Sammelthread Auto - Fragen zu Technik und Reparatur II (1. Beitrag beachten)

Juhuu.. ich habs hingekriegt :)

Hab eine Büroklammer genommen mit dem Lötkolben den Minus-Draht draufgelötet und ihn so nach unten verlegt. Den Pluspol hab ich einfach zur Seite geklemmt. So habe ich die Pole vertauscht und es funktioniert. Bin selber überrascht ob meiner Fähigkeit :D

Danke für den Tipp.
 
Moin,

Hab mal ne Frage zum Thema Rückstau beim Sauger, habe jetzt aufgeschnappt, dass Rückstau nur bei nem Zweitakter nötig wäre.
Kann da einer mehr zu sagen ?
 
Grob gesagt kenne ich es so, dass ein 4 Takter ohne Rückstau (also quasi ohne KAT und Ähnliches) mehr Leistung bringt als mit.
Beim 2Takter ist genau das Gegenteil. Der braucht die Resonanz zur Leistungssteigerung.
Siehe auch:

http://www.michu.ch/topic537/story1071.html
 
Sollte bei einem Neuwagen der in absehbarer Zeit (2-3 Jahre) wieder ausgetauscht wird extras wie Freisprecheinrichtung, Sitzheizung und Parkpiepser einplanen, damit der Wiederverkaufswert steigt ? In der Groben Übersicht hab ich festgestellt, das der Aufpreis für die Ausstattung beim Neuwagen sogar geringer ist als bei angebotenen Gebrauchten. Allerdings habe ich nur eine kleine Vergleichsbasis gefunden (mobile de)

Konkret geht es um einen Hyundai i30 1.6 CRDi
Beispiel: Zwischen zwei Ausstattungen liegen im Konfigurator 1150-1300€, bei angebotenen Tageszulassungen/gebrauchte sind es teilweise 1500-2000€, wenn man die Ausstattung mit haben möchte.

Zur eigenen Nutzung wäre es lediglich Nice to have, aber ansich wird ein sparsames und sicheres Pendlerauto gesucht, was Täglich 100-200km Fahren soll.

Vom Gefühl her war es so, dass die Sonderausstattungen eben nicht vom "Wertverlust" betroffen waren, lediglich das Infotainment altert ja mit, und eine USB/AUx buchse sollte Grundausstattung sein.
 
Nicht das der Wiederverkaufswert steigt, sondern um ihn leichter wieder an den Mann zu bringen.
Wobei eine Freisprech eine Pflichtübung ist.
 
KTelwood schrieb:
Vom Gefühl her war es so, dass die Sonderausstattungen eben nicht vom "Wertverlust" betroffen waren, lediglich das Infotainment altert ja mit, und eine USB/AUx buchse sollte Grundausstattung sein.

ich würde eher sagen, dass gerade Zusatzausstattung später keine besonderen Mehreinnahmen verspricht. Beispiel: Kaufpreis mit Standard-Auststattung: 30.000€, mit allen extras 38.000€ Spätere Gebrauchtpreise: 10.000€/12.000€.

Auf der anderen Seite sind Klassiker wie Klima und elektr. Fensterheber fast schon Pflicht, wenn man sein Auto in X Jahren überhaupt verkauft bekommen möchte.
 
Die Absolute "Pflicht" also E-Heber und Klima hat er ja. Aber eben keine BT-Freisprecheinrichtung, bei Hyundai auch nur über höhere Ausstattungslinie zu beziehen (+1200 oder +2000) (meh). Will man das drin haben kann man auch für 18-19.000 € eine neue A-Klasse kaufen, die hat das alles in Serie.

Meine Tendenz war ja eh, das der Wiederverkaufswert sich mindert wenn die Ausstattung fehlt die JEDER haben will. Bekomm ich die Karre nicht los, muss ich den Preis kleiner ansetzen.
Im endeffekt ist es ja das gleiche.

Von "Nachrüstung" halte ich wenig bis garnichts, wenn dann eben Originalteile selber einbauen, nachträglich aber noch teurer als mitbestellen/mitkaufen
 
Ich glaube aber, dass gerade ein Hyundai für das Vorhaben eher schlecht geeignet ist. Ich würde, wenn es vor allem auch um Wertverlust geht, einen Komprakt- oder Mittelklassewagen eines deutschen Herstellers wählen. Da ist die Nachfrage viel mehr gegeben, als das bei den meisten ausländischen Marken der Fall ist, was höhere Preise ermöglicht und schneller einen Käufer finden lässt.
Ausstattung sollte man halt schauen, was auch ein Stück weit inzwischen klassenüblich ist. Solche Sachen kriegt man dann meistens auch relativ günstig in Paketen oder Ausstattungslinien. Überdurchschnittlich teure Sonderausstattungen werden sich hingegen dann am Ende nicht rechnen, weil dann viele Kunden nicht bereit sein werden, dafür wirklich mehr zu bezahlen.
 
Also Die Kaufpreise der Deutschen Hersteller liegen teils 5-10.000€ über dem Angebotspreis von Hyundai für Neuwagen oder Tageszulassungen.
Um in die Sphären von <20.000€ für einen 1-2 Jahre alten Mercedes,VW oder BMW zu stoßen muss man schon eine Laufleistung von 30-50.000 km akzeptieren.
Nur BMW oder Mercedes würden mich beim Interieurdesign mehr überzeugen als der Hyundai. Von außen...Pff. Ich hätte gesagt die aktuellen Designs sind beinahe nur noch am Logo zu unterscheiden.

Das die angeblichen "Rückkaufpreise" bzw. Wiederverkaufswerte so hoch sein sollen hat mich auch gewundert, eine Kurze suche bei Mobile.de ( Diesel, i30, 3 Jahre alt, 2 Vorbesitzer, Scheckheft, bis 100kkm) brachte restwerte von 7-11.000€ also etwa das was man für 3 Jahre Leasing auch blechen würde.

Subjektiv Sympathischer wäre mir die A-Klasse auch, allein von der Wertigkeit und den Details die in keiner Liste stehen. (Zugängliche Batterie, Gummi Aufnahmepunkte für Wagenheber, statt eine Blechfalz, unterbodenverkleidung statt 1cm Kleister....kein Sichtbarer Schaumstoff an den sitzen.....E-Teilversorgung)

Nur ist die eben leider deutlich zu teuer. Den Mehrpreis abgezogen von potentieller Wiederverkaufswertsteigerung...ne geht nicht, dann muss man das auto schon runterjuckeln, also kaufen und 10 Jahre fahren, statt leasen.
Ergänzung ()

Was mir bei der suche noch aufgefallen ist, hausfrauen a3 von 2010 mit unter 40kkm liegen bei 12.000 gibt's da n Grund dafür? Ausstattung meist gut, winterreifen (hyundai min 600 € für komplettrader wegen den kack sensoren) sind auch oft dabei. Mich wunder der preis ?!?
 
Was mir bei der suche noch aufgefallen ist, hausfrauen a3 von 2010 mit unter 40kkm liegen bei 12.000 gibt's da n Grund dafür?
Gilt nicht nur für die sondern für einen Großteil der VAG Flotte mit Anhängsel (Skoda, Seat ...) aus einem gewissen Produktionszeitraum.

Und zur Erklrung: Schon mal vom Abgasskandal gehört?
Die Kisten stehen wie Beton. Kannst du zwar günstig kaufen, aber später steht der bei dir dann auch wie Beton beim Verkauf. Will gut überlegt sein.
 
Waren nicht nur die 2.0TDIs betroffen ?
 
Nein, der Betrug zog sich von 1,4 Liter bis zum 3,0 Liter durch die ganze Motorenpalette der Diesel.
Und das Gesicht dieser Manipulation ist der egonzentrische, machtbessesene Winterkorn gewesen.
Piech hat es kommen sehen und ihn deshalb abservieren wollen. Aber keiner hat auf ihn gehört.
Das ist aber wieder eine andere Geschichte.
 
Naja, würde mich aber nicht wundern wenn in paar Monate das gleiche auch bei viele anderen Herstellern rauskommt. Gerade in der EU scheint man da ja gerne mal wegzuschauen.
 
Die anderen Hersteller kochen mit dem gleichen Wasser, so dass da noch einiges zu finden ist. Denke aber politisch ist das dann nicht so gewollt, da es massiv Arbeitsplätze kosten würde und so wird sich der Mantel des Schweigens über den Rest legen und in Vergessenheit geraten.
 
Ich dachte das Dieselgate würde den Absatz der VW Händler (und Audis sind eben badge-engineering) nicht betreffen :rolleyes: zumindest wurde das immer behauptet :D.

So lang VW aka Audi für den mist bezahlt, ist mir das ja egal. Der Audi würde eben gefahren bis er schrottwert erreicht. Nur eben tun die das Tendenziell schneller als Mercedes. Bei Hyundai absolut keine Erfahrungswerte.
Für den Anwendungsfall (Berufsanfang, plötzliche fahrleistung von 0-35kkm, eventueller Jobwechsel nach 1-2 Jahren) würd ich eh ne 2010er A-Klasse kaufen. W169, A180 CDI in Avantgarde oder Elegance als schalter. Das absolute Rentnerauto...aber wenigstens Ehrlich, beim A3 gehört schon viel einbildung dazu um es als "sportlich" zu bezeichnen...aber der wagen ist ja nicht für mich.


Der VW-Hänlder hier muss seine Karren meist aus anderen Gründen zurücknehmen. Gerissene Steuerketten (!) (unter 2l motoren) und Zahnriemen, undichte Kopfdichtungen nach 16.000km in einem Golf (6000€ Rep, keine Kulanz, keine Garantie), geplatze Scheiben und Schiebedächer...die sind nur vor Gericht.

Meine Oma hat gesagt Auto...fängt mit AU an geht mit Teuer weiter und hört mit OH auf. Stimmt wohl ^.^
 
Wie ist es wenn ein Auto länger gestanden hat und man 400km Autobahn damit vor sich hat ?
Bin halt jemand der auch mal drauf tritt wenn's frei ist.
Aber um den Motor zu schonen vor allem nach längerem stehen ist es doch bestimmt ratsam etwas gediegener zu fahren oder seh ich das falsch ?
Konkret geht es um einen BMW Z3 3.0i Roadster den ich voraussichtlich von O bis O anmelden werde und im Frühjahr als Zweitwagen holen/anmelden werde.
 
Passiert eigentlich garnichts. Nur ordentlich Warmfahren solltest du den wagen. Bei so einem Spaßauto würde ich den Ölwechsel+ Filter selber machen, und ab 5000km per a tatächlich auch jährlich, und immer kurz vor dem Einlagern.

Über ein Paar Monate/Wochen kannst du den Wagen am besten Vollgetankt bis zur Verschlussklappe (kein E10, brauch der große nicht eh Super +?) stehen lassen, über ein "Ladungserhaltungsgerät" wird sich die Batterie ebenfalls freuen, wenn du aber eine recht neue, Wartungsfreie batterie hast reicht es die Batterie vor dem Winterschlaf VOLL zu laden bzw Kurzstrecken zu vermeiden.

Bei meinem Motorrad hab ich feststellen müssen das der Luftfilterkasten über den Winter ein beliebtes Ziel von Mäusen ist...da hilft in der Regel die Öffnung zu verblocken, und sei es mit stoff, da erkennt man von außen ob der Filter angeknabbert ist.
Ein Blick in den Kasten vor dem Losfahren schadet aber nicht.

Dazu dann noch reifendruck kontrollieren, Am besten die Reifen/Räder durch aufbocken auf die Hebepunkte entlasten, aber der Wagen ist ja nicht so schwer/die reifen so altmodisch, dass du Standplatten erwarten würdest.
 
Wie ist es wenn ein Auto länger gestanden hat und man 400km Autobahn damit vor sich hat ?
Lass es langsam angehen. Merkst dann schon wenn er frei wird. Aber bei einem "fremden" Auto tritt man nie auf den Pinsel bevor eine Inspektion gemacht ist.

Über ein Paar Monate/Wochen kannst du den Wagen am besten Vollgetankt bis zur Verschlussklappe
Ist bei den heutigen Fahrzeugen eigentlich Blödsinn - im Gegenteil sogar schlecht - da die aktuellen Fahrzeuge alle Kunstofftanks haben.
Das war mal in der Zeit wichtig wo die Wagen Blechtanks hatten - wegen dem Rost innen.
Heutzutage bei dem schlechten Sprit füllt man den Tank nur so weit auf, dass die Benzinpume im Sprit steht und lässt so viel Luft, dass man im Frühjahr mit neuem Sprit ergänzen kann, da über den Winter eine Menge der Additive verdampfen und der Sprit im Frühjahr dadurch um Klassen schlechter ist. Wenn man jetzt den Tank bis obenhin vollmacht, dann muss man erst den Klingelsaft erst mal runterfahren um dann mit aktuellem Sprit die Wertigkeit wieder zu erhöhen.

wenn du aber eine recht neue, Wartungsfreie batterie hast reicht es die Batterie vor dem Winterschlaf VOLL zu laden bzw Kurzstrecken zu vermeiden.
Stimmt nicht. Die heutigen Fahrzeuge sind spätestens nach 6 Wochen batterietechnisch platt. Entweder abklemmen oder Ladegerät.
Und ob die Batterie wartungsfrei, oder AGM, oder normale Platte, oder Gel ist, ist da vollkommen egal. Es dreht sich da um den Ruhestrom im Fahrzeug. Da reicht es schon mit dem Schlüssel nur in die Nähe des Fahrzeuges zu kommen (keyless Systeme) um den Wagen aufzuwecken.

Reifen/Räder durch aufbocken auf die Hebepunkte entlasten, aber der Wagen ist ja nicht so schwer/die reifen so altmodisch, dass du Standplatten erwarten würdest.
Sorry, und der nächste Fehler. Die heutigen Fahrzeuge sind fette Hennen und weit davon entfernt um leicht zu sein.
Beispiel BMW. Ein E30 dreier BMW wog um die 1000 kg ein aktuellen 3er wiegt mal schlappe 1600 kg.
Aufbocken tut man nicht auf einer Hebebühne. Erstens zu teuer und zweitens ruiniert man die Hebebühne. Wenn dann auf Böcken.
Aber dann ruiniert man die Stoßdämpfer und die Grundstruktur des Wagens verzieht sich auch, sofern man nicht genau die Hebepunkte nach Vorgaben des Herstellers nimmt, wobei die nicht dazu gedacht sind den Wagen dauerhaft aufzubocken.
 

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