2/6 OrigenAE M10 im Test : Die Einstiegsdroge für den Media-PC

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Lieferumfang und Daten

  • Material: Aluminium
  • Abmessungen: ca. 106 x 240 x 250 mm (H x B x T)
  • Gewicht: etwa 3 kg
  • ein 5,25"-Front-Laufwerkschacht (slim) und eine 2,5"-Festplattenhalterung
  • ein 60-mm-Lüfter (3.780 U/min mit Drehzahlüberwachung)
  • Mainboard-Formfaktor: Mini-ITX
  • Front-Display

Anders als bei vielen anderen Gehäusen fällt der Lieferumfang des M10 sehr großzügig aus. So liegen neben den üblichen Schrauben zum Einbau der Hardware auch eine Fernbedienung, der interne Slot-In-DVD-Brenner sowie dessen SATA-Strom- und Datenkabel und ein maximal 150 Watt starkes Netzteil bei.

OrigenAE M10 –mit Fernbedienung
OrigenAE M10 –mit Fernbedienung
OrigenAE M10 – Netzteil und Strom-/Datenkabel
OrigenAE M10 – Netzteil und Strom-/Datenkabel
OrigenAE M10 – Slot-In-Laufwerk
OrigenAE M10 – Slot-In-Laufwerk

Ausstattung

Ist das M10 erst einmal ausgepackt, überzeugt es von der ersten Sekunde an mit seinem dezenten Aussehen. Angefangen bei der Front fällt direkt das zweizeilige Display auf, zu dem sich etwas weiter oben ein Slot-In-Schacht und an der linken Seite der Powerschalter nebst Status-LED gesellen. Zusammen mit den abgerundeten Kanten am oberen Gehäuserand ergibt sich ein stimmiges Bild.

Eine Besonderheit stellt der Aufbau des Gehäuses dar. So ist das Chassis mitsamt der Innenkonstruktion eines von nur zwei Gehäuseteilen, die jeweils – wie ein U geformt und um 90 Grad gedreht – miteinander verschraubt sind. Der Deckel besteht aus etwa 2,8 Millimeter starkem, gebürsteten Aluminium, bei der Innenkonstruktion sind es gut 4,8 Millimeter.

Die abgerundeten Kanten am oberen Gehäuserand ziehen sich über den gesamten Deckel hinweg bis zur Rückseite. An den seitlichen Bereichen des U-förmigen Deckels befinden sich des Weiteren zwei Bereiche, die zur Be- beziehungsweise Entlüftung des Innenraums beitragen sollen. So ist die linke Seite im vorderen Bereich und die rechte Seite im hinteren Bereich von zwei quadratischen Flächen unterbrochen, in denen einige Lüftungslöcher den Weg zur Außenseite für maximal zwei 60-mm-Lüfter freihalten. In der Seitenansicht fällt außerdem auf, dass auch der untere Gehäusebereich leicht abgerundet von links nach rechts durchgezogen gefertigt ist.

OrigenAE M10 – Front Seite links
OrigenAE M10 – Front Seite links
OrigenAE M10 – Front
OrigenAE M10 – Front
OrigenAE M10 – Front Seite rechts
OrigenAE M10 – Front Seite rechts
OrigenAE M10 – Rückseite
OrigenAE M10 – Rückseite
OrigenAE M10 – Unterseite
OrigenAE M10 – Unterseite
OrigenAE M10 – Deckel
OrigenAE M10 – Deckel
OrigenAE M10 – Logo und Powerschalter
OrigenAE M10 – Logo und Powerschalter

An der Rückseite zeigt sich ebenfalls ein äußerst schlichtes Bild. Während die oberen drei Zentimeter von einigen Lüftungsschlitzen geprägt sind, befindet sich darunter die typische ATX-Blende mitsamt eines von außen sehr flach wirkenden Erweiterungssteckplatzes, um beispielsweise eine Grafikkarte einbauen zu können. Links neben der ATX-Blende sitzt der Stromanschluss, um die 150 Watt des externen Netzteils an den Innenraum weiterzugeben. Damit Schwingungen aus dem Innenraum möglichst stark gedämpft an den Standplatz, etwa den TV-Tisch, weitergegeben werden, steht das M10 auf vier polierten Standfüßen, die an ihrer Unterseite eine einen Millimeter starke Gummischicht besitzen.

An der Unterseite stehen weitere Lüftungsschlitze zur Verfügung, sodass die optional zwei 60-mm-Lüfter beide warme Luft aus dem Innenraum nach außen transportieren können und somit über einen entstehenden Unterdruck kühle Luft durch die Schlitze der Unter- und Rückseite nach innen strömt.

OrigenAE M10 – Deckel Innenseite
OrigenAE M10 – Deckel Innenseite
OrigenAE M10 – Deckel Innenseite
OrigenAE M10 – Deckel Innenseite
OrigenAE M10 – Deckel Innenseite
OrigenAE M10 – Deckel Innenseite
OrigenAE M10 – Innenansicht mit Laufwerkauflage
OrigenAE M10 – Innenansicht mit Laufwerkauflage

Schraubt man die vier Schrauben des Deckels am Boden des OrigenAE M10 los, kann dieser nach oben hin demontiert werden und der komplett schwarze Innenraum kommt zum Vorschein. Dort ist zunächst die Aufnahme des 5,25"-Slot-In-DVD-Brenners zu sehen, der DVDs mit maximal 8-facher sowie CDs mit 24-facher Geschwindigkeit und sogar Dual-Layer-DVDs (6-fach) beschreibt. Diese Aufnahme kann einfach entnommen werden. Darunter findet das Front-Display mit seinen Anschlüssen Platz. Mit Energie wird das Display über den ins Gehäuse integrierten Mainboard-Stromanschluss versorgt und seine Daten erhält es über einen internen USB-Port.

OrigenAE M10 – Innenansicht vorn
OrigenAE M10 – Innenansicht vorn
OrigenAE M10 – Innenransicht
OrigenAE M10 – Innenransicht
OrigenAE M10 – Innenseite Front-Display
OrigenAE M10 – Innenseite Front-Display
OrigenAE M10 – Kabeladapter
OrigenAE M10 – Kabeladapter
OrigenAE M10 – Innenansicht hinten
OrigenAE M10 – Innenansicht hinten

Stabilität erhält das Chassis über zwei Seitenwände aus schwarz lackiertem Stahl, die sich von der Vorder- bis zur Rückseite erstrecken und unter anderem auch als Aufnahme für den enthaltenen Lüfter dienen. Die linke Seitenwand beinhaltet neben der Option, einen zweiten 60-mm-Lüfter zu installieren, auch eine Befestigungsmöglichkeit für eine 2,5"-Festplatte, die an einem kleinen Bereich aus Lochblech festgeschraubt und somit über keinerlei Entkopplung verfügt, was bei einem Gehäuse dieser Preisklasse durchaus angebracht wäre. An der gegenüber liegenden Seite ergibt sich ein ähnliches Bild: Während der hintere Bereich von einem Lüfter ausgefüllt wird, befindet sich vorn eine kleine Platine, die als Schaltstation dient und wie ein Mainboard einen 24-Pol-Stromanschluss besitzt. Um den Strom vom externen Netzteil endgültig zum Mainboard zu transportieren, legt OrigenAE ein etwa 15 Zentimeter langes 24-Pol-Kabel bei, welches auch einen vierpoligen Stromanschluss für Prozessoren mit mehr Energiebedarf, einen Laufwerk-, einen Diskettenlaufwerk- sowie einen SATA-Stromanschluss bietet und auch das Front-Display mit Energie versorgt. Der restliche Innenraum steht letztlich zum Einbau des Mainboards zur Verfügung.

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