Sammelthread Auto - Fragen zu Technik und Reparatur II (1. Beitrag beachten)

@Scheitel
aber nicht auf die lange bank schieben...
Je nach Reifen, ist das nicht gesund auf dauer. bei jedem ab / auf ziehen wird der Reifen bis seine grenze belastet (Wulst am meißen).
bei einem RFT ist das noch extremer.
Wenn man es GENAU nimmt sind ~75% der RFT / UHP Reifen die verbaut werden, schon vorgeschädigt ohne einen KM gesehen zu haben. Durch Montagefehler oder überbelastung beim aufziehen.
(das wurde bei einer Umfangreichen Testserie festgestellt, also nicht bei den Haaren herbeigezogen).
sowas macht dann eine Fachwerkstatt / Reifenfachhändler -/Werkstatt aus, geschultes Personal sowie neustes Equipment.

Ich selbst darf NOCH keine RFT/UHP reifen montieren, die Schulung steht noch an. Das wird genauso gehandhabt wie Airbag / Klimaanlagen.
Ohne passende Schulung, Finger weg.
 
Interessant wäre was sie damit meinen Geschädigt?
Hast du einen Link, interessant wäre auch mit welchen Equipment die es gemacht haben. Wir ziehen öfter RFT Reifen auf das ist kein Problem mit einen Arm der Pneumatisch den Reifen gleichmäßig runter drückt. (Meiner Meinung nach)
Winterreifen sind nur bei Eis und Schnee besser sonst ist der Sommerreifen viel besser was Bremsverhalten und Kurven angeht bei Nässe und Trockenen Asphalt.
 
stimmt nicht, Temperatur spielt eine riesen rolle.
S-Reifen werden härter, bei Kälte = weniger grip, so unter 7°C holen die W-Reifen auf. Genauso Winter werden bei Hitze zu weich.
Im Winter hast nicht nur Schnee/Eis, sondern auch Matsch / Regen...
EDIT:
Selbstreinigungswirkung ist da dann auch wichtig

http://www.wdk-zertifikat.de/das-wdk-zertifikat/
all das Equip was die Zertifizierung trägt, ist für RFT/UHP geeignet.
Klar kannst mit anderem Equip es machen, nur die warscheinlichkeit das ein Reifen bei schaden nimmt ist größer.
Den Lehrgang den ich noch mache ist Zertifizierten Reifenmonteur (WDK).

die meisten schäden enstehen an der Wulst, durch überstrapazierung. folgen deformierungen, mikrorisse im gummi etc.
im schlimmsten fall, Gummiriss bis zum stahlgeflecht, nach und nach fängt der stahl im Reifen an zu korodieren (da nicht mehr vom Gummi geschützt wird), gibt dann ganz auf -> Reifenplatzer nach X Jahren.
das bei der Montage was schief gelaufen ist, wird da keiner mehr glauben. Ist dann aber so, würde man den Reifen rekonstruieren

hier ein FAQ, was viele fragen dazu beantworten dürfte
http://www.wdk-zertifikat.de/das-wdk-zertifikat/faq/
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss zugeben in dem Test ist es ein UHP als Sommerreifen der ja weicher ist als ein normaler Sommerreifen:

Also keine Ahnung welche Werkstatt so ein Zertifikat hat?
Ich muss zugeben ohne Pneumatischen Arm würde ich keine RFT Reifen montieren. Ich denke die Betriebe die getestet wurden hatten ganz normale Maschinen wo es schnell passiert das die Wulst über den Hump rutscht beim aufziehen, dann wäre klar das die Wulst Schäden nimmt.
 
find den Test gegenüber den Winterreifen unfair...
Es ist nur ein Trockentest, Sommer 225/50 R18 vs. Winter 205/55 R16. mit 10% weniger fläche Grip-Fläche.

Und da wo der W-Reifen seine vorteile auspielt, Regen / Schnee wird nicht getestet. wie du schon sagst, die Reifensorte ist von haus aus weich.
W-Reifen haben mehr Negativ Profil (Wasserverdrängung), da singt auch nochmal der trockengrip. Dafür gibs weniger Aquaplaning.
Reifenherstellung ist eine Kunst für sich, hast einen guten Reifen für Aquaplaning, ist der schlecht auf Trockenem etc. die kunst dabei ist die perfekte Balance zu finden durch das Profildesign.
meine Winterreifen haben glatt polierte Profilrillen, um die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers beim verdrängen zu erhöhen. Das sind die kleinen tricks...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein nur hinten war der 225er Reifen drauf und vorne wird ja mehr gebremst als hinten.
Ein normaler Sommerreifen hat größere Rillen im Profil als ein Winterreifen somit kann er mehr Wasser verdrängen.
Wie geschrieben bei Schnee hast du recht.
 
Sasi Black schrieb:
Je nach Reifen, ist das nicht gesund auf dauer. bei jedem ab / auf ziehen wird der Reifen bis seine grenze belastet
Jau :) dessenbin ich mir bewusst. Haben nen gescheiten Schrauber, der auch beim Reifen weiß was er tut. Hab mir beim letzen Mal aufziehen erklären lassen, wie die neue Maschine (die jetzt auch RFT und bis 22" Felgen kann) funktioniert^^Der "muss" mir eh immer alles möglich erklären, was er auch gern tut.
Sowohl Winter als auch Sommerreifen sind neu bzw eine Saison drauf gewesen, weil die vorherigen Reifen, die beim Auto dabei waren, total scheisse waren.
Die Bridgestone RFT Sommerreifen, die standardmäßig drauf sind, kannste mit den teils kaputten Straßen hier im Pott und dem M-Sportfahrwerk vergessen. Wer das ist München damals Probe gefahren ist, hat scheinbar keine schlecht-Wege-Strecke gefahren :freak:
Mit dem PilotSport 4 ist die Welt wieder in Ordnung, bisher in all den Jahren keinen besseren Sommerreifen gefahren.
Die Nexen Winguard 2 waren auch ein totaler Reinfall. Nasse Straße bei beherztem Gasgeben oder in der Kurve und schon wars DSC am leuchten. Mit den Conti Wintercontact ebenfalls ein Traum. Fahren beides in 225/255 bei 17" auf der Styling 194 Felge. Die fahren viele im Winter, deswegen hoffe ich da noch irgendwie die 8er für vorn zu finden, damit die beiden Sätze wieder vollständig sind.
Wenn wir übern Winter die von uns favorisierten 18" Felgen (Styling 193 in ferric grey) finden, kommen die dann im Sommer drauf. Bisher war entweder der Preis utopisch, der Zustand schlecht oder 500km+ entfernt :(
Und Zubehörfelgen als Mischbereifung ist nicht ganz so viel vertreten, aber bei den tausend BMW Felgen sind einige coole dabei und bei der ET kann man ab und an ja mit Platten helfen.
 
Moin,

hat sich schon mal jemand mit dem Thema "Autohöherlegung" beschäftigt? Der jetzt angeschaffte Hyundai i10 meiner Frau setzt bei einigen Bodenschwellen in unserer Straße leider vorne auf, wenn man nicht mit Schrittgeschwindigkeit darüber fährt. Habe bei der Internetrecherche folgendes gefunden.

https://www.spaccer.com/de_DE/marken-und-modelle/hyundai/i10.html

Kennt sich jemand mit so etwas aus?

Eventuell würde eine größere Rad-Reifenkombination schon ausreichen? Wenn man von 14 Zoll (momentan montiert) auf 15 oder 16 Zoll Druchmesser geht? Damit müsste das Fahrzeug doch auch etwas höher werden oder?

Gruß
Bob
 
Zuletzt bearbeitet:
Raddurchmesser ändert nix, wenn die Felge größer wird, wird die Reifenflanke kleiner, damit der Abrollumfang und somit der Tacho stimmt.
 
felgen.jpg
 
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Das wäre ja auch zu einfach gewesen mit größeren Rädern, verdammt ;-).

Die Preise für die Spaccer sind auch echt gesalzen für 12mm 318€ für Vorder- und Hinterachse. Ich will gar nicht wissen, was der Einbau dann noch zusätzlich kostet. Dann kann ich ja schon fast besser alle paar Jahre nen neuen Stoßfänger bezahlen.
 
Du meinst, langsam über Bodenschwellen ist keine Option?
 
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Darum habe wir auch weder Flaps noch Schwert oder ne andere, schönere Fronststoßstange dran. Die Sachen wären schon längst kaputt(weil tiefer) aufgrund der Drempel in unserer Straße. Kenne auch niemanden, der so langsam wie wir (10-15) drüber fährt. Da fahren einem fast alle in den Kofferraum, weil Abstand in ner 30er Zone braucht ja kein Mensch.
 
Mit meinem 335i musste ich ja Serie schon aufpassen, wenn die Straße schlecht war. Gut, der hatte M-Fahrwerk und die ganzen M-Pakete und Teile.
Aber da bestand nie der Wunsch, die Kiste noch weiter tiefer zu legen.
 
Heen schrieb:
Du meinst, langsam über Bodenschwellen ist keine Option?

Klar, was anderes bleibt ja nicht über. Ich wollte mich nur mal informieren was es da so gibt und was sowas kostet. Ist halt nervig wenn man die Strecke mehrmals am Tag fährt. Mit meinem Mondeo kann ich da so mit 30km/h drüber fahren. Es ist eine Pflasterstraße mit Erhöhungen als Geschwindigkeitsbegrenzer. Einige davon sind echt ziemlich hoch. Die Spaccer sind dann wohl doch zu kostspielig für das Vorhaben.
 
Wir wissen nicht viel über den Auto, schleift es direkt am Stoßfänger oder hat er noch ein Lippe drunter und dort schleift es?
Man könnte auch größere Reifen eintragen und den Tacho anpassen lassen. Hat aber alles Nachteile die Spacer erhöhen ja das Getriebe und Diff aber die Achsschenkel bleiben unten somit werden Antriebsgelenke stärker beansprucht. Wenn man größere Reifen drauf zieht fährt er sich eben weicher und wankt mehr.

Allgemein höher heißt schlechteren Luftwiderstand und somit mehr Verbrauch und die Reifen sind eher am Limit bei Kurven.
 
Thane schrieb:
Aber da bestand nie der Wunsch, die Kiste noch weiter tiefer zu legen.
Den haben wir genau deswegen auch nicht, allerdings haben wir nur das Fahrwerk und das Interiorpaket, außen ist Serie. Man erkennts im Prinzip nur daran, dass er nicht hoch wie nen Bus ist^^

coolbleiben schrieb:
Man könnte auch größere Reifen eintragen und den Tacho anpassen lassen
Hat der Vorbesitzer bei uns gemacht, statt 225/45R17 hatte der die Räder vom E60 mit 225/50R17 als Winterreifen eintragen lassen. Hat sich bei unseren schlechten Straßen so geäußert, dass je nach Hubbel dann der Reifen im Radkasten aufgesetzt hat, in Kurven dann auch außen, zum Glück ist nie was verbogen. Die kamen auch so schnell es ging wieder runter.
Tacho war natürlich nicht angepasst. Wenn ich den Wagen auslese, zeigt eins der Steuergeräte auch knapp 2000km weniger an, als der Zähler im Tacho.
 
Und für sowas bekommt man eine Betriebserlaubnis?
 
Offensichtlich, die TÜV Süd Eintragung mit Fotos war beim Kauf dabei. Wenn man auf ebener Straße fährt, alles kein Problem, aber wo man mit Serienbereifung an starken Hubbeln drüber kommt, ist mit denen da nicht dran zu denken gewesen. Diagonal verschränkt hat das wohl niemand und schon gar nicht mit eingeschlagenem Lenker.
 
In meinen Schein steht auch nur 205/50 R16 drinnen fahren tue ich aber oft 205/55 R16 natürlich nicht eingetragen oder Tacho angepasst sind ja auch nur 3,35%. Bei 100km/h geht er aber ca. 5km/h vor somit ist er einfach nur genauer. Bei mir schleift nichts, mit Serienhöhe könnte ich vielleicht 205/60 R16 fahren, früher waren die Autos hoch wie SUV aber es wurde nicht angepriesen als SUV.
 

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