News 5G-Frequenzversteigerung: Zwischen Klagewelle und dem Kampf gegen Funklöcher

Andy

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#1
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#2
Sauber, Telkos und Politik haben den Rückstand in Deutschland dann weiter besiegelt. Auch bei 5G sind wir dann wieder letzter. Nur noch Unfähigkeit und Stillstand in Deutschland. Sehr schön, alles beim alten und wir können dann weiter klagen, diskutieren und uns zu Besinnung mahnen, während andere schon bauen
 

w33werner

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#3
Sauber, Telkos und Politik haben den Rückstand in Deutschland dann weiter besiegelt. Auch bei 5G sind wir dann wieder letzter. Nur noch Unfähigkeit und Stillstand in Deutschland. Sehr schön, alles beim alten und wir können dann weiter klagen, diskutieren und uns zu Besinnung mahnen, während andere schon bauen
Lieber sich Zeit nehmen und ordentliche vergaberegeln machen als irgendein schnell Schuss 😉
 

Illunia

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#4
Hätte es eigentlich gravierende Nachteile, wenn die Grundversorgung wieder in staatliche Hand ginge?
Wobei, schlechter als in Deutschland kann es ja kaum noch laufen. Selbst in Afrika gibt es teils bessere Versorgung.
 

Fipso

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#5
Traurig. So ist das halt in diesem Land...bloß nichts wagen! Und gerade im letzten Jahr sprach man nach dem Regierungsdebakel davon "Digitalweltmeister" zu werden :D...Da musste ich gerade an die DB denken. Pünktlich zum Jahreswechsel die Preise angezogen, schon geht es mit den Verspätungen genau so wie im letzten Jahr weiter.
 
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#6
Sauber, Telkos und Politik haben den Rückstand in Deutschland dann weiter besiegelt. Auch bei 5G sind wir dann wieder letzter. Nur noch Unfähigkeit und Stillstand in Deutschland. Sehr schön, alles beim alten und wir können dann weiter klagen, diskutieren und uns zu Besinnung mahnen, während andere schon bauen
Dafür haben wir bald die sauberste Luft und die umweltfreundlichsten Grillfeiern :daumen:

Deutsch(Neu-)land 4.0, wir schaffen alles :king:

Und man muss kein Prophet sein : besser wird es nicht, aber viele Menschen möchten es halt so :freaky:
 

WinnieW2

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#8
In diesem Text geht es um Small Cells und Millimeter-Wellen, beides ist in Deutschland bei der kommenden 5G Versteigerung nicht geplant.
Im Gegenteil die Netzbetreiber klagen doch dagegen dass diese keine Small Cell aufbauen müssen weil der Aufwand dafür aus deren Sicht zu hoch ist,
und es werden keine Frequenzen im Millimeterwellen-Frequenzbereich versteigert.
 
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#9
Na, new Account, wenn man bedenkt, dass renomierte Ärzte und angebliche Fachleute vor der unglaublichen Geschwindigkeit der ersten Eisenbahnen gewarnt haben.....
 
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#11
Lieber sich Zeit nehmen und ordentliche vergaberegeln machen als irgendein schnell Schuss 😉
Die Zeit war bei 3g und nix klappte, bei 4G siechste es selbst und bei UMTS war es auch ein Reinfall.

Wie lange möchtest du die Vergaberwgelung denn noch überlegen? 5G ist seit 3 Jahren im Mund der Politik. Wie lange meinst du denn sollte man sich Zeit noch nehmen?

Blödsinn, wir sind wieder zu Spät dran und kriegen nix hin... Elektroautos nicht, Ladestationen nicht, Diesel nicht (siehe Volkswagen), 4G in der Fläche nicht, Glasfaser die letzten 15 Jahre nicht... such dir was aus...;)
 

Teralios

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#12
Und das ist - freundlich ausgedrückt - eine starke Übertreibung.

Selbst in den fortschrittlicheren Staaten in Afrika - Südafrika, Ägypten und Co - hast du keine bessere Versorgung als in Deutschland.

Klar, es gibt Gebiete in diesen Ländern, die sind sehr gut ausgebaut, es gibt aber ebenso viele Gegenden, die sind weit schlechter ausgebaut in der Versorgung als wir in unseren schlechtesten Gebieten in Deutschland. Ich habe sowohl Freunde in Ägypten als auch eine sehr gute Freundin in Südafrika, die wenn sie auf Besuch hier sind regelmäßig sich darüber wundern, warum wir so sehr am meckern sind.

Was höre ich von beiden über regelmäßige Stromausfälle oder Probleme bei der regulären Trinkwasserversorgung, selbst in den Mittelstädten. Ich höre von da unten regelmäßig von Problemen mit Strom, Wasser und auch Internet. Ebenso von Freunden in Japan, die zwar alle super schnelles Internet haben, bis mal wieder bei einem Sturm im Küstenstädtchen der Wind ein paar Holzmasten umgesäbbelt hat. Geh mal in manchen japanischen, aber auch südkoreanischen Städte in den Randbezirken in Google Streetview. Da läuft vieles über Masten und da kommt es gerne mal zu Problemen.

Die Probleme hier in Deutschland mit dem Ausbau haben nicht "nur" etwas mit der Politik oder den Anbietern zu tun, sondern auch gerne mal mit den Bürgern. Ich habe hier wieder ein Paradebeispiel bei meiner Mutter erlebt: Neue Siedlung die von einer einzigen Firma gebaut wurde und dann verkauft wurde. "Wir machen eine große DVB-S-Anlage, denn Sat ist billiger als DVB-C, wir legen kein Fernsehkabel. Ach und zu dem lassen wir die Telekom auch keine Glasfaser legen, denn das würde teurer werden und ein Kasten oder mehre lassen wir auch net stellen, wir wollen ja die Kosten für die neuen Eigentümer nicht hoch treiben." Ende vom Lied: In der gesamten Siedlung kommt gerade mal DSL16.000 an und die Telekom hat jetzt auch keinen Druck, weil Kabeldeutschland hier auch nicht gelegt hat. Rückblickend war hier der Sparwunsch mal wieder fatal!

Ähnliches Lied wegen LTE-Ausbau an einem anderen Wohnort: Bürgerinitative - von Grünen initiiert - hat sich gegen 2 neue Masten gebildet. Das würde ja das Stadtbild verschandeln. Ende vom Lied. Es gibt zwar LTE, aber nur von der Telekom und auch nur mit ziemlich geringer Sendeleistung.

Und noch eine Story: Telekom hat in meinem Wohnhaus in Berlin bereits 2010 es angeboten, dass die Kabel im ganzen Haus durch Glasfaser kostenlos ersetzt wird. Woran scheiterte es? An manchen Nachbarn, weil diese es nicht hinnehmen wollten, dass zumindest eine zeitliche Exklusivität im Haus herrschen sollte vom Telefonanbieter. Nächstes war auch, dass Kabel abgeklemmt wurde, weil es eine gewisse Grundgebühr fürs Haus gekostet hat - die Ersparnis wurde an uns Mieter nicht weitergeben - und DVB-T billiger wurde. Erst als es DVB-T abgeschaltet wurde, wurde wieder für teures Geld das Kabel angeklemmt.

Die Politik als auch die Telekomunikationsnabieter trifft sicher auch an dieser Situation eine Mitschuld, aber ebenso sind es oft Bürger, die durch ihr Desinteresse oder Sparwahn genauso dafür verantwortlich sind.
 
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#13
Da hilft nur eines - Ausschreibung canceln, den Ausbau durch eine staatliche Infrastrukturgesellschaft wuppen und die Anbieter dann zur Kasse bitten. Die Unternehmen entschleunigen zum Zweck der Gewinnmaximierung den Ausbau und der Staat lässt sich auf der Nase rumtanzen. Schlimm genug das man sich das als Privatkunde bieten lassen muss (ich sollte eigentlich 200MBit haben seit dem 28.12.2018 - Pusteblume - Danke Telekom!!!), als Gesetzgeber sollte man rigoros den Stecker ziehen - komplett und auch für die Zukunft. Ich bin eh der Meinung das Infrastruktur in staatliche Hände gehört. Und komme mir da keiner und schreie das dann der Wettbewerb flach fällt. Den gibt es nämlich jetzt schon nicht mehr. Und schlimmer als das was Bahn und Telcos abliefern kann es gar nicht mehr werden.
 

wern001

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#14
Typisch deutsche Korinthenkacker!
Bestes Beispiel deutsches Fernsehen. Während unser Staats-TV in HD-Light (720p) sendet, sendet Japan seit einem Monat in 8K. Auf dem Astra Satellit gibt es gerade mal 6 oder 8 UHD Sender und davon sind 4 Stück Homeshopping-TV-Müll
Schnelles Internet@Home manelware
Computer an Schulen -> Länder streiten -> Gelder bleiben gesperrt
und so weiter und so fort...
 
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#15
Murks... Eindrucksvoll präsentiert. Ist leider so gewollt, denn falls nicht, würden wir weiter sein, sind wir aber nicht, nirgends...
Europa, wir kommen, ich meine, wir wirtschaften uns runter, um uns anzugleichen.
Wo wäre Deutschland ohne dieses Europa, worauf langsam hingearbeitet wird.
 

WinnieW2

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#16
aber sie werden folgen, weil 5G das impliziert. Und die Industrie fordert das auch.
Welche Frequenzen dem Mobilfunk zugewiesen werden legt aber nicht primär die Industrie fest, das erfolgt durch regulative Organisationen, wie z.B. ITU, und die Politik in den jeweiligen Ländern.
Die Frequenzen müssen zuerst mal frei verfügbar u. derzeit nicht an andere Nutzer vergeben sein.

Welcher Mobilfunkanbieter interessiert sich für Frequenzen die gerade mal hindernisfreie Funkstrecken von 100 Meter Distanz zwischen Basisstation und Endgerät überbrücken können?
 
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bensel32

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#17
Verdammt die Anbieter zum Roaming und gut ist. Funktioniert in jedem EU-Land wunderbar und spart Masten ohne Ende.
 

Marflowah

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#18
Es gibt Dinge und Entscheidungen, die sind für uns wesentlich wichtiger. Die bröckelnde EU, die brodelnde Krise USA-Rußland, Migrationspakt und anderes... Der Rückstand in Sachen Vernetzung ist mittlerweile im Vergleich dazu total ein unwichtiger Fliegenschiß geworden.
 
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#19

hallo7

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#20
Die Studien (und ich kenne Autoren von einer der verlinkten sogar persönlich) sind sich aber schon einig, dass es gesundheitliche Risiken geben *könnte* (Betonung auf könnte, es gibt so gut wie keine Nachweise. Die Tumorstudie lässt darauf schließen dass die Hitze des Telefons einen entscheidenten Faktor gespielt hat und die Strahlung u.U. nur nebensächlich war). Und diese hauptsächlich dann wenn man das Telefon ans Ohr hält, bei schlechter Netzabdeckung und einen genutzten Frequenzbereich von ~100GHz.

Da man RF Strahlung in diesen Frequenzbereichen ohne weiters erzeugen kann und entsprechende Versuche an Tieren usw. durchführen kann, nehme ich an das schwerwiegende gesundheitliche Schäden nicht zu erwarten sind. Das wäre nämlich eine Hammerstudie wenn man das nachweisen könnte und ich bin mir sicher das einige daran forschen.

Allerdings müssen die gesetzlichen Grenzwerte bzgl. Strahlung schon eingehalten werden - sprich das Gerät darf bei schlechter Netzabdeckung eben nicht volle Power geben, zumindest nicht im sehr hohen Frequenzbereich und vor allem nicht während eines Telefonats/Handy am Kopf. Technisch kann man das schon lösen und die Wissenschaft wird das zum Glück auch überprüfen.
 
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