5/11 AMD FX-9590 Prozessor im Test : Bis zu 5,0 GHz – teuer erkauft

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Anwendungen

Die von uns getroffene Auswahl an Benchmarks in Anwendungen ist bereits auf das aktuelle Geschehen ausgelegt. Dies heißt in erster Linie, dass Prozessoren mit vielen realen und auch logischen Kernen in der Wertung weit vorne landen. Folgerichtig landet Intels Flaggschiff mit zwölf Threads auf dem ersten Rang, gefolgt von Modellen mit acht Threads.

In Anwendungen kann der hohe Takt des FX-9590 am ehesten für Punkte sorgen, weshalb am Ende elf Prozent Zuwachs gegenüber dem FX-8350 verbucht werden können. Hier haben die Core i5 von Intel keine Chance, erst wenn diese Hyper-Threading spendiert bekommen und damit zum Core i7 aufsteigen wird der FX-9590 geschlagen.

Theoretische Tests

Theoretische Tests sind ein guter Indikator für Neuerungen. Sie profitieren zumeist als erstes von neuen Instruktionen, aber auch von vielen Kernen und Threads sowie einem hohen Takt. Sie verzerren dabei jedoch meist das Bild deutlich hin zu eben jenen schnellen Prozessoren mit vielen Kernen und hohem Takt, das sich, wie auf den letzten Seiten analysiert, in dieser Form ansonsten meist nicht wiederfindet. Die Unterschiede vom schnellsten bis hin zum langsamsten Modell fallen demnach viel drastischer aus.

Theoretische Tests untermauern in der Regel die Ergebnisse der Anwendungsbenchmarks, da insbesondere die Zusatzinstruktionen unterstützt werden, die im Alltag noch nicht zum Zuge kommen. Hier schlägt die Unterstützung von AES und AVX2 noch einmal voll zu, „echte“ Kerne sind zudem ebenfalls von Vorteil, weshalb AMDs neues Flaggschiff mit Ach und Krach nur vor dem Core i5-4670 aus der Haswell-Generation platziert wird – bei 1,3 GHz mehr Takt.

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