Das richtige Heimnetzwerk

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Marcolo

Gast
Hallo zusammen, ich saniere aktuell mit meiner Frau unser Haus. Bei der Sanierung möchten wir auch das künftige Netzwerk berücksichtigen.

Der Aufbau ist wie folgt geplant:
Technikraum mit Netzwerkschrank.
In diesem laufen alle Netzwerkleitungen (cat7) und coaxialkabel (sk2000plus) zusammen. Jeder Raum bekommt mindestens eine Doppel Netzwerk-Dose und eine Sat-Dose. Zusätzlich kommen für Geräte mit festem Platz und Netzwerkanschluss zusätzliche Anschlüsse (bsp. Türsprechanlage, cameras usw.)

jetzt zur entscheidenden Frage.
wie löse ich in einem Dreistöckigen system das Thema wlan am besten?
Ich möchte ein privates Netz und eines für Gäste. In der Decke habe ich in jedem Stockwerk eine Cat7 Leitung.

Im Server Schrank wird eine FRITZ!Box ihren Platz finden.
allerdings möchte ich die Fritz-repeater nicht.
Gibt es hierfür Alternativen?

Grüße an alle und danke für die Hilfe:)
 
ein verkabeltes rückgrat, vom keller bis unters dach.
und in den stockwerken access points, anzahl und positionierung nach bedarf.
 
Access Points von Ubiquity!
 
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  1. Empfehlung: Mach keine soppelte Netzwerkdose, sondern verteile 2 oder mehr Dosen jeweils gegenüber. Du weiß immer nicht, wie die Geräte und Tische später stehen werden. Ansonsten hast Du eben manchmal lange Kabel quer über den Raum liegen.
  2. An jede Decke im Stockwerk ein Ubiquity AC Pro (HD), den Du dann per PoE mit einem entsprechenden PoE Switch im Netzwerkschrank betreibst. Wie groß ist jedes Stockwerk? Da könnte es eventuell sinnvoll sei, pro Stockwerk sogar 2 APs zu verwenden, um eine optimale Abdeckung zu schaffen.
 
whats4 schrieb:
ein verkabeltes rückgrat, vom keller bis unters dach.
und in den stockwerken access points, anzahl und positionierung nach bedarf.
Und welche Access points empfiehlst du?
Ich möchte wenn ich das Stockwerk wechsel möglichst ohne große VerÖgerungen den Access Point wechseln
Ergänzung ()

PHuV schrieb:
  1. Empfehlung: Mach keine soppelte Netzwerkdose, sondern verteile 2 oder mehr Dosen jeweils gegenüber. Du weiß immer nicht, wie die Geräte und Tische später stehen werden. Ansonsten hast Du eben manchmal lange Kabel quer über den Raum liegen.
  2. An jede Decke im Stockwerk ein Unifi AC Pro (HD), den Du dann per PoE mit einem entsprechenden PoE Switch im Netzwerkschrank betreibst.
Ah ok super und dieser unifi ac pro (hd) kann dann auch schnelles wechseln von ap zu ap? Wenn ich mit dem Handy oder Laptop das Stockwerk Wechsel?
 
Ja, das beherrschen die Unifi Teile hervorragend (Roaming). Haben wir bei uns in der Firma 4 Stück verteilt, und das läuft hervorragend. Erfordert aber etwas Konfigurationsarbeit und die zusätzliche SW Unifi Controller auf einem Raberry PI, Windows oder das Gerät Ubiquiti UniFi Cloud Key.

Suche einfach hier mal oder per Youtube, da findest Du haufenweise Tutorials und Anleitungen.
 
ich hab sie nicht alle ausprobiert....
aber die genannten Ubiquiti haben einen guten ruf.
du kannst natürlich auch fritten im ap modus hinstellen.

aber trenn das: das eine ist struktur, das andere eine detailfrage.
 
PHuV schrieb:
Mach keine soppelte Netzwerkdose, sondern verteile 2 oder mehr Dosen jeweils gegenüber.

Als wenn Dosen teuer und Switches unerschwinglich wären. Ich würde stets doppeldosen setzen. Meist hat man dann doch mehr als ein Gerät am Platz, das einen Netzwerkanschuß braucht.

Zum Thema WLAN über drei Stockwerke würde sich SDN definitiv empfehlen (der übliche Kandidat ubiquiti wurde ja bereits angesprochen), es empfiehlt sich auch, einen recht sparsamen "Server" aufzusetzen, der dann die verschiedenen Netzwerksegmente managed. Ich dachte da, wie üblich, an einen mittleren Goldmont Atömer, habe ich eigentlich recht gute Erfahrungen mit gemacht. Eine AMD APU geht natürlich auch. Ordentlich NICs rein, damit auch die Bandbreite ggf. zur Verfügung steht zwischen den Netzen, und managed switches, mindestens je einen 24er pro Etage.

Patchfelder, Dosen und Keystones sind irgendwo in meiner Signatur.
 
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Twostone schrieb:
Als wenn Dosen teuer und Switches unerschwinglich wären. Ich würde stets doppeldosen setzen. Meist hat man dann doch mehr als ein Gerät am Platz, das einen Netzwerkanschuß braucht.
Hast Du im Prinzip recht. Aber dann hast Du bei 2x2 Doppeldosen schon 4 Kabel pro Raum, und das möchte eben nicht jeder so investieren. Bei ca. 4-5 Räumen pro Stock auf 3 Stockwerke sind doppelte Kabel schon eine gewaltiger Posten mehr.
Twostone schrieb:
Patchfelder, Dosen und Keystones sind irgendwo in meiner Signatur.
👍
 
Ne Zeichnung vom ganzen, wäre mal hilfreich, für eine wirklich kompetente Beratung.
 
PHuV schrieb:
und das möchte eben nicht jeder so investieren.

Nachrüsten ist teurer. Wenn man sowieso renoviert, kann man das alles schön auf Trasse legen oder ggf. im Brüstungskanal. Später nachrüsten wird immer zum gefrickel.

Sooo teuer ist twinax-Leitung auch nicht. Einzeldosen sind jedoch für den Nutzen im Vergleich zu einer Doppeldose in meinen Augen überteuert. Ich lege seit Jahren schon nur noch Doppeldosen.
 
Bin ich sofort bei Dir, ich würde es genau so machen (und nicht nur 4 Stränge pro Zimmer ;) ), und besonders, wenn es mein Eigentum wäre. Wenn gescheit, dann gleich richtig. Aber Du kennst eben das Budget vom TS nicht. ;)
 
PHuV schrieb:
Aber Du kennst eben das Budget vom TS nicht.
Dann soll er nicht im Baumarkt kaufen gehen, sondern direkt bei Helukabel, Lapp, etc. Mache ich auch, ist deutlich günstiger bei besserer Qualität, und vor Allem: Kompetenter Service. Kriegste nicht im Baumarkt.

Allerdings, ich kaufe meist auch gleich ganze Trommeln, das hat ein Baumarkt sowieso nicht auf Lager.
 
Wilhelm14 schrieb:
Wenn als Hauptrouter eine Fritzbox zum Einsatz kommt, kannst du einfach mit weiteren Fritzboxen oder Repeatern "Mesh" aufbauen. https://www.computerbase.de/artikel/internet/avm-fritz-box-mesh-wlan-test.70092/
Auch AVMs Repeater kann man verkabelt als AP nutzen. Vorteil, alles läuft in der Hauptfritzbox, die du eh hast.
https://avm.de/mesh/
Bei Ubiquiti hast du mehr Aufwand, siehe: https://www.computerbase.de/forum/t...pro-udm-pro-erste-erfahrungen.1925494/page-30
Danke für deine Input. Diese Lösung gefällt mir optisch allerdings nicht. Möchte das wlan möglichst hoch im Raum und zentral im Flur verteilen. Ansonsten sind die Geräte echt top:)
Ergänzung ()

Hallo zusammen, mal ein kleines Update.
mir geht es 0 um irgendwelche Kosten. Ich möchte eine gute und sinnvolle Lösung. Es werden fast ausschließlich Duplex cat7 Leitungen verlegt. Ausnahme macht hier die Tür Station. In den Räumen sind alles twindosen. Habe mal im Anhang eine Skizze (grob) mit den Etagen und wie viel Ports lan ich hier alleine habe.
bsp Arbeitszimmer: PC, Drucker, Laptop, Telefon. Daher gleich 4 Anschlüsse wo der Arbeitsplatz ist. Gegenüber nochmal 2 für evtl. einen and oder co.

im Wohnzimmer kommen hinter den TV (hängt an der Wand) zwei Anschlüsse für tv und sound Bar. Unten nochmal vier für Evtl Telefon Spielekonsole Mediaplayer appletv und co

jetzt fehlt mir als finale Lösung das Thema WLAN für bsp Handy iPad Laptop und co.
Hier möchte ich durch das Wechseln eines Stockwerkes keinen Verbindungsabbruch wegen Wechsel des clients oder dass das iPad im Keller am ap ist obwohl es im Wohnzimmer liegt.

unifi finde ich sehr gut. Verstehe nur die Bezeichnungen nicht richtig wie roaming mesh und co und auf was ich bei wem achten muss.
 

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Wichtig wäre erstmal, die Dosen für die AP Sender richtig zu positionieren. Am besten immer Zentral in den Stockwerken. Sind das alles Stahlbeton Wände? Oder Holz? Oder Rigips? Das kann den Empfang des Signals enorm beeinflussen. Da mal ein paar Grundlagen zum Wlan: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0610051.htm
 
Prime2k schrieb:
Wichtig wäre erstmal, die Dosen für die AP Sender richtig zu positionieren. Am besten immer Zentral in den Stockwerken. Sind das alles Stahlbeton Wände? Oder Holz? Oder Rigips? Das kann den Empfang des Signals enorm beeinflussen. Da mal ein paar Grundlagen zum Wlan: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0610051.htm
danke für deinen Input ich würde immer in der Mitte der Etage einen Ap platzieren. Ist im Flur. So hängt an einer gk Decke. 100qm hat eine Etage ca
 
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