Acer Predator Orion: Modellpflege mit Nvidia GeForce RTX 2000

Jan Lehmann 24 Kommentare
Acer Predator Orion: Modellpflege mit Nvidia GeForce RTX 2000
Bild: Acer

Mit Vorstellung der neuen Nvidia-Grafikkartengeneration passt Acer zur Gamescom 2018 auch seine PC-Serie Predator Orion an. In verschiedenen Konfigurationen stehen Grafikkarten bis zur Nvidia GeForce RTX 2080 Ti im Multi-GPU-Verbund und ein Intel Core i9 zur Auswahl. Preise nennt der Hersteller jedoch noch nicht.

Acers Speerspitze zum unbekannten Preis

Neben dem rund ein Jahr alten Spitzenmodell Predator Orion 9000 revidiert Acer auch die erst kürzlich vorgestellten Modelle Orion 5000 und 3000. Die Leistungsstaffelung der Modelle bleibt jedoch erhalten.

Predator Orion 9000 mit Nvidia RTX 2080 Ti

Der Acer Predator Orion 9000 richtet sich an Enthusiasten und Spieler von UHD- sowie VR-Titeln. Leider nennt Acer zur Vorstellung keine genauen Details zu den verschiedenen Konfigurationskomponenten und bewirbt das PC-System lediglich mit dem möglichen Vollausbau. Demnach reicht die Ausstattungswahl hinsichtlich der Grafikkarte bis hin zur neuen Nvidia GeForce RTX 2080 Ti. Im Gegensatz zum vorherigen Ableger aus dem Jahr 2017 gibt es keinen Multi-GPU-Ausbau mit bis zu vier Grafikkarten. Denn die neue GeForce-Generation unterstützt über NVLink nur ein Zweier-Gespann und nur die RTX 2080 und RTX 2080 Ti bieten diesen Anschluss.

Acer Predator Orion 9000 (2018)

Auch wenn keine Details bekannt sind, ist davon auszugehen, dass sich Acer bei den übrigen Komponenten beim Vorgänger bedient. Das Herzstück bildet somit weiterhin der rund 1.900 Euro teure Intel Core i9-7980XE auf Skylake-X-Basis. Folglich wären beim Arbeitsspeicher bis zu 128 GByte DDR4-Speicher im Quad-Channel-Setup möglich. Gehäuse, Anschlüsse, Kühlung und konfigurierbare RGB-Beleuchtung bleiben unverändert.

Die große Unbekannte bleibt der Preis. Gemessen an den reinen Endkundenpreisen dürften für einen Acer Predator Orion 9000 mitsamt Vollausstattung rund 10.000 Euro fällig werden. Die Einstiegsvariante des Vorjahresmodells beginnt indes bei rund 2.500 Euro.

Predator Orion 5000 und 3000 mit Nvidia RTX 2080 und RTX 2070

Auch bei den kleineren Ablegern Predator Orion 5000 und 3000 knausert Acer noch mit Informationen und nennt nebst neuer Nvidia-Grafikkarte nur wenig Details. Der Orion 5000 kann maximal mit einer Nvidia RTX 2080 bestückt werden und bietet bei der CPU die Auswahl bis zum Intel Core i7+ 8700K, wobei der Zusatz „+“ auf eine Intel-Optane-Unterstützung hinweist.

Der Predator Orion 3000 bildet mit wahlweise einem Core i7+ 8700 oder einem Core i5+ 8400 den Einstieg. Bei der Grafikkarte steht künftig maximal eine Nvidia RTX 2070 zur Wahl. Auch beim Predator 5000 und 3000 liegt die Vermutung nahe, dass abgesehen von den neuen Optionen bei der Grafikkartenwahl, die übrige Komponentenwahl bestehen bleibt. Preise und Verfügbarkeit fehlen abermals.