Teilneubau meines Multimedia (eigeschränkt Gaming-) PCs

maschinenbauer

Cadet 4th Year
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Juli 2010
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Hallo zusammen,

da mein 6 Jahre alter PC mit zunehmender Häufigkeit einfriert möchte ich mir einen neuen bauen. Vermutlich liegt es (nur) am RAM, 100%tig kann ich es aber nicht klären, da ich keine passenden Austausch-Komponenten habe und ich nicht auf gut Glück in Austausch-Komponenten investieren möchte. Ich habe vor beim Neubau einige Komponenten zu übernehmen.

Zum Vergleich mein jetziger PC:
  • CPU: Intel i5-760 [4 x 2,8 GHz]
  • CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Brocken [1 x 12 cm Lüfter]
  • Mainboard: P55A-G55(MS-7668)
  • RAM: 4 x Corsair XMS3 4GB DDR3 PC3-10666 CL9 [1333 MHz]
  • GraKa: HIS Radeon HD 7750 iSilence 5 1GB [passiv gekühlt]
  • HDD: 500GB SAMSUNG HD502HJ
  • SSD: 120GB takeMS SSD UTX-2 [Sata 3 an Sata 2 (da Performance am onboard-Sata 3-Controller nur halb so hoch)]
  • DVD: DVDRAM GH22NS50
  • Kartenleser: Ultron UCR 75in1 Card Reader schwarz 3.5" Multi [USB 2.0]
  • Gehäuse: Thermaltake V3 Black Edition [2 x (1 x Header) USB 2.0, Mikro, Kopfhörer, 1 x 12 cm Lüfter vorhanden (nachträglich entkoppelt montiert)]
  • Netzteil: BeQuiet! Straight Power BQT E7 400W [entkoppelt montiert]
  • Zusatzlüfter: 1 x 12 cm BeQuiet! ohne PWM (genaue Bezeichnung nicht mehr bekannt)
  • Betriebssystem: Kubuntu 16.04

Der PC wird für Bildbearbeitung (RAW-Photos), Videobearbeitung, Fernsehen (übers Netzwerk), DVD schauen, Musik hören, Programmieren, zum Spielen (vorwiegend Minecraft und Ark) und zum Surfen genutzt. Eventuell könnten beizeiten TV-Aufnahme (Entertain) und gelegentliches CAD hinzu kommen. Meist sind eine Vielzahl von Programmen am laufen.

CPU, Mainboard und RAM muss ich auf jedem Fall austauschen. Darüber hinaus überlege ich dem PC ein neues Gehäuse mit USB 3.0-Front-Anschluss, eine NVMe-SSD sowie einen USB 3.0-Kartenleser zu spendieren.

Bei der CPU werde ich wieder Intel nehmen. Da die M.2-Anschlüsse bei Haswell eher dürftig sind tendiere ich aktuell eher zu Skylake. Hinzu kommt der zukunftssichere DDR4-RAM. Eins der folgende Modelle habe ich dort ins Auge gefasst:
  • Intel Core i5 6600 4x 3.30GHz So.1151 BOX
  • Intel Core i5 6500 4x 3.20GHz So.1151 BOX
  • (Intel Core i5 6600K 4x 3.50GHz So.1151 WOF - eventuell auch der, da es für diesen aktuell Cashback gibt)
Übertakten werde ich nicht.

Der EKL Alpenföhn Brocken müsste auch auf den Sockel 1151 (ich meine die Löcher wären identisch mit dem alten Sockel 11156).

Beim Mainboard bin ich mir völlig unsicher, was ich nehmen. Pflichtanforderungen für mich (einige bei allen mir bekannt Boards erfüllt):
  • mit 4 PCIe 3 Lanes angeschlossener M.2-Port (32 GBit/s), vorzugsweise über der Graka, da er dort durch den hinteren Gehäuselüfter und die Leckströmungen des CPU-Lüfters besser gekühlt sein sollte
  • 4 DIMM-Steckplätze
  • mindestens 3 USB-Header:
    • mindestens ein USB 3.0 Header, besser 2
    • mindestens ein USB 2.0-Header
  • Front Audio-Header
  • 4 x SATA (3)
  • 1 x PCIe 16x für Graka (2 nicht notwendig, wenn aber in möglichst hohem Abstand)
  • 1-2 x PCIe 1x
  • Gigabit LAN
  • es sollte den PC zeitgesteuert aufwecken können
  • alle Komponenten müssen Linux-Kompatibel sein (vor allem beim LAN und Audio könnte das kritisch werden)
  • maximal 120€ (Cashback darf abzüglich des Zusatzpreises für den Intel Core i5 6600K mit eingerechnet sein)
  • geringe Bootzeit (die 20 Sekunden, die das BIOS des aktuellen Boards trotz Fastboot braucht sind echt nervig - vor allem weil mein Desktop nach <15 weitere Sekunden da ist)
Schön wäre eventuell auch nen PCI-Anschluss, damit ich - falls ich es noch einmal brauche - meine alte WLAN-Karte wieder einbauen könnte.
Könnt ihr mir hier ein Board empfehlen?

Beim RAM möchte ich wieder 16 GB nehmen. Diesmal werden es aber 2 x 8 GB, damit ich die Option zum Aufrüsten habe. Der RAM sollte Heatspreader haben, die jedoch nicht deutlich die Spezifikation in der Höhe sprengen - d.h. nur 1-2 mm höher sind. Der RAM sollte beidseitig bestückt sein, da dies Geschwindigkeitsvorteile bietet. Vermutlich werde ich das 16GB HyperX FURY Rev.2 schwarz DDR4-2133 DIMM CL14 Dual Kit nehmen.

Die Graka soll (zumindest vorerst) übernommen werden. Derzeit würde wenn überhaupt die 2048MB Palit GeForce GTX 750 Ti KalmX Passiv PCIe 3.0 x16 (Retail) in Frage kommen, da dies die beste derzeit am Markt befindliche passive GraKa ist. Diese würde jedoch nur 80% mehr Leistung bringen als meine Jetzige und 2 GB RAM - letzteres wäre natürlich für ARK gut, wobei da 4 besser wären (Die AMD wird da derzeit vom fehlenden RAM ausgebremst was daran zu erkennen ist, dass viele Grafik-Einstellungen keine FPS-Vorteile bringen - nur weniger Meshs und kleinere Texturen bringen etwas, Shader,... dürfen dagegen recht hoch eingestellt sein). Nachteilig an diesem Modell ist auch die Quere Anordnung der Kühlrippen, sodass die Luft der Gehäuselüfter schlechter da durch geht. Eine aktiv gekühlte Graka wäre mir zu lauf (mindestens ein Lüfter mehr und der müsste mindestens etwa 12 cm Ø haben und gut abregelbar sein bzw. standardmäßig langsam drehen, was in der Regel nicht der Fall ist).

HDD wird gegen eine 2000GB WD Blue WD20EZRZ 64MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/s (bereits zusammen mit ner neuen Platte für meine Eltern bestellt) ausgetauscht. Diese hätte ich eh jetzt ausgetauscht, da die 500 GB bis auf 10 GB voll sind.

Bei der SSD bin ich am Überlegen sie in diesem Zuge gleich gegen eine M.2 NVMe SSD auszutauschen. Hier bin ich mir (für den Fall dass ich sie direkt austausche) nicht sicher, welche ich nehme:
  • 128GB Samsung SM951-NVMe M.2 2280 PCIe 3.0 x4 32Gb/ MLC Toggle (MZVPV128HDGM-00000)
  • 256GB Samsung SM951-NVMe M.2 2280 PCIe 3.0 x4 32Gb/s MLC Toggle (MZVPV256HDGL-00000)
  • 256GB Samsung 950 Pro M.2 2280 PCIe 3.0 x4 32Gb/ V-NAND MLC Toggle (MZ-V5P256BW)

Den Kartenleser tausche ich eventuell gegen ein USB 3.0-Modell aus - z.B. Ultron Card Reader UCR3 USB 3.0 bulk intern

Das Gehäuse tausche ich eventuell gegen ein Cooltek K3 Evolution USB 3.0 Midi Tower ohne Netzteil schwarz. Mit dem habe ich bisher bereit 2 mal gute Erfahrungen gemacht. Sicherlich gibt es bessere, aber für den Preis ist es meiner Meinung nach kaum topbar. Wichtig ist mir:
  • dass das Netzteil unten ist
  • dass die Festplatten längs montiert sind - d.h. im Kühlluftstrom sodass der Käfig diesen nicht behindert und die Platten gut gekühlt werden
  • 2 x USB 3.0
  • Mikrobuchse
  • Kopfhörerbuchse
  • viel Platz für die Kühlluft, damit diese gut zwischen Graka und den Käfigen durch strömen kann
  • Platz für den Towerkühler
  • Platz für Überschüssige Kabel auf der rechten Seite (da wo das Mainboard sitzt)
  • 12 cm Lüfter, da leise
Schnellmontage-Systeme sind mir egal - ich schraube eh.

Das Netzteil soll weiter genutzt werden - es sei denn es gäbe gute Gründe für nen Wechsel.

Der vordere Gehäuselüfter soll weiter genutzt werden - es sei denn es gäbe gute Gründe für nen Wechsel.

Das OS wird ohne Neuinstallation weiter genutzt - ggf. auf neue SSD übertragen. Zum Glück geht das bei Linux ja ohne Probleme.

Ein konkretes Budget habe ich nicht, ich möchte aber auch nicht "sinnlos" Geld ausgeben - d.h. ein komplett neuer PC bliebe sicherlich unter 1000€.

Könnt ihr mir Empfehlungen geben (vor allem fürs Mainboard)?
Seht ihr irgendwelche Probleme?
Wie seht ihr die alten Komponenten?

Vielen Dank im Voraus.
 
Leider habe ich gerade keine Zeit auf alle Fragen genau einzugehen.

Die zwei wichtigsten Punkte:
Wenn du nicht übertaktest lohnt sich ein i5 6600k m.M. nach nicht. Nimm den i5 6500 + ein gutes günstige Board (Gigabyte oder Asrock ) Ob sie alle deine Anforderungen erfüllen, müsstest du selber nochmal erlesen.

Des Weiteren lohnt sich eine M.2 SSD aus P/L Sicht absolut nicht. Davon würde ich dir abraten außer das Geld sitzt sehr locker.

Eine Gehäuseempfehlung wäre das Nanoxia Deep Silence 4
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit ca. 1000 Euro kann man eine Menge machen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, ob deine verwendete Software auf viele Kerne skaliert, oder auf hohen Takt, ob sie von Hyperthreading profitiert oder etwa von einer guten Grafikkarte.

Je nachdem, wie das ausschaut, kommt man zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. Beispiele:

1. i5 6xxx mit 1060 Grafikkarte
2. i7 6700k mit alter Karte
3. i7 5820k OC mit alter Karte
4. Alles neu
 
Die GraKa wird derzeit nur von Ark ausgereizt.

Bei der CPU kommt es auf die Anwendung an - einige nutzen nur einen Kern, andere alle 4. Von daher finde ich das fehlende Hyperthreading gar nicht so schlimm, da die Singlecore-Anwendungen dann etwas besser laufen. Nen i7 ist mir mit >=300€ zu teuer.

Den i5-6600K würde ich wenn nur wegen dem Cachback nehmen (dann teils billiger als ohne K).
Ergänzung ()

Vorhin hatte ich nicht so viel Zeit - habe also nur alles beantwortet, wo ich direkt was zu schreiben konnte.

Zum MSI Z170A Krait Gaming 3X: Das scheint gar nicht mal so schlecht - einziger Wehmutstropfen, den ich bisher finden konnte ist dass es keinen PCI-Steckplatz hat - das ist aber verschmerzbar, da ich den aktuell eh nicht brauche und ich mir notfalls für wenig Geld ne PCIe-Karte kaufen könnte. Da muss ich aber noch mal genauer schauen.

Schnelle M.2 SSD sind in der Tat leider noch etwas teuer - auch wenn sie mittlerweile schon erschwinglicher geworden sind. Ich denke aber da wird sich preislich auch noch was tun, denn die passenden Mainboards, die diese Karten ausschöpfen können sind ja erst seit kurzem auf dem Markt und ernsthafte Konkurrenz hat Samsung ja auch noch nicht. Ich weis jedoch aus eigener Erfahrung (nen Bekannter hat sich vor kurzem eine geholt) wie extrem diese Karten einen PC noch einmal beschleunigen können - auch gegenüber einer Sata-SSD.

Zum Nanoxia Deep Silence 4: Das Gehäuse gefällt mir vom Aufbau her gar nicht:
  1. mATX → wenig Platz für Kühlluft für die GraKa - insbesondere wenn mal noch ne Erweiterungskate rein kommt - und stark eingeschränkte Mainboard-Auswahl
  2. Quer eingebauter Festplattenkäfig → Blockiert die Kühlluft → der Lüfter muss höher drehen und es kommt wenig Luft bei der GraKa an
  3. Lüfteröffnung auf der Oberseite → Meiner Erfahrung ist, dass das nen Staubfänger ist - insbesondere wenn der PC aus ist (ich habe da im Betrieb minimalen Überdruck drin, sodass dann kaum Staub von oben Rein kommt)
  4. kein Einschub für Kartenleser (haben immer das Format der alten Diskettenlaufwerke)

Die GTX 1060 ist doch noch gar nicht draußen ;). Und 120 Watt sind auch ein wenig viel um sie einfach Leise zu bekommen. Und auch der vermutliche Preis von 350€ ist mir für ne Graka auch eher zu hoch.

Auf jedem Fall schon einmal vielen Dank.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibfehler)
Hallo zusammen,

heute habe ich mich noch einmal ausführlich mit dem Mainboard beschäftigt und bin die Spezifikationen von ca. 40 Mainboard durchgegangen. Dabei ist mir aufgefallen, dass mir die ASRock Mainboard alle nicht gefallen, da bei allen der M.2-Anschluss direkt unterhalb der Grafikkarte liegt. Dort kann die Wärme deutlich schlechter abgeführt werden, da kein gerichteter Luftstrom besteht. Es besteht dort nur ein Wirbelfeld mit leichter Tendenz nach vorne zu strömen (kann man gut an Staubpartikeln im Taschenlampenlicht erkennen). Klar hinter Slot 1 (von oben) kann es sein, dass die Karte nur bei demontiertem CPU-Kühler erreichbar ist, oberhalb von Slot 1 so oder so. Aber das nehme ich gerne in Kauf.

Die Asus Mainboards bieten bei gleichem Preis deutlich weniger, als andere Mainboards. Daher wird es auch kein Asus Mainboard werden.

Bleiben noch MSI und Gigabyte. Hier habe ich einige Favoriten:
  • MSI Z170A TOMAHAWK Intel Z170 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail
    86,89 € (inkl. Cashback), ohne 121,89 €
    - kein Sata Express (vermutlich nicht von Bedeutung)
    - etwas schlechtere Soundlösung
  • MSI Z170A-G43 PLUS Intel Z170 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail [= MSI Z170A TOMAHAWK?]
    113,69 €
    ± siehe oben
  • MSI Z170A Krait Gaming 3X Intel Z170 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail
    92,95 € (inkl. Cashback), ohne 137,95 €
    - kein PCI
  • (MSI Z170A SLI Intel Z170 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail)
    105,84 €
    - kein PCI
    - kein Sata Express (vermutlich nicht von Bedeutung)
    - keine Grafikanschlüsse (wenn mal die GraKa ausfallen sollte als Übergangslösung interessant)
  • Gigabyte GA-Z170X-Gaming 3-EU World of Tank Edition Intel Z170 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail
    104,85 € (inkl. Cashback), ohne 134,85 €
    + 2 M.2 (werde ich vermutlich eh nie nutzen)
    - kein PCI
    - M.2 über Slot 1
    - der obere M.2 deaktiviert 4 Sata, der untere einen → der müsste genommen werden → raus aus den Favoriten [neu]
  • Gigabyte GA-H170-D3HP Intel H170 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail
    79,88 € (inkl. Cashback), ohne 109,88 €
    + hat alle Anschlüsse
    - H170 (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das bei mir überhaupt ins Gewicht fällt, da vermutlich nur die zusätzlichen PCIe-Lanes für mich interessant werden könnten)
    - M.2 über Slot 1
  • (Gigabyte GA-Z170-HD3P Intel Z170 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail [~= Gigabyte GA-H170-H3DP])
    110,16 €
    + hat alle Anschlüsse
    + Z170
    - schlechtere Soundlösung
    - M.2 über Slot 1
Vielleicht könnt ihr mir ja in der Endauswahl mit Kommentaren helfen.

Beim Prozessor tendiere ich inzwischen eher zu einem der beiden 6600er. Dies liegt vor allem am höheren Turbotakt, der bei einigen rechenintensiven Anwendungen, die leider nur auf einem Kern laufen, einen Vorteil von 8% bedeuten würde. Das sind mir die 11% Aufpreis wert - zumal ich ja hoffe den Rechner wieder lange nutzen zu können.

Beim Thema Front-USB / neues Gehäuse muss ich später noch einmal schauen ob es inzwischen auch andere als das Oben genannte Gehäuse gibt, die meine Anforderungen erfüllen.
Ich hatte noch die Idee einfach nur das Frontpanel auszutauschen gegen eins mit USB 3.0, aber das scheint nicht möglich, da von den Anschlüssen her vernünftig designte nur in China zu bekommen sind (wobei das beim Thema Qualität natürlich ganz anders aussehen kann). Alle aus Europa heraus vertriebenen, die ich finden konnte, wiesen technische Mängel auf wie 2 USB-Ports direkt übereinander (bekommt man eh nie gesteckt), 1 USB 3.0 + 1 USB 2.0 (an 2 Headern), 2-3 USB 3.0 über Hub an einer USB-Leitung auf einen Header (der natürlich nativ wieder 2 könnte), …. Das Problem ist halt, dass da auch Mikro und Kopfhörer mit drauf sein müssen. Aber vielleicht kennt jemand nen vernünftiges Panel mit 2-4 * USB3.0 (darf auch 2 * USB 3.0 + 2 * USB 2.0 sein) + 2 Audio-Buchsen, das ich in Europa bestellen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet: (Aktualisierung der Favoriten)
Dabei ist mir aufgefallen, dass mir die ASRock Mainboard alle nicht gefallen, da bei allen der M.2-Anschluss direkt unterhalb der Grafikkarte liegt.
Nachdem eine M.2 SSD im alltäglichen Gebrauch keinen Vorteil gegenüber einer 2.5" SATA SSD hat, ist das mMn eigentlich nicht relevant; oder planst du, solch eine M.2 SSD zu verbauen?
 
Hallo,

das kann ich leider nicht so 100%tig bestätigen. Ich kenne drei leute, die sich im letzten Jahr nen Neuen PC basierend auf Skylake gekauft haben und entweder direkt oder im Nachhinein eine M.2 SSD (angebunden über 4 x PCIe 3.0 bei Nutzung des NVMe-Protokolls) eingebaut haben. Sie Erreichen damit Boot-Zeiten von wenigen Sekunden und auch die Programme starten extrem schnell. Klar: Wenn dann das Programm erst einmal läuft hat man keine / kaum Vorteile, denn dann findet das meiste im RAM statt oder es wird halt aufs billige und langsame "Datengrab" Festplatte zugegriffen.

Sicherlich gibt es auch viele Faktoren, die einem den Spaß vermiesen können:
  • M.2 SSDs können auch über SATA III angeschlossen sein - dann besteht absolut kein Vorteil
  • Haswell & Co nutzen nur PCIe 2.0 d.h. rund die halbe Geschwindigkeit
  • mangels Lanes wurde der Port bisher oft nur mit 2 Lanes angebunden
  • einige SSDs nutzen trotz PCIe-Anbindung AHCI und können somit nicht von den hohen IOPS profitieren
  • ein überfülltes DMI
  • usw...

Wo ich zustimmen kann ist, dass der Preis aktuell echt noch etwas hoch ist. Derzeit zahlt man für ne gute M.2 SSD durchaus das doppelte wie für ne gute SATA SSD. Gerade deshalb überlege ich noch etwas damit zu warten - zumal ich ja schon eine Sata-SSD habe, deren Geschwindigkeit sich im neuen PC zudem etwa verdoppeln wird (Sata III statt Sata II - den Sata III-Controller meines Mainboard ist seines Names nicht würdig - wenn ich das richtig verstanden habe, dann soll der 2 Ports an einer Lane betreiben - von der Geschwindigkeit her würde es auch hin kommen, denn ich konnte nur ca. 2/3 der Geschwindigkeit wie an Sata II messen). Gegen Warten spricht wiederum, dass ich eventuell noch einmal den halben PC zerpflücken müsste (Graka raus, Kühlkörper raus).
 
Sogar die sehr schnellen NVMe M.2 SSDs verlieren lt. ComputerBase ihren Vorteil bei Standardanwendungen.

In der Praxis zeigen sich die Vorteile der schnellen PCIe-SSDs vor allem dann, wenn es um große Dateitransfers geht. Anwendungen werden nur wenig beschleunigt und der Unterschied zu SATA-Modellen ist hier gering. Alltagsanwendungen profitieren vom NVMe-Protokoll kaum.
Quelle: ComputerBase
Aber wenn du eine M.2 SSD haben möchtest, dann hol dir eine; schaden wird es sicher nicht (allerdings erwarte ich auch keinen echten Vorteil).
 
Hallo zusammen,

ich habe mich nun dazu entschieden vorerst die alte SSD zu nutzen. Vermutlich werde ich sie austauschen, wenn ich in ein paar Jahren mal in nem anderen Rechner ne SSD brauche. Bei meinem aktuellen Notebook würde ne SSD keinen Sinn mache, da es ebenfalls 6 Jahre alt ist und damals aus Akkulaufzeitgründen im untersten Leistungsbereich (direkt über Intel Atom) angesiedelt war. Inzwischen ist es durch den Uni-Alltag mechanisch arg mitgenommen (massive Wackler im LVDS-Kabel (Monitor),...) und mit sich selbst überfordert ;). Preislich dürfte sich bis dahin auch verdammt viel tun.

Beim Mainboard habe ich mich für das Gigabyte GA-H170-D3HP entschieden, da es von den Anschlüssen her am besten für mich passt und in Tests bis aufs nahezu unmögliche Übertakten kein signifikanter Nachteil des H170 Chipsatzes für dieses Board auszumachen ist. Zudem ist es preislich sehr attraktiv.

CPU wird ein i5-6600K, da dieses Board im Cashback-Programm ist und ich somit gegenüber dem i5-6600 noch ca. 11€ spare.

Beim RAM wirds wie schon geschrieben ein 16GB HyperX FURY Rev.2 schwarz DDR4-2133 DIMM CL14 Dual Kit.

Beim Gehäuse konnte ich auch nach neuer Suche nur wenig passendes finden. Die gefundenen Gehäuse hatten aus meiner Sicht aber allesamt leichte Nachteile, sodass es nun das Cooltek K3 Evolution USB 3.0 wird. Zudem mag ich es lieber schlicht - d.h. vom Optischen kommt es mir sehr entgegen.

Den Kartenleser werde ich gegen nen USB3.0-Gerät austauschen. Leider gibt es dort nix, was nicht mal bei irgendwem Probleme gemacht hätte. Ich hoffe einfach mal, dass ich mit dem RaidSonic Icy Box IB-865-B 3.5" Multi Slot Kartenleser gut fahren werde. Diesen gibt es von mindestens 2 weiteren Marken. Kurioserweise schwanken die Meinungen zwischen den Marken wie auch zwischen verschiedenen Portalen enorm.

Ich werde dann mal berichten, wenn alles da und zusammen geschraubt, sowie ans Laufen gebracht ist.
 
Mittlerweile habe ich den PC umgebaut und konnte alles im täglichen Gebrauch testen. Generell hat der PC durch die neuen Komponenten einen deutlichen, spürbaren Geschwindigkeitsschub erhalten. Woran es genau liegt kann ich natürlich nicht sagen - mögliche Gründe sind die neue CPU, DDR4-RAM und SATA3.

Zu CPU, RAM und HDD kann ich nur sagen, dass sie tun was sie sollen. Die Performance ist wie erwartet - auch wenn ich keinen objektiven Vergleich durchgeführt habe. Einzig zur HDD kann ich etwas sagen - sie ist im Zugriff etwas lauter als die alte Platte, die 1 TB-Version ist deutlich leiser. Zum Gehäuse kann ich nichts hinzufügen, da ich es ja vorher schon kannte.

Das Mainboard ist soweit ganz in Ordnung. Bemängeln kann ich allerdings folgendes:
  • Das Booten dauert mit ca. 10-15 Sekunden bis zum Start des Bootloaders (GRUB) immer noch recht lang - das geht schneller (mein 6 Jahre altes Notebook braucht z.B. nur ca. 5 Sekunden bis GRUB da ist)
  • Unter Linux sind nur sehr wenig Hardware-Daten auslesbar (nur 3 Mainboardtemperaturen, keine Spannungen, keine Lüfterdrehzahlen) - auch nach der Nutzung von sudo sensors-detect
  • Die Belegung der Audiobuchsen ist zumindest unter Linux fehlerhaft. Dies lässt sich aber mit HDAJackRetask beheben

Der Kartenleser ist (für SD-Karten) gut. Ich konnte meiner mit 45 MB/s spezifizierten Sandisk-Karte ca. 55MB/s lesend entlocken (5,7 GB in 1:40 Min), schreibend habe ich nicht getestet - mache ich eh so gut wie nie. Diese Werte sind voll und ganz in Ordnung - der alte hat ca. 3 mal so lang gebraucht, die Kamera erreicht ca. 40 MB/s schreibend (2 Bilder/s bei ca. 20 MB/Bild). Das einzig Negative, dass ich bisher feststellen konnte ist, dass er etwas breit ist, sodass er schlecht durch die Frontblende geht. Mit etwas Kraftaufwand (nicht übermäßig) und Geschick (darf nicht ansatzweise schräg aufgesetzt werden) passt es aber noch. Der alte hatte ca. 0,5 mm weniger Breite. Da war das ein Kinderspiel.
 
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