6/6 Parrot Bebop 2 im Test : Komfortabler Quadrokopter als Freizeitdrohne

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Fazit – Bürokratie, Flugspaß und mäßige Aufnahmen

Die Parrot Bebop 2 bringt als Drohne alles mit, was für Einsteiger wichtig ist. Sie fliegt stabil und autonom, lässt sich einfach und präzise steuern und steigt ohne große Bastelarbeiten auf. Mit ein wenig Rücksicht auf die Defizite der Fisheye-Kamera lassen sich für Hobbyisten gute Luftaufnahmen machen.

Parrot Bebop 2 – Testzusammenfassung

Parrots Bebop 2 bietet als Kameradrohne Luftaufnahmen für Einsteiger mit wenig Interesse an Bastelarbeit und moderatem Budget für dieses Hobby (Musik: Soundcloud.com/Maak).

Mit der auf rund 23 Minuten gesteigerten Akkulaufzeit kommen Filmer und Flieger gleichermaßen gut zurecht, der Vorgänger musste auf allzu ausgiebige Ausflüge noch verzichten. Akku und Rotoren sind generationsübergreifend inkompatibel, die Bebop 2 hat dafür mehr Kapazität und eine enorm verbesserte Halterung der Batterie. Die Abmessungen erlauben nun einen wesentlich bequemeren Transport in der Originalverpackung oder der Pappschale im Skycontroller-Bundle, womit die Bebop 2 im Urlaub als willkommener Begleiter auftritt. Hierin liegt auch ein klarer Vorteil gegenüber vielen Alternativen, die durch einen Gimbal und höheres Gewicht (stabiler) bessere Aufnahmen liefern, aber auch nicht ohne Weiteres transportiert werden können. Der neue Skycontroller Black ist auch mit der ersten Bebop-Generation kompatibel, deren Controller ebenso mit der Bebop 2 funktioniert.

Einzeln kostet die Bebop 2 weniger als 500 Euro
Einzeln kostet die Bebop 2 weniger als 500 Euro

Technisch ist die Bebop 2 hervorragend ausgestattet, die Sensorik ist feinfühlig und das GPS so präzise, dass beim Test der Startpunkt mit 50 Zentimeter Abweichung getroffen wurde. Im Test wurde eine Spitzengeschwindigkeit von 50 km/h erreicht, bei perfektem Wetter und ohne Limitierung durch den Piloten schafft die Bebop 2 sicher auch die von Parrot angegebenen 65 km/h. Beim Bildmaterial darf man dem Marketing allerdings weniger vertrauen, hier erreicht die 14-Megapixel-Optik nur mittelmäßige Ergebnisse und fordert umsichtige Flugmanöver und Nachbearbeitung.

So verführerisch das direkte Losfliegen auch ist, sollten auch bei einer „Freizeitdrohne“ vorab eine spezielle Versicherung abgeschlossen sowie Gesetze und Regeln studiert werden.

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