CPU-Auswahl für Virtualisierungs-Hostrechner

maxpayne80

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Hi,
ich habe die Aufhabe, für meine Freundin einen Rechner zusammenzustellen, auf dem sich per Virtualbox etwa 10 Linux-VMs parallel betreiben lassen. Host-BS wird vermutlich Windows 8 oder 10 sein.

Soweit bekannt werden dort keine rechenintensiven Aufgaben stattfinden, aber ... viele VMs halt. Keinerlei Gaming, kein OC usw., es wird eine Testumgebung für verschiedene, verteilte Softwarekomponenten.

Der Knackpunkt :

500 Euro etwa ist das Budget, die aufgezählten Komponenten sind das was ich plane (Peripherie ist vorhanden).

Die Frage:

ist die Dimensionierung so okay? Oder lieben nen Dualcore mit HT und dafür gleich 32 GB Ram?

Und :

was einzuwenden gegen meinen Plan, eine SSD zu nehmen?
Ich dachte mir zudem beim Ram, dass ich bei Bedarf noch ein 2x8 hinzurüsten kann wenn es nicht reicht :)

Intel Core i5 4460 4x 3.20GHz So.1150 BOX
EKL Ben Nevis Tower Kühler
ASRock B85 Pro4 Intel B85 So.1150 Dual Channel DDR3
250GB Crucial BX100 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s MLC
16GB HyperX FURY schwarz DDR3-1866 DIMM CL10
Fractal Core 1100 Mini Tower ohne Netzteil schwarz
350 Watt be quiet! Pure Power L8 Non-Modular 80+
LG Electronics GH24NSC0 DVD-RW SATA intern schwarz
------
Summe : ziemlich genau 500 Euronen

Besten Dank schon einmal ;)
 
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maxpayne80

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Interessant, mit so einer Antwort habe ich nun garnicht gerechnet :D

Ich habe beispielsweise selber in der Firma auf nem MBPro mit i7 Quadcore + 16GB Ram immer mind. 2x Windows und 2x Linux in VMs laufen, mit einem ähnlichen Szenario wie hier vorgestellt ( = keine große Last auf den VMs selber, Test von verschiedenen Serverkomponenten einer großen, verteilten Anwendung ) und die CPU langweilt sich meist.

Meinst Du wirklich, ein 6-Kerner mit HT ist hier notwendig?
 

john.smiles

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miac

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Ohne zu wissen, was die VMs machen sollen, kann man die Frage gar nicht vernünftig beantworten.
 

PongLenis

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Ich hab selbst auf einem alten AMD Dual Core 3 VMs laufen. Der Server hat aber auch 16 GB RAM.

Wenn in den virtuellen Maschinen nichts rechenintensives stattfindet, dann würde ich mein Geld eher in Arbeitsspeicher investieren.
 

maxpayne80

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ist ja nur schon gut 60% über dem budget, und alles andere fehlt noch:rolleyes:

günstigere alternative zum normalen i7 wäre ein Xeon E3 1231v3, der bietet auch 4 kerne und 8 threads. wären ~80€ aufpreis zum 4460.
Okay, danke, auch eine Idee. Ich muss nochmal betonen, dass auf den VMs keine lastintensiven Anwendenungen laufen sollen, meines Wissens primär eher Serverdienste, die weder eine große Anzahl Threads brauchen ( also keine Multiuser-Anwendungen / Serverdienste wie Online-Sops oder Portale ), noch wird viel Datenbanklast erzeugt.

Da es keine Workstation für den täglichen Einsatz sein soll sind (Semi-)professionelle Lösungen wie das o.g. Trendmicro auch leider etwas über dem Budget. Es sollen halt hin- und wieder Lösungen im Homeoffice getestet werden, darum geht es.

Über eine Lösung mit Hyperthreading und ggf. eine zusätzliche SSD werde ich aber nachdenken.

Gibt es eigentlich von AMD eine CPU mit 1. mehr als 4 Threads ( Cores ) und 2. integrierter Grafik?


Danke für den Vorschlag, aber ich denke das wäre etwas "overkill" und auch zu laut, zudem eher schwierig, im Problemfall da selber mal Hand anzulegen / Hardware zu tauschen.
Ergänzung ()

Ohne zu wissen, was die VMs machen sollen, kann man die Frage gar nicht vernünftig beantworten.
Nun, ich werde über die genauen Anwendungen keine Info erhalten, da darüber bestimmten Technologie-Unternehmen mit internationaler Ausrichtung nicht gern gesprochen wird.
Werde mich aber nochmal erkundigen, hast schon recht ;)

Um noch hinterherzuschicken : das Argument, dass bei einem großen Unternehmen mehr Geld drin sein muss ... darum geht es hier nicht, 500, ggf. knapp über 600 Euro sind das Maximum in diesem Fall.
 
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miac

Gast
Wenn es keine rechenintensiven Anwendungen sind, kannst Du ruhig eine "kleine" CPU nehmen, aber das mit dem RAM ist eventuell knapp. Für Windows solltest Du etwa 6GB einplanen, bleiben dann etwa 1GB je Maschine.
 

EadZ1

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Hallöchen!

Da du geschrieben hast, das Budget ist auf maximal 600€ begrenzt, habe ich hier mal einen Vorschlag zusammengestellt:
1 x Crucial BX100 250GB, SATA (CT250BX100SSD1)
1 x Intel Xeon E3-1220 v3, 4x 3.10GHz, Sockel 1150, boxed (BX80646E31220V3)
4 x G.Skill Value DIMM 8GB, DDR3-1600, CL11-11-11-28 (F3-1600C11S-8GNT)
1 x Sapphire Radeon HD 5450, 512MB DDR3, VGA, DVI, HDMI, lite retail (11166-01-20R)
1 x ASRock B85M Pro3 (90-MXGV60-A0UAYZ)
1 x Samsung SH-224FB schwarz, SATA, bulk (SH-224FB/BEBE)
1 x MS-Tech CA-0130 USB 2.0
1 x EVGA 430W ATX 2.3 (100-W1-0430-KR)
~ 580€
Der Xeon ist zum Virtualisieren deutlich besser geeignet, auch wenn keine große Rechenlast vorhanden ist. Dazu die 32GB RAM und es sollte keine Schwierigkeiten geben. ;)

EDIT: Die AMD 6- und 8-Kerner (oder mehr) haben keine integrierte Grafik. In der VM-Welt würde ich auch z. Zt. nicht zu einem Opteron raten.
 
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maxpayne80

Lt. Commander
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Hallöchen!

Da du geschrieben hast, das Budget ist auf maximal 600€ begrenzt, habe ich hier mal einen Vorschlag zusammengestellt:
1 x Crucial BX100 250GB, SATA (CT250BX100SSD1)
1 x Intel Xeon E3-1220 v3, 4x 3.10GHz, Sockel 1150, boxed (BX80646E31220V3)
4 x G.Skill Value DIMM 8GB, DDR3-1600, CL11-11-11-28 (F3-1600C11S-8GNT)
1 x Sapphire Radeon HD 5450, 512MB DDR3, VGA, DVI, HDMI, lite retail (11166-01-20R)
1 x ASRock B85M Pro3 (90-MXGV60-A0UAYZ)
1 x Samsung SH-224FB schwarz, SATA, bulk (SH-224FB/BEBE)
1 x MS-Tech CA-0130 USB 2.0
1 x EVGA 430W ATX 2.3 (100-W1-0430-KR)
~ 580€
Der Xeon ist zum Virtualisieren deutlich besser geeignet, auch wenn keine große Rechenlast vorhanden ist. Dazu die 32GB RAM und es sollte keine Schwierigkeiten geben. ;)

EDIT: Die AMD 6- und 8-Kerner (oder mehr) haben keine integrierte Grafik. In der VM-Welt würde ich auch z. Zt. nicht zu einem Opteron raten.
Okay, vielen Dank auch Dir :)

Das werde ich mir genauer anschauen und mit der Dame diskutieren ;)

Beim RAM Kann ich ja ggf. ersteinmal 2x8 nehmen und schauen wie es läuft, vllt sind die Anwendungen nicht so
Speicherintensiv und 512 oder 1024 MB pro VM reichen. Mal schauen.
 

Deathangel008

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ich möchte darauf hinweisen dass der 1220v3 ein reiner 4kerner ohne HT ist.
 

maxpayne80

Lt. Commander
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ich möchte darauf hinweisen dass der 1220v3 ein reiner 4kerner ohne HT ist.
Ups danke :D ... denke werde dann beim 4460 bleiben und dazu ...
Ergänzung ()

Wenn nicht viel Last erzeugt wird braucht es keinen Hexacore. Der Flaschenhals bei VMs ist in der Regel der I/O. Eine zweite SSD macht daher vermutlich am meisten Sinn.
... zwei 120 er SSD anschaffen, auf die man dann die VMs verteilen kann :)

Ram erstmal 16GB, wenns nicht reicht nochmal 16 dazu. :)
 

EadZ1

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Deathangel008

Grauer Jedi
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kostet aber auch fast 40€ mehr als der 4460, den sollte man nur nehmen wenn eines dieser Xeon-exklusiven features bei der geplanten anwendungen nen vorteil bringt, abseits davon ist er im gegensatz zum 1231v3 keine lohnende alternative zu den i5/i7.
 

mensch183

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Wieso ist der Thread nach der Antwort #6 noch offen? Es ist doch vollkommen gaga, ohne nähere Infos weiter zu orakeln.

BTW:
In Fällen, in denen auf ein nicht oder nur schwach spezifiziertes Problem zuallererst VMs geworfen werden und über Hardware dafür nachgedacht wird, würde ich mit einer Wahrscheinlichkeit >90% davon ausgehen, dass VMs sowieso keine elegante Lösung für das eigentliche Problem sind.
 

maxpayne80

Lt. Commander
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Wieso ist der Thread nach der Antwort #6 noch offen? Es ist doch vollkommen gaga, ohne nähere Infos weiter zu orakeln.

BTW:
In Fällen, in denen auf ein nicht oder nur schwach spezifiziertes Problem zuallererst VMs geworfen werden und über Hardware dafür nachgedacht wird, würde ich mit einer Wahrscheinlichkeit >90% davon ausgehen, dass VMs sowieso keine elegante Lösung für das eigentliche Problem sind.
Um verteilte Softwaresysteme auf einem Rechner testen zu können nimmt man nun einmal am besten VMs.
Aber danke für deine - sorry - zu 90% falsche Annahme :D

Tut mir auch leid, dass ich nichts genaueres sagen kann zu der Software, der Bereich ist sensibel.
Ja, so etwas gibt es. Mehr als die Aussage, dass es um die Simulation einer (später räumlich) verteilten Struktur von Serverinstanzen
auf einem Rechner geht kann ich nicht sagen. Eine Software ohne irgendwelche GUI-Elemente sei noch dazugesagt.
Dabei kommt es primär ersteinmal auf Simulation der Interaktion und Kommunikation sowie Redundanzverhalten innerhalb dieses "Netzwerks" an, ohne "Live-like" Lastszenarien ( denn, ja, dazu reichen 600 Euro sicher nicht ).

Wie dem auch sei : danke an alle die hier - anders als #18 - konstruktiv geholfen haben, ich habe nun genug Informationen gesammelt,
ist dabei erledigt.
 
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