2/3 Weihnachtswünsche 2014 : Diese Wünsche hat die Redaktion zum Fest

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Rechnerisches

Maximilian Schlafer

Ich bin aktuell wunschlos glücklich und das ist mir im Grunde des Weihnachtsgeschenks genug. Allerdings springt auf meiner rechten Schulter ein kleines Teufelchen herum und ruft mir mit monotoner Regelmäßigkeit ins Ohr, dass die Anschaffung eines neuen SSDs von Crucial (mit 512 GB) alternativlos und überhaupt eine sehr erfreuliche Angelegenheit sei. Ob der Weihnachtsmann die Stimme auch vernimmt?

Michael Günsch

Das letzte Update durch eine Radeon HD 7870 hat die Gnadenfrist meines alten Rechenknechts noch verlängert. Doch schnauft der Phenom II X4 955 BE inzwischen doch bei einigen Anwendungen ordentlich und arbeitet gemessen an aktuellen CPUs alles andere als effizient. Daher ist der Umstieg auf eine neuere Plattform längst überfällig, zumal das alte Mainboard nicht einmal USB 3.0 bietet. Micro-ATX sollte es sein, Herr Weihnachtsmann.

Intel Core i5-4690K, der kleine Devil's Canyon
Intel Core i5-4690K, der kleine Devil's Canyon

Philip Pfab

Weihnachten 2014 ist für mich Umzugszeit: Ab Januar 2015 wird Berlin mein Lebensmittelpunkt sein. Hauptstadt statt 6.000-Einwohner-Dorf – ich freu' mich drauf. Über die Weihnachtstage werde ich daher gut beschäftigt sein, mir die neue Wohnung einzurichten. Und da ich mir für die neue Wohnung einen größeren Schreibtisch gönne, schickt der Weihnachtsmann hoffentlich meinen Phenom II 920 in Rente und verbindet die Ablösung mit einem Monitor mit 27 Zoll und 2.560 Pixeln in der Horizontale.

Wolfgang Andermahr

Das klappernde, hässliche PC-Gehäuse zuhause geht mir auf die Nerven. Und gefühlt jeden Monat verabschiedet sich ein Gehäuselüfter. Ein neues muss her. Das muss leise sein, moderne High-End-Hardware fassen können und schlicht ausfallen. Da bietet sich das neue Fractal Design Define R5 an. Es hat von Kollege Carsten Lissack eine Empfehlung bekommen und ermöglicht alles, was mein Herz begehrt.

Fractal Design Define R5
Fractal Design Define R5

Spielerisches

Andreas Frischholz

Mal wieder Weihnachten, mal wieder der Wunschzettel – und theoretisch könnte ich mir mal wieder einen Home Server wünschen. Mache ich aber nicht, denn ein zweites Mal leer auszugehen, diese Schmach vermeide ich. Stattdessen versuche ich mich in diesem Jahr an einem Wunsch, der mehr Erfolg verspricht: Dragon Age: Inquisition.

Der aktuelle Ableger der Serie hat wieder mein Interesse geweckt. Das erste Dragon Age hatte ich zwar heiß und innig geliebt, doch die Änderungen im zweiten Teil gingen mir dermaßen gegen den Strich, dass ich den Titel nur mit einigen despektierlichen Blicken gewürdigt habe. Dass BioWare auch bei Inquisition nicht zum klassischen Spielprinzip zurückkehrt, sondern es mit einigen Skyrim-Effekten anreichert, irritiert mich zwar immer noch. Doch angesichts der Testberichte ist mein Interesse wieder soweit geweckt, dass ich es selbst ausprobieren möchte.

Dragon Age: Inquisition – Test-Zusammenfassung

Farbenfrohes

Carsten Lissack

Verwandte und Freunde verdrehen vermutlich die Augen, wenn sie von mir zu hören bekommen, dass meine Wünsche an das Christkind auch dieses Jahr wieder in Richtung Fotografie gehen. „Typisch Carsten“, würden sie sagen, „gibt sein letztes Hemd für die Fotografie...“. Und was darf es dieses Jahr sein?

Bereits seit längerer Zeit interessiere ich mich für die Infrarotfotografie. Da der IR-Sperrfilter meiner Nikon D800 infrarotes Licht nicht komplett herausfiltert und die Kamera dadurch grundsätzlich für Infrarotaufnahmen geeignet ist, wünsche ich mir einen Hoya R72 Infrarotfilter zu Weihnachten. Dieser lässt lediglich infrarotes Licht passieren, sichtbares Licht jedoch nicht.

Nach einigen Probeaufnahmen heißt es dann abwarten bis der Frühling kommt und die eisigen Temperaturen langsam den wärmeren weichen. Denn erst wenn wieder grüne Blätter an unseren Bäumen hängen, kann der sogenannte „Wood-Effekt“, den ich auf einigen meiner geplanten Landschaftsaufnahmen bannen möchte, richtig zur Geltung kommen.

Beispiele für den „Wood-Effekt“
Beispiele für den „Wood-Effekt“

Frank Hüber

Mit meinem diesjährigen Weihnachtswunsch versuche ich mich gegen die dunkle Jahreszeit zu wehren. Das morgendliche Aufstehen fällt mir im Sommer bei strahlendem Sonnenschein doch deutlich leichter als im Winter, wenn das Schlafzimmer morgens stockdunkel ist.

Philips Wake-up Light HF3520
Philips Wake-up Light HF3520

Aus diesem Grund steht dieses Jahr ein Wake-up-Light von Philips auf dem Wunschzettel, das vor dem Klingeln des Weckers mit einem langsam heller werdenden Licht für ein erholsameres Erwachen sorgen soll. Ob es funktioniert, daran scheiden sich laut Rezensionen die Geister, einen Selbstversuch ist es mir aber Wert.

Nicolas La Rocco

Ein neues, vor allem größeres Bett oder ein neuer, ebenfalls größerer Fernseher stehen auf der Wunschliste für 2014. Erst sollte ja wieder ein neues Notebook unter dem Baum liegen. Weil es aber selbst zweieinhalb Jahre nach Vorstellung des MacBook Pro mit Retina-Display immer noch keine Retina-Variante des MacBook Air gibt (siehe Wunschliste 2013), steht für dieses Jahr das Upgrade auf ein 2 × 2 Meter großes Bett oder einen UHD-Fernseher an. Für vergleichsweise günstige 1.000 Euro gibt es mittlerweile Modelle mit 55 Zoll. Wird es der Fernseher, geht eine gute alte Röhre mehr in Rente.

Apple MacBook Air mit Retina-Display: Wo bleibt es?
Apple MacBook Air mit Retina-Display: Wo bleibt es? (Bild: Apple/Montage ComputerBase)

Max Doll

Eigentlich war ich mit meinem gegenwärtigen Hardware-Setup rundum zufrieden. Eigentlich. Bis Nvidia mit DSR und wenig später auch AMD mit VSR eine wunderbare Downsampling-Option präsentiert haben. 4k auf 1440p heruntergerechnet ergibt ein wirklich schönes Bild und wirklich unschönen Hardwarehunger. Auf der Haben-will-Liste also: Der nächste richtig dicke Grafikchip – für das Jahr 2014 ist das allerdings nichts mehr.

Damit wird Platz für einen anderen Wunsch, der hochgradig unvernünftig und auch ziemlich nerdig ist: Der Philips BDM4065UC für den Schreibtisch. Auf den ersten Blick mit 40 Zoll Bilddiagonale lächerlich groß, auf den zweiten ist das Konzept vielleicht eine ernsthafte Alternative zu einem Dual-Monitor-Setup – mit 36 Zoll und gebogenem Display wäre bereits alle Vernunft über Bord gegangen. Selbst auf die Gefahr hin, meinen Arbeitsplatz in eine Art Batcave zu verwandeln.

Philips BDM4065UC
Philips BDM4065UC (Bild: Philips)

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