3/8 Crucial MX200 und BX100 im Test : Sechs ungleiche SSDs im Schatten der MX100

, 111 Kommentare

Benchmarks

Erläuterungen und Einzelheiten zum Testsystem, der Testmethodik und den genutzten Benchmarks enthält der Artikel „So testet ComputerBase SSDs“.

Iometer

Die BX100-SSDs erreichen beim sequenziellen Lesen durchweg mehr als 550 MB/s und bewegen sich damit nahe am SATA-Limit. Marginal schlechter schneiden die MX200 ab. Beim Schreiben wendet sich das Blatt: die MX200 mit 500 GB und 1.000 GB sind vier Prozent schneller als ihre gleichgroßen BX100-Geschwister – riesig ist der Vorsprung damit nicht.

In der 250-GB-Klasse geht die BX100 wiederum als klarer Sieger hervor und schreibt 27 Prozent schneller als die MX200, die in diesem Szenario nicht von der DWA-Technik profitieren kann und auch hinter MX100 und 850 Evo gleicher Kapazität zurückfällt.

AS SSD

Die sequenziellen Tests zeigen ein ähnliches Bild. Da hier allerdings nur ein Gigabyte an Daten zu bewältigen ist, kann das 250-GB-Modell der MX200-Serie von ihrem „Schreibbeschleuniger“ DWA profitieren und lässt somit sämtliche BX100 weit hinter sich. Die Führung unter den SATA-SSDs bleibt jedoch in der Hand der neuen Samsung-SSDs – die Plextor M6e Black spielt dank PCIe Express in einer anderen Liga.

Auch das wahlfreie Lesen von 4K-Daten bleibt eine Samsung-Disziplin. Die Crucial-SSDs bilden fast allesamt eine geschlossene Front im Bereich von 30 MB/s, mit einer Ausnahme: Die MX200 250 GB bringt es als einziges Modell mit DWA-Technik auf 32 MB/s.

Schreibend liegen alle MX200 dicht beieinander und etwa fünf Prozent vor den BX100. Stehen 64 Befehle aus, ist die kleinste MX200 unter den Neulingen erneut in Front, beim Lesen sogar sehr deutlich. Diese Disziplin liegt dem SM2246EN-Controller nicht so gut, sodass sich die BX100 mit den technisch verwandten Adata SP610 und Mushkin Reactor auf den hinteren Plätzen wiederfindet. Bei den Zugriffszeiten heißt es wiederum: BX100 vor MX200.

PCMark 8

Im PCMark 8 zeigt sich das übliche Bild: Die Durchsatzmessungen ergeben große Unterschiede zwischen MX200 und BX100, wobei erstere mit rund 300 MB/s schneller unterwegs ist. Bei der letztlich für Anwender relevanten Zeit für die Ausführung der Aufgaben sind die Unterschiede wiederum marginal.

Auf der nächsten Seite: Praxistests