Sammelthread Auto - Fragen zu Technik und Reparatur II (1. Beitrag beachten)

Ja exakt, es ist der Halter. Nein, das Ding sitzt bombenfest, hat sich nicht bewegt und es ist auch wirklich nur eine minimale Einbuchtung zu erkennen.
Die Gefahrenbremse habe ich gestern gemacht (mache ich in der Regel alle 2 Wochen). Hat alles gepasst. Werde das aber morgen nochmal testen (große Strecke). Dann passe ich nochmal genau auf. Ich hau da auch voll drauf.
Bist du KFZ Mechaniker?
Wie gesagt, ich schicke meine Sommerräder am Montag zum Wuchten in die Werkstatt. Ich hatte halt ein Vibrieren zwischen 80 und 120 bemerkt. Die Radlager sind vor ca. 30tkm ausgetauscht worden. Kann eine Unwucht hinten sich genauso bemerkbar machen? Die Sommerräder habe ich seperat gekauft, sollen anscheinend gewuchtet sein. Von den Dunlop SP Fastreponse die drauf sind, habe ich leider im Nachhinein auch nichts tolles über das Fahrgefühl gehört. Vorne sind schon die Winterräder drauf, da ich gestern nochmal probegefahren bin. Am Sonntag kommen die hinten auch drauf, da die anderen ja Montag gewuchtet werden. Oder bin ich einfach nur sehr empfindlich? Ist mein erstes Auto, welches ich durchgehend fahre, mit Sportfahrwerk und Tieferlegungsfedern. Fahre aber schon seit fast 10 Jahren und so einige Kilomenter sind zusammengekommen... Meine beiden anderen Fahrzeuge, welche ich täglich gefahren bin, hatten ein normales Fahrwerk und keine Tieferlegung.
 
$t0Rm schrieb:
Bist du KFZ Mechaniker?
jop.
$t0Rm schrieb:
Ich hatte halt ein Vibrieren zwischen 80 und 120 bemerkt
wenn es im Lenkrad spürbar ist VA, wenn es nur am Fz. zu spüren ist HA. 80-120 kann unwucht sein.
Stoßdämpfer kannst ausschließen? was für ein Sportfahrwerk?
$t0Rm schrieb:
Kann eine Unwucht hinten sich genauso bemerkbar machen?
ja
$t0Rm schrieb:
Oder bin ich einfach nur sehr empfindlich?
Nein, ein Fahrwerk ohne fehler sollte ruhig laufen.

mit meinem (bj.2000), fahr ich auch 240 wie auf schienen...(wenn die Fahrbahn sauber ist)
 
Seit ich vorne gewechselt habe, ist es weniger geworden. Vielleicht haben ja alle Räder eine leichte Unwucht. Stoßdämpfer sind ebenfalls keine 30tkm alt und die Federn sind auch erst letztes Jahr eingebaut worden.

Federn sind folgende: H&R 29526-1
Stoßdämpfer von Monroe, Artikelnummer habe ich grad nicht zur Hand.

Sind aber keine reale 35mm meine ich, da der original als TopSport (später FR) ja eh etwas tiefer liegt.
 
Räder Wuchten und weiterschauen. frag auch nach ob sie Höhenschlag mitmessen.
aktuelle (gute Wuchtmaschienen) können es als PDF / Blatt (wie bei einer Achsvermessung), alles auf den N(ewton) genau den IST zustand des Rades aufzeichnen und wiedergeben.
So hast was Handfestes.

ein Rad was keine Unwucht hat kann immernoch eine Vibration erzeigen wenn das Rad einen Höhenschlag hat. das kriegst aber erst dann mit wenn Höhenschlag gemessen wird.
dann hat der Reifen einen weg (kann sogar bei Neureifen vorkommen, Garantiefall), die meißten merken sowas aber nicht.
oder die Felge hat einen weg.
 
Wenn die Felge einen Höhenschlag hat, kann man die wohl wegschmeissen nehme ich an. Werde ich dann so am Montag handhaben. Glaube schon, dass die Höhenschlag mitmessen. Ist ne Meisterwerkstatt und mit Abstand die beste, die ich kenne. Frage trotzdem nach.
 
ein geübter Mechaniker blick, wird es auch sehen, sobald das Rad sich an der Wuchtmaschiene dreht.
stark übertrieben, sieht man das eiern, nur wir reden hier von paar mm
 
Dann wird der das auch finden. Werde berichten :)

Die Winterräder bleiben vorne erstmal drauf fürs Wochenende...
 
was willst mit sowas erreichen? Spritersparnis / TopSpeed / mehr Nm? beweggrund
ich halte davon nichts, warum....
Was beim Hersteller, bei einem Defekt in die Garantie / Kulanz reinfällt, kannst beides mit soeinem Chip vergessen.
Dein Focus hat doch grade mal 16tsd weg. ich weis nicht wie Kulant Ford ist, aber das wäre was, was ich nicht aufs spiel setzen würde.

Wenn dann mit Motorgarantie, aber hier wird auch in den AGB's stehen, das NUR schäden die durch die Leistungssteigerung verursacht worden sind behoben werden.
Da kannst dich dann mit Anwalt und Sachverständigen streiten. Im Anschluss brauchst dann auch nicht zum Hersteller laufen.

Ich habe da eine klare meinung.....
Reichen dir die 100PS aus dem 1L 3-Zylinder nicht? das sind 0,33L Pro Zylinder. Das daraus 100PS Regeneriert werden ist schon krass. und du willst mehr.
Stell dir vor, das 3 Kolben, in 0,33L hin und her flitzen (dabei alle 4 Takte) einen auf den Deckel bekommen. Das Treibt dein Auto an.
Da trapazierst das Material umso mehr. Nicht das es so schon heftig ist.
Schau dir die typischen Langläufer an, VIEL Hubraum, wenig Leistung. dadurch wird Material geschont (Motor), und Km-Stände im 500.000-1.000.000 bereich sind möglich.

Ich würde soeinen Motor nicht viel mehr zumuten, wer Leistung will kauft sich Hubraum. Das kann kurzfristig freude bringen.
wäre das ein 2L Motor mit 150PS woraus nochmal 20PS rausgeholt werden sollen, hät ich gesagt geht noch. Aber die dinger bei Ford sind so schon am limit. (Downsizing)
 
ne bin eingentlch ganzu zufrieden. ab 3000 touren geht der nochmal richtig gut. wollte nur generell mal fragen, wie sich sowas verhält.

der zieht besser , als mein vorheriger mk2 stufenheck. der hatte auch 100 ps, aber 1,6l. morgen kommen noch neue felgen darauf, und die tage noch fahrwerksfeder, damit kommt der nochmal 4 cm runter. das reicht mir dann auch.
 
1,6 war sicher n Sauger mit Saugrohreinspritzung.
nu hast einen Turbo mit Direkteinspritzung. Viele Bauteile die Leistung bringen aber auch teuere sind bei Defekt.
Turbo, Hochdruckpumpe, Injektoren.....hatte dein alter nicht. Das so die Instrumente, des Downsizing's.

und bei einem Chip, werden dann GENAU die bauteile stärker beansprucht, höherer Ladedruck, höherer Raildruck (Kraftstoffdruck), anderes Einspritzverhalten. Das sind alles Verschleißteile, die auch ohne chip verschleißen. Nur mit Chip eher wenn man pecht hat.

ein Sauger mit viel Hubraum ist ein Langläufer.
hab ein BMW 2,5L, 6-Zylinder, 192PS, eig recht gute proportionen.

mein Dad hat einen VW 2,5L TDI, 102PS, mit 404.000Km, spricht für sich.....merkst was?
 
@Sasi Black Literleistungen sich auszurechnen sagt wenig über die Haltbarkeit des Motors, es kommt eher auf die Qualität der Motorteile drauf an und ob die Abstimmung gut ist.

Racechip ist ziemlich bekannt hab davon aber keine Ahnung. Der Nachteil ist das der Motor eher an seine Grenzen kommt bei einer Leistungssteigerung oder Verbrauchssenkung wenn man nur die Map anpasst oder verarscht.

Wenn man sein Auto aber bei nen guten Mapper abstimmt kann er sehen wenn zuviel Vorzündung, zu wenig Sprit, zu hohe Ladelufttemperatur, usw. vorhanden ist und er kann reagieren das macht die ECU eher mittelprächtig.
 
wir reden hier aber nicht über ein 5Jahre altes Auto mit +100tsd.
Technikos könnte im Falle Garantie / Kulanz haben wenn was wäre, auch wenn er nicht erstbesitzer ist. Das würde ich nicht Riskieren.

bei einem älteren Fz. welcher Robuster ist 4-/6-Zylinder hätte ich keine scheu, aber 1L 3-Zylinder das eine ganz andere Welt.
was soll am Material anders sein? Materialien sind alle gleich. es hat sich vllt an der Qualität der beschichtungen was getan. Aber das erz kommt immernoch aus der Erde.
das Ganze läuft mit erhötem verschleiß, dem Hersteller ist es doch egal wenn das Auto in 200tsd vereckt. im Gegensatz er freut sich das der KD widerkommt.
Da wird abgewogen, wieviel verschleiß kann ich mir Leisten, um x Haltbarkeit zu gewährleisten. Mit einer Leistungssteigerung arbeitet man der Haltbarkeit entgegen.

die Ganzen Downsizing Motoren werden KEINE dauerläufer, das wird dir jeder Mechaniker sagen, bin nicht der einzige der die meinung hat.
 
Eigentlich gab es Downsizing schon immer, 280PS aus 2l Hubraum ist nichts besonderes, 100PS aus 0,6l Hubraum gab es auch schon und die wurden auch getunt und laufen seit 20Jahren.
Wegen Qualität:
Einfachstes Beispiel Steuerketten von VW
Liegt ja nicht an dem Konzept andere Hersteller haben es auch erfolgreich hinbekommen, wenn man aber nicht weiß wie lange das Teil hält und es trotzdem einbaut weil es billig ist, das ist mMn Blauäugig.
 
Warte mal wir reden hier von alltagsmotoren,
Nm x Drehzahl (u/min)= Leistung(ps)
Im welchen Drehzahl bereich bewegen sich die von dir genannten Motoren?
Verbrauch?
Je höher die Drehzahl, je höher ist der innermotorische wiederstand.

Thema Kette...
Das ein schönes Beispiel wo an grundlegenden bauteilen gespart wird.
Hast mal eine steuerkette von 2000er Motor und jetzigen verglichen?
Damals war es eine breitere stärkere/schwerere kette (je nach motor Doppelkette), heute eine dünne Kette, ich sag dazu immer Fahradkette oder Mr.T Kette, mehr ist das auch nicht.

Warum?
Weniger bewegte Masse im Motor = weniger Verluste.
Überall wo gewicht oder Material gespart werden kann, wird es auch getan, vor 20 Jahre kannte man Kettenprobleme nur vom Hörensagen, heute zieht sich das doch überall durch, da ist kein hersteller der nicht sagen kann war oder bin nicht betroffen.

Und warum gibt es kettenprobleme?
Weil Intervalle überzogen werden oder ölverdünnung eine rolle spielt.
Das wurde bei der Verschleiß/Haltbarkeitsrechnung nicht wirklich in betracht gezogen.
Das sind meiß kunden mit ähnlichem Fahrprofil und oder schlampiges Service verhalten. Alte Motoren sind da nicht so anfällig, hatten auch kein Longlife, also ca. alle 15tsd und im jahr service

Ich bin immernoch für einen öl Service Jährlich. Wer sein Auto liebt und lange fahren will soll es auch tun.
Man kann ruhig das günstige öl nehmen, das ist immernoch besser als, 1Jahr gelaufenes Qualitätsöl.
Desweiteren wird mehr feiner Ruß produziert(direjteinspritzer), das sammelt sich im öl(höhere Verunreinigung)
.
Das öl selbst ist mMn auch sch... aktuell sind wir bei 0W-30, wenn das zeug Temperatur hat ist es wie wasser, für mich zu wenig.
Ein 40er sollte es schon sein, und warum wird 30 eingefüllt.
Da es beim pumpen weniger wiederstand leistet und schneller warm wird, ergebnis weniger Kraftstoffverbrauch. Es wird getrickst wo es geht auf kosten der laufleistung.

Long-life service.
Das haben autobauer nur eingeführt um ihre Autos für Leasingfirmen (Grosskunden) attraktiver zu machen. Kleinere Betriebskosten, wer nicht mitzog macht sich da mit jährlichem service unbeliebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sasi Black schrieb:
Warte mal wir reden hier von alltagsmotoren,
Nm x Drehzahl (u/min)= Leistung(ps)
Im welchen Drehzahl bereich bewegen sich die von dir genannten Motoren?
Verbrauch?
Je höher die Drehzahl, je höher ist der innermotorische wiederstand.
Es waren Hochdrehzahlmotoren, der Verbrauch dieser Motoren war gering, weil das Fahrzeuggewicht auch gering war. Man erreicht mit höherer Drehzahl mehr Leistung bei ähnlichen Motorgewicht.
coolbleiben schrieb:
100PS aus 0,6l Hubraum
muss mich aber Berichtigen es waren 0,66l und 64PS aber abgeregelt wegen der Kei-car Regeln.

Thema Kette: es gibt schon Hersteller wo Ketten wenig bis gar keine Probleme machen, früher wurden auch mehr Zahnriemen als Ketten verbaut somit waren Mängel auch weniger Bekannt.

Wegen Longlife
Die Autobauer rudern ja schon zurück, einige neuere Autos sind ja jedes Jahr dran mit Ölwechsel und aller 2 mit Inspektion
 
Sasi Black schrieb:
was soll am Material anders sein? Materialien sind alle gleich. es hat sich vllt an der Qualität der beschichtungen was getan. Aber das erz kommt immernoch aus der Erde.
Weil Hubraum ja auch etwas über die Stärke der Zylinderwände, Laufbuchsen, Pleueln, Kurbelwelle, usw. aussagt.
AMG holt aus 2 Litern 380 PS...machste den auf, wirst Du vermutlich ziemlich schnell feststellen, dass der auch entsprechend auf diese Kräfte ausgelegt ist.
Sasi Black schrieb:
die Ganzen Downsizing Motoren werden KEINE dauerläufer, das wird dir jeder Mechaniker sagen, bin nicht der einzige der die meinung hat.
Die Autobauer sind auch ziemlich dämlich, oder? Haben ein Heer an hochbezahlten Ingenieuren, dabei hätten sie ja nur euch Mechaniker fragen brauchen.
Davon ab sind die meisten PKW auf 200 TKm ausgelegt. Das hat nichts mit Downsizing zutun.
 
Technikos schrieb:
lohnt sich das, bzw. was sind die gefahren für den motor? .
Das Problem bei einen Chip ist, dass der nen ganz allegemeines Mapping für den Motor hat und nicht explizit auf deinen Motor abgestimmt ist, siehe coolbleiben's Antwort:
coolbleiben schrieb:
bei nen guten Mapper abstimmt
Idealerweise mit Logfahrt und gescheit applizierten Werten und erst später, gleichmäßig einsetzendem erhöhten Drehmoment. Lieber 500€+ ausgeben um das gescheit zu haben.
Unser alter 2l Diesel im alten E46 war vom 1. Besitzer ziemlich schnell geschippt worden von 136PS/280NM auf ~163PS/380NM und der Motor hat problemlos weggesteckt, als wir den mit ~235tkm abgegeben haben. Der hat seine maximale Leistung und sein max. Drehmoment erst jenseits der 2500 Touren anliegen gehabt, wo man den Diesel ja auch nicht ständig bewegt.
 
@Pjack
Woher die Bestätigung, dass Autos nur auf 200.000 km ausgelegt sind? Wenn wir von Fahrwerk, Radlager usw. reden, dann ja, das muss sicher bis dahin alles einmal gemacht werden und kann dann auch den Restwert des Fahrzeugs übersteigen. Aber Motoren und Getriebe halten auch deutlich länger.

Die Aussagen über Motoröl sind mir hier aber deutlich zu pauschal. Verschleißschutz verläuft nicht linear zur Heißviskosität. Außerdem muss man sich die Zusammensetzung der Öle ansehen.
Ein gutes 5W30 hat zum Beispiel keine Viskositätsverbesserer (Polymere) und wird bei der Heißviskosität auch nicht nennenswert abbauen.
Und wenn beispielsweise bei einem HTHS von 3 der Schmierfilm nicht durchdrückt, hast du mit HTHS 4 auch keinen Vorteil.
Das Thema ist aber viel zu umfangreich, als dass man das mit ein paar Sätzen beantworten könnte.
 

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