3/17 Asus V9999GT/TD/128 im Test : GeForce 6800 GT für kleines Geld

, 122 Kommentare

Die Karte

Asus V9999 GT

Asus war schon immer bekannt dafür, exklusive Grafikkarten zu fertigen. Zu diesen zählt sicher auch die heute vorgestellte V9999GT/TD/128, denn diese möchte so gar nicht in nVidias Schema F passen. Dafür spricht allein schon der Preis, denn laut Geizhals.at wechselt diese Grafikkarte ab 285 Euro (allerdings erst ab 340 € sofort lieferbar) den Besitzer. Mit der Verfügbarkeit sieht es aktuell schlecht aus. Auf Lager hat die Karte momentan genau ein Shop.

Da Asus' V9999-Portfolio nur schwer zu durchschauen ist, soll die nachfolgende Tabelle dabei helfen, die heute getestete Karte richtig einzuordnen.

Asus V9999-Varianten

Bezeichnung Chip Pipes Speicher [MB] Chiptakt [MHz] RAM-Takt [MHz]
Asus V9999LE/TD 6800 LE 8 128 (DDR1) 300 350
Asus V9999TD 6800 12 128 (DDR1) 325 350
Asus V9999GE (Gamer Edition) 6800 12 256 (DDR3) 350 500
Asus V9999GT/TD/128 6800 GT 16 128 (DDR1) 350 350
Asus V9999GT/TD/256 6800 GT 16 256 (DDR3) 350 500
Asus V9999 Ultra 6800 Ultra 16 256 (DDR3) 425 550
Asus V9999 UltraDeluxe 6800 Ultra 16 256 (DDR3) 425 550
Asus V9999 GT
Asus V9999 GT
Asus V9999 GT
Asus V9999 GT

Bei den auf dem PCB verlöteten Schnittstellen geht Asus einen konservativen Weg. So setzt man weiterhin auf einen DSub-Ausgang zur Übertragung analoger Signaldaten an den Monitor. Ferner bietet man einen DVI-Anschluss, der natürlich besonders für Besitzer von TFT-Monitoren interessant ist. Mit von der Partie ist ebenfalls der Stromanschluss, der den NV40-Chip mit zusätzlichem Saft vom Netzteil versorgt. ViVo-Fähigkeiten lässt auch diese Grafikkarte leider vermissen, so dass man sich bei Asus' V9999GT/TD/128 mit einem TV-Ausgang begnügen muss.

Asus V9999 GT
Asus V9999 GT
Asus V9999 GT
Asus V9999 GT

Wie bereits angesprochen, realisiert Asus den niedrigen Preis durch über den Einsatz von nur 128 MB DDR1-Speicher. Dieser wird von Hynix gefertigt und besitzt eine minimale Zugriffszeit von 2,8 ns, was ihn für exakt 357 MHz spezifiziert. An diesen Takt kommt die Asus V9999GT/TD/128 mit 350 MHz (700 MHz DDR) quasi heran. Bei der Taktung des NV40-Chips geht man ganz normale Wege und gibt ihm 350 MHz mit auf den Weg. Da es sich hier um eine GT-Version handelt, sind bei diesem übrigens auch alle 16 Pipelines und sechs Vertex-Shader-Einheiten standardmäßig aktiviert.

Der von Asus verbaute Kühler entstand in kompletter Eigenregie und hat nur rein äußerlich etwas mit nVidias Standard-Modell zu tun. So setzt man bei diesem auf eine Kombination aus Kupfer und altbekanntem Aluminium sowie einen Radiallüfter mit eingebauten LEDs. Dieser ist übrigens nicht ganz leise und pendelt sich irgendwo zwischen Radeon X800 und normaler GeForce 6800 GT ein. Nicht weiter erwähnenswert ist die Tatsache, dass Asus' Kühler den Speicher nicht mitkühlt. Kein Problem, wird DDR1-Speicher bei einem Takt von 350 MHz doch nicht so heiß, dass eine aktive oder passive Kühlung notwendig wäre.

Asus V9999 GT
Asus V9999 GT
Asus V9999 GT
Asus V9999 GT
Asus V9999 GT
Asus V9999 GT

Trotz des relativ geringen Preises für diese Grafikkarte vom Typ GeForce 6800 GT, legt Asus eine ganze Reihe Extras in den Karton der V9999GT/TD/128:

  • Asus V9999GT/TD mit 128 MB Texturspeicher
  • DVI-auf-DSub-Adapter
  • S-Video-auf-Cinch-Kabel
  • Quick-Installation-Guide
  • Ausführliche Anleitung auf CD (polyglott)
  • Deus Ex - Invisible War
  • Gun Metal
  • Battle Engine - Aquila
  • Games Power Spiele-Compilation
  • Asus DVD XP
  • Asus Medi@Show SE

Auf der nächsten Seite: Testsystem