Intel Pentium G4560 im Test: Mit bis zu 97 Prozent mehr Leistung zum Core-i3-Killer 2/8

Volker Rißka 373 Kommentare

Benchmarks

Wie ComputerBase Prozessoren testet und welche Software dafür zum Einsatz kommt, kann in einem separaten Artikel nachgelesen werden.

Auf einen expliziten Test der integrierten Grafikeinheit wird nachfolgend verzichtet, da es dort keine Änderungen zu den bisherigen Ergebnissen gibt. Je nach Spiel und Anforderung ist selbst die integrierte Intel-Grafik für Full HD mit hohen Details nutzbar. Spätestens aber bei der Verringerung der Details und dem Verzicht auf qualitätssteigernde Mittel kann Anfang 2017 auch mit der Intel-Grafiklösung abseits der AAA-Titel problemlos gespielt werden.

Gesamtergebnis

Hinweis: Alle Seiten enthalten durchklickbare Diagramme für die Einzeltests. Zudem gibt es eine Aktualisierung und Überarbeitung der Ratings: Über den Bearbeiten-Schalter kann das Rating den eigenen Favoriten nach selbst gewichtet werden.

Der neue Pentium G4560 macht einen großen Leistungssprung. Über zwei Dutzend Anwendungen und Spiele gemittelt, legt er um 23 Prozent gegenüber dem preisgleichen Vorgänger zu. Dabei helfen in Single-Core-Anwendungen die zusätzlichen 200 MHz Takt, während im Multi-Core-Bereich das Hyper-Threading die Trümpfe ausspielt.

Anwendungen (Windows)

In Anwendungen wird der Einsatz der zusätzlichen zwei Threads und der mögliche Bonus daraus überdeutlich. Im 3DParticle Movement Benchmark legt der Pentium G4560 gegenüber dem Pentium G4400 um 97 Prozent zu – rekordverdächtig. Dieser Wert stellt zwar im Test das Maximum dar, aber auch sonst sind Zuwächse um 30, 40 oder auch 50 Prozent anzutreffen. Auch in Spielen gibt es je nach Anwendungen deutliche Zugewinne.

In Schlagdistanz ist wie erwartet auch der kleinste Core i3 aus der Skylake-Generation: Nur noch fünf Prozent schneller ist der Core i3-6100 bei einem Aufpreis von 83 Prozent gegenüber dem Pentium G4560. Dem Core i3 aus der Haswell-Generation lässt der neuen Pentium hingegen keine Chance.

Anwendungen (Linux)

Unter Linux rutschen die Modelle etwas zusammen, da die Multi-Core-Anwendungen im Test nicht so zahlreich sind. Aber immer noch reicht es für den Neuling zu einem zweistelligen Zuwachs.

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