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News Wie gut ist Hollow Knight: Silksong?: Metroidvania wird hohen Hype-Erwartungen gerecht

Bright0001 schrieb:
Dann kommt man zu solch absurden Situationen wie bei Crypt of the Necrodancer, das zwar jeder und seine Oma besitzt, und welches hervorragende Rezensionen hat, aber nicht einmal die Hälfte der Spieler hat überhaupt das erste Level abgeschlossen.
Crypt of the Necrodancer ist ein interessanter Fall :D

Ich mag schwere Spiele eigendlich nicht. Und Rythm-Games sind sonst ueberhaupt nichts fuer mich. Aber Crypt of the Necrodancer gefaellt mir richtig gut, und ich spiele es auch heute noch gelegendlich.
Die Musik ist einfach spitze, und was ein grosser Faktor fuer mich ist, man bedient das Spiel mit nur 4 Tasten mit einer Hand.
Mit klassischen Rythm-Games bei denen man Bildschirmpropts abarbeitet komme ich ueberhaupt nicht klar. Crypt, wo man sich frei von Prompts "nur" im Takt bewegen muss ist aber kein sehr grosses Problem.

Aber auch bei Crypt, aehnlich wie bei Dead Cells, setzt man sich durch die Characterwahl ja seinen eigenen Schwierigkeitsgrad. In einem Extrem hat man dann den Barden, der den Takt ignorieren kann, im anderen Extrem dann Colt, der einen Trefferpunkt hat und stirbt wenn man den Takt verliert oder Gold aufsammelt.
 
Wenn m Test schon von „unfair“ und „gemein“ bezüglich des Schwierigkeitsgrades geredet wird, ist das Thema für mich schon durch. So Spiele kaufe ich dann eben nicht und spiele sie auch nicht.
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hxe1990 schrieb:
Hänge jetzt bei einem Boss fest und bin bestimmt 70 mal gestorben ... aufgeben ist keine Option!
Völlig nervig sowas. Wie man da Lust drauf hat?
 
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Rhoxx schrieb:
@7eNd das Spiel kostet um die 20 Euro und ist auch im Gamepass drin.
Was willst du mir damit sagen? Dass ich nicht auf einen Sale warten darf?
 
Der Zeichentrick-Stil spricht mich einfach nicht an. In 3D wär das vielleicht mal einen Blick wert gewesen, da hätte man wenigstens das Gefühl, wirklich drin zu sein. Aber so wirkt eswie ein Comic, und dafür setz ich mich nicht an den PC.
 
Rote Rose schrieb:
In 3D wär das vielleicht mal einen Blick wert gewesen, da hätte man wenigstens das Gefühl, wirklich drin zu sein.
Ach, ich bin mir relativ sicher dass, selbst wenn es 3D gewesen wäre, du irgendwas anderes zu meckern findest, wie eigentlich fast immer bei irgendwas 😂 Weil früher war alles besser aber heutzutage....
Und selbst wenn es in 3D gewesen wäre, hätte man nicht mehr das Gefühl mittendrin zu sein weil es trotzdem aus der Seitenansicht wäre. Oder hast du das Gefühl dass du bei nem Super Mario Bros Wonder, wo ja alles 3D modellier ist, mehr drin bist als bei nem Super Mario World vom SNES?

Der Stil passt gut zu dem Spiel. Es muss nicht immer alles 3D sein. Das Ding wirst du in 50 Jahren noch spielen können und es wird auch dann immer noch so gut aussehen wie am ersten Tag. Es ist ein zeitloser Stil. 3D Spiele, vorallem mit nem realistischen Artstyle, altern meist viel schlechter als 2D Spiele die nen guten, comichaften Artstyle haben.
 
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Ranayna schrieb:
Und Rythm-Games sind sonst ueberhaupt nichts fuer mich. Aber Crypt of the Necrodancer gefaellt mir richtig gut, und ich spiele es auch heute noch gelegendlich.
So kanns gehen; Ich liebe Rhythmus-Spiele, hab es aber, wahrscheinlich wie die meisten, kurz ausprobiert, cool gefunden, zur Seite gelegt, und nie wieder angefasst. :D

Da war ich dankbar für Rift of the Necrodancer, das im Gegensatz zu den meisten anderen Guitar-Hero Kopien auf dem PC richtig Spaß macht, und musikalisch in die gleiche Kerbe schlägt.

Ranayna schrieb:
Mit klassischen Rythm-Games bei denen man Bildschirmpropts abarbeitet komme ich ueberhaupt nicht klar. Crypt, wo man sich frei von Prompts "nur" im Takt bewegen muss ist aber kein sehr grosses Problem.
Probier mal "Rhythm Doctor"; Ist im Early Access, und wird bei der aktuellen Entwickler-Geschwindigkeit als 1.0 zusammen mit GTA 9 erscheinen, macht aber trotzdem schon eine Menge Spaß, und wird tatsächlich nur mit einer einzigen Taste gespielt - und ist am Ende dann natürlich trotzdem nicht so einfach, wie es scheint. :D
 
gaelic schrieb:
Hast du Hollow Knight gespielt und was sagst du zu den Watcher Knights?

Generell: Wenn ich an Spiele aus der NES oder SNES Generation denke, ist alles heute quasi ein Spaziergang. Sogar das erste Super Mario Bros war extrem schwer, vor allem weil man immer von 0 weg starten musste. Oder wenn ich da an Zelda 2 denke ... oder Megaman, oder ...
Durch Hollow Knights habe ich mich durchgebissen aber empfand es auch teils als zu schwer..bei sowas vergeht der Spielspaß.
Ich sage ja nicht das man easy durch ein Game "huschen" muss...aber zu extrem schwer ist halt auch Bockmist...Vor allen hier, wo man nicht das Gefühl hat wirklich stärker zu werden. Man nicht wirklich blocken kann etc

Ich habe bis heute nicht den Endboss von Black Myth Wukong geschafft. Das bedeutet das mir der Endboss im Prinzip das ganze Game versaut. Weshalb kann man für solche Leute nicht einfach Hilfsmittel in Form von Power Items etc geben ?
 
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maloz schrieb:
Denke es liegt an Streamern die das Spiel spielen und dadurch (ungewollt) einen künstlichen Hype erzeugen.
Der Hype existiert seit sieben Jahren, lange bevor irgendein Streamer Zugang zu Silksong hatte, einfach weil Hollow Knight ein genredefinierendes Meisterwerk war das sich bombastisch verkauft hat.
 
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Mir fehlt ein einfaches "ja" als Antwort. -.-
Ansonsten:
 
K0ntextlos schrieb:
Wie man da Lust drauf hat?
Es gibt halt solche und solche Spieler, wie kann das überraschend sein?

Wenn ein Boss nach zwei Versuchen stirbt, habe ich nicht das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Wenn ich zehn Versuche brauche und bei jedem etwas lerne, und am Ende einen gut choreographierten Kill hinlege, dann fühlt sich das einfach gut an. Und wenn ein Boss wirklich ZU schwierig ist, dann ist das bei Metroidvania-Spielen meistens ein Signal für "Hey, du hast noch nicht genug erkundet".

Ich verstehe nicht, wieso die Easymode-Diskussion in jedem etwas knackigerem Spiel wieder erneut entfachen muss. Das war bei Cuphead so, bei jedem Soulslike, besonders bei Elden Ring, jetzt bei Silksong.

Es kommen jeden Tag 100 gute Spiele raus, spielt doch einfach eins davon, anstatt in jedem Thread rumzunölen, dass das Spiel euch nicht gefällt. Ihr ruft ja auch nicht bei der Musikschule an, um mit Schaum vorm Mund mitzuteilen, dass ihr keinen Musikunterricht wollt. Also hoffe ich mal...
 
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Meine Güte jedes mal diese Diskussion zum einstellbaren Schwierigkeitsgrad, genau wie bei jedem Fromsoft Titel. Gibts denn so wenig Spiele auf dem Markt?
 
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gaelic schrieb:
Generell: Wenn ich an Spiele aus der NES oder SNES Generation denke, ist alles heute quasi ein Spaziergang. Sogar das erste Super Mario Bros war extrem schwer, vor allem weil man immer von 0 weg starten musste. Oder wenn ich da an Zelda 2 denke ... oder Megaman, oder ...
Ja, und das ist auch etwas, was mich an Hollow Knight und Silksong wieder motiviert. Ja, mal wieder ein schweres Spiel, mal wieder nicht gleich zu Beginn überall Guides und alles aufgedeckt (Ok, nun nach einer Woche schon so langsam). Ich habe einige SNES-Spiele erst geschafft, als ich im Emulator speichern konnte zwischen drin. Und trotzdem sind viele davon weiterhin eine schöne Kindheitserinnerung.
Aber fair muss es trotzdem sein. Und bei Silksong ist das halt auch nicht so leicht, wenn es davor wahrscheinlich nur einen kleine, interne Testrunde gab und die alle halt den Vorgänger schon kennen. Daher bleibt auch einfach mal noch etwas liegen lassen und die Patches abwarten eine Option, auch Hollow Knight bekam noch einiges an Polish nach dem Release.

Und das macht am Ende die "Wertungsfindung" so schwer. Für die Metroidvania-Zielgruppe ein Meisterwerk, für den Casual-Gamer uninteressant bis ganz gut alles dabei. Und am Ende darf man nicht vergessen: Preis/Leistung stimmen bei dem Spiel auf jeden Fall, da gibt es für jeden wahrscheinlich teurere Fehlgriffe auf dem Pile Of Shame.

/Achja, was ich bei der Serie wieder hatte, was es seit der Kindheit nicht mehr gab: Am Abend in 10 Versuchen beim Boss sterben, am nächsten Morgen im ersten Versuch legen. Das Hirn ist auch im Alter über Nacht nicht zu unterschätzen, was das so bilden kann auf die Schnelle. ;)
 
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Für die Statistik, ich habe meine Steam-Version (welche kein DRM hat) aufs Telefon kopiert und da mal gestartet.

Auf dem Fairphone 5 mit dem Qualcomm QCM6490 und ganz wichtig Adreno 643 (generell Adreno) läuft Silksong stabil.

Bin ich schon von etwas beeindruckt, von Winlator (welches an sich auch nur Wine für Android ist), mit dem wesentlich ersichteren GameNative hab ich da weniger Erfolg gehabt.
 

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sekiseki schrieb:
Teil 1 hab ich liegen lassen, weil der Maze-Aspekt nur Zeit frisst. Gebt mir einen klaren Boss-zu-Boss-Flow statt dieses Irrgarten-Designs. Der ganze Hype? Für mich unverständlich, gameplaytechnisch recycelt, Anspruch flach, Pattern-Repeating ohne Ende. Einmal durch und vergessen, mehr steckt da nicht drin.
Linearer slop ist out. Leute wollen wieder Gameplay.
 
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u-blog schrieb:
Es gibt halt solche und solche Spieler, wie kann das überraschend sein?

Wenn ein Boss nach zwei Versuchen stirbt, habe ich nicht das Gefühl, etwas geschafft zu haben.
Hm naja, suchst du dir im Alltag oder in der Freizeit abseits vom Gaming auch nur Aufgaben, bei denen du erstmal 20 scheitern musst, damit es dir Spaß macht? Wenn ja, finde ich das eine sehr exklusive Auffassung von Befriedigung.

Man kann ja auch etwas so designen, dass es zwar eine Herausforderung ist, aber man trotzdem nicht erst 20 Versuche braucht. Das ist doch die Kunst im Gamedesign. Zu einfache Spiele sind genauso schlecht designed wie zu schwere. Und da man das über die Spielerschaft nicht mitteln kann, braucht es nunmal unterschiedliche Schwierigkeitsgerade. Dazu wurden sie erfunden. Baut ein Entwickler die nicht ein, ist es letztlich nur ein "I don't give a fck". Aber denke ich mir halt das Gleiche als Käufer.
 
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Chilisidian schrieb:
Hm naja, suchst du dir im Alltag oder in der Freizeit abseits vom Gaming auch nur Aufgaben, bei denen du erstmal 20 scheitern musst, damit es dir Spaß macht?
Es soll tatsächlich auch im Alltag Leute geben die nach ner Herausforderung suchen die nicht alle bewältigen können und zwar sowohl im beruflichen als auch in der Freizeit.
 
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Chilisidian schrieb:
Hm naja, suchst du dir im Alltag oder in der Freizeit abseits vom Gaming auch nur Aufgaben, bei denen du erstmal 20 scheitern musst, damit es dir Spaß macht?

Sprachen lernen? Programmieren lernen? Fotografieren lernen? Zeichnen lernen?
Mir persoenlich fallen recht wenig Hobbies ein wo man nichtmal oefters, und vorallem am Anfang, auf die Schnauze faellt.

Imho wollen die meisten Leute kein Hobby, sie wollen eine Mischung aus Beschaeftigungstherapie und sich berieseln lassen.
 
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Ja gibt es, sind aber wenige. Deswegen gibt es ja auch in den jeweiligen Bereichen nur wenig Leute, die etwas wirklich so richtig gut können. Man kann aber durchaus aus dem Alltag Befriedigung ziehen, wenn man nur im Durchschnitt mitschwimmt. So wie die meisten Leute eben, sonst wäre es nicht der Durchschnitt.
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Floorp schrieb:
Sprachen lernen? Programmieren lernen? Fotografieren lernen? Zeichnen lernen?

Mir persoenlich fallen recht wenig Hobbies ein wo man nichtmal oefters, und vorallem am Anfang, auf die Schnauze faellt.

All diese Sachen sind aber um Größenordnungen umfangreicher als ein Videospiel, daher sehe ich den Vergleich nicht.
 
Chilisidian schrieb:
Man kann ja auch etwas so designen, dass es zwar eine Herausforderung ist, aber man trotzdem nicht erst 20 Versuche braucht. Das ist doch die Kunst im Gamedesign.
Die Kunst im Gamedesign bei solchen Spielen ist es Progress zu machen und zwar nicht im Spiel direkt sondern bei sich selber. Wenn man bei nem Boss öfter scheitert aber mit jedem Versuch besser wird weil der Boss so gut designed ist dass man lernt bis er irgendwann liegt, ist das persönlicher Progress und gutes Gamedesign.

Und wenn man einen Boss richtig angeht, wäre es sogar möglich den First try zu legen. Also einfach mal versuchen auszuweichen und beobachten. Die Bosse in Silksong sind jetzt nicht so komplex dass sie 1000 verschiedene Angriffe haben. Die haben 2-3 Angriffe die man eigentlich recht schnell raus hat und die auch lesbar sind und man auch dementsprechend gut ausweichen kann und wenn man das kann, braucht man nur noch in den Zeitfenstern (wo es genug gibt) Schaden machen. Ein Boss dauert auch keine 10-15 Minuten. Das Spiel ist für jeden schaffbar wenn man will. Wenn das Hirn aber vorher schon komplett abblockt mit dem Mindset dass es einem zu schwer ist und man einfach nur entspannen will, dann kann es nichts werden.

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Chilisidian schrieb:
Man kann aber durchaus aus dem Alltag Befriedigung ziehen, wenn man nur im Durchschnitt mitschwimmt. So wie die meisten Leute eben, sonst wäre es nicht der Durchschnitt.
Und dafür gibt es ja auch genug andere Spiele wenn man einfach nur nach der Arbeit relaxen will.
 
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Chilisidian schrieb:
All diese Sachen sind aber um Größenordnungen umfangreicher als ein Videospiel, daher sehe ich den Vergleich nicht.

Sehe Videospielen als Hobby. Ich kann stundenlang jeden Abend Spiele wie Silksong, Age of Empires, Sekiro, etc. spielen. Pure Entspannung gepaart mit wirklichen Erfolgen des Fortschritts. Dagegen loesen Slop Spiele wie Assassins Creed oder SP Campaigns von Call of Duty Unruhe und Unwohlsein in mir aus. Laenger als 15 Minuten kann ich mir diese geistig retardierten Spiele nicht geben. Da ist er ja sogar erbaulicher Abends mit den "Formen und Oeffnung" Spiel meines kleinen Baby-Sohnes zu spielen.

Das waere ja so als ob man gerne Wandern geht, mit vollen Equipment, aber dann die Gondel rauf- und runterfaehrt, weil man ja "Entspannung" braucht und ansich keine Zeit hat.
 
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