2/6 350-Watt-Netzteile im Test : Corsair VS350 2.0 und Cougar STX 350 für unter 40 Euro

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Lieferumfang und Äußeres

Die Umverpackung des VS350 hält auf der Vorderseite alle wichtigen Informationen bereit. Auf der Rückseite wird genauer auf die Spezifikationen eingegangen. Die Informationen im Lieferumfang fallen dagegen eher spärlich aus, so gibt es einzig Garantiehinweise und Sicherheitsinformationen. Zum Lieferumfang gehören das Netzteil in Luftpolsterfolie, ein Netzkabel und Schrauben zur Montage.

Das Sleeving bei Corsair ist nicht fehlerfrei

Die Kabelstränge sind zweckmäßig mit blickdurchsichtigem Sleeve ausgeführt. Das Kabel-Sleeve wird ordnungsgemäß mit Schrumpfschlauch abgeschlossen, allerdings musste bei dem getesteten Muster festgestellt werden, dass der Schrumpfschlauch am PCIe- und EPS-Stecker längs komplett gerissen ist. Das Lüftergitter ist aus Kostengründen direkt aus dem Netzteilgehäuse gestanzt und bietet eine großzügige Öffnung zur Luftzufuhr.

Die Umverpackung des STX 350 besteht aus einer nahezu würfelförmigen Box. An Informationen wird ebenso wenig wie beim VS350 gespart. Im Lieferumfang kann eine Kurzanleitung vorgefunden werden, die alle wichtigen Informationen übersichtlich aufbereitet. Ansonsten gibt es inhaltlich keine Unterschiede zum VS350.

Bei Cougar ist der Sleeve nicht blickdicht

Das Sleeve erfüllt ebenso nur den Zweck, die Kabelstränge zu bündeln, eine Blickdichte ist nicht gegeben. Das Lüftergitter wurde aus dem Gehäuse gestanzt und besteht aus relativ breiten Lüftungsschlitzen.

Kabelausstattung

Abgesehen von einem Floppy-Stecker sind Corsair und Cougar mit völlig identischen Anschlüssen ausgestattet. Ein 8-Pin-PCIe- und insgesamt sieben Peripherie-Anschlüsse entsprechen dem Klassenstandard, letztere sind bei beiden Netzteilen auf drei Kabelstränge verteilt.

Kabelausstattung (Länge in cm) Corsair Cougar
nicht abnehmbar
20-+-4-Pin ATX 1 (47) 1 (56)
4+4-Pin EPS 1 (56) 1 (62)
6+2-Pin PCIe 1 (47) 1 (56)
SATA 4 (36 – 71) 4 (54 – 68)
Molex 3 (52 – 68) 3 (45 – 69)
Floppy - 1 (81)

Unterschiede gibt es bezüglich der Kabellängen, hier hat das Cougar STX eindeutig mehr zu bieten. Abgesehen von den SATA-Steckern erlauben die längeren Kabel auch einen problemlosen Einbau in größeren Gehäusen. Dass beide Hersteller die Peripherie-Kabelstränge mit dünneren Kabeln im 20-AWG-Format ausstatten, ist angesichts der geringen Gesamtleistung der Netzteile noch nachvollziehbar – allerdings setzt Cougar auch bei dem PCIe-Kabelstrang auf die dünneren Kabel.

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