Windows 8 Kill-Switch

  • Ersteller Ersteller miwob
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schön langsam muss ich hier mal ne pro und ne kontra-liste anfertigen, wenn das so weitergeht. eins steht fest: windows 8 könnte schon vor dem eigentlichen release ein flop werden.
 
Das ist nur der logische Schluss, wenn man ein zentrales Software-Repo anbietet. Wenn es jemand doch mal schaffen sollte, Schadsoftware über das Repo (in diesem Fall der Windows Store) auszuliefern, ist das doch nur sinnvoll für den Anwender.

Ich bezweifle, dass das normale Anwendungen betrifft und Willkür wird da wohl auch komm vorkommen.
 
Das ist keineswegs der logische Schluss. Ich weiss nicht, wie es mit dir steht, doch ich, und sicher viele andere auch, besitzen gerne die Kontrolle über ihr System. Vor allem, wer garantiert dir, dass diese Funktion nicht missbraucht wird?

Ich denke dieses Beispiel kann man hier sehr gut auf diesen "Kill-Switch" ummünzen: Amazon löscht gekaufte Kindle-eBooks
 
Lies doch mal den ganzen Text, Microsoft hat keinen Zugriff auf Programme, die nicht aus dem Microsoft-Store kommen. Wenn du diesen also nicht benutzt, wird auch nie ein Killswitch bei dir zum Einsatz kommen, da er sich nur auf Programme aus dem Store bezieht und auch nur zum Einsatz kommt, wenn es rechtliche Probleme gibt, weil die App z.b. Viren installiert oder gegen Copyright verstößt.
 
@Naimless: den Text habe ich gelesen, nur macht das irgend einen Unterschied, oder macht es das besser, dass lediglich Apps aus dem WinStore betroffen sind? Und dass das nur zu diesen Zwecken verwendet wird, garantiert dir genau wer?
 
@michaelv8
wenn nicht killswitch, was wäre denn deine logische Schlussfolgerung um das Problem von Malware durch zentrales repo zu lösen?
Den Anwender auf die Schnauze fliegen lassen? Ich verrate dir dazu mal was: In vielen Linuxdistris zieht momentan forciertes Package-signing ein, damit die Quelle eines Pakets zu tracen ist. Das ist aber nur ein Schutz, der vor Installation schützt. Hast du erstmal den Fehler gemacht und das mal-Package authorisiert, fällt es dir bei restlichen Anwendungen gar nicht auf, die mit dem gleichen Key signiert wurden.

Der Ruf zur Willkür ist immer einfacher, als sich eine vernünftige andere Lösung auszudenken. Insbesondere wenn man dann auch noch Beispiele bringt, die aufzeigen, dass dem Kunden dabei kein Schaden entstanden ist (der Kaufpreis wurde erstattet).

schließlich würde ein Händler auch nicht die verkauften Exemplare eines illegal hergestellten Buches wieder einsammeln.
Nennt sich Plagiat und wird vom Zoll kassiert. Und es gab sehr wohl schon Fälle in denen Händler Plagiate unwissentlich verkauft haben und daraufhin Rückrufaktionen probiert haben. Kennst du deinen Lieferanten nicht gut genug, kann so etwas passieren.
 
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