Sammelthread Auto - Fragen zu Technik und Reparatur II (1. Beitrag beachten)

Was im Schein steht ist ja egal, wenn man COC Papiere hat, denn was darin steht ist ja ohne Eintragung möglich zu fahren. Wobei ich halt keine 19"er hier fahren wollte, egal wie gut das aussehen mag.
Aber die COC Papiere hat man je nach Alter des Autos nicht, oder lieg ich da falsch?
Auch wenn die Felgen vom 5er hässlich waren, sah das optisch insofern besser aus, als das die Radhäuser weiter ausgefüllt waren. Das wirkt irgendwie stimmiger.
 
Ja meine ich darf keine 55er höhe fahren. Mir ist Fahrverhalten und "Komfort" (ziemlich hartes Fahrwerk) wichtiger als aussehen. Ich komm auch gut an gängige Reifen ran.
 
Da bin ich bei dir, Aussehen kommt erst nach technischem Zustand und Fahrbarkeit. Deswegen ists mir echt ein Rätsel, wie man die Runflats mit dem M Sportfahrwerk so aufn Markt bringen konnte bei der E9x Reihe. Mit normalen Reifen ist alles in Ordnung, noch hart, aber nicht mehr unkomfortabel. Wenn das Fahrwerk mal durch ist, kommt auch irgendwas ausm Zubehör rein, muss dann nur mal schauen, dass es nicht tiefer wird.
An Reifen kommt man (also wenn man die nicht über die Arbeit etc beziehen kann) mit ein bisschen Geduld auch so günstig, irgendwo gibts immer 10-20% Rabatt auf die Dinger und die braucht man ja in der Regel nicht jedes Jahr neu.
 
Tagchen,

habe vor kurzem meine Führerscheinprüfung bestanden (yay me) und das in einem VIIer Golf mit elektrischer Feststellbremse.
D.h. ich fuhr also an eine Ampel heran und sobald der Wagen durch die Bremse zum Stillstand gebracht wurde, rastete die Bremse automatisch ein, ich konnte den Fuß von der Bremse nehmen und beim Kupplung kommen lassen rastete sie automatisch wieder aus.

Wenn ich nun mal in die Verlegenheit kommen sollte, einen Wagen mit Handbremse zu fahren, wie verhält man sich dann in der Situation bzw. rollen diese Autos (alle), sobald man den Fuß von der Bremse nimmt?
 
Krafty schrieb:
rollen diese Autos (alle), sobald man den Fuß von der Bremse nimmt
Ja, es sei denn, du hast einen mit (Berg)Anfahrhilfe. Dann wird unter bestimmten Umständen noch x Sekunden die reguläre Bremse vom Auto selber gehalten.
 
Danke soweit schonmal, aber welche Technik verwendet ihr dann an Ampeln etc.?

Füße auf Kupplung und Bremse, dann flink zum Gas wechseln oder Gang raus, nur Fuß auf der Bremse oder tatsächlich jedes mal die Handbremse?
 
Tja, schade, dass in Fahrschulen gerne mal in Autos gelehrt wird, die die Fahrschullehrer bzw. Inhaber/GF der Fahrschule gerne selbst fahren würden, vor allem kleine Fahrschulen haben oft Autos mit allem Schnickschnack, obwohl die meisten Autos auf den Straßen und die, die sich Fahranfänger leisten können, diesen ganzen Schnickschnack nicht haben. Nicht mal richtiges Anfahren wird mittlerweile noch gelehrt?

Beim kurzfristigen Halten bleibe ich im 1. Gang und mit den Füßen auf der Kupplung und im Bedarfsfall auf der Bremse. An einer roten Ampel aber nehme ich den Gang raus und ziehe die Feststellbremse an. Längeres Stehen auf der Kupplung verschleißt diese bzw. das Ausrücklager. Längeres Stehen auf der (heißen) Bremse schädigt auch diese.

Mit Handbremse anfahren ist übrigens auch kein Stil und verschleißt im dümmsten Fall die hintere Bremse und Kupplung gleichzeitig. Geübte Autofahrer gehen simultan mit dem linken Fuß von der Kupplung und mit dem rechten Fuß von der Bremse aufs Gaspedal. So, wie man es in einer Fahrschule eigentlich begebracht kriegen sollte.

Übrigens ziehen auch nicht alle elektrischen Parkbremsen automatisch an. Bei meinem Auto z.B. muss ich klassisch einen Schalter betätigen, wie wenn ich an einem Handbremshebel ziehen würde. Diese geht zwar auch beim Anfahren automatisch auf, aber automatisch anziehen ist bei meiner nicht mal programmierbar.
 
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Wenn ich nicht erster an der Ampel bin und absehbar ist, dass in den nächsten nicht Sekunden grün wird, nehme ich den Gang raus und stehe aufer Bremse(Pedal). Handbremse nutze ich nicht mal zum Parken (aus anderen Gründen). Kupplung getreten lassen und Gang drin lassen ist schlecht fürs Ausrücklager, wenn man das erneuern muss wirds meist aufgrund der Arbeitsstunden teuer, weil i.d.R das Getriebe raus muss.
 
Krafty schrieb:
einen Wagen mit Handbremse zu fahren, wie verhält man sich dann in der Situation bzw. rollen diese Autos (alle), sobald man den Fuß von der Bremse nimmt?
Himmel, genau deswegen sollte man in der Fahrschule beides mitbekommen.... -.-

Das Rollen kommt auf die Situation drauf an, hast du ein Gefälle will das Auto dann natürlich wegrollen wenn es nicht von einem System gehalten wird.
Also entweder ziehst du die Handbremse an oder du bleibst mit dem Fuß auf der Betriebsbremse (Fußbremse).
Wenn es eben ist kann es sein, dass das Auto auch einfach stehen bleibt ohne das man eine Bremse betätigen muss.
Anfahren am Berg ohne das Helferlein hast du wohl auch nicht geübt gehabt nehme ich an....
 
Wir haben hier in Berlin keine Berge ;)

Ja, Familien/Freundeskreis ist und war auch eher überrascht, dass das Thema Handbremse nie eine Rolle gespielt hat.
Ich weiß gar nicht, ob die Fahrschule überhaupt Wagen mit Handbremse hat, aber halte das auch für sträflich vernachlässigt.
Sone elektrische Feststellbremse hat ja auch heute noch längst nicht jedes Auto.
 
Wenn man keinen Hill-Holder (Bremsdruck bleibt noch kurz bestehen, wenn man an der Steigung vom Pedal geht) hat, fährt man an der Steigung bitte mit Handbremse an.
Also Handbremse angezogen und dann vorsichtig Kupplung kommen lassen, kurz bevor sie packt. Dann gleich zeitig Handbremse lösen und Gas geben, wenn die Kupplung packt.

Diejenigen, die es versuchen, gleichzeitig vom Bremspedal zu gehen und anzufahren, sind auch die, die dir immer rückwärts fast in die Karre rollen :rolleyes:
 
Also ich halt mein Auto ziemlich gut mit Kupplung und (wenig) Gas. Ist natürlich auf längere Zeit schlecht für die Kupplung aber zum Anfahren passts, da braucht man keine Handbremse ;)
 
Ich kann das auch ohne Handbremse. Aber mit Handbremse ist das deutlich entspannter und wenn man es richtig macht, auch eher weniger schädlich für die Kupplung.
Aber ist auch alles Übungssache ;)
Ohne Handbremse bekommen viele das aber offenbar nicht richtig hin. Rollen dann eben erst einmal ein gutes Stück rückwärts. Oder bekommen Panik und geben zu viel Gas und lassen die Kupplung flipsen ^^
 
Krafty schrieb:
Füße auf Kupplung und Bremse, dann flink zum Gas wechseln oder Gang raus, nur Fuß auf der Bremse oder tatsächlich jedes mal die Handbremse?
Echt jetzt? Lernt man das nicht mehr ohne Helferlein in der Fahrschule? Das kann doch nicht gewollt sein!

Auf der Kupplung sollte man nie lange stehen. Also an der Ampel Gang raus, und bremsen. Aber eigentlich rollt man so leicht nicht weg. Wenn es dann weiter geht Gang rein, und losfahren. :D Also wirklich so ein schneller "Wechsel" von Bremse auf Gas.
 
mir ging der Holder im Fahrschulwagen auf den nerv, da ich zu schnell war, d.h. Bremse hat noch gepackt aber ich wollte schon losfahren. Ergebnis abgewürgt. Sons nie.
Nachdem das ding deaktiviert wurde fand ich das fahren schon zur lernzeit angenehmer.

Am berg, anfahren tu ich ohne Handbremse, find es pers. viel zu kompliziert.
wenn ich losfarhen will, dann wird bremse gelöst zeitgleich Kupplung an Schleifpunkt gebracht (das reicht damit man nicht zurück rollt), sobald die Drehzahl angehoben ist, Kupplung weiter kommen lassen.
Sobald man den Schleifpunt hat, kann man am Berg spielen wie man will. Halten mit Kupplung, leicht zurück rollen, losfahren. Das alles nur mit Gas / Kupplungspedal.

man sollte nicht minutenlang, auf der Kupplung stehen...
- Ausrücklager verschleißt
- Druckfedern der Kupplung ermüden schneller -> ergebnis harte kupplung, Druckpunkt schei...
- desweiteren übt man eine Axiale kraft auf die Kurbelwelle, diese ist für Radialkräfte ausgelegt. Im Extremfall bekommt die Kurbelwelle ein Axial spiel.

Für paar sek kein problem, wenn man weis die Ampel springt gleich um. Nur nicht minutenlang, da das Ausrücklager irgentwann heiß läuft, Fett verbrennt, dann läuft trocken und wird schneller heiß, dann gibs spiel / geräusche, bis das Lager zusammen schmilzt.

das auf der Bremse bleiben, ist ungefährlich. Solang man nicht mit gewalt aufs Pedal drückt.
Ich betätigte die Bremse im Stand nur soviel das ich nicht losrolle (leichtes streicheln reicht), eine B-Scheiben bekommt man im Stand nicht kaputt, nur mit gewalt, oder man bremst von 200 auf 0Km/h, und bleibt stehen.
da verzieht aber die scheibe sich eher aufgrund der Temperatur, eine Bremsscheibe sollte nach einer ordendlichen Bremsung (wenn möglich) wieder abgekühlt werden. (fahrtwind).

an der Ampel nutz ich die Handbremse nur, wenn es eine lange ampelphase gibs o.ä. , um eher mein Bein zu entlasten.
 
umso kleiner der motor, umso schneller muss man sein.
 
Bei der E9x Reihe haben alle R6 Benziner die Berganfahrhilfe, das ist schon echt geil, gerade auch wegen der Steigung bzw Gefälle bei uns in der Einfahrt und kommt ziemlich gut mit meinem Timing und dem meiner Freundin hin. War also auch abseits der Ungewohnheit am Anfang nicht nervig sondern echt praktisch.
Der Mietwagen im Urlaub (Polo) hatte auch sowas, aber die hatte ein für mich bescheidenes Timing. Mag natürlich an der Gewohnheit liegen, keine Frage.
 

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