Test Test: Intels neue Pentium 4 der 600-Serie

Tommy

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#1
Mit weniger Takt, mehr Features und erstmals 64-Bit auf einem Pentium 4-Prozessor schickt Intel heute neben einer Extreme Edition mit 3,73 GHz die 600er-Serie in den Markt. Wie kann sich Intels erste 64-Bit-CPU für den Privatmann gegen AMDs schnellste Boliden wohl unter 32-Bit- und 64-Bit-Anwendungen behaupten?

Zum Artikel: Test: Intels neue Pentium 4 der 600-Serie
 
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#2
Klasse Bericht und bestätigt leider meine vermutung das Intel sich wiedermal nicht mit Ruhm bekleckert.

Zu hohe Verlustleistung wenn auch nicht immer die 115 W anstehen, und eine herabsetung des Taktes nur auf 2.8 Ghz im Sparmodus :rolleyes:
 
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S

spiro

Gast
#3
Ne Menge Futter zum Frühstück - das muss erst einmal verdaut werden... ;)

Was die Qualität des Artikels und die Bewertung der Leistung/der neuen Features der neuen Prozssoren angeht, schliesse ich mich Otter an...

Kleiner Fehler auf Seite 2:
Laut Intel sollte die Latenzzeit der neuen Modelle im Worst-Case-Fall um bis zu zweite Takte höher ausfallen als bei den Mitgliedern der 500er-Familie
 
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Allo

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#4
Schöner Artikel.

Was man jetzt noch in den grafiken einführen sollte wäre ein Satz wie "mehr punkte sind besser" irgendwo klein unter der grafik.

das wird bestimmt den ein oder anderen nichtprofi entgegenkommen
 

sNiPe

Lt. Commander
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#5
super artikel, allerdings fehlen in der tabelle auf seite 2 bei AMD der Athlon 3000+ und 3200+ bei sockel 939 und der winchester kern. aber ich denke die beiden prozessoren spielen eh keine rolle im test, aber nur der vollständigkeit halber
 

Franky-Boy

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#6
Danke für diesen tollen Artikel! Ich frage mich nur, wie die Asus "CPU Lock Free" Option bei der 600'er Reihe greift:

http://www.tweakers4u.de/news/01,10,2004,,16,52,42,,337.htm

Wenn ich Euren Bericht richtig interpretiere, kann ich nur den 660'er mit dem niedrigeren Multi von 14 betreiben und diesen dann "günstig" übertakten. Bei der 500'er Reihe hätte auch ein 550'er gereicht. Stichwort: Performance Requirement Bit (Leistungsklasse B).

Ciao Frank
 

Tommy

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#7
Zitat von Allo:
Was man jetzt noch in den grafiken einführen sollte wäre ein Satz wie "mehr punkte sind besser" irgendwo klein unter der grafik.
Alle Diagramme sind nach Geschwindigkeit geordnet; d.h. oben ist immer der schnellste. Damit brauchst du dir gar keine Gedanken darüber machen, was denn nun besser ist :-)
 

User1024

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#8
OK, die 600er-Reihe scheint damit ganz gut geworden zu sein: Bei NX-Bit und 64bit-Erweiterung hat Intel damit mit AMD gleichgezogen; der Energieverbrauch scheint lt. Diagramm auch kein Thema zu sein (Northwood 3,2 GHz: 82W; 600er-Reihe bis 650: 84W), einzig das EIST scheint ein Fehlschlag zu sein, wenn das Runtertakten kaum Energieersparnis bringt und das Hochtakten nicht richtig funktioniert, aber dann kann man EIST ja einfach ausschalten.

Ich würd so sagen:
Vorteile AMD: etwas höhere Spieleleistung, geringerer Energieverbrauch, Cool'n'Quiet
Vorteile Intel: Hyper-Threading, Video-Encoding-Leistung

Der Abstand bei den Spielen dürfte nicht mehr so groß sein und den Strom zahl ich sowieso nicht, bleibt pro-AMD noch das Thema Wärmeabgabe - wenn ich aber sehe dass der P4-650 nur 2W über einem Northwood 3,2 GHz liegt, scheint das Thema auch erledigt. Ich habe derzeit einen Northwood 3,2GHz und würde auf Hyper-Threading ungern verzichten müssen.

Fazit: Die 600er-Reihe lässt Intel mit AMD wieder gleichziehen und ich glaube, für mein PCIe-System werde ich einen P4-6x0 nehmen! :)
 
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#9
Fakt is, dass AMD ein viel bessere Preisleistungsverhältnis hat. Deshalb werd ich auch nie zu Intel wechseln :).
 
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#10
Intel hat es wieder geschafft, sie konnten mit AMD wieder gleichziehen. Endlich!
Ich hätte nicht so viel von der 6xx Reihe erwartet.
Aber ich glaube nicht das intel mit der 6xx Reihe ein so großen gewinn machne wird, weil ja nun schon jeder zweite weiß das dieses Jahr auch Dualcore rauskommt und der ist denk ich mal mehr gefragt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Franky-Boy

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#12
Zitat von Enomeniepatres:
Den kann man sich ja mit dem richtigen Mainboard günstig "basteln" (siehe mein Posting weiter oben). :p

Ich denke, ich werde auch auf einen 6xx P4 umsteigen, da ich damit ein zukunftssicheres System habe. Die neuen Dual-Cores werden bis ins Jahr 2006 hinein bei normalen Anwendungen und Spielen langsamer sein als die Single-Cores, da der Takt der DC CPU's auch in 2006 nicht 3.6 Ghz übersteigen wird.

Ciao Frank
 

User1024

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#13
Man muss ja auch sehen, dass AMD seinen großen Vorteil, den sie in Sachen Energieverbrauch gegen den Prescott bisher hatten, jetzt nicht mehr ausspielen können. Weil der Unterschied zwischen 67W (Winchester) und 84W (600er-Reihe) ist wirklich nur mehr minimal. Gut, Cool'n'Quiet funktioniert bei AMD ganz gut, während Intel das EIST doch eher verhaut hat, aber mit einer CPU mit einem Energieverbrauch auf Northwood-Niveau (eben die 600er-Reihe) hab ich kein Problem.

Bleibt also die Frage: Hyper-Threading von Intel, oder niedrigen Energieverbrauch+CnQ von AMD? Als Intel-User entscheide ich mich da klar für HT, denn davon profitiert man ja mehr als von einem Blick in EVEREST wo die CPU vielleicht 5-7° kühler ist. :)

Der Venice wird AMD da auch nicht mehr viel bringen: SSE3 hat Intel schon und eine weitere Absenkung des Energieverbrauchs ist zwar schön, aber nachdem Intel auf dem Gebiet kein Problem mehr hat, bringt das AMD keinen Vorteil.
 

wolf-cottbus

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#14
Super Artikel und Glückwunsch an Intel.
Nur noch warten auf WinXP64, dann werde ich vielleicht auch so'n 650 CPU holen.

Naja das Intel nicht alles in jeder CPU freigeschaltet hat ...
Aber AMD macht das jetzt auch nicht besser, siehe Sempron 3100.

Gruß Wolf
 
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#15
ich freu mich :)
endlich was würdes an nachfolger für meinen schnuckeligen Northwood!

Da ich aber Schüler bin und mit Geld nicht um mich schmeiße ... denke ich das ich bis Anfang 2006 Warte mir dann son 6x0 holen werde mit Nforce 5 (vielleicht mit SLI?), PCI-E, DDR3 (!) etc. :)

mfg
chris
 

LeChris

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#16
Das Speedstep die Taktsenkung nicht gleich überall meldet, kann dem etablierten Boardy ja nur gefallen. Da sollten sich die Hilfeschreie à la "Mein 4,6THz-P4 mit DFRE-64-irgendwas-weiss-ich-nicht läuft nur mit 2,8GHz ![<11mal wiederholt vorstellen]HIIIIILLLFFFFEEEE ![<38mal wiederholt]" in Grenzen halten. :D

Ich vermisse irgendwie die angeforderten Temperaturvergleiche... :heul:

Ansonsten mal wieder sehr umfangreich :daumen:.

Der neue EE ist wohl eher ein schlechter Scherz. Bringt kaum was (war aber zu erwarten, 800er FSB ist bisher noch nicht ausgereizt, mehr bringt folglich wenig), und zu "simulieren" wäre er auch noch: 14er Lock rein (geht übrigens bei allen Prescotts, sofern das BIOS die Option bietet oder alt genug ist hehe) und FSB auf 266MHz gesetzt. :rolleyes:
 
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#17
man fühlt sich gut schon 2 jahre eine plattform zu besitzen die immer noch im highend bereich mitmischt.
so lange 64bit in der nächsten zeit nicht nicht wirklich ein "must have" wird, wird mein system sogar noch viel älter werden ohne wirkliche leistungsnachteile gegenüber der teuren neuen generation. so wenig wie in den letzten 2-3 jahren, hat sich cpu-technisch noch nie getan. und tschüß moorsches gesetz ;)
mein geldbeutel wird es mir danken :p
 

User1024

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#19
Also wenn man sich anschaut, dass der P4-650 2 Watt über einem Northwood mit 3,2 GHz liegt, kann man mal sagen: Die Wärmeentwicklung ist gleich; dann muss man aber noch einberechnen, dass die 600er-Reihe ja in 0,09µ-Prozess gefertigt ist und der Northwood in 0,13µ, was die Wärmeabgabe erhöht (geringere Fläche zur Wärmeabgabe = höhere Temperatur).
Daher würde ich mal sagen: Northwood + noch ein paar Grad drauf. ;)
 
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#20
Zitat von User1024:
Daher würde ich mal sagen: Northwood + noch ein paar Grad drauf. ;)
du willst nicht wissen wie lange ich auf sowas gewartet habe? ;)
seid ca. 1nem Jahr will ich ne neue CPU aber der Prescott ist mir zu heiß und der Northwood zu teuer im gegensatz zu nem gleichwertigem Prescott... ebenfalls sind die neuen Encoder etc. alle Preschott optimiert :(
ich freu mich riesig ;) fehlt halt nur noch das nötige Kleingeld :D

mfg
chris
 
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