BitFenix: Digitale Netzteilserie mit 80Plus Titanium

Nico Schleippmann 19 Kommentare
BitFenix: Digitale Netzteilserie mit 80Plus Titanium
Bild: Techpowerup

Mit den Vision-Titanium-Netzteilen möchte BitFenix von nun an auch in der High-End-Klasse mitmischen. Anders als die Asus-ROG-Thor-Netzteile fokussiert sich der Hersteller aber auf die technischen Eigenschaften, was mit der sehr hohen Effizienz nach 80Plus Titanium und der digitalen Regelung verdeutlicht werden soll.

Digitale Regelung mit 80Plus-Titanium-Effizienz

Demnach soll der Wirkungsgrad bei bis zu 95 Prozent liegen und die Ausgangsspannungen sollen auf 1 Prozent genau geregelt werden. Die Schutzschaltungen werden als ein wichtiger Teil der Ausstattung angesehen, weshalb hier auf eine vollständige Implementierung geachtet wurde. Die Effektivität des Überstromschutzes auf der 12-Volt-Schiene wurde mit einem Multi-Rail-Layout verbessert, weshalb beim Vision Titanium 1500 und 1300 der Strom auf sechs Schienen und bei den kleineren Modellen auf vier Schienen aufgeteilt wird. Die kleineren Varianten erstrecken sich über die Leistungsklassen 1.000, 850, 750 und 650 Watt. Die ausschließliche Verwendung von japanischen 105-°C-Kondensatoren soll für eine dauerhaft hohe Leistung sorgen. Genauso wie bereits erhältliche BitFenix-Netzteile wird die Vision-Titanium-Serie erneut vom Auftragsfertiger CWT zusammengebaut.

Das Kabelmanagement ist vollmodular ausgeführt, sodass nicht benötigte Kabelstränge entfernt werden können. Bei den beiden größten Modellen wird eine besonders großzügige Kabelausstattung mit zwei EPS-, zehn PCIe-, und 16 SATA-Steckern geboten. Die kleinste Variante soll immerhin noch über vier PCIe- und acht SATA-Anschlüsse verfügen.

Zertifikat verspricht flüsterleise Kühlung

Ein 140-mm-FDB-PWM-Lüfter soll für eine geringe Lautstärke der Vision-Titanium-Netzteile sorgen. Bekräftigt wird diese Behauptung über eine Cybenetics-Lambda-A++-Zertifizierung, die die höchste Stufe in diesem Bewertungsschema darstellt.

Den Erscheinungstermin datiert BitFenix auf das vierte Quartal 2018. Eine offizielle Preisempfehlung gibt es noch nicht, es kann aber mit einer Preisspanne zwischen 150 Euro für das kleinste bis 450 Euro für das größte Modell gerechnet werden.