5/10 Coolermaster Hyper 612S im Test : Auf leise getrimmt

, 21 Kommentare

Serienbelüftung

Coolermaster Serienbelüftung – mit starkem Lagersurren
Coolermaster Serienbelüftung – mit starkem Lagersurren

Coolermaster setzt beim Hyper 612S auf eine 120-mm-Einzelbelüftung aus eigenem Hause. Das Modell mit der Typenbezeichnung „A12025-12CB-3BN-F1“ arbeitet freistehend mit maximal 1.300 U/min und lässt sich mit Hilfe manueller Lüftersteuerungen auf auf minimal 400 U/min absenken. Zusammen mit seiner niedrigen Anlaufdrehzahl von etwa 480 U/min bietet er aus dieser Sicht eine sehr gute Grundlage für leise Systeme.

Aus akustischen Gründen verzichtet Coolermaster auf eine PWM-Unterstützung. Dieser Schritt ist nicht unbegründet, denn PWM-Lüfter haben häufig mit starken Lager-Nebengeräuschen zu kämpfen. Leider ist das Coolermaster-Pendant trotz PWM-Entsagung nicht frei von Störgeräuschen. Über das gesamte Drehzahlspektrum hat der Fan mit mittelstarkem Lagersurren zu kämpfen, das bereits bei voller Drehzahl die sehr niedrigen Antriebsgeräusche und die kaum vorhandenen Luftverwirbelungen überdeckt. Das ratternde Nebengeräusch ist in allen Lüfterausrichtungen vorhanden und verliert erst unterhalb von etwa 700 U/min, aufgrund der sinkenden Drehgeschwindigkeit, spürbar an Intensität.

Insgesamt hätten wir uns vom Geräuschcharakter des explizit auf Silent-Betrieb getrimmten Lüfter des Hyper 612S mehr versprochen.

Lautstärke und Schalldruckvergleich

Unsere Schalldruckmessungen dokumentieren das Nebengeräuschverhalten nur in begrenztem Umfang. In dieser Bewertung zählt der Coolermaster-Lüfter aufgrund seines grundlegend zurückhaltenden Antriebsgeräusches und der niedrigen Luftverwirbelungen zu den leiseren Exemplaren. In montierter Potition kommen ihm zudem das geringe Vibrationsvermögen und die ordentliche Rahmen-Entkopplung entgegen.

Nutzungshinweis: Durch Anklicken einzelner Charts oder Kühler in der Legende wird der jeweilige, funktionelle Verlauf in den Diagrammen hervorgehoben.

Ungenauigkeiten in den Diagrammen dieser Seite ergeben sich, neben den normalen Messtoleranzen, vorrangig aus nicht exakt einstellbaren Lüfterdrehzahlen (Toleranz +/- 30 U/min).

Auf der nächsten Seite: Geschwindigkeit und Durchsatz