Aorus GeForce GTX 1080 Ti im Test: Gigabytes 3-Slot-Grafikkarte gegen Asus 2,5-Slot-Strix 3/3

Wolfgang Andermahr et al. 84 Kommentare

Fazit

GeForce GTX 1080 Ti von Asus oder Gigabyte? Nach dem Test der Asus GeForce GTX 1080 Ti Strix und nun der Gigabyte Aorus GeForce GTX 1080 Ti gibt es keinen klaren Sieger. Zu ähnlich sind sich beide Kontrahenten in der Summe ihrer Eigenschaften. Entscheidende Unterschiede liegen deshalb eher im Detail und beim Preis.

Die GeForce GTX 1080 Ti von Gigabyte ist ein Prozent langsamer und ein Dezibel lauter unter Last und benötigt drei freie PCIe-Slots – 0,5 mehr als die Grafikkarte von Asus. Sie ist breiter, dafür aber einen Zentimeter kürzer. Sie bietet wiederum eine interessante Anschlusskonfiguration und die Leistungsaufnahme und der aktuelle Marktpreis liegen mit 830 zu 870 Euro im Preisvergleich niedriger. Ein weiterer Vorteil für die Version von Gigabyte Anfang April: Sie ist lieferbar.

Drei Jahre Garantie

Garantie geben beide Hersteller auf diese Modelle drei Jahre ab Kaufdatum. Gigabyte spricht auf der eigenen Webseite zwar von „ab Produktionsdatum“, im Artikel Grafikkarten: Garantiebedingungen von Abwicklung bis Kühlerwechsel hatte der Hersteller ComputerBase Ende 2016 aber versichert, dass in Deutschland das Kaufdatum gelte. Die Abwicklung wird bei Asus und Gigabyte über den Handel vorgenommen.

Wer den Platz in der Breite für die Aorus hat und die kleinen Abstriche bei Leistung und Lautstärke zum geringeren Preis als nicht wesentlich erachtet, der kann die Grafikkarte von Gigabyte ab sofort mit gutem Gewissen kaufen und ein paar Euro gegenüber der Version von Asus sparen. OC-Rekorde sind von beiden Grafikkarten ohne Power Mod nicht zu erwarten.

Hinweis: Die nächste Partnerkarte befindet sich mit der Zotac GeForce GTX 1080 Ti AMP! Extreme bereits im Test. Auf ComputerBase findet sich eine Grafikkarten-Rangliste, die die Leistung aktueller Grafikkartengenerationen gegenüberstellt.

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