Cooler Master: Cherrys flache Taster für neue Kompakttastaturen

Max Doll 44 Kommentare
Cooler Master: Cherrys flache Taster für neue Kompakttastaturen
Bild: Cooler Master

Cooler Master plant vier neue Kompakttastaturen. Drei davon sind Basis einer neuen Serie für Cherrys Low-Profile-Taster. Sie werden mit einer RGB-Beleuchtung kombiniert und in Layout-Größen von 100, 80 und sogar 60 Prozent angeboten.

In den kommenden Monaten wird zunächst eine Tenkeyless-Version der MasterKeys MK750 erscheinen. Bei der MK730 entfallen aufgrund des fehlenden Nummernblocks auch die dedizierten Medientasten, ansonsten bleiben Ausstattung und Funktionen der Tastatur erhalten.

Die ebenfalls auf der Computex 2018 gezeigte MasterKeys MK850 basiert auf der MK750, besitzt aber zusätzliche Makrotasten. Die Tasten Q, W, E, A, S und D können darüber hinaus analoge Signale generieren. Diese „Aimpad“ genannte Technik ergänzt Cherrys MX-Taster um die Fähigkeit, Signale in einem Wertebereich auszugeben. Die entsprechenden Tasten lassen sich damit wie ein Joystick oder Thumbstick einsetzen, um etwa in Rennspielen präziser zu steuern. Darüber hinaus wurden die Magneten, die die Handballenauflage fixieren, verstärkt und ihre Oberfläche vergrößert.

Flache und kleine Tastaturen

Zwischen dem vierten Quartal 2018 und dem Beginn des kommenden Jahres wird Cooler Master eine neue Tastaturserie einführen. Die Modelle der SK-Baureihe werden die kommenden flachen Taster von Cherry in freistehenden Anordnung verwenden. Beleuchtet werden die Taster selbst sowie eine Lightbar, die das kompakte Gehäuse der Tastaturen rahmt. Geplant ist laut Cooler Master außerdem, die Serie mit einer neuen Software zu versehen, die zur Konfiguration und Programmierung der Eingabegeräte dient.

Die Modelle SK620, SK630 und SK650 unterscheiden sich in nur einem Punkt: Der Anzahl ihrer Tasten. Das größte Modell SK650 wird im ISO-105-Layout ausgeführt, die SK630 nutzt das Tenkeyless-Format (ISO 88). Die SK620 ist hingegen als „Hacker“-Tastatur (ISO 60) angedacht und verzichtet nicht nur auf einen Nummernblock, sondern zusätzlich auf Funktionsblock und die „F“-Tasten – ein Formfaktor, der im Massenmarkt und bei großen Herstellern bislang nicht anzutreffen war. Gemein ist allen Tastaturen ein abnehmbares USB-Kabel mit Type-C-Stecker. Die beiden kleineren Modelle können laut HardwareCanucks (YouTube) dank einer integrierten Batterie über eine Bluetooth-Verbindung kabellos betrieben werden.