Asus CRW-3212A und Yamaha CRW3200E-VK im Test: Neros Lieblinge im Kampf um's heiße Eisen

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Marcus Hübner
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Technik und Besonderes

Bevor wir zu unseren Testergebnissen übergehen, soll es an dieser Stelle um die Besonderheiten und benutzten Techniken der vorgestellten Brenner gehen. Auch die Ergebnisse unserer Benchmarks lassen sich mit Hilfe dieser Technikgrundlagen wesentlich besser verstehen. Den Anfang soll auch hier der neueste Brenner von Asus machen.

Yamaha und Asus von Vorne
Yamaha und Asus von Vorne
Yamaha und Asus von unten
Yamaha und Asus von unten

Technik Asus

Wie bereits Eingangs erwähnt, findet auch der neueste Brenner von Asus seinen Platz am Handelsüblichen IDE-Bus des Computers. Auch sonst sind die Besonderheiten in der Technik des Asus-Brenners mit der Lupe zu suchen, mal von der eigentlichen Brenngeschwindigkeit abgesehen. So bietet er wie alle aktuellen High-End Brenner einen integrierten Schutz vor Buffer-Underruns, der bei Asus den Namen FlextraLink trägt.

Viel ist zur Funktionsweise von FlextraLink nicht zu sagen, da diese Technologie quasi genau so wie alle Technologien dieser Art funktioniert. Sobald der Datenstrom aus welchem Grund auch immer zwischen Brenner und beispielsweise Festplatte unterbrochen wird, wird durch FlextraLink auch der Brennvorgang für kurze Zeit ausgesetzt, um nicht in einem berühmt berüchtigten Buffer Underrun zu enden. Sobald der Buffer wieder gefüllt ist, wird der Brennvorgang an exakt derselben Stelle fortgesetzt. Würde man sich dieser Technik nicht bedienen, wäre bei den derart hohen Brenngeschwindigkeit der im Brenner integrierte Zwischenspeicher (Buffer) innerhalb weniger Sekunden leer, so dass das Brenner praktisch ins Leere schreibt. Da der von uns getestete Asus Recorder lediglich auf 2 MB internen Speicher zurückgreifen kann, würde ein Aussetzen des Datenstroms bei einer Brenngeschwindigkeit von 32x (4800kb/s) innerhalb von ungefähr 0,25 Sekunden zu einem Fehler führen. Damit ist das Schreiben mit FlextraLink quasi Pflicht beim Asus Brenner. Auf diese Art und Weise wird auch das On-the-fly Kopieren von CD zu CD, wenn sowohl CD-ROM als auch CD-R/RW am selben Strang hängen, ohne Probleme möglich.

Asus Schublade
Asus Schublade
Asus von vorne
Asus von vorne
Asus von hinten
Asus von hinten

Um weiterhin beim Schreiben nicht an die Grenzen des Mediums zu stoßen, hat Asus mit der FlextraSpeed Technologie für eine Funktion gesorgt, die automatisch die maximale Geschwindigkeit für das eingelegte Medium ermittelt. Allerdings gehört auch FlextraSpeed nicht zu den außergewöhnlichen Besonderheiten, da die Konkurrenz ihre Recorder mit ähnlichen Technologien, die allerdings einen anderen Namen tragen, versehen hat.

Um für genügend Laufruhe beim Lesen von CDs zu sorgen, stellt Asus auch diesem Produkt das selbst entwickelte Double Dynamic Suspension System in der zweiten Version zur Seite. Im Hörvergleich kann man jedoch so gut wie keinen Unterschied in der Geräuschkulisse zwischen dem Asus und dem Yamaha-Laufwerk erkennen.