News Systemanforderungen für Windows Vista

AKrecords schrieb:
.... Wohl aber das was das System an GPU-Memory schluckt.
Vor nem halben Jahr waren immer noch 128MB GPU-Mem Standart und die belegt denn ja schon Vista was bleibt dann noch für Anwendungen/Spiele???
...
1. Was hast du für einen Bildschirm? Bis 1280*1024 sindas maximal 64 MiB und die Menge hängt auch stark von der Anzahl geöffneter Fenster ab, wenn jedes Fenster als Textur gespeichert wird, kann man den gebrauchten Speicherplatz nicth mal eben in 0 auflösen.
2. Spielst du immer "windowed" oder warum stört dich ein VRAM-Bedarf, der nur dann hoch ist, wenn der Desktop mit geöffneten Fenstern gerade, augenblicklich zu sehen ist?
 
AKrecords schrieb:
Wohl aber das was das System an GPU-Memory schluckt.

Wenn du das als Argument gegen Stromverschwendung herziehst, kann ichs noch verstehen. Ansonsten stört dieser Faktor gar nicht, da wie MW es schon angedeutet hat bei jeder Anwendung die im Vollbildmodus gestartet wird die Aero Oberfläche zwischengespeichert wird.
Störend könnte Aero allerhöchtens werden, wenn man Vektor- 3DGrafik- oder sonstige Grafikprogramme verwendet, die für gewöhnlich im windowed modus laufen. Wenn man mit solchen Programmen arbeitet, ist eine 2D Vektor-Oberfläche glaube ich recht störend, daher wird man da ohnehin im klassichen Modus arbeiten.

AKrecords schrieb:
>>Never change a running System<<
Ich bekomm so langsam Augenkrebs wenn ich diesen Spruch noch öfters lese...
Dieser Satz artet so langsam zu einem pseudointelligentem Spruch für 3-Käse-Hochs aus.
 
Find ich super das du schon alle features Testen kannst da bist du wohl der einzige. Verrat mir ma wo du ne Shadermodel4 Graka her hast.

Wieso? Die derzeitigen CTPs sind laut Microsoft Feature-complete, das heißt mehr als da drin ist, wird nicht kommen - zumindest vorerst nicht. Sicher kann es hier und da noch die eine oder andere Änderung geben, aber so etwas weitgreifendes wie Shader Model 4 ist denke ich nicht als Feature bezeichnet, zumal das Betriebssystem darauf auch nicht mal eben aufbauen kann. Bedenke was in der News steht: für Vistas Premium-Funktionen wird das Shader Model 2 benötigt. Nicht einmal 3.0 ist erwähnt.
Außerdem möchte ich auf das Alter meiner Mühle hinweisen, die, was Speicherausbau, CPU und Board angeht, seit drei Jahren unverändert ist. Die Festplatten haben sich in den letzten zwei Jahren nicht geändert und die GraKa hat letzten Oktober ihren Weg in den Rechner gefunden. Also sollte der Aldi-PC von vor einem halben Jahr sicher in der Lage sein, das OS zu bewältigen ;)

Ich möchte noch was in die Runde werfen: Vistas Basic Anforderungen beinhalten ein CD-ROM-Laufwerk. Da ich bezweifle, dass MS ein Mega-Komprimierverfahren entwickelt hat oder dass das OS auf mehr als zwei CDs ausgeliefert wird (Hihi, Wie viele Disketten hatte Win 95?), gege ich von vielleicht 2 GB aus, die das OS für sich nutzt, dazu nochmal 1 oder gar 2 GB für die Auslagerungsdatei. Das, was Vista Premium, Business und Co noch zusätzlich auf der Scheibe (dann aber DVD) haben, dürfte auch nicht reichen, um satte 15 GB Festplatte zu füllen.
Bis 6 GB geh ich bei einer umfangreichen Treiberdatenbank mit, aber alles darüber hinaus ist eher unglaubwürdig, denke ich...

(Programme und User-Daten nicht mit einberechnet.)
 
ich bin ueberrascht das MS nur 800Mhz als untere CPU grenze gelegt hat. Aber mit der richtigen graka kann das dann trotzdem gut laufen.
e.g. doom 3 laeuft auf meinen intel pe 800 and athlon800 slot a ohne probleme mit ner gf4400ti 128 mb.
zum ram muss man sagen das 2x256 schon minimum standard sein sollte fuer alle maschinen. alle meine rechner von intel p1 bis laptop 2gmz haben 512 mb ram and nur mein hauptrechner mit a64 3000+ hat 2x512mb ram.
ne dx9 graka ist auch nur notwendig wenn mann eine schoenere aero oberflaeche haben will die alles langsamer macht...
davon mal abgesehen ist das alles immer noch BETA and kann erst getestet werden wenn es draussen ist.
also abwarten und tee trinken

cheers, gabber113

PS: schoene gruesse aus irland...
 
Also Angaben über Mindestanforderungen beachte ich schon länger nicht mehr, weder bei OS, noch bei Spielen oder sonstwas.
Denn ich will nicht eine Software, die gerade so lauffähig ist, sondern optimal mit allen Features. Sonst kann ich mir ja den ganzen Spass und die Ausgaben sparen, wenn ich damit eh nur abgespeckt mit Halbheiten dahinschleifen kann.

PS:
ChilliConCarne schrieb:
Zitat von AKrecords
>>Never change a running System<<
Ich bekomm so langsam Augenkrebs wenn ich diesen Spruch noch öfters lese...
Dieser Satz artet so langsam zu einem pseudointelligentem Spruch für 3-Käse-Hochs aus.

Also soo falsch finde ich den Spruch garnicht. Er hat sich auch bei mir - und ich betrachte mich nicht als DAU - schon öfters bestätigt.

Ich sage es mal anders:
Was man hat, das weiss man - was man bekommen wird, nicht immer. ;)
 
Relict schrieb:
...
Denn ich will nicht eine Software, die gerade so lauffähig ist, sondern optimal mit allen Features. ...
Wenns ohne gleich alle möglichen Featrues auch gut ist, wieso dann immer alles anschalten? Weil du dir einen darauf wichsen willst, dass du alle Schieberegler bis zum rechten Anschlag geschoben hast? :p Optionale Featrues sind optional, damit Leute de mehr haben auch mehr dazu bekommen können, aber niemand gezwungen ist mehr zu haben. Ich finde es bspw. von Everquest auch gut, dass das Spiel mehr Hardware ausreizen kann, als zum Release verfügbar war - sowas sollte imho viel öfter gemacht werden. Beim Betriebssystem ist das ähnlich, denn die Neuerungen beschränken sich hier eben nicht nur aufs Visuelle. ;)


Relict schrieb:
...Also soo falsch finde ich den Spruch garnicht. Er hat sich auch bei mir - und ich betrachte mich nicht als DAU - schon öfters bestätigt. ...
Das kommt immer sehr auf den Einsatzzweck und das Einsatzgebiet an. Auf einem Computer der einen streng abgeschotteten Einsatzzweck und ein streng abgeschottetes Einsatzgebiet hat, bspw. auf einem Bahnhof die Anzeigetafeln steuern oder in der Arztpraxis die Patientenabbrechnung machen, würde ich (bis auf Abbrechnungsdaten im zweiten Beispiel) auch nichts verändern, bei meinem Heim-Desktop sieht das aber gehörig anders aus. Firefox 1.0 wird aktuell immernoch mit Sicherheitsupdates versorgt (weil vor allem viele Linux-Distros noch nicht umgestiegen sind und Enterprise-Editions vermutlich noch sehr lange nicht auf 1.5 umsteigen werden), würdest du deswegen den Leuten davon abraten bei sich zu Hause für den "Produktiveinsatz" Firefox 1.5 zu installieren? Würdest du heute noch jemandem abraten Open Office 2.0 zu installieren, weil er noch ein funtionierendes OOo 1.1 installiert hat? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
AKrecords schrieb:
@ Leon

Find ich super das du schon alle features Testen kannst da bist du wohl der einzige. Verrat mir ma wo du ne Shadermodel4 Graka her hast. Des weiteren gibt es diverse BS die sich damit begnügen von CD gestartet zu werden und ne CD hat keine 15GB. Ausserdem stört mich weder der ram noch die HDD Ressourcen. Wohl aber das was das System an GPU-Memory schluckt.
Vor nem halben Jahr waren immer noch 128MB GPU-Mem Standart und die belegt denn ja schon Vista was bleibt dann noch für Anwendungen/Spiele???

Und was das System an Überwachung bereithält -->der gläserne Enduser :-D

>>Never change a running System<<

Nosfertwo und MountWalker haben bereits alles gesagt.

Wenn man keine Ahnung hat, erstmal..........
 
@MountWalker
Nein ich wichse mir sicher keinen drauf. ^^ Ich will nur stressfrei und angenehm arbeiten können.

Bei Spielen finde ich es auch nicht soo vorteilhaft bzw. relativ überflüssig, weil die meisten spielen die Spiele zum Erscheinungstermin und nicht erst nen Jahr später, da kann man dann immernoch patchen/ updaten. Stattdessen wird von vornherein der ganze Ballast mitgeschleppt und teils auch gleich miteingebunden, dann wenigstens modular zum nachinstallieren.

Und bei Betriebssystemen nunja, die müssen zwar auch zukunftsfähig sein, aber sollten auch heute schon sinnvoll einsetzbar sein.

Das ist aber alles nicht so wirklich auf was ich hinaus wollte.
Sondern auf die Angaben der Mindestvorraussetzungen ansich, die meist marketingtechnisch (verkaufssteigernd) dermassen niedrig angesetzt wurden, dass ein sinnvoller Einsatz nicht wirklich möglich ist. Der geneigte Unkundige aber dazu verleitet wird und dann grosse Augen bekommt.
Und da habe ich schon viel Geheule und Enttäuschungen in meinem Bekanntenkreis erlebt a la "Aber da stand doch drauf dass es da und damit schon einwandfrei geht...".
Sprich Fehlkäufe und Overkill (in der anderen Richtung) sind vorprogrammiert.

PS:
Das mit dem Update bezog sich mehr auf OC, Treiber- und Hardwareupdates, also bisserl eingreifenderes als nen Firefox zu uppen. ;)
 
Relict schrieb:
Also soo falsch finde ich den Spruch garnicht. Er hat sich auch bei mir - und ich betrachte mich nicht als DAU - schon öfters bestätigt.

Das sollte auch keine DAU Bezeichnung sein, nur geht mir dieser Spruch in letzter Zeit irgendwie gegen den Senkel.
A) Ist bei nromaler Anwendungssoftware dieser Spruch irgendwie total fehl am Platz
B) Ist es mehr als trivial keine Resourcdateien zu ändern auf die das gerade laufende OS zugreift.
C) Der Sprung zu einem anderen Betriebsystem wird wohl kaum bei laufendem OS stattfinden.

Nach der Suche von ein paar vernünftigen Monitorprogrammen kann ich folgendes auflisten:

Ubuntu DD, XGL, Gnome bzw. KDE, alles auf einem JFS, ein Paar Daemons im Hintergrund:
105 MB Ram Verbrauch, CPU Auslastung 11 % (war mal niedriger... da zieht wahrscheinlich irgendein Daemon seit XGL), 2,2 GB Festplattenverbrauch (alles ab root ausgenommen /home/<user>)

Auf einem PIII 550 MHZ, ATI XPERT 99/00 PRO 32 MB, 128 MB Ram:
Pageswitchen, minimieren etc. läuft flüssig. Ab ca. 3 Fenstern wird bereits in den Swap geschrieben. Eclipse bzw.irgendwelche IDE's hauen mir den Ram sofort voll. Bei dem System könnte man noch einen 128er Riegel einbauen. Das System würde dann bei mehreren Anwendungen wahrscheinlich um einiges flüssiger laufen.

Ein kleiner Vergleich zu Mac Os X:
Aqua läuft super auf einem ibook G4 256 MB Ram. Sind keine CPU fressenden Anwendungen offen bleibt die CPU auf ca. 600 MHz getaktet.

Debian mit FVWM (auf x86 und PPC):
Ramverbrauch bleibt mit GTK1 und XWindowanwendungen unter 100 MB. CPU Auslastung geht mir beim ibook höchtens bis auf 30 %. Die Zahl sagt jedoch nicht viel, da mir die ACPI Treiber die CPU nicht runtertakten.

Gentoo hat zwar noch bessere Werte, dies ist jedoch auch mit einer guten Portion Systemeinstellung notwendig,weshalb ich mal Gentoo außen vor lasse.
Die gleiche Performance wie bei "Debian und Fvwm" dürfte auch man mit dem Windowmanager Metisse (eine hardwareunterstützte und vektorbasierte Version von Fvwm) erreichen. Dort sind ebenfalls ähnliche Spielereien wie in Aero und Aqua wie XGL möglich. Leider ist Metisse noch in der Experimentierphase.

AIGLX konnt ich noch nicht testen.


Wenn ich das Ganze mal mit den Minimalanforderungen von Vista gegenüberstelle... na ja...
Ich könnte es ja noch verstehen, wenn sie WinFS drin gelassen hätten. Jedoch ist Vista nach sämtlichen Kürzungen nur noch WinXP mit Aero wenn ich die ganzen Meldungen richtig verfolgt habe.
Daher auch meine Meinung:
Die Hardwareanforderungen sind irgendwie zu hoch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Relict schrieb:
..., weil die meisten spielen die Spiele zum Erscheinungstermin und nicht erst nen Jahr später, da kann man dann immernoch patchen/ updaten.
Kann man eben nicht so einfach: Soldier of Fortune 1 sieht für viele schon auf den ersten Blick schlechter als Quake III aus - sowas passiert eben, wenn man nur nachtrgälich versucht etwas aufzubohren, das ursprünglich nicht dafür gedacht war solche Techniken zu benutzen.

Relict schrieb:
... Stattdessen wird von vornherein der ganze Ballast mitgeschleppt ...
Welcher nAchteil entsteht dir denn daurch? :confused_alt:

Relict schrieb:
...Und bei Betriebssystemen nunja, die müssen zwar auch zukunftsfähig sein, aber sollten auch heute schon sinnvoll einsetzbar sein. ...
Ist es doch. Du brauchst eine DX9-Karte nur dann, wenn du DX9-Features von Aero nutzt, da du Aero nicht nutzen musst, brauchst du die DX9-Karte eben nicht um "das System" sinnvoll einzusetzen.

Relict schrieb:
... Mindestvorraussetzungen ansich, die meist marketingtechnisch (verkaufssteigernd) dermassen niedrig angesetzt wurden, dass ein sinnvoller Einsatz nicht wirklich möglich ist. ...
Ich nutzte Windows XP auch schon auf Duron 600 mit 256 MiB RAM und es war "sinnvoller Einsatz" möglich.

Relict schrieb:
...
PS:
Das mit dem Update bezog sich mehr auf OC, Treiber- und Hardwareupdates, also bisserl eingreifenderes als nen Firefox zu uppen. ;)
Wo ist der große Unterschied? Ich könnte heute auch noch mit Linux 2.4 rumkrepeln, weils ja läuft - auf nem Server macht Linux 2.4 sogar noch Sinn, aber auf nem Home-Desktop-PC? Soll ich auf die Kernelverbesserungen verzichten, nur weil das alte noch funktioniert? Wenn bspw. der Scheduler verbessert wird, was ja einer von vielen Punkten in Vista ist, dann kommt das jedem System zugute.

Versteh mich nicht falsch, ich werde mir für meinen jetzigen PC (Athlon XP) auch kein Vista kaufen, aber das hat nichts mit dem Spruch: "Never change a running system", zu tun, sondern liegt schlicht daran, dass ich eben die Windowsneuerungen erst genießen will, wenn ich einen 64b EFI-PC haben werde (inklusive 64b- und EFI-Windows) und ich, wenn ich mal multitaske (meiner Meinung größte Windows-2000/XP-Schwäche), in der Regel gerade auf Linux bin.
 
@Nosferatwo
Wieso? Die derzeitigen CTPs sind laut Microsoft Feature-complete, das heißt mehr als da drin ist, wird nicht kommen - zumindest vorerst nicht. Sicher kann es hier und da noch die eine oder andere Änderung geben, aber so etwas weitgreifendes wie Shader Model 4 ist denke ich nicht als Feature bezeichnet, zumal das Betriebssystem darauf auch nicht mal eben aufbauen kann. Bedenke was in der News steht: für Vistas Premium-Funktionen wird das Shader Model 2 benötigt. Nicht einmal 3.0 ist erwähnt.

RE
Dann mach dich mal über DirectX 10 schlau und seine Abwärtskompatibilität. Und das mit Vista DirectX10 kommt steht ja wohl fest.
Und dann frage ich mich weiter wozu ich fürn BS ne Inet verbindung zum laufen brauche.Wissen die schon von vornherein das es jeden Tag Updates und Bugfixes gibt???
Und die Aero-Oberfläche erinnert mich sehr stark an MAC
Aber ihr scheint ja so überzeugt von Vista da will ich es nich weiter schlecht reden und sagen : Wir werden sehen :-D

>>Never change a running System<<
 
@ChilliConCarne
Nein das mit dem spruch war ja auch nur eine Feststellung/ Erfahrung meinerseits. :)

A:
stimmt, sagte ich ja auch schon, das ich es mehr auf OC, Treiber, Hardwaretausch-/install bezog.

B:
Kommt auf die Software an, die das öfters gern für den unwissenden User übernimmt.

C:
Im Prinzip ja, aber es gab und gibt auch Updatepacks, um aus dem bestehenden OS zum nächsten "einfach" und klickibunti zu wechseln.

Wie auch immer. Es ist klar, dass unsereiner - also etwas fachwissender und erfahrener - das sicher nicht macht bzw. weiss was er tut bzw. was passieren kann und wie man es dann aber auch wieder richtet.

Aber die Mehrheit sind eben nunmal nur normale Anwender mit Hintergrundwissen gen 0.
Die verlassen sich dann zwangsläufig auf die Vorgaben und Benutzerführung des Herstellers/ Programmes und etwas Glück.

Was sie meist nicht wirklich wissen, sind so Sachen wie,
- was davon benötige ich wirklich
- für was ist das und das gut,
- wo, wie, was kann ich abspecken,
- was man alles falsch machen kann oder besser bleiben lässt.

Und wenn ich mich so umhöre, wissen viele auch nicht mal, dass Vista schon ressourcenhungriger ist. Ganz einfach, weil sie sich nicht wirklich damit auskenne und befassen, aber dem folgen, was die Werbung suggeriert, sprich grösser, besser, schneller. ;)
 
ChilliConCarne schrieb:
Ubuntu DD, XGL, Gnome bzw. KDE, alles auf einem JFS, ein Paar Daemons im Hintergrund:
105 MB Ram Verbrauch,
Was soll denn das für eine KDE-Konfiguration sein? Mit KDE dürftest du imho auf einem Desktop-System ~220 MiB belegt haben. ;)

ChilliConCarne schrieb:
... Jedoch ist Vista nach sämtlichen Kürzungen nur noch WinXP mit Aero wenn ich die ganzen Meldungen richtig verfolgt habe. ....
Dir ist schon klar, dass ich auf dieser Seite, etwa eine Stunde vor diesem, deinem Beitrag schonmal klar gemacht habe, dass das eben NICHT so ist? Die Änderungen bei Vista sind genausowenig aufs visuelle begrenzt, wie sie zwischen Mandrakelinux 9.x und Mandriva Linux 2006 darauf begrenzt sind.
MountWalker schrieb:
... Beim Betriebssystem ist das ähnlich, denn die Neuerungen beschränken sich hier eben nicht nur aufs Visuelle. ;)
...
Ja, auf den Link kann man durchaus mal drauf klicken, dafür habe ich den eingebaut... :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
@MountWalker
In meinem vorigen post ist ja auch schon einiges Deiner Fragen beantwortet.

Dieser Spruch ansich sagt doch eigentlich nur aus:

Wer keinen Stress und Ärger haben, Risiken vermeiden will, mit dem bisherigen zufrieden ist, sollte es besser bleiben lassen.
Jeder andere sollte sich dann nicht aufregen oder wundern, wenns dann doch schiefgeht.

Ich und Du kennen doch sicher auch genug Leute, die sich - mal konkret gesagt - einfach aus Spass an der Freud oder Neugierde immer die aktuellsten Treiber installieren und anschliessend dann rumjammern, wenn Komplikationen auftreten.
Beim OC genauso, Viele brauchen und nutzen die Mehrleistung nicht wirklich, machens aber trotzdem, rein aus Prinzip.

Und nochmal zum mitgeschleppten Ballast:
Was bringt es mir, wenn ich heute schon Dinge drinnen habe, die ich erst morgen oder nur für viel Geld in Investitionen nutzen kann.
Abgesehen vom zusätzlichen Speicherplatzverbrauch und teils sogar zus. Verwaltungsaufwand.

Und Linux ist kein Vergleich zu Windows, weil Linux nunmal sehr modular aufgebaut ist, währenddessen Windows alles von vornherein schon mit reinknallt und man es dann nur freischalten / aktivieren kann/ muss.

Oder wenn man irgendwann vllt. mal die passende Hardware zu einem der unzähligen passiv mitinstallierten Treiber einbaut, obwohl die meisten Hersteller eh eigene Treiber anbieten und die MS-dinger dann wohl meist niemals genutzt werden.
Und auch die Aero-Oberfläche wird sicherlich auch von vornherein dabei sein, ob ich sie aktiviert habe oder nicht.

Das sind nur paar Beispiele. Das meine ich mit Ballast. Verstehst auf was ich hinaus will? Das ist keinesfalls negativ gemeint, es zeigt aber den Weg bzw. die Marketingpolitik bestimmter Hersteller.

Ich rege mich doch garnicht über die 15 Gig Platzbedarf auf. Viele andere hier tun es aber. Ich reagierte nur mit möglichen Ursachen darauf.

Und genauso gilt natürlich auch hierbei der Never-Change-Spruch.
Weil eben auch viele trotz inzwischen stabil laufendem XP dennoch auf Vista umsteigen werden, obwohl es ja erfahrungsgemäss bei MS-OS am Anfang immer noch ziemlich bugged bis paar Servicepacks irgendwann nachgeliefert werden.

Man nimmt also bewusst in Kauf, dass man womöglich was instabileres erhalten wird, heult, schimpft und jammert aber dann dennoch darüber. Das ist Paradox.
 
Zuletzt bearbeitet:
Relict schrieb:
...
Beim OC genauso, Viele brauchen und nutzen die Mehrleistung nicht wirklich, machens aber trotzdem, rein aus Prinzip.
Naja, also ich kenne unendlich viele DAUs die sich über die Symptome des schlechten Schedulers in Windows beschweren, natürlich wissen die nicht, dass es am Scheduler liegt und die werden den besseren Scheduler in Vista auch nicht sehen, weil die meisten Leute eben nur visuelle Neuerungen mitkriegen (wollen) und für alles andere strikt blind sind, dennoch würden diese Leute imho von Vista profitieren, weil sie dann deutlich seltener über die Symptome eines schlechten Schedulers meckern würden. ;)

Relict schrieb:
...
Was bringt es mir, wenn ich heute schon Dinge drinnen habe, die ich erst morgen oder nur für viel Geld in Investitionen nutzen kann.
Was würde es dir denn bringen im Januar eine Vollversion von Windows Vista ohne Aero (heißt übrigens Windows Vista Starter Edition und wird nur in Schwellenländern verklauft werden) zu kaufen und später, beim Rechnerwechsel ein neues Windows-Update kaufen zu müssen?
Relict schrieb:
... Abgesehen vom zusätzlichen Speicherplatzverbrauch und teils sogar zus. Verwaltungsaufwand.
Was soll da ein abgeschaltetes Aero bewirken? Das einzige was vielleicht mehr verbraucht ist, ist Festplattenplatz, allerdings in ziemlich vernachlässigbaren Dosen, wenn man sich die durchschnittliche Festplattengrße der letzten zwei Jahre ansieht.

Relict schrieb:
... Und Linux ist kein Vergleich zu Windows, weil Linux nunmal sehr modular aufgebaut ist, währenddessen Windows alles von vornherein schon mit reinknallt [...]
Wenn ich den MSN Messenger deinstalliere, ist der deinstalliert, dann habe ich 14 MiB, oder wieviel der auch immer hat, mehr frei. ;)
Relict schrieb:
...Oder wenn man irgendwann vllt. mal die passende Hardware zu einem der unzähligen passiv mitinstallierten Treiber einbaut, obwohl die meisten Hersteller eh eigene Treiber anbieten und die MS-dinger dann wohl meist niemals genutzt werden.
Wenn du den Linuxkernel installierst, installierst du automatisch erstmal hunderte Treiber für Geräte, die du nicht hast. Geeks, die sich einen Kernel selbst backen, können das verhindern und damit die Größe der installierten Treiberbasis drastisch senken (gleichwohl sie dann ntürlich die wesentlich mehr Platz fressenden kernelquellen istallaiert haben), aber von denen reden wir bei Windows sicherlich nicht. ;)

Es werden alle Systemdienste installiert, auch wenn ich sie nicht brauche, aber das stört mich in Hinblick auf DAU-Rechner wenig, weil diese nicht so sinnlos sind, wie immer losgewettert wird. In der PC-Games-Hardware werden so pseudointellektuelle Tipps gegeben, wie einfach mal den ach so bösen Indexdienst auszuschalten, gleichzeitig wird Werbung für Google Desktop gemacht, das in seinen ersten Versionen genau das gleiche macht, wie der Indexdienst von Windows - sowas nenne ich mal paradox. ;)

Das kann man auch auf Linux-Systemen beobachten, erstmal wettern alle gegen das ach so böse KDE, das ach so viel RAM verbraucht (doppelt so viel wie Gnome und drei oder vier mal so viel wie Window Maker), dann stellen aber trotzdem alle fest, dass man auf KDE am gemütlichsten Destop-Arbeiten verrichten kann - woran das nur liegt, vielleicht an den bösen Deamons, die da den RAM-Verbrauch in die Höhe treiben? ;)

Relict schrieb:
... Ich rege mich doch garnicht über die 15 Gig Platzbedarf auf.
Die 15 GiB sind auch nicht für das System allein. Die aktuelle Beta soll ja nun feature-complete sein und wenn etwas feature-complete ist, dann wird es in der Regel nicht mehr größer. ;)

Relict schrieb:
... bei MS-OS am Anfang immer noch ziemlich bugged bis paar Servicepacks irgendwann nachgeliefert werden.
Das ist übertrieben, Windows XP war imho spätestens ab SP1 so stabil, wie es nur sein konnte. (einige Eventualitäten bleiben ewig bzw. werden mit neueren Updates auch neu geschaffen, das ist auch bei Linux-Distros so) ;)

Relict schrieb:
... Man nimmt also bewusst in Kauf, dass man womöglich was instabileres erhalten wird, heult, schimpft und jammert aber dann dennoch darüber. Das ist Paradox.
Ja, das ist es, aber man muss dem Durchschnittsuser dennoch klar machen, dass neue Features deswegen nicht zwecklos sein müssen, gerade weil ja auch über altes, wie bspw. den Scheduler von NT 5.x gemeckert wird.

Gerade wenn ich sehe, dass die Admin-Anwahl vom Userdesktop aus ab Vista vernünftig funktionieren wird (was bei XP ja nur sehr unzuverlässig der Fall ist), dann sehe ich mich, als erfahrerner Anwender, moralisch verpflichtet möglichst viele DAUs dazu zu bewegen auf Vista umzusteigen, weil sie dort leichter dazu bewegen sein werden, nicht mehr nen kompletten Desktop mit einem Admin-Konto anzumelden. In der letzten Beta ist es glaube ich schon so, dass man sich vom Standard-Login nicht als Admin-User anmelden kann - ich bin allerdings wütend, dass Webportale wie Winfuture großflächig vorgemachen, wie man im abgesicherten Modus die Schranke wieder aufhebt, weils auf Vista eben wirklich unsinnig und überflüssig sein sollte sich von dort aus mit einem Admin-User anzumelden.

Das und die IE-Sandbox sind imho wirklich Dinge, für die sich für mich andere zu Vista zu treiben aus moralischer Sicht lohnt. ;)
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibung)
MountWalker schrieb:
Naja, also ih kenne unendlich viele DAUs ddie sich über die Symptome des schlechten Schedulers in Windows beschweren, natürlich wissen die nicht, dass es am Scheduler liegt und die werden den besseren Schweduler in Vista auch nicht sehen, weil die meisten Leute eben nur visuelle Neuerungen mitkriegen (wollen) und für alles andere strikt blind sind, dennoch würden diese Leute imho von Vista profitieren, weil sie dann deutlich seltener über die Symptome eines schlechtren Schedulers meckern würden.
Sicherlich, aber ob sie mit einem mal zur Abwechslung und hoffentlich funktionierenden Scheduler, IE, und ner sichereren Login- Benutzerverwaltung besser und stabiler fahren bleibt abzuwarten. Wer weiss, mit welchem Tribut an anderer Stelle man sich diese Vorteile erkauft. ^^

Und bloss gut das wenigstens die 15 Gig bereits feature-complete sind, wäre ja sonst noch maßloser für das Gebotene. ;)

Übrigens die meisten Anwender, die ich so kenne, nutzen schon die Fähigkeiten und Features von XP vllt. zu einem Drittel nur aus, spielen mal ein Spiel und machen ein bisserl Office und surfen. Und selbst die ganzen Office-Progs werden nicht mal annähernd ausgenutzt.

Inwieweit diese nun von den vermehrten Features und folglichen Platzbedarf und Ressourcenhunger eines Vista ernsthaft profitieren, bleibt abzuwarten. :)

MountWalker schrieb:
Was würde es dir denn bringen im Januar eine Vollversion von Windows Vista ohne Aero (heißt übrigens Windows Vista Starter Edition und wird nur in Schwellenländern verklauft werden) zu kaufen und später, beim Rechnerwechsel ein nees Windows kaufen zu müssen?
Was soll da ein abgeschaltetes Aero bewirken? Das einzige was vielleicht mehr verbraucht ist, ist Festplattenplatz, allerdings in ziemlich vernachlässigbaren Dosen, wenn man sich die durchschnittliche Festplattengrße der letzten zwei Jahre ansieht.

Nein ich meinte das dahingehend, dass man das Zeugs zwar schon alles auf DVD mitbekommen kann, es aber eben nicht mit installiert wird.
MS geht den umgekehrten Weg, der Anwender muss alles erst deinstallieren, sofern er natürlich erstmal weiss was er nicht braucht. Na mal sehen, ob diesmal nicht soviel Rudimente nach Deinstallation in der Registry & Platte zurückbleiben. *g*

Abgespeckte Versionen gingen zur Not auch, aber dann bitte update-/ upgradefähig, eben dass man nicht nochmal ne komplett neue Version erwerben muss und folglich auch alles neu machen muss. Aber das ist eben der Marketingwahn von M$. Sekt oder Selters. ;)

Wobei man bei einem Rechnerwechsel ja in der Regel sowieso neu installiert und nicht das vorhandene passend ummodelt.
Wäre ja auch in dem Fall kein running system zum never changen, sondern höchstwahrscheinlich fataler es nicht zu machen. *rofl*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm hab gedacht Vista wäre so hardwarehungrig?
Ich meine wer von euch hat keine mind. 2Ghz und 1GB speicher ?
Von der Graka her sollte es doch auch keine Probs geben
 
MountWalker schrieb:
Was soll denn das für eine KDE-Konfiguration sein? Mit KDE dürftest du imho auf einem Desktop-System ~220 MiB belegt haben.
Hm, KDE habe ich ganz vergessen aufzuführen. Die Angaben galten natürlich für GNOME.
KDE schlägt mir wie du schon geschätzt hast gegen die 200 MB Grenze.

MountWalker schrieb:
Dir ist schon klar, dass ich auf dieser Seite, etwa eine Stunde vor diesem, deinem Beitrag schonmal klar gemacht habe, dass das eben NICHT so ist? Die Änderungen bei Vista sind genausowenig aufs visuelle begrenzt, wie sie zwischen Mandrakelinux 9.x und Mandriva Linux 2006 darauf begrenzt sind.
Die Klarmachung galt nicht mir und ja ich habe sie gelesen. Ich bin darauf nicht eingegangen weil sich für mich dabei die Frage stellt: Die wären?
Ich kann mich nur an größere Erneuerungen wie WinFS etc. erinnern die jedoch erstmal gestrichen wurden.
Was bleibt übrig?
- Gruppenrichtlinienobjekte
- Starten oft verwendeter Programme bei Hochfahren im Hintergrund
- Ordner die sich meine Suchanfragen merken (virtuelle Ordner)
- Gadgets (okay visuell, scheidet aus)
etc.

Nicht gerade weltbewegende Programme/Funktionen. Ähnliches könnte man denke ich auch für XP finden. Sind meist nur Anwendungsprogramme.
Das einzig interessante in meinen Augen ist die endlich verbesserte Remoteunterstützung. Ansonsten finde ich den Abschottungsmechanismus zumindest eine kleine guet Initiative zur Sicherheit. XPS mag zwar ganz nett sein, aber zuerst möchte erst eine Datei in so einem Format sehen bevor dem über dem Weg traue.

Wenn die aus:

&% ))== 847894 MS WORD (&5555%%
8338(/(&4 kj/(/&/%
blablubb

<word>
&% ))== 847894 MS WORD (&5555%%
8338(/(&4 kj/(/&/%
blablubb</word>

gemacht haben, bringt mir das auch nix.

MountWalker schrieb:
Ja, auf den Link kann man durchaus mal drauf klicken, dafür habe ich den eingebaut...
Wie schon gesagt: bereits vernommen.


AKrecords schrieb:
Und die Aero-Oberfläche erinnert mich sehr stark an MAC
Ich verstehe nicht warum Aqua mit Aero verglichen wird. In meinen Augen sehen beide Desktops absolut verschieden aus.

MountWalker schrieb:
Wenn du den Linuxkernel installierst, installierst du automatisch erstmal hunderte Treiber für Geräte, die du nicht hast. Geeks, die sich einen Kernel selbst backen, können das verhindern und damit die Größe der installierten Treiberbasis drastisch senken (gleichwohl sie dann ntürlich die wesentlich mehr Platz fressenden kernelquellen istallaiert haben), aber von denen reden wir bei Windows sicherlich nicht.
"make clean" O_o?
Außerdem: Der Anteil der Treiber im Linuxkernel verbrät mir nicht mehrere GB.
Ein säubern der /etc/init tut auch ihren Dienst.
Und wie groß sind die speicherplatzfressenden Kernelquellen? 40 MB. Wow.
Also du kannst kaum jemandem erzählen, dass man nicht mit einem zB sauber konfigurierten Gentoosystem am "leichtesten" fährt.

MountWalker schrieb:
Das kann man auch auf Linux-Systemen beobachten, erstmal wettern alle gegen das ach so böse KDE, das ach so viel RAM verbraucht
Zumindest nicht >500 MB.
Bei den Grabenkriegen der DE's steht jedoch nicht unbedingt der Resourcenverbrauch im Vordergrund. Hier wird eher über andere gestritten.

MountWalker schrieb:
dass man auf KDE am gemütlichsten Destop-Arbeiten verrichten kann
Ansichtssache. Manchmal sahs ich vor Mac OS X und wünschte mir KDE, dann vor KDE mal die Windowsumgebung, dann GNOME und dort wieder Dinge die ich in WM's wie Fvwm, Fluxbox etc. vermisse.
Es kam dauernd auf das jeweilige Problem an. Wobei ich imho sagen muss, dass bei Mac OS X der Workflow eindeutig am angenehmsten ist.
Ich selbst sitze entweder vor Aqua oder momentan mehr vor Fvwm. Und alles dazwischen soll mir recht sein. Daher ist das "angenehm" fahren, bei DE's viel zu relativ um hier wirklich qualitative Schlüsse zu ziehen.


Irgendiwe artet jedoch damit die Diskussion zur Usability der verschiedenen Betriebsysteme aus. Das wäre glaube ich ein bisschen Offtopic.


Na ja, ich glaube die ganze Diskussion läuft hier auf folgendes hinaus:
Entweder ich installiere mir schon alles mögliche an Ballast und habe nicht die Möglichkeit das zu verhindern, habe jedoch alle Techniken "parat" _oder_ ich nehme mir nur wirklich das was ich brauche und fahre damit "leichter" jedoch mit einem etwas höherem Wartungsaufwand verbunden.

Hm, ich hoffe das triffts als Resumee.


BTW:
Mit sowas hier: "vielleicht an den bösen Deamons" etwas offensichtlich ins Lächerliche treiben zu wollen lenkt nur von der Diskussion ab und zeugt nicht gerade von Verständnisfähigkeit/Aufmerksamkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Relict schrieb:
... Wer weiss, mit welchem Tribut an anderer Stelle man sich diese Vorteile erkauft. ^^
Mit Managed Code durch WinFX? Wieder ein Vorteil. Was kann denn schlimmeres passieren, als die derzeitige Systemanfälligkeit, bei der dank Systembefall auch Datenrettungen nicht mehr möglich sind? :confused_alt: Eine Sicherheitslücke im IE auf Vista wird erstmal nur Schreibvorgänge im Temporary Internet Files erlauben und wenn da tatsächlich mal gleichzeitig eine weitere Lücke bekannt sein sollte, die die Sandbox knacken kann, kann dann immernoch maximal der Userbereich befallen werden, nicht wie bisher, wo eine IE-Lücke (oder eine Webborwser-Lücke allgemein das ganze System zerschlagen kann)

Relict schrieb:
... Und bloss gut das wenigstens die 15 Gig bereits feature-complete sind, ...
Nichmal: Es sind keine 15 GiB, schau in die letzten Tests zu den letzten Betas,
da sinds bei der 64b-Version 10 GiB.

Relict schrieb:
...
Inwieweit diese nun von den vermehrten Features und folglichen Platzbedarf und Ressourcenhunger ...
Ich rede hier nicht nur von Dingen die man sieht und bewusst öffnet und damit rumspielt, sondern nochmal: Warum wohl sind die meisten Linux-DAUs mit KDE am zufriedensten? Weil KDE zu viel RAM verbraucht? Oder nicht doch, weil KDE eine Menge Dienste laufen hat die, ohne dass man groß was davon mitbekommt, den Desktop (bei Windows nennen das viele immer automatisch "das System") stärker organisieren?



Relict schrieb:
...
Abgespeckte Versionen gingen zur Not auch, aber dann bitte update-/ upgradefähig,
Ist bei Vista bereits so, du kannst eine Starter zur Home Basic, zur Home Premium, zur Business, zur Ultimate machen - alles ist "upgradeable". Die Starter, die kein Aero hat, wird zwar nur in Schwellenländern angeboten, aber wer regt sich schon darüber auf, dass du für einen VW-Golf einen Zigarettenanzünder mitkaufen musst, obwohl du Nichtraucher bist? ;)



ChilliConCarne schrieb:
... Die wären?...
Nicht gerade weltbewegende Programme/Funktionen. Ähnliches könnte man denke ich auch für XP finden. Sind meist nur Anwendungsprogramme.
Service Hardening
Speech Recognition
Speech Synthesis
Aufgebohrtes Druckersystem für mehr Farbbrillianz und XPS
IPv6
Netzwerkprofile
Schnellerer Netzwerk-Stack
Windows Filtering Platform
SMB 2.0
Einsteigerfreundlichere Systemwiederherstellung
(IIS 7 - glaube nur Enterprise, deswegen die Klammern)

Das sind aber noch nicht unbedingt die wichtigsten Sachen, das wichtigste ist der Fortschritt im System selbst und die Aufzählung dieser Sachen beginnt ja erst ab dem Task-Scheduler. Über diese Dinge redet immer noemand, jeder tut so, also hätte sich da nichts getan, weil da kein neuer optischer Effekt zu sehen ist. Ja sogar an NTFS wurde einiges getan, das ist dir bei deiner vereinfachten Betrachtung, dass WinFS verschoben worden ist, mal eben ganz entgangen - als wäre das alles gleich, aber das ist es eben nicht. ;)

ChilliConCarne schrieb:
..."make clean" O_o?
Damit bäckst du ja bereits selbst, auch wenn du dann nach Vorgabe bäckst.
ChilliConCarne schrieb:
...Außerdem: Der Anteil der Treiber im Linuxkernel verbrät mir nicht mehrere GB.
Verbrät der Anteil der Treiber in Windows mehrere GiB? :confused_alt:
ChilliConCarne schrieb:
...
Also du kannst kaum jemandem erzählen, dass man nicht mit einem zB sauber konfigurierten Gentoosystem am "leichtesten" fährt.
Du willst mir jetzt ernsthaft weis machen so, wie das in Gentoo ist, sollte es für den Durchschnitts-Windows-Kunden sein? Das glaubst du doch selbst nicht. :freak: Wenn wir davon reden, was für Windows-Kunden gut ist, reden wir nunmal faktisch definitiv nicht von Computer-Geeks.


ChilliConCarne schrieb:
... Daher ist das "angenehm" fahren, bei DE's viel zu relativ um hier wirklich qualitative Schlüsse zu ziehen.
Es geht hier um Dienste die etwas für das Desktop-Leben tun, Systeme-Dienste tun was fürs gesamte Anwenderleben, klar gibt es Dienste die man nicht braucht, aber es gibt eine ganze Menge Dienste, die bei WIndows voraktiviert sind, die auch sinnvoll sind, wie bspw. der angesprochene Index-Dienst - wäre der ach so überflüssig, wie von PC Games Hardware regelmäßig dargestellt und bestimmt hier von der Mehrheit der gesamten ForumBase-Mitglieder geglaubt, hätte sich Google Desktop in seinen ersten Versionen, in denen es nichts anderes machte, als der XP-Indexdienst, nicht so verbreitet. ;)


ChilliConCarne schrieb:
...Irgendiwe artet jedoch damit die Diskussion zur Usability der verschiedenen Betriebsysteme aus.
Nein, du hast in deinem Beitrag nur meinen Bezugspunkt vergessen, bei meiner Nennung dieser Punkte geht es darunm darzustellen, dass nicht jeder Systemdienst, der unbestritten RAM kostet, gleich unsinnig ist, nur weil er jetzt neu ist. Sich ständig nur über gestiegenen RAM-Bedarf aufzuregen ist leicht, weil der auch unter anderem von Diensten kommt, die nicht vordergründig und nicht für jeden sofort ersichtlich, aber dennoch vorteilhaft ihre Arbeit verrichten. Klar gibts auch Netzwerkdienste die besser vorabgeschaltet zu sein haben, aber sowas wie mein Beispiel der Indexdienst sollte imho auf einem an DAUs verkauftes System schon voraktiviert sein. ;)

P.S.
Bei mir braucht Windows XP mit gestartetem Desktop inklusive Avast und mit weitgehend Standarddienstekonfiguration und drei geöffneten Fenstern 102,2 MiB RAM - dass da über 300 "zugesichert" sind ist ja was anderes, vorrausgesetzt sind bei Windows XP 256 MiB RAM, was ja auch sinnvoll ist, weil zusätzlich gestartete Anwendungen ja auch RAM brauchen, allein Mozilla Firefox nimmt ja gern um die 70 MiB - nur mal so nebenbei um zu sehen, was 512 MiB Vorraussetzung möglicherweise bedeuten können. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die genannten Programmpunkte hauen mich jetzt erlich gesagt nicht so vom Hocker. ZB. Kann ich auf IIS gut und gern verzichten. Sollen die Netzwerkprofile jedoch drin bleiben? Wäre mir zumindest soweit neu. Das wäre für mich zB ein ganz interessanter Punkt. Zumindest was ich bis dato davon gelesen habe.

Zum "selber-backen" bis Gentoo:
Um Himmels Willen! Klar will ich einem DAU soetwas nicht zumuten. Das sind zwei komplett unterschiedliche Philosophien. Ich bin rein vom technischen Standpunkt ausgegangen.

"Verbrät der Anteil der Treiber in Windows mehrere GiB? "

Hm, dann frage ich mich jetzt, warum du den Punkt mit den hunderten Treibern unter Linux gebrachst hast. Wenn das in Bezug zum Speicherplatzverbrauch gelten sollte, lass sich das eher als "großer verschlingender Brocken".

Die ganzen Dienste und jeder neue der hinzukommt, sind ja nichts grundsätzlich schlimmes. Sagte ich ja nicht. Wenn ich es so eng sehen würde, würde ich auch auf jedes Journaled Filesystem verzichten. Nur dass ein Betriebssystem so viele Dienste am laufen hat, dass es mindestens 512 MB Ram verlangt, finde ich schon ordentlich.

Ich weis nicht was das bei dir für drei Fenster sind, jedoch habe ich mal einen Kaltstart unter XP gemacht und summa summarum verbrät das System selbst ca. 110 MB. Sind bei dir die drei Programme mit eingerechnet? Denke nicht oder? Soweit ich weiß soll der Speicherverbrauch von XP auch offiziel ganz knapp über 100 MB liegen. Kann mich aber auch irren.

Firefox und Mozilla sind mir ohnehin immer unliebsamer. Da versuche ich mich dann doch lieber an Kazehakase. Ist ne ganz nette Fx Alternative. Aber das wäre jetzt OT :) .
 
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