4/6 Unreal Tournament 3 im Test : Der Mmmmmonsterkill ist zurück

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Technisches

Bisher konnte Unreal Tournament 3 überzeugen. Die traditionell fehlende Kampagne ist somit schnell verziehen. Im folgenden soll nun ein Blick auf einige technische Aspekte des Spiels geworfen werden. Zunächst aber seien die Hardware-Anforderungen sowie der Ist-Zustand für diesen Test erwähnt.

Testsystem für Unreal Tournament 3

  • Windows Vista Ultimate (32 Bit)
  • Intel Core 2 Duo E6700 @ 2,66 GHz
  • Gigabyte GA-965P-DQ6
  • GeForce 7900 GTX (512 MB)
  • 2 x 1024 MB Crucial Ballistix (DDR2-RAM, PC2-8000)

Herstellerempfehlung Unreal Tournament 3

  • Betriebssystem: Windows XP oder Vista (32 Bit)
  • Prozessor: 2,4 GHz
  • RAM-Speicher: 1 GB
  • Festplatte: 8 GB
  • Grafikkarte: DirectX 9.0c kompatibel, 256 MB
  • Soundkarte: DirectX 9.0c kompatibel
  • DVD-ROM-Laufwerk
  • LAN- / Internet-Anbindung für Multiplayer

Grafik

Unreal Tournament 3 holt noch mehr aus der Unreal 3 Engine heraus, als es Bioshock unlängst tat. Alles andere hätte wohl auch verwundert, schließlich waren hier die Väter der Engine am Werk. Doch kommt die visuelle Umsetzung nicht nur rein Engine-technisch auf ein hohes Niveau – auch die generelle Detailverliebtheit, die bei der Schaffung der Karten ganz offenbar walten durfte, sorgt dafür, dass sich das Auge an Unreal Tournament 3 kaum satt sehen kann.

Dabei gestaltet sich UT 3 gerade mit Blick auf andere Neuerscheinungen als erstaunlich Hardware-schonend. Auf unserem Testsystem lief das Spiel auf vornehmlich hohen Details und 1280*1024 (2xAA) annehmbar mit stabilen 30 Bildern pro Sekunde. Für das optimale Erzielen von Erfolgen müsste hier aber auf weniger Details und höhere FPS-Werte gesetzt werden, so dass besagte Einstellungen sicher als relativ bewertet werden können.

Dennoch lässt sich wohl sagen, dass Unreal Tournament 3 auch auf weniger starken Computern sehr ansehnlich laufen wird. Wer heute bereits ein HighEnd-System sein Eigen nennt, wird sich über die vielen Möglichkeiten des Ausreizens der Engine und dem damit einhergehenden Augenschmaus sicherlich freuen, so dass die grafische Umsetzung von UT 3 den Ansprüchen in nichts nachsteht.

Sound- & Sprachumsetzung

Mit Blick auf die Sound- & Sprachumsetzung entpuppt sich Unreal Tournament 3 wie seine Vorgänger als zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite glänzt eine hervorragende Audio-Umsetzung, die nichts zu wünschen übrig lässt. Auf der anderen Seite aber prangt einmal mehr das Manko einer schauerlichen deutschen Synchronisation.

Schlampige Lokalisierung: „Entriegeln“
Schlampige Lokalisierung: „Entriegeln“

Abgesehen von einem gewöhnungsbedürftigen Sprachduktus beschränken sich die teils völlig fehlgeleiteten Übersetzungen leider nicht nur auf den Audiobereich, sondern setzen sich in der textlichen Übersetzung fort. Auch bei UT 3 kommt der Spieler also weiter in den Genuss, den „Entriegeln“-Knopf wählen zu müssen, um die Verbindung zu einem Server zu beenden (siehe Bild oben).

Steuerung

Die Steuerung von UT 3 ist gewohnt gut gelungen. Über die konventionellen, aus allen möglichen Shootern bekannten Tasten lässt sich das Spiel trotz seiner hohen Geschwindigkeit und der brutalen Fraglastigkeit hervorragend punktgenau steuern.

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