4/6 Samsung 850 Evo V2 im Test : 48-Layer-V-NAND macht die Empfehlung noch eindeutiger

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Praxistests

Zum besseren Generationsvergleich wurden die Diagramme zunächst auf die Samsung 850 Evo beschränkt. Über die graue Schaltfläche „+ xx Einträge anzeigen“ sind weitere SSDs vergleichbar. Die einzelnen Diagramme lassen sich über die orangenen Pfeile wechseln.

Programmstart & Installation

Bei diesen Tests aus dem praktischen Alltag ist keine Verbesserung mit der neuen Generation zu verzeichnen. Die Messungen ergaben sogar minimal schlechtere Werte für die 850 Evo V2.

Entpacken & Kopieren

Auch das parallele Lesen und Schreiben geschieht mit dem Speicher-Upgrade etwas schneller. Besonders beim Kopieren des 10-GB-Ordners fällt dies auf: Das neue 250-GB-Modell ist sechs Prozent schneller als das alte. Bei den 500-GB-Pendants beträgt der Abstand fünf Prozent.

Leistungsaufnahme

Schon die erste Generation der 850 Evo hatte sich als sehr sparsam im Leerlauf erwiesen. Die zweite Generation benötigt nochmals weniger Energie. Ohne Energiesparmodi ist der Vorteil gering, doch mit LPM sinkt die Leistungsaufnahme nochmals um 20 Prozent auf geringe 20 Milliwatt, was im Testfeld den neuen Spitzenplatz für die 850 Evo V2 bedeutet.

Unter Last zeigen sich leichte Vorteile beim Lesen, aber deutliche Vorteile beim Schreiben von Daten. Beim sequenziellen Schreiben benötigt das neue 250-GB-Modell 18 Prozent weniger Strom. Das neue 500-GB-Modell liegt sogar 24 Prozent in Front und benötigt 2,41 statt zuvor 3,16 Watt. Nicht ganz so groß, aber immer noch im zweistelligen Prozentbereich, sind die Einsparungen bei wahlfreien Zugriffen.

Unterm Strich liegt die Leistungsaufnahme in allen Szenarien auf niedrigerem Niveau als beim Vorgänger.

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