3/6 LG G5 im Test : Das erste und letzte Smartphone seiner Art

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Kleineres Always-On-Display mit weniger Leuchtkraft

Nach den größeren G3 und G4 orientiert sich LG beim neuen Modell wieder am G2 und verkleinert die Bildschirmdiagonale von 5,5 auf 5,3 Zoll. Da die Auflösung von 1.440 × 2.560 Pixeln (QHD) gleich bleibt, erhöht sich die gewohnt hohe Pixeldichte auf 554 ppi. Schriften und Inhalte erscheinen so extrem scharf und ohne Fransen oder Treppenstufenbildung.

Nicht nur die Displaygröße, sondern auch die Helligkeit ist gesunken. Mit maximal 373 cd/m² fällt sie deutlich geringer aus als bei den beiden Vorgängern, wodurch es gerade in einfallendem Sonnenlicht eher zu Problemen der Ablesbarkeit kommen kann. Beim Kontrast überzeugt das G5 mit einem Ergebnis von 1.740:1, für ein Display ohne OLED-Technik ein sehr guter Wert. Auch die Blickwinkel sind großzügig und stabil; die Farbdarstellung ist kräftig und satt, aber nicht unnatürlich. Abseits der niedrigen Helligkeit liefert der Bildschirm des G5 ein gutes Bild ab.

Always-On-Display trotz IPS

Optional kann auf dem G5 im oberen Drittel ein Always-On-Display aktiviert werden. Das Smartphone zeigt die Uhrzeit und das Datum, bei verpassten Benachrichtigungen weisen neben der LED auch die Icons der Apps auf das Ereignis hin. Eine Personalisierung der Optik ist nicht möglich. Durch Anpassungen am Bildschirm kann für die Darstellung trotz IPS-Display die Beleuchtung auf nur einen Teil beschränkt werden.

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