News Clip OS: Neues Betriebssystem direkt von der Sicherheitsbehörde

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#3
Da im privaten Bereich eh mit Linux 99% der Schadsoftware (für Windows) umgangen wird werde ich mir Clip OS ausnahmsweise nicht anschauen da hier der Aufwand nicht lohnt, zumal ich ein ausreichende Backup-Strategie fahre :)
 

kullakehx

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#4
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#5

joshy337

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#6
Und noch ein Linux. :rolleyes: Wie sieht es momentan eigentlich mit der Entwicklung neuer Betriebssysteme aus ?
Also eher in Richtung BeOS/Zeta/Haiku statt dem üblichen *nix Urschlamm ?
 

DenMCX

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#7
Es ist doch auf GitHub verfügbar - wenn Backdoors vorhanden sind, findet die irgendwer ganz schnell...
 
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#8
Ein OS, „(...) direkt von der Sicherheitsbehörde“? Wer bitte setzt denn sowas ein? :D

Meine Empfehlung für Privatsphäre, Sicherheit und Datenschutz:

Qubes OS
https://www.qubes-os.org/


Einfach mal testen, mich hat es überzeugt.

Liebe Grüße
Sven
 
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#10
Wenn es mit Open-Source-Lizenz veröffentlicht wird, dann kann ja jeder (mit genug Ahnung) im Quellcode überprüfen, ob Backdoors drin sind oder nicht.

Wie sicher so ein OS sein kann, wenn die Sicherheitslücken schon in der Hardware stecken (Management Unit, Spectre und Co.) ist natürlich trotzdem eine Frage.
Ich neige fast dazu zu resignieren und alle Daten auf einem online erreichbaren Rechner als angreifbar anzusehen.
 
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#11
Naja.


Du hast die Möglichkeit es zu kontrollieren (lassen).
Wenn es mit Open-Source-Lizenz veröffentlicht wird, dann kann ja jeder (mit genug Ahnung) im Quellcode überprüfen, ob Backdoors drin sind oder nicht.

Wie sicher so ein OS sein kann, wenn die Sicherheitslücken schon in der Hardware stecken (Management Unit, Spectre und Co.) ist natürlich trotzdem eine Frage.
Ich neige fast dazu zu resignieren und alle Daten, die irgendwie online abrufbar sind, als angreifbar anzusehen.
Auch in Open Source Software kann ohne Probleme ein Backdoor eingebaut werden. Schließlich werden viele Sicherheitslücken in Open Source Code jahrzehntelang nicht erkannt. Man muss einfach nur geschickt eine „Sicherheitslücke” platzieren, dann kann sogar noch nicht einmal jemand behaupten man hätte sie absichtlich eingefügt, wenn sie dann letztendlich doch mal gefunden wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

estros

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#12
Gibts es denn keinerlei Infos, wieso sie es entwickeln? Sollen damit franz. Behörden ausgestattet werden? Oder soll es erstmals damit eine europäische Konkurrenz geben?
Wieso sollte man das machen? Dank Open Source könnte jeder diese Lücke ausnutzen und so die eigenen Mitarbeiter Ausspähen. Denk bitte nochmal nach.
 
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#13
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#14
Wird schwer Backdoors in Open Source zu verstecken, meinst du nicht?

Schließlich werden viele Sicherheitslücken in Open Source Code jahrzehnte nicht erkannt.
Ich will nicht wissen, wie viele Backdoors und Sicherheitslücken dann erst in closed source rumgammeln und die nie jemand unabhängiges überhaupt entdecken kann.

Man muss einfach nur geschickt eine „Sicherheitslücke” platzieren, dann kann sogar noch nicht einmal jemand sagen man hätte sie absichtlich eingefügt
Man muss nur versehentlich eine Sicherheitslücke platzieren, dann kann einem nachgesagt werden man stelle Backdoors bereit...
 
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#16
Gibts es denn keinerlei Infos, wieso sie es entwickeln? Sollen damit franz. Behörden ausgestattet werden? Oder soll es erstmals damit eine europäische Konkurrenz geben?

Wieso sollte man das machen? Dank Open Source könnte jeder diese Lücke ausnutzen und so die eigenen Mitarbeiter Ausspähen. Denk bitte nochmal nach.
Die Französischen Behörden setzen weitläufig auf Linux. Zb die Genarmerie oder die Armee. Macht also schon Sinn für die, ihre eigene Distribution zu basteln. Machen die Chinesen ja auch.
https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Software_in_öffentlichen_Einrichtungen#Frankreich
Allgemein scheinen uns unsere Europäischen Nachbarländer was den Einsatz an freier Software angeht was vorzumachen. Wir gehen ja momentan mit großen Schritten zurück Richtung Papa Bill.
 
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#19
Und noch ein Linux. :rolleyes: Wie sieht es momentan eigentlich mit der Entwicklung neuer Betriebssysteme aus ?
Also eher in Richtung BeOS/Zeta/Haiku statt dem üblichen *nix Urschlamm ?
Mit Windows und Unixoiden Betriebssystemen hast du halt zwei Umgebungen, mit denen du 99,5 % aller Anwendungsgebiete abdecken kannst. Mehrere, komplett verschiedene Systeme erhöhen enorm den Entwicklungsaufwand und da muss man sich fragen, ob ein anderes System wirklich so viel mehr bietet, als die beiden alt eingesessenen?

Was versprichst du dir denn von einem völlig anderem OS? Das ist eine reine Interessen Frage. Ich würde gerne wissen, was mit Windows und unixoiden Betriebssystemen nicht möglich ist bzw. was deutlich besser gelöst werden kann, dass es den Entwicklungsaufwand eines kompletten Betriebssystems rechtfertigt. Denn mir fällt da ehrlich gesagt wenig ein.


Wird schwer Backdoors in Open Source zu verstecken, meinst du nicht?
Sehe ich auch so. Braucht man zudem ja auch nicht, wenn man schon Backdoors in der Hardware und Netzwerkgeräten etc. hat. Wenn ich eine Backdoor z.B. in der Routerfirmware habe, brauche ich keins in dem OS mehr.

So dumm sind Behörden auch wieder nicht :) Das System werden sie schon im eigenen interesse entwickelt haben. Den User kann man an genug anderen Punkten ausspionieren.
 
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