A3/4 World of Tanks im Test : Kostenlos, endlos und gut

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Fahrzeug-Besatzung

Zwar sollten möglichst gute Module in einem Panzer verbaut sein, jedoch ist auch die Besatzung ein wichtiger Faktor für der Gefechtstauglichkeit eines Panzers. Ihre Stärke kann zwischen zwei und sechs Personen liegen. Kauft man einen Panzer, hat man die Möglichkeit, eine passende Besatzung dazu zu erwerben. Hier hat man drei Optionen (siehe Bilder unten).

World of Tanks
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Mit der ersten erlangt man kostenlos eine Crew mit einem Ausbildungsgrad von 50 Prozent, mit der zweiten von 75 Prozent, der aber pro Person 20.000 Credits kostet. Bei der dritten Variante erhält man gleich eine mit 100 Prozent voll ausgebildete Crew, welche aber nur für 200 Gold pro Mann, also gegen bare Münze, erwerbbar ist. Es ist aber auch im Nachhinein möglich, ein Crewmitglied mit 20.000 Credits z.B. von 50 Prozent oder auch 60 Prozent auf 75 Prozent hochzutrainieren.

Die mit einem Panzer errungenen XP kommen anteilsmäßig auch der Besatzung zu gute. Das macht sich in einem Anstieg ihres Ausbildungsgrades bemerkbar. Dieses Wachstum ist allerdings nicht linear, denn je mehr sich der Ausbildungsgrad den 100 Prozent annähert, desto mehr XP bedarf es um die nächste Prozentstufe zu erreichen (um von 59 auf 60 Prozent zu gelangen bedarf es also weniger XP als für den Sprung von 89 auf 90 Prozent). Hat man in einem Fahrzeug seine Crew auf 100 Prozent hochtrainiert, so kann man nun ihre Sekundärfähigkeiten ausbilden. Diese sind ab dem Erreichen dieser Marke in der jeweiligen Personalakte des Besatzungsmitgliedes abruf- und einstellbar. Zur Auswahl stehen dabei Feuerlöschfähigkeiten, Tarnfähigkeiten oder Reparaturfähigkeiten. Es empfiehlt sich, diese Fähigkeit nach den Bedürfnissen des jeweiligen Fahrzeuges auszuwählen. Hat man eine dieser Fähigkeiten zu 100 Prozent ausgebaut, kann man die nächste auswählen bis alle drei voll ausgebaut sind.

Zuweilen kommt es vor, dass man in der Garage, die standardmäßig nur Platz für fünf Fahrzeuge bietet, zu wenig Platz für ein neues Fahrzeug hat. In solchen Momenten hegen viele Spieler die Befürchtung, dass nun die mühsam ausgebildete Crew des alten Fahrzeuges verloren sei. Dem ist aber nicht so. Innerhalb einer Nation kann man prinzipiell jedes Mannschaftsmitglied in jedem Fahrzeug einsetzen, wenn es kurz umgeschult wird. Dabei kommt es darauf an, ob das neue Fahrzeug den selben Typus hat wie das alte. Trifft das zu, so kann man unter Inkaufnahme von Abstrichen den Transfer vornehmen.

Man kann zwischen einer Rückstufung um 10 bzw. 20 Prozent wählen. Will man keine Credits ausgeben, so muss man mit den 20 Prozent vorlieb nehmen, mit 20.000 Credits pro Besatzungsmitglied kommt man mit 10 Prozent Abzug weg. Dieser betrifft nur die primäre Ausbildung für das Fahrzeug, die oben erwähnten Sekundärfähigkeiten bleiben immer unangetastet. Zahlt man 200 Gold pro Mannschaftsmitglied, so bleibt der Ausbildungsgrad bei 100%.

Hat man also eine auf 100 Prozent befindliche 3001P-Besatzung und transferiert diese zum neu gekauften Panther, so hat sie dort nach der Umtrainierung 90 Prozent Ausbildungsgrad.

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Trifft die oben genannte Voraussetzung nicht zu, weil man z.B. von einem 3001P auf den Jagdpanther umsatteln will, so hat die vormals auf 100 Prozent befindliche Crew bei der kostenlosen Umtrainierungsoption nur mehr 60 Prozent, mit 20.000 Credits pro Besatzungsmitglied immerhin noch 80 Prozent. Auch hier kann man mittels der Zahlung von Gold die Besatzung sogleich wieder auf 100 % bringen.

Generell empfiehlt es sich, vor allem ab Fahrzeugen des Tier V und höher seine Crew von Anfang an auf 75 Prozent zu bringen, sodass man die 100-Prozent-Marke schneller erreichen kann. Der Unterschied zwischen einer Crew auf 50 Prozent und einer auf 100 Prozent ist wie der sprichwörtliche zwischen Tag und Nacht. Nahezu alles funktioniert schneller und flüssiger, angefangen von der Beschleunigung bis hin zur Zielerfassung. Natürlich kann man das auch mit Fahrzeugen der niederen Tierklassen machen, jedoch sollte man dann sein Fahrzeug auch sehr mögen und Spaß daran haben, da die Investitionskosten hier zuweilen gerne den Wert des Fahrzeuges an sich übersteigen können.

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