PSVR, Rift und Vive: Die wichtigsten VR-Spiele-Ankündigungen im Überblick

David Pertzborn 68 Kommentare
PSVR, Rift und Vive: Die wichtigsten VR-Spiele-Ankündigungen im Überblick

Auf der E3 gab es neben klassischen Spielen auch spannende neue Ankündigungen im Bereich VR. ComputerBase hat die wichtigsten gesammelt. Dabei ist Bethesda ganz vorne mit dabei und präsentiert zu fast jedem neuen Titel auch eine VR-Anwendung. Zusätzlich gibt es neue Exklusivtitel für PSVR und Oculus Rift.

In der Übersicht fällt deutlich auf, wie sehr PlayStation VR mit neuen Exklusivtiteln punktet. Mit der schon bekannten Aussage, dass PlayStation VR für die nächste Generation unverzichtbar wird, zeigt sich erneut, dass Sony in Virtual Reality ein lukratives Geschäft in der Zukunft sieht. Umso erstaunlicher ist es, dass Microsoft schon jetzt über die neue XBox spricht, aber kein Wort zu Virtual Reality verliert.

Déraciné (PSVR)

Mit Déraciné erhält PSVR einen Exklusivtitel, der alleine durch die Beteiligten für Aufmerksamkeit sorgt. Zum ersten Mal seit Bloodborne arbeiten hier Japan Studio, From Software und Regisseur Hidetaka Miyazaki wieder zusammen. Dabei wird es sich jedoch nicht um ein schnelles Actionspiele im Sinne von Bloodborne handeln, sondern um ein langsames mysteriöses Adventure, das laut Miyazaki „ganz anders als alles, was wir bisher gemacht haben“ ist. Über die genaue Story ist wenig bekannt, außer dass sich das Abenteuer um sechs Kinder in einem Internat, eine Fee und Zeitreisen drehen soll. Erscheinen wird Déraciné voraussichtlich noch dieses Jahr exklusiv für PlayStation VR.

Trover saves the Universe (PS4/VR und ?)

Trover saves the Universe ist ein weiteres Spiel, das mit einem prominenten Namen wirbt. Justin Roiland, der Co-Creator von Rick and Morty, steht als kreativer Geist hinter dem Spiel und auch wenn es nicht direkt im Namen steckt, sieht man die Verwandtschaft zu Rick and Morty deutlich. Die Stimmen der Charaktere im Trailer sind aus der Serie bekannt und auch der Humor ähnelt dem von Rick and Morty. Die Spielmechanik ist im weitesten Sinne die eines klassischen Plattformers, mit dem Unterschied, dass man als Spieler selbst in der virtuellen Welt auf einem virtuellem, sich teleportierenden Stuhl sitzt und Trover mit einem virtuellen Controller steuert. Gemischt mit einer Menge absurder Witze und Momenten, die die vierte Wand durchbrechen, liefert diese Kombination, laut erster Berichte, ein etwas verrücktes aber sehr unterhaltsames Spielerlebnis.

Trover saves the Universe ist für Anfang 2019 angekündigt und wird auf der PlayStation 4 und PlayStation VR sein Debüt feiern. Dies kann vermutlich als Hinweis verstanden werden, dass das Spiel zwar zunächst exklusiv sein wird, aber im Laufe der Zeit auch auf andere Plattformen kommt.

Transference (Oculus Rift, PS4/VR HTC Vive, Xbox One, PC)

Transference ist eine Kooperation zwischen Ubisoft Montreal und SpectreVision, dem von Elijah Wood mit gründeten amerikanischen Filmstudio. Daraus hervorgehen soll ein Titel, der sich zwar wie ein Spiel spielt und auf dem PC die Bewegungssteuerung von Oculus Rift und HTC Vive voll nutzen kann, sich aber in weiten Teilen wie ein Film anfühlt. Im Hands-On loben die Kollegen von UploadVR den Psychothriller, der in Teilen an die Netflix-Serie Black Mirror erinnern soll, warnen jedoch auch, dass die Erfahrung in VR nahe an der Grenze zu „zu viel“ ist. Wer darauf steht, dürfte also seinen Spaß haben.

Erscheinen wird Transference im Herbst 2018 für Oculus Rift, PSVR und HTC Vive sowie als klassisches Spiel auf Xbox One, PlayStation 4 und dem PC.

Bethesda bietet VR für Wolfenstein, Prey und The Elder Scrolls

Bethesda hat mit Fallout 4 VR und Skyrim VR (Test) schon zwei AAA-Titel für VR umgesetzt und liefert jetzt auch für Prey und Wolfenstein VR-Erfahrungen. Bei Wolfenstein: Cyberpilot handelt es sich um ein eigenständiges Spiel, das zwei Jahrzehnte nach den Ereignissen von Wolfenstein II: The New Colossus spielt. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines Hackers des Widerstands und kämpft auf diese Weise gegen die Nazis. Wenn man den ersten Erfahrungen der Kollegen von IGN, UploadVR und VRFocus glaubt, ist das zwar grafisch durchaus beeindruckend, aber spielerisch eher Mittelmaß.

Wolfenstein: Cyberpilot soll Anfang 2019 als eigenständiges Spiel für PlayStation VR und den PC erscheinen. Bestätigt ist bis jetzt nur ein Release für HTC Vive (Pro).

Für Prey liefert Bethesda mit dem Mooncrash DLC gleich zwei verschiedene VR-Modi. Während TranStar VR eine Einzelspielererfahrung ist, die im weitesten Sinne an Escape Rooms erinnert, ist Typhon Hunter ein Multiplayermodus, bei dem ein Spieler fünf andere aufspüren muss, die sich als Einrichtungsgegenstände tarnen.

Beide Modi sollen später diesen Sommer als kostenlose Updates für den Mooncrash DLC erscheinen. Ein genauer Termin und welche VR-Headsets unterstützt werden, ist noch nicht bekannt.

Mit The Elder Scrolls Blade soll es nach Skyrim noch einen weiteren Titel aus der Elder-Scrolls-Reihe geben, der voll in VR lauffähig ist.

Ein Erscheinungsdatum ist auch hier noch nicht bekannt, dafür soll The Elder Scrolls Blade auf nahezu allen Plattformen verfügbar sein und VR-Unterstützung für Mobilgeräte sowie PC bieten.

Stormland (Oculus Rift)

Mit Stormland entwickelt Insomniac Games einen Exklusivtitel für Oculus Rift, der auf sehr positive Resonanz gestoßen ist, obwohl es bis jetzt nur Videos und Spielszenen aber keine Demo gab. Die Entwickler wollen mit Stormland ein Open-World-Adventure schaffen, das sowohl Einzelspieler- als auch Mehrspielerinhalte bietet und durch eine sich stetig verändernde Welt immer wieder zum Entdecken einladen will. Stormland wird voraussichtlich 2019 für Oculus Rift erscheinen.

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