4/7 Call Of Duty 4: Modern Warfare im Test : Moderner Krieg in Bits und Bytes

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Kämpferisches

Soweit zu den eher theoretischen Grundlagen. Im Anschluss an den offiziellen Trailer zum Spiel soll nun ein detaillierterer Blick auf einige weitere Kernaspekte geworfen werden.

YouTube-Video: Call of Duty 4: Modern Warfare Trailer


KI

Auch beim Stichwort „Künstliche Intelligenz“ (KI) kann die bisher erhobene Lobesrede auf Modern Warfare nicht beendet werden. Zwar stehen befreundete NPCs gerade in engen Gängen gerne mal im Weg herum (ein echtes Ärgernisse im beinharten Häuserkampf), doch kann der KI daraus kein reißfester Strick gedreht werden. Denn abgesehen davon verstehen sowohl Gegner als auch Verbündete ihre Arbeit ausgezeichnet zu erfüllen: Handgranaten werden gezielt geworfen, Einheiten beginnen zu logisch schlüssigen Momenten mit einer Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung und suchen stetig Deckung vor umher fliegenden Geschossen. Auch wechseln gerade die gegnerischen Truppen gerne häufiger ihre Position, sodass es nur selten zu eintönigen Stellungskämpfen kommt und vor allem der Straßenkampf in den Marines-Missionen unglaublich authentisch wirkt.

Waffen

Das Waffenarsenal von Modern Warfare bietet alles, was in einer nahen Zukunft zum Einsatz kommen könnte. Standardmäßig ist der Spieler in der Regel mit zwei Maschinengewehren, einer Pistole und jeweils vier Blend- und Splittergranaten ausgestattet. Gerade die Maschinengewehre lassen sich aber, einmal auf dem Schlachtfeld angekommen, sehr häufig und recht beliebig austauschen. So lassen die Gegner Schusswaffen vom Typ Mini-Uzzi, MP5, P90, AK47 und Dragunov liegen, sodass ein jeder sich nach Belieben ausstatten kann. Überdies kommt man im Verlauf der Kampagne in den Genuss, Panzerabwehrraketen vom Typ FGM-148 Javelin, einen M203-Granatwerfer, stationäre Maschinengewehre sowie die Geschütze des A130 und die Railguns der Hubschrauber benutzen zu können.

Schwierigkeitsgrade

Modern Warfare kommt mit vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden daher. Erwähnenswert ist, dass das Spiel im Rahmen des Tutorials eine Empfehlung zur Einstellung abgibt. Je nachdem in welcher Zeit der Hindernisparcours, bei dem man eigentlich alle Fertigkeiten eines CoD-4-Spielers innerhalb weniger Minuten an den Tag legen muss, bestanden wurde, wird man in einen der vier Grade eingeordnet.

Schon auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad ist Modern Warfare gerade in späteren Missionen selbst für Shooter-Freunde eine Herausforderung. Wem die anfangs erwähnte Spielzeit von rund acht Stunden zu kurz erscheint, sollte in jedem Fall das nächsthöhere Level wählen. Vom allerhöchsten Rang ist prinzipiell abzuraten, da dieser beim Großteil der Spieler aufgrund des unglaublichen Ansturms von Gegnern – und vor allem deren Granaten – zu größerer Frustration führen dürfte.

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