Surface Book: Topmodell ohne dGPU kostet 2.999 US-Dollar

Jan-Frederik Timm 43 Kommentare
Surface Book: Topmodell ohne dGPU kostet 2.999 US-Dollar
Bild: Microsoft

Während Anwender in Deutschland noch immer auf die neue Performance Base für das Surface Book warten, hat Microsoft in den USA eine Variante des Notebook-Tablets ganz ohne dedizierte GPU ins Angebot aufgenommen. Gegenüber der Variante mit GeForce fällt der Preis um 200 US-Dollar niedriger aus.

2.999 US-Dollar vor Steuern kostet die neue Version mit Core i7 (15 Watt TDP), 16 GB Arbeitsspeicher und einem Terabyte SSD-Speicherplatz – inklusive GeForce-GPU in der Tastaturbasis liegt der Preis bei 3.199 US-Dollar. Porsche Design hatte in der letzten Woche ein 360-Grad-Convertible mit 2-in-1-Funktion mit starken Parallelen zum Surface Book vorgestellt, das auf eine dGPU verzichtet. Weil das Porsche-Tablet aber bereits Kaby Lake nutzt, liegt ein Zusammenhang zwischen beiden Varianten nicht auf der Hand.

Das Surface Book ohne dGPU im US-Store von Microsoft
Das Surface Book ohne dGPU im US-Store von Microsoft

Deutschland wartet noch immer auf die Performance Base

In Deutschland gibt es die Konfiguration bisher nicht. Hierzulande warten Kunden aber auch immer noch auf das Surface Book Core i7 mit der im Oktober 2016 vorgestellten Performance Base. Diese Variante hat das ursprüngliche Modell mit Core i7 in den USA mittlerweile vollständig ersetzt und bietet neben einer schnelleren GeForce GTX 965M (2 GB) auch einen größeren Akku in der zum Scharnier hin etwas dickeren Basis. Die Tablet-Einheit ist wiederum unverändert geblieben.

Microsoft hatte den deutschen Marktstart für „Anfang 2017“ in Aussicht gestellt, was in der Regel nicht mit „im 1. Quartal 2017“ gleichzusetzen ist. Auch Anfang März gibt es das überarbeitete Modell weiterhin nicht zu kaufen.

Die USA gehen bei Surface fast immer vor

Dass Microsoft Geräte der Surface-Serie erst in den USA und dann weltweit auf den Markt bringt, ist nicht neu. Auch das erste Surface Book erschien in den USA noch Ende 2015, während es in Deutschland erst im Februar 2016 in den Handel kam. Ebenfalls noch nicht in Deutschland zu kaufen gibt es den All-in-One-PC Surface Studio, der in den USA im Dezember in „stark limitierter Stückzahl“ in den Handel kam.