4/11 Core i7-6950X und i7-6800K im Test : 10 Kerne, 20 Threads und neuer Turbo für 1.600 Euro

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Benchmarks

Wie ComputerBase Prozessoren testet und welche Software dafür zum Einsatz kommt, kann in einem separaten Artikel nachgelesen werden.

Gesamtergebnis

In das Gesamtergebnis fließen alle Anwendungstests sowie die Spiele ein. Aufgeteilt sind die beiden Ratings nach Spielen aus dem Alltag, sprich in voller HD-Auflösung mit allen Details, sowie Spielen in geringerer Auflösung, die als Fingerzeit für die zukünftige Leistungsfähigkeit des Prozessors gelten.

Hinweis: Alle Seiten enthalten durchklickbare Diagramme für die Einzeltests. Zudem gibt es eine Aktualisierung und Überarbeitung der Ratings: Über den Bearbeiten-Schalter kann das Rating den eigenen Favoriten nach selbst gewichtet werden.

Der Core i7-6950X ist der schnellste Desktop-Prozessor, den es aktuell gibt. Aus über 25 Einzeltests ergibt sich ohne TB 3.0 ein Vorsprung von 13 Prozent auf den Core i7-5960X, der das bisherige Flaggschiff markierte. Mit TB 3.0 sind es 15 Prozent – der Parcours enthält zu viele Anwendungen, die von mehr als einem Thread Gebrauch machen.

Der Core i7-6800K holt den teureren Vorgänger ein

Der Core i7-6800K zieht wiederum mit dem Core i7-5930K aus der letzten Generation gleich, hier gibt es jetzt zum Preis von rund 440 Euro die Leistung des 580 Euro teuren Vorgängers – für den Preisunterschied ist der geneigte Kunde bereits auf gutem Weg zum passenden Mainboard.

Anwendungen (Windows)

Insgesamt 20 Ergebnisse aus 16 Anwendungen fließen in das Windows-Rating und zeigen so die Vorzüge von vielen Threads, hohen Taktraten aber auch eventuelle Schwachstellen auf.

In reinen Anwendungen steigt der Vorsprung des neuen Zehn-Kern-Prozessors leicht gegenüber dem Vorgänger an, was einerseits an den zusätzlichen Threads, aber auch am schnelleren Speicher und dem Wegfall der Spiele, die nie von TB 3.0 profitieren, liegt. In den Single-Thread-Tests von Cinebench R15 und dem 3DParticle Movement Benchmark gewinnt der Core i7-6950X mit Turbo Boost 3.0 hingegen elf respektive neun Prozent auf dieselbe CPU mit deaktivierter Turbo-3.0-Funktion.

Anwendungen (Linux)

Unter Linux sind die Ausreißer nicht so extrem, der Durchschnitt der Windows-Benchmarks respektive das Gesamtrating wird aber auch in diesen Tests voll getroffen.

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