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Testbe quiet! Dark Rock Pro 6 im Test: Der CPU-Kühler mit dem optionalen Passiv-Modus
Der be quiet! Dark Rock (Pro) 6 bietet einen Semi-Passiv-Modus: Wird er per Switch direkt am Kühler aktiviert, steht der Lüfter unter ~40 Prozent PWM ganz still, darüber wird er gegenüber dem Performance-Modus wie gehabt gedrosselt. Klingt in der Theorie sehr interessant. Was das für die Praxis bedeutet, klärt der Test.
Das ist finde ich ein sehr schweres Marktsegment für be quiet. Entweder nimmt dir Arctic mit dem P/L-Verhältnis die Butter vom Brot, oder du gibst eh schon über 100€ für einen Kupferblock aus, dann kaufste aber auch gleich Noctua.
Ich frage mich, warum man einen Kühler mit semipassiven Lüftern ausstattet, und die ganze Kiste dann so einpackt, dass der Kühler im passiven Modus quasi kaum Wärme abgeben kann.
Dass die Lüfter dann im niedrigen Drehzahlbereich ohnehin so leise agieren, dass man sie nicht wahrnimmt, setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Das ist finde ich ein sehr schweres Marktsegment für be quiet. Entweder nimmt dir Arctic mit dem P/L-Verhältnis die Butter vom Brot, oder du gibst eh schon über 100€ für einen Kupferblock aus, dann kaufste aber auch gleich Noctua.
Dacht ich mir auch grad. Also generell bei Luftkühlern kann man eigentlich abkürzen und zum Fazit gehen: ist das Ding besser als ein Noctua NH-D15 G2 oder ggf. ein Noctua NH-U12A? Wenn nein, dann eigentlich unattraktiv. Es sei denn, er ist sehr günstig bietet ein P/L Verhältnis wie bei Arctic. Beides hier nicht der Fall.
Optisch setzt der Dark Rock Pro 6 auf ein geschlossenes, komplett in Schwarz gehaltenes Design – ohne Display, ohne RGB und ohne Braun. Aber kauft man CPU-Kühler auch der Optik wegen?
Man kauft den Kühler evt. (je nach Gehäuse) auch der Optik wegen.
Mein chromax-schwarzer Noctua NH-D15(nicht S) sieht immer noch schlichter/besser aus als der im Artikel getestete Dark Rock 6 Pro mit großem (m.E. auffällig-hässlichen) BeQuiet!-Marken-Logo/Label, aber klar, am Ende ist es wohl Geschmackssache, aber wenn, dann würde ich - als günstigere Alternative zu meinem Noctua - wohl eher den Artic Freezer 36 CPU-Kühler kaufen als einen (Dark Rock) von BeQuiet!.
Eine echte Neuerung wäre gewesen, wenn be quiet wie Noctua einen für AMD-CPU-optimierten Kühler anbeitet. Sprich, den Hotspot der Ryzen CPU besser "trifft" durch einen Offset.
Wenn man wie ich noch einen Dark Rock Pro 4 hat, dann war sowohl der DRP5 und nun DRP6 nichts, was einen dazu bewegen könnte upzugraden.
Was für'n hässlicher Plastebomber, die Dark Rocks 1-4 waren schicker damals...
Und dann der Preis, über 50 € muss heute keiner mehr für gute Kühler ausgeben, aber Noctua und BQ setzen halt auf "ihre" Fans. Und es klappt.
Einen mechanischen Schalter direkt am Lüfter - im Inneren des PC-Gehäuse - finde ich jetzt nicht sonderlich gut. Was ist die Erwartungshaltung von BeQuiet an deren Kunden? dass man das Gehäuse jedes mal auf- und zu macht? - dass das Gehäuse bzw. die Gehäuseseite dann sowieso immer offen bleibt?
In den 90ern gab es ähliche Ansätze mit Frontblenden zur Lüftersteuerung - oder heute dann modern und schickt als Treiberintegration in Windows...
Und selbst, wenn Arctic nix günstiges im Doppeltower-Segment hat: Da gibt es dann Thermaltake.
Wenn ich was nach Optik aussuchen würde, wäre ich auch eher in dem Preisbereich bei Zalmann. Die haben immerhin mal Designs, die sich abheben (auch nicht alle).
Bei der PurePower 13M Serie haben die leider stark nachgelassen, ebenso Seasonic und Corsair.
Seasonic scheint aber bald einen brauchbaren Konkurrenten zum C850 und P20 aufzufahren.
Und die Dark Power Serie ist eine nochmals herbere Entäuschung im Vergleich zur Konkurrenz.
Die Marke hat leider wirklich stark nachgelassen und lebt sehr stark vom Namen.
Die Lüfter sitzen in eigenen Rahmen, was zusammen mit dem Kühler-Deckel (befestigt mit „Push-Pins“) ein extrem sauberes, homogenes Bild ergibt. Der Nachteil (wie zuletzt beim Tryx Turris 620 (Test)): Einzeln zu bekommen sind sie nicht.
Danke, dass ihr das auch als großen negativen Punkt in der Tabelle am Ende eingefügt habt. Was macht man denn, wenn es keine Ersatz gibt? Als ob man nicht irgendwie den Rahmen auf ein 120er/140er Lüfter angepasst hätte bekommen können.
finde ich gerade bei so nem teuren kühler doch ziemlich ärgerlich, zumal es nur drei jahre garantie gibt. bei Noctua z.b. gibts 6 jahre, bei Arctic auch.
ansonsten dürfte der sich primär über optik oder "be quiet! ist doch super?" verkaufen. P/L waren die Dark Rock (Pro) ja noch nie.
@Jan:
wäre toll wenn noch einer der zahlreichen Thermalright-doppeltower, sprich Peerless Assassin 120/140 und/oder Phantom Spirit 120, den weg in den testparcours findet.
Crifty schrieb:
ich bleibe bei meiner Meinung, BeQuiet baut super Netzteile
Einen mechanischen Schalter direkt am Lüfter - im Inneren des PC-Gehäuse - finde ich jetzt nicht sonderlich gut. Was ist die Erwartungshaltung von BeQuiet an deren Kunden? dass man das Gehäuse jedes mal auf- und zu macht? - dass das Gehäuse bzw. die Gehäuseseite dann sowieso immer offen bleibt?
In den 90ern gab es ähliche Ansätze mit Frontblenden zur Lüftersteuerung - oder heute dann modern und schickt als Treiberintegration in Windows...
Könnt ihr mal bitte schauen, ob ich das richtig interpretiere:
Der Quiet und non Quiet Modus des be quiet rsultiert am oberen ende des PWM Signals (ab etwa 95%) etwa die gleichen RPM und folglich auch Lautstärke
bei 150 Watt TDP ist der Arctic im Vergleich schon deutlich im Vorteil
bei 253 Watt TDP liefert der Arctic am oberen Ende fast die gleiche Leistung, grob gesehen gleichstand.
Also von der Kühlleistung her ist der Kühler doch nen Fail. oder anders herum ist der Arcitc gerade fürs Geld extrem gut. Das "nur" wegen Direct-Touch?
Der Kühler hat zwei Probleme: Arctic und Thermalright, die halt für 30-50 Euro alles leise kühlen, was nicht die Möglichkeit einer Luftkühlung übersteigt, da haben für mich eigentlich keine Luftkühler der 100 Euro Klasse aktuell eine Existenzberechtigung.