Zusammenstellung Brenn-PC

charliechappy

Ensign
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Juli 2009
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132
Hallo zusammen,
Mein Schwager ist heute an mich herangetreten, ich solle ihm doch bitte behilflich sein einen Pc neu zusammenzustellen.
An sich ja kein Problem denk ich mir, dann rückt er mit den Details raus:
Der PC soll MINDESTENS 5 DVDs gleichzeitig brennen können.
Da fängts schonmal an, ich weiß auf Anhieb kein Mainboard das da genug Anschlüsse hätte. (5x Brenner, 1x Schnelle Platte, 1x Datenlager) => mindestens 7 Anschlüsse. (Kann man die nachrüsten?)

Ansonsten würd ich mir denken:
AMD 1055t
6gb RAM
win7 64 (oder evtl eine linux distribution wenn es da gute brennsoftware gibt.. hab da aber null ahnung)
ssd um die Brenner alle zu versorgen.

Meine Erfahrungen hören bei 2 Brennvorgängen gleichzeitig auf. Und da hab ich die Erfahrung gemacht, dass meine 5400er Datengrab-Platte nicht so glücklich darüber ist wenn da 2x untershiedliche Daten von ihr angefragt werden. Meiner ssd ist das egal :P

Hat da jemand Tipps und Tricks für diese Aufgabe?

lg. und Danke cc
 
Es gibt durchaus Boards mit 8x Sata ... bspw das P8P67 von Asus.

Ich verstehe jedoch die Motivation deines Schwagers nicht ... entweder hat er die Anforderung schnell mehrfach eine CD/DVD mit gleichem Inhalt zu füllen ... dann ist dies sicherlich nicht die beste Variante, denn dafür gibt es kostengünstige Alternativen wie z.B. Rohling-Press-Dienste für kleine Unternehmen oder Selbstständige oder aber CD-Verfielfältigungsstationen die genau dafür da sind.

... oder aber er will unterschiedliche Daten brennen ... dann aber bezweifle ich es jedoch stark, dass er es schafft die 5 Brenner auch nur ansatzweise auszulasten, wenn er nebenbei noch einigermaßen bemüht ist die Ordnerstrukture auf den CDs ordentlich zu machen und die CDs gewissenhaft zu beschriften.
 
Also viele aktuelle MBs haben doch 4 + 4 SATA Ports.

P8p67 von Asus z. B.
 
Also am besten greifst du zu 2 7200er Platten. Eine SSD wird vermutlich zu wenig Speicherplatz haben.
SATA Anschlüsse haben die meisten Mainboards genug: Das Asus P8P67 hat 8 Stück.

Prozessor würde ich auf einen sparsamen Intel gehen, ein 6 Kerner ist da nicht nötig.
 
Es gibt doch massenhaft Mainboards mit 10 Sata Anschlüssen. Ansonsten ne günstige Sata Karte rein, muss ja nix tolles sein, wenn da nur Brenner drankommen. Ne SSD wäre natürlich schon von vorteil, zumindest eine 7200er Platte.

Gruß Bobo
 
Bei 5 gleichzeitigen Brennvorgängen gibts aber wahrs. nur ein Buffer Underun.
 
Mein Nachbar vertreibt Brennroboter und schreibt Software für die Dinger. Klick Mich. Ich versuche nur einen Link zum Thema beizusteuern und hoffe, dass das nicht gegen die Forenregeln im Punkto Werbeverbot verstößt.
mfg Verata
 
SSD is bei der Langsamen Schreibgeschwindigkeit der optischen Laufwerke unnötig. ^^
 
Ganz ehrlich: Ich versteh es auch nicht so wirklich... Aber das ist mal das was er mir so zwischen Tür und Angel gesagt hat. Nächste Woche würd er sich gerne zusammensetzen, dann weiß ich mehr ^^
Danke auf jeden Fall mal.
Naja.. 320gb sollte reichen finde ich und die sind schon garnichtmehr sooo teuer.
Die Brennroboter werd ich ihm mal vorschlagen, danke für den Link :)

lg. cc

@cheetah: es geht nicht um die lesegeschwindigkeit allgemein, sondern um die random-zugriff geschwindigkeit. Bei 5 Brennern, die alle mit mehreren MB/sek unterschiedliche Daten haben wollen wird so ein Platter doch schneller an seine Grenzen stoßen. Vor allem wenns zB Bilder oder Ähnliches ist. Klar bei 4gb files ist das vernachlässigbar, aber ich weiß leider auch noch nciht WAS er damit brennen will.
War mal quasi nur um mich zu orientieren. ;)
 
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Wenn viel gebrannt wird auf solchen Stationen, ob Eigenbau oder fertig gekauft, zeigt sich in der Praxis, dass man hochwertige Laufwerke nehmen sollte (Plextor) und das ganze gut gekühlt sein sollte.

Als Gehäuse also zum Beispiel ein Sharkoon Rebel9 Value oder ein Sharkoon Rebel12 Value und dann die ODDs mit Abständen einbauen. Den hinteren Lüfter sollte man auch einblasend einbauen oder den Seitenlüfter umdrehen - dann wird wegen dem Überdruck bzw. Unterdruck Luft an den Laufwerken vorbei geführt. Im Rebel 12 sind intern noch 6 Einbaumöglichkeiten für Festplatten, so dass die Front komplett für ODDs frei bleiben kann. Bei viel Auslastung lohnt sich durchaus auch der Umbau einer fertig gekauften Kopierstation in ein solches Gehäuse. Wenn es zu warm wird, erhöht sich zum einen die Anzahl der Fehlkopien und zum anderen sterben die Laufwerke dann gerne weg.

Plextor-Laufwerke sind auch noch mal darauf ausgelegt, dass sie zum einen gut kühl bleiben - und zum anderen Schwingungen absorbieren. Das erhöht die Lebensdauer und verringert Fehlkopien. Dann gibt es noch zum Beispiel auf Industrieanforderungen ausgelegte TEAC DV-W5000S, allerdings weiß ich nicht genau, worin die Spezialisierung liegt.

Ein Intel DB65AL wäre zuverlässig und sparsam und würde 6 SATA-Ports mitbringen - sowie einen PCIe x4, auf den dann ein Digitus DS-30104 mit weitere 4 internen SATA-Ports platz findet.

Das eigentliche Problem aber ist die Steuerung. Wenn Du zum Beipiel 200 Kopien erstellen willst, geht das auf den fertigen Kopierstationen recht einfach. Sobald ein Laufwerk fertig ist, geht es auf, Du wechselst den Datenträger - und weiter geht es. Mit Consumersoftware dürfte das so nicht funktionieren - zumindest nicht mit mehreren Brennern, oder?
 
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