor, dieser Vergleich schadet der Branche imho sogar.
Leute geben 1000€ für nen einfach nur besseren Monitor oder 150€ für ne Maus aus, dabei könnten sie für 600€ ein völlig neues Spielerlebnis kaufen!
VR-Headsets wie Quest und Pico sind eher wie Konsolen zu sehen, im Fall der Quest sogar mit wirklich guten Exklusivtiteln! Und die gibt es nur, weil Meta Geld auf ein paar Entwickler geworfen hat!
Das sehe ich anders. Ein VR Setup sollte nichts weiter als eine neues Ein-/Ausgabesytem sein und keine künstlichen Walled Gardens haben. Facebooks Zwang ihre Hardware zu nutzen war einfach nur nervtötend und hat mich davon abgehalten ihre Spiele zu kaufen. Ich hätte kein Problem gehabt den Oculus Store zu nutzen, wenn sie einfach andere HMDs erlaubt hätten.

Dafür haben wir schließlich ne Standard API entwickelt.

Ich hoffe die Frame bricht das wieder auf und zwingt Facebook dazu ihre Spiele offen anzubieten. Nichts hindert sie daran diese über einen eigenen Store für andere HMDs anzubieten.
Ergänzung ()

iSight2TheBlind schrieb:
(Auch ein Punkt der zeigt, dass VR-Headsets nicht nur ein Monitor sind: Denn Jede flat-Software läuft auf jedem Monitor, aber für VR muss ein Spiel extra angepasst werden, das passiert nicht automatisch.)
Jede VR Software läuft auch auf jeden VR Headset solange beides den OpenXR Standard nutzt. Das ist nicht anders als DX, OGL oder Vulkan zu nutzen. Facebook bricht das ganze nur künstlich auf, um den Markt zu kontrollieren.

Es gibt keinen technischen Grund, warum ein HMD kein einfaches Input/Output Gerät sein sollte.
 
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