News Bundesregierung: Glasfaserausbau als „überragendes öffentliches Interesse“

-MK schrieb:
Das sind natürlich die perfekten Vorraussetzungen um andere über den Wohnungsmarkt aufklären zu wollen 👌🏻😅
Ich kläre niemanden auf. Mich nervt nur dieses Jammern auf hohem Niveau und dieses Anspruchsdenken Vermietern vorzuschreiben, was Sie anzubieten haben. Man glaubt immer Vermieter sind Großverdiener! Wer zahlt denn das Risiko, dass Mietnomaden die Bude kaputt wohnen und am auf einem Schaden von 30.000 und mehr sitzen bleibt. Wem es nicht passt, baut euch doch selber ein Haus, dann könnt ihr euch alles legen lassen, was ihr wollt.
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RKCPU schrieb:
Am einfachsten die Bundeswehr wird eingebunden und macht die Gefährderansprache beim Vermieter - oder?

Im Ernst, Rechtsanspruch auf Glasfaser wird nun wirken, zumal der Vermieter wohl (wieder) 5€ - 7€ monatlich auf jeden Mieter umlegen kann.

Vielfach würde übergangsweise g.fast reichen, besonders dort wo heute DSL-250/40 nicht klappt. Erst ab 2030 hat FTTH ja Priorität.
Ergänzung ()


Grundgesetz Artikel 87f - der Bund bei Beteiligung Bundesrat hat für ausreichende Telekommunikation zu sorgen.

Nun DSL geht im Zeitraum 2032 - 2040 für immer kaputt, vielfach auch schon bis 2037.
Für einzelne Vermieter noch lange Zeit, aber Deutschland benötigt Jahre bis DSL komplett ersetzt sein kann.
Angesichts drohenden Totalausfall Telefon bis Internet - schneller Mobilfunk benötigt auch Glasfaser Infrastruktur - muss die Profitgier der Telekom in die 2. Reihe.
US = Teil der Telekom AG - T-Mobil hat keine Festnetztarife unter 500 MBit/s, mobile Router liegen bei 225 MBit/s.

Die Kunden in Deutschland werden dumm gehalten, Ausbau gefährlich für unser Vaterland verzögert
Kaputt geht da gar nix. So ein Quatsch
 
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textract schrieb:
Ok, lass mich meine Aussage konkretisieren: Kein Glasfaser-Anbieter, der über Google auffindbar ist und eine Suchfunktion für die geplanten Ausbaugebiete hat, plant Glasfaser zu legen. Und glaube mir, ich habe schon weit über eine Stunde Zeit damit verbracht jeden erdenklichen Glasfaser-Anbieter durchzugehen.
Wenn man eine von der Wohnung zugängliche Stelle(wegen Strom und Netzwerkkabel) mit freier Sicht nach oben hat, dann ist Starlink eine Option..
 
Firefly2023 schrieb:
Ich kläre niemanden auf. Mich nervt nur dieses Jammern auf hohem Niveau und dieses Anspruchsdenken Vermietern vorzuschreiben, was Sie anzubieten haben. Man glaubt immer Vermieter sind Großverdiener! Wer zahlt denn das Risiko, dass Mietnomaden die Bude kaputt wohnen und am auf einem Schaden von 30.000 und mehr sitzen bleibt. Wem es nicht passt, baut euch doch selber ein Haus, dann könnt ihr euch alles legen lassen, was ihr wollt.
Es gibt kein Recht auf risikolose unternehmerische Aktivitäten.
Und wenn man die Risiken sozialisieren will wird man auch die Gewinne sozialisieren müssen, der Esel der Dukaten scheißt wurde noch nicht erfunden.

Und es gibt Branchen die mehr reguliert sind als andere, niemand wird gezwungen in einer bestimmten Branche aktiv zu werden.
 
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@grincat64
Im Nachbarland Schweiz hat man bereits 2008 das 'überragende öffentliche Interesse' in staatlichen Regeln
Alle Anbieter haben Chance auf Zugang FTTH zu Kunden, die Endkundenpreise umgerechnet auf Schweizer Wohlstand sind o.k.

Kein kommunistischen Verhinderungswahn gegen Leute die privat 25.000 MBit/s buchen, Swisscom bietet auch Glasfaser 100 MBit/s an.

Schon 1948 im Parlamentarischen Rat waren überall gleiche Lebensverhältnisse definiert. Im Nachbarland Polen setzt man alles daran, dass auch das letzte Dorf min. 100 MBit/s bekommt.
Bei uns hingegen hat der Bauerhof mit DSL-16 eben Pech gehabt, 'Nahrung kommt für Germanen aus dem Kühlschrank". In Polen hat der Bauernhof Anspruch auf Gigabit, die wissen noch wer tatsächlich Nahrung herstellt.
 
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Zum Wohnungsbesitzer bei der die Hausverwaltung überlastet ist. Tauscht diese aus oder bietet den Wohnungseigentümern an es selbst zu managen.

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Zu den anderen Wohnungseigentümern, ich weiß überstimmt werden zu können ist doof.

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Ich würde es als Staat später so machen. Wenn Glas liegen kann und der Vermieter weigert sich das zuzulassen, dann ist das ein Mietmangel und eine 5% Mietkürzung ist rechtens.

Dann sind wir bei 99% die das zulassen…
 
@Firefly2023
Europa hat Kommunikationswerte beschlossen, die weltweit verfügbarer, günstiger und genormter Technik entspricht.
Die Deutsche Telekom hat proprietäre Technik, ausgelagert in Fertigung und Support nach USA Adtran und ohne neu Chips weil E.O.L.

Weltweit sind GPON, XGS-PON und PON 25-50-100 verfügbar, bzw. der Entscheid zu 50G PON wird gerade nochmals geprüft.
Bis 2030 könnte entweder PON 25G plus CPON 100G oder PON 50 G plus 200 PON zur 3. Norm werden.

In Deutschland hat man aber Anspruch gemäß Grundgesetz 87f, dass globale Techniknormen auch verfügbar werden.
Teuer ist eh nur das Leerrohrsystem in Deutschland, danach die Faser für min. 40 Jahre Haltbarkeit und dann die Technik für 7-15 Jahre.
Aber alles nur Bruchteil der monatlichen Festnetzgebühr.
 
Interesse habe ich, oder hatte es. Nachdem nun 4 Jahre seit der Anmeldung vergangen sind und man letztendlich von drei Teilnehmern auf diesem Grundstück vorletzte Woche nur einen erschlossen hat. Können die sich ihre Glasfaser dahin schieben, wo die Sonne nie hinscheint!
Es gibt hier drei Teilnehmer, alle laufen unter einer Hausnummer. EFH, Einliegerwohnung als Kopfbau eines Pferdestalls und den Pferdestall selbst.
Man ist in Deutschland zu dämlich zu verstehen, dass eine Hausnummer mehr wie einen Teilnehmer kann.
Den Vorvertrag habe ich unverzüglich gekündigt. Die Aktivierung im EFH wurde von der Eigentümerin gestoppt. Dann bleibt es eben bei DSL-50, damit kann ich leben und alles machen, was auch mit der für die Wohnung angefragten 1000er GF gegangen wäre.
Die Krönung des ganzen war die E-Mail, dass man darum bittet einen Termin für Aktivierung und HÜP zu vereinbaren, weil man mich erschlossen hat.

RKCPU schrieb:
Teuer ist eh nur das Leerrohrsystem in Deutschland, danach die Faser für min. 40 Jahre Haltbarkeit und dann die Technik für 7-15 Jahre.
Aber alles nur Bruchteil der monatlichen Festnetzgebühr.
Das Leerohrsystem ist anfällig. Kaum ein Leerrohr ist nach ein paar Jahren im Boden noch intakt. Manchmal sind sie schon nach wenigen Wochen nicht mehr durchgängig und man muss baggern und Muffen setzen um einjetten zu können. Es reicht ein kleiner Stein beim Verfüllen, der dann mit zunehmender Zeit immer stärker und das Rohr drückt. Kaum jemand siebt den Sand durch, der als erste Schicht über und unter dem Rohr liegt. Bei Horizontalbohrungen ist das auch gar nicht möglich.
Was ich da schon alles gesehen habe. Die Idee ist gut, aber nicht in der Praxis.
 
@lex30
Nun die Telekom VDSL - Linecards sind proprietäre Technik, früher Made in USA bei Adtran. Trump kann sicher liefern wie ein Fels in der Brandung - 'Das deutsch DSL-Internet ist sicher'.
Wer brauch da SFP+ Module Made in Europe, wenn wir Donald haben?
Die USA ist die Zukunft - 'Seht auf Harvard!'

@Dr. MaRV
DSL endete 2019, als die Telekom ihre Linecards35b als DSL-250 nicht vermarkten konnten. Technisch hat der Tausch etwa 70€ je Teilnehmer oder 1€ monatlich gekostet, aber man wollte vom Kunden 15-20€ monatlich haben.
Nun alle Kunden haben so eben 1€ monatlich abbezahlt, aber ohne DSL-250 zu nutzen.

Frankreich hatte schon vor 1/4 Jahrhundert Leerohre für Klingeldraht verlegt und tauschte dann bei allen Gebäuden Straße für Strasse gegen Glasfaser einfach aus

Proprietäre Technik der VDSL, nur ein Lieferant Atran, der in den USA sitzt und längst alle Entwickler für PON 50-200 GBit/s einsetzt.
Es ist völliger Wahnsinn, wie Deutschland seine Telekommunikation dem möglichen Crash ausliefert.
 
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Ich finde das als Neuigkeit schon mal sehr gut, meine Straße ist bisher beim Glasfaserausbau raus, da ich auf dem Gebiet eines ehemaligen Römerlages lebe und alle Anbieter aus Angst vor Folgekosten wegen historischen Funden einen Ausbau abgelehnt haben.
Ggf. könnte dann durch die neue Priorisierung wieder Bewegung in die Sache kommen.
Alle Straßen rund um meine haben bereits Glasfaser liegen oder befinden sich im Ausbau, in Neuss konkurrieren hier gleich mehrere Anbieter.

Bei meinen Eltern geht es jetzt nach Jahren endlich mit Glasfaser los, Vodafone baut in Kooperation mit der Westconnect aus.
Die Tarife gehen mit 55€ monatlich für 500/250MBit/s in Ordnung, das sind gerade mal 5€ monatlich mehr, als der aktuelle 1und1 DSL250 Tarif ohne Rabatte kostet.

Ich bin schon deutlich optimistischer gestimmt als noch vor einigen Monaten.
 
textract schrieb:
Wäre ja schön, wenn das dann auch tatsächlich in die Tat umgesetzt werden würde.
Ich wohne in der Innenstadt der zweitgrößten Stadt meines Bundeslandes und hier gibt es von noch keinem Anbieter bisher auch nur Pläne Glasfaser zu legen.

Ich weiß, dass es in einer 150k Einwohnerstadt in Süddeutschland in Spuckdistanz zum Hauptbahnhof, auch nirgendwo Glasfaserausbau gibt. Man hat die Wahl zwischen 50Mbit DSL und hoffnungslos überbuchtem Kabelinternet, das zu unzuverlässig ist als dass ich es fürs Home Office benutzen könnte.

Der Ausbau findet ausschließlich in der Peripherie der Stadt in Neubau- und Wohngebieten statt.
 
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-MK schrieb:
Naja, nur weil DSL ins Haus geht, liegen halt noch lange keine 250mbits an. Das darfst du bei deiner Argumentation nicht vergessen.
Ich weiß schon, bei mir sind es auch nur ca. 85.
Aber es ging um sein Scenario, dass Glas ins Haus gelegt ist und dann Vermieter verpflichtet werden sollen die Inhausverkabelung in jede Wohnungen machen zu müssen.
 
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Gäbe es hier mehr als 100MBit, würde ich vermutlich auch etwas Schnelleres nehmen. Wobei wir offen gestanden überhaupt keinen Bedarf für mehr haben.
Von einem Zwang für Vermieter halte ich nichts.


Rainbowprincess schrieb:
Da fahren die Jungs mit nem LKW direkt aus Litauen her, nur um paar fasern zu ziehen und die Gräben aufzubuddeln.
Würde mich gar nicht wundern, wenn das mein Kumpel Arnas war. Der macht genau das bundesweit, hat rd 50 Leute beschäftigt und kommt ursprünglich aus Litauen, wohnt allerdings schon Jahre in D. Alle seine Autos sind aber weiter in Litauen zugelassen.
 
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RKCPU schrieb:
@Firefly2023
Europa hat Kommunikationswerte beschlossen, die weltweit verfügbarer, günstiger und genormter Technik entspricht.
Die Deutsche Telekom hat proprietäre Technik, ausgelagert in Fertigung und Support nach USA Adtran und ohne neu Chips weil E.O.L.
VDSL, Vectoring und Supervectoring sind ITU-Standards wie z.B. GPON auch.

Linecard-Hersteller mit denen die Telekom da in der Vergangenheit zusammengearbeitet hat sind neben Adtran auch Huawei und Nokia. Gibt ja hier im Forum auch Sammlungen der von der Telekom verwendeten Firmware-Versionen der drei Hersteller.
 
Ein überragendes Interesse haben die Kunden auch daran, daß der Ausbau auch mal zeitnah fertiggestellt wird. Hier haben letztes Jahr im Herbst Bauarbeiter im Viertel Glasfaser an den Häusern vorbei gelegt. Dann gingen die Vermarktungen los. Im Frühjahr hat dann eine andere Firma einen Meter daneben auch Glasfaser an den Häusern vorbei gelegt (also wieder Gehwege aufreißen etc.). Das großspurige "Die Anschlusskosten übernehmen wir!" der Provider ist meist auch eine Lüge, denn man lässt dann gern wie hier mit Verschiebungen des Fertigstellungstermins den Interessenten länger in den unrabattierten Vorvermarktungstarifen, so daß man letztlich als Kunde die Kosten doch selber trägt.

Und Glasfaser günstiger als VDSL? Ja klar, wenn man vorher sukzessive die Kosten der DSL-Anschlüsse anhebt, sieht Glasfaser irgendwann günstiger aus.
 
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Rainbowprincess schrieb:
@whY

.....Guck dir an, was die provider für Wucherpreise nehmen für ne poblige 100/50 mbit Leitung. 45€ im Monat. Das Geld landet leider nur nie dort, wo es sinnvoll wäre sondern wird halt einfach umverteilt. Kosten werden solidarisiert, Gewinne privatisiert...
O.K., Betriebswirtschaft ist offensichtlich nicht so dein Ding!
Du kannst dich gerne mal zur Finanzierung regional oder lokal begrenzter Anbieter im Glasfaserausbau informieren. Also nicht Telekom oder Vodafone.
Der (für Abnehmer zunächst gebündelte kostenlose) Ausbau (incl. interne Vernetzung) ist trotz ggf. Fördermittel größtenteils fremdfinanziert und extrem kostenintensiv. Die Kredite können bis zu 25-30 Jahre laufen. Bis so ein Unternehmen auch nur mal an der Gewinnzone riechen kann, können bis zu 10 Jahre vergehen, wenn sie nicht vorher pleite gegangen sind oder von nem Großen geschluckt wurden.
Als Unternehmen in dem Segment brauchst du einen verdammt langen Atem!
 
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Die Schwiegereltern (Süd Sachsen-Anhalt) sind endlich angeschlossen wurden ans Glasfasernetz.
Bis 2025 hatten die 0,10 Mibit/s download… jetzt sind sie bei 155 Mibits/s im downstream
Latenz ging auch herunter von 277 ms auf 19 ms, das sind doch keine Zustände wenn du Jahrelang ein Haufen Geld zahlst und dann einfach mal auf dem Niveau der 90er hängenbleibst, weil Private Konzerne das lieber in die eigenen Taschen stecken und hohe Politiker zu alt sind um mehr als On/Off über die digitale Infrastruktur zu wissen.
 
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