Nexus S im Test: Smartphone mit Google Android in Reinkultur

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Patrick Bellmer
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Fazit

Selten war die abschließende Bewertung eines Smartphones so schwer. Denn neben zahlreichen, im Test erwähnten positiven Punkten, gibt es auch zahlreiche, wenn auch immer nur kleine, negative Aspekte.

Nexus S: Rückseite
Nexus S: Rückseite

Grundsätzlich macht der Umgang mit dem Nexus S Spaß, kein herstellerspezifischer Aufsatz stört das Bild oder verlangsamt das System. Dank zahlreicher nachträglich installierbarer Programme bietet das Gerät zudem ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und dürfte auf absehbare Zeit noch zahlreiche Updates seitens Google oder der freien Entwicklergemeinde erhalten. Durch den verbauten NFC-Chip – der mangels Möglichkeiten nicht getestet werden konnte – ist das Nexus S zudem für zukünftige Aufgaben vorbereitet.

Samsung Nexus S (GT-I9023)
Produktgruppe Smartphones, 19.05.2011
  • gute Verarbeitung
  • Verzicht auf Software-Aufsatz
  • keine Status-LED
  • nur Sensortasten
  • nur mäßige Qualitätsanmutung
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Foto- und Bildqualität unterdurchschnittlich

Dass es für eine Empfehlung am Ende doch nicht reicht, liegt an den bereits erwähnten Punkten. Es ist schlicht nicht verständlich, warum auf ein Bauteil für wenige Cent verzichtet wird und man so für einige Informationen das extra Display einschalten muss. Aber auch die nicht überzeugende Anmutung der verwendeten Materialien und insbesondere die Gestaltung der Vorderseite sind ein ganzes Stück von einem „gut“ entfernt.

Verfügbarkeit & Preise

Das Nexus S Gt-i9023 ist seit Ende März für rund 350 Euro in den Farben schwarz und weiß erhältlich.

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