News Deutsche Telekom: 100 Mbit/s per Vectoring für mehr als 85.000 Haushalte

DeusoftheWired schrieb:
Der Verteiler hat aber keine Verbindung zu deinem Haushalt. Die kannst du dir gern legen lassen. Verbindung mit der Bauherrenhotline der Telekom aufnehmen. Fängt bei 800 Euro an.



Wird für deine konkrete Adresse mit 100 Mbit/s geworben oder für den gesamten Ort?


Ort incl Standort verfügbarkeit über die DSL ermittlung. Und nein hab mit genau der Hotline gequatscht und war das Telekom PTi Team (hiesen die glaub) da und war dennen wumpe
 
IIxRaZoRxII schrieb:
Ort incl Standort verfügbarkeit über die DSL ermittlung.

Wenn du hier deine Adresse eingibst, wird dir also der Tarif Magenta Zuhause 100 angeboten? Dann wäre das seltsam, weil die Verfügbarkeitsprüfung Längen- bzw. Dämpfungswerte hinterlegt hat, anhand derer sie die maximal auswählbaren Produkte vorgibt. Kann natürlich sein, daß das gerade ein Grenzfall ist oder auf der Strecke vom APL bis zu deiner TAE noch was nicht stimmt.

IIxRaZoRxII schrieb:
Und nein hab mit genau der Hotline gequatscht und war das Telekom PTi Team (hiesen die glaub) da und war dennen wumpe

PTI = Planung/Produktion Technische Infrastruktur

Warst du wirklich an der Bauherrenhotline (0800 33 01903)? Das ist ’ne andere Nummer als die normale Servicehotline 0800 3301000.
Ruf die Bauherrenhotline an und tu so, als ob du da neu ein Häuschen hingesetzt hättest, für das du genr einen neuen Anschluß hättest, bzw. beschreib das Problem genau, daß du zum neuen, unverbundenen KVz eine sehr geringe Entfernung hast, aber noch an einem alten hängst, der sehr weit entfernt ist und du dadurch niedrige Übertragungsraten ereichst.

Ansonsten kannst du das ganze auch (vielleicht mit einem Verweis auf diesen Thread) dem Telekom-hilft-Team im Unterforum schildern.
 
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Kenshin_01 schrieb:
Wie schon erklärt geht dem dann gerne schnell auch die Luft aus, wenn voller Betrieb herscht, zudem (sollte er noch in der VST stehen, werden die Dinger gerne kaskadiert was schnell noch mehr Probleme bietet. Und zur Kabel-Glasfaserpower: die packen dir bis zum Verstärker in der Bude Glas, von dor aus geht's dann ganz normal weiter über Koax. Sonst würde auch nur Sat bzw. Internetglotze bleiben.
Vodafone zieht die Glasfaser bis in den Keller und wandelt dort auf Koax um? In welcher Welt lebst Du? Ok, vielleicht wenn zwei Plattenbauten mit jeweils 180 Wohneinheiten nebeneinander sind, kommt die Kopfstation in den Keller eines Gebäudes und versorgt beide Gebäude über ein Koaxkabel.

Ich möchte jedenfalls sehen, wie Vodafone in ein Mehrfamilienhaus mit 12 Wohnungen die Glasfaser zieht und für das Haus alleine eine Kabelkopfstation macht...
 
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DeusoftheWired schrieb:
Wenn du hier deine Adresse eingibst, wird dir also der Tarif Magenta Zuhause 100 angeboten? Dann wäre das seltsam, weil die Verfügbarkeitsprüfung Längen- bzw. Dämpfungswerte hinterlegt hat, anhand derer sie die maximal auswählbaren Produkte vorgibt. Kann natürlich sein, daß das gerade ein Grenzfall ist oder auf der Strecke vom APL bis zu deiner TAE noch was nicht stimmt.



PTI = Planung/Produktion Technische Infrastruktur

Warst du wirklich an der Bauherrenhotline (0800 33 01903)? Das ist ’ne andere Nummer als die normale Servicehotline 0800 3301000.
Ruf die Bauherrenhotline an und tu so, als ob du da neu ein Häuschen hingesetzt hättest, für das du genr einen neuen Anschluß hättest, bzw. beschreib das Problem genau, daß du zum neuen, unverbundenen KVz eine sehr geringe Entfernung hast, aber noch an einem alten hängst, der sehr weit entfernt ist und du dadurch niedrige Übertragungsraten ereichst.

Ansonsten kannst du das ganze auch (vielleicht mit einem Verweis auf diesen Thread) dem Telekom-hilft-Team im Unterforum schildern.


jepp stimmt auch was nicht, leitung hat ne macke. Haben ja direkt vorm haus extra aufgebuddelt. Aber sind wir beim Punkt-Ergebniss. Wieder zu gemacht, mehr können wir ihnen nicht bieten, aber munter weiter auf der HP anpreisen

Und bringt nix, es ist extra ein hohes Tier von verdammt weit weg angereist. Haben die Messungen gemacht und das ergebniss zählt und rest ist ihnen nun ziemlich egal
 
Ohne Ankündigung kann ich plötzlich Super Vectoring bestellen. Schade, dass der Upload überall so mikrig ist. Selber hosten würde mir genug Geld sparen um auch mal 50 bis 70 € im Monat für die Leitung zu zahlen. Aber lieber verkauft man überteuerten Business Anschlüsse oder TV Zusatzleistungen. Mal sehen wo ich in 2 Jahren hinwechsel. Dauerhaft den Normalpreis zahlen kann ich mir einfach nicht vorstellen.
 
Das ist doch ein Witz! Mir ist klar dass man Haushalte jetzt nicht unmittelbar mit Einwohnern vergleichen kann, aber mit Fortschritt kann man da nicht werben. Das ist doch erbärmlich wenn das Kommunikationsunternehmen Nr.1 dieses Landes damit wirbt dass 85000 Haushalte nun über 100Mbit Vectoring verfügen können.
Das ist nicht mehr als ein Tropfen auf dem heissen Stein!
Bei 8,5 Mio hätte ich "wow" gesagt

In Sachen infrastruktur werden wir weiter abfallen solange es keine Politiker gibt die halbwegs Ahnung haben.
 
Hylou schrieb:
Das ist leider wahr - vielleicht könnte unsere Bundesreg.. Ach egal, das Thema ist durch :D



Gerade Kleine Dörfer und Neubaugebiete werden meist als erste angeschlossen.
Als ich noch bei der Telekom war hatte ich immer wieder Leute die aus Dörfern kamen die ich noch nie gehört hatte welche nun Glasfaser ins Haus bekommen haben. Denke das hängt zum einen mit dem Bürgermeister zusammen welcher sich dafür einsetzt und zum anderen, dass solche Dörfer nur einen Bruchteil einer ganzen Stadt kosten.
Ist bei uns auch so. Ich wohne in einem Dorf im Speckgürtel von Frankfurt am Main und habe seit 2 Jahren DSL 100 per Vectoring. Leider kommen nur 55 an. Unser Neubau im selben Ort wird FTTH bekommen, mit Option auf Gigabit Verbindung. Ich werde wohl aber vorerst bei 100 bleiben, die dann aber in voller Bandbreite ankommen sollten. Ist ja quasi nochmals eine Verdopplung der Geschwindigkeit, trotz gleichen Tarifs.
 
Alphanerd schrieb:
Das gleiche hat jemand vor 25 Jahren über das 56k Modem gesagt.

Das vor 25 Jahren jemand sagte das ein 56k Modem 20 Jahre ausreicht, mag ich sehr stark zu bezweifeln. Das war immerhin 1994! Da wusste ein Großteil der Menschen noch nicht mal was Internet überhaupt ist, geschweige denn das es 1994 schon 56k Modems gab. Die kamen erst 1998 auf den Markt.
Alphanerd schrieb:
In 20 Jahren.... Da ist die Welt schon wieder eine andere.
Grundsätzlich gebe ich dir recht, was die Welt betrifft. Aber was soll denn deiner Meinung nach noch mehr Bandbreite brauchen? Jetzt mal davon abgesehen das von eventuellen nicht nutzbaren 16k-Auflösungen keiner in seiner Grundversorgung beeinträchtigt wird.
Vor 19 Jahren wusste ich das mein 56k Modem und anschließend ISDN nicht ausreichen wird um Bilder und Videos zu schauen. Die Leitung war defacto schon beim Aufbau einer einfachen Internetseite überlastet.
Mittlerweile langweilt sich mein Internetanschluss die meiste Zeit. Selbst hochauflösende 4k-Streams lasten meine aktuelle Leitung nicht aus. Das ist schon ein kleiner Unterschied zu damals.
 
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rocketfoxx schrieb:
Außerdem sind die 40 Mbit Upload bei Vectoring schon ziemlich gut, wenn man mal sieht, wie stiefmütterlich der Upload im Kabelnetz behandelt wird.

Da wird nichts „stiefmütterlich“ behandelt sondern es ist einfach eine Technische Limitierung (DOCSIS 3.0 erlaubt maximal 8 Uploadkanäle ~ max 260Mbit/s unterstützen jedoch die meisten Kabelmodems nicht), mit DOSCIS 3.1 hat man den upload Channel auf 1Gbit/s aufgeblasen (Download 10Gbit/s) erst mit DOSCIS 4.0 sind Synchrone Geschwindigkeit möglich.
 
madone schrieb:
Das ist doch ein Witz! Mir ist klar dass man Haushalte jetzt nicht unmittelbar mit Einwohnern vergleichen kann, aber mit Fortschritt kann man da nicht werben. Das ist doch erbärmlich wenn das Kommunikationsunternehmen Nr.1 dieses Landes damit wirbt dass 85000 Haushalte nun über 100Mbit Vectoring verfügen können.
Das ist nicht mehr als ein Tropfen auf dem heissen Stein!
Bei 8,5 Mio hätte ich "wow" gesagt

In Sachen infrastruktur werden wir weiter abfallen solange es keine Politiker gibt die halbwegs Ahnung haben.
+85.000! Heißt nicht das es jetzt in Deutschland 85 000 Haushalte gibt die VDSL100 nutzen können. Das heißt das es weitere/zusätzliche 85.000 Haushalte gibt 🙄
 
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modena.ch schrieb:

Danke für die Bestätigung dass es eine FakeNews war. Genau wie ich vermutet habe ist nirgends die Rede davon alle Haushalte zu versorgen. Auch hier findet sich wieder ein wichtiges strategisches Element der FakeNews: der wahre Kern. Tatsächlich hat Swisscom den FTTH Ausbau (nahezu) gestoppt und will nun mit G.Fast weiter machen. Und nun kommt aufbauend auf dem wahren Kern der FakeAnteil, die Nachricht dass ALLE Haushalte bis 202x mit nnn Mbit versorgt werden.
Ergänzung ()

kaxi-85 schrieb:
Dir hätte eine Minute googlen gereicht

Wer behauptet muss belegen. Nur so funktionieren Diskussionen. Dein "steht sicher irgendwo im Internet, weiß nur gerade net wo..." disqualifiziert Dich.
 
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Hayda Ministral schrieb:
Ist beides bei Dir noch oberirdisch? Wie viele Leitungsschäden hattest Du gefühlt in den letzten 5 Jahren?
strom 100 % über der erde. Telefon teils oberirdisch, bei meinem Haus unter der Erde.
Strom überraschenderweise keine Ausfälle.
Dafür 2 Blitzeinschläge in die Telefonleitung. Wobei die an einer Stelle mal von einem Baum umgehauen wurde und der Techniker die nur geflickt, aber auf dem Boden hat liegen lassen. 😀

Aber alles easy. Das passt schon so.
 
bensel32 schrieb:
geschweige denn das es 1994 schon 56k Modems gab. Die kamen erst 1998 auf den Markt.
Na, um 4 Jahre verhauen.
bensel32 schrieb:
Aber was soll denn deiner Meinung nach noch mehr Bandbreite brauchen?
Der OnDemand Stream für das eigene Holodeck? Für VR? Das komplett vernetze Haus? Wird sich schon was finden.
bensel32 schrieb:
Vor 19 Jahren wusste ich das mein 56k Modem und anschließend ISDN nicht ausreichen wird um Bilder und Videos zu schauen.
Aber du wusstest doch im Zeitalter grobpixliger Pronbilder und schlecht gemachten Homepages doch nicht, dass nicht einmal 2 Jahrzehnte später quasi sämtlicher Medienkonsum, das Einkaufen, das komplette soziale leben einiger Menschen uswusf über das Internet läuft und jeder Rechenleistung in der Tasche trägt, die wir früher am Desktop nicht zu träumen wagten?

Von daher denke ich: wird sich schon was finden.
 
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Ich find's immer wieder lustig, wie sich in solchen Threads ständig über die Telekom aufgeregt wird. Als würde irgendein anderer Anbieter auf die Fläche gesehen mehr machen. Als würde irgendein Anbieter dahin gehen, wo es sich wirtschaftlich nicht lohnt...

Bei meinen Eltern lag jahrelang nur DSL 2000 an. Seit einer Weile geht Super Vectoring. Kein Alternativer Anbieter, nur Reseller.
In meiner Wohnung liegt der Kabelanschluss schon seit Jahrzehnten, allerdings ohne Möglichkeit, darüber Internet zu beziehen. Also hatte ich seit Jahr und Tag 16k DSL. Kurze Zeit, nachdem VDSL möglich wurde, bietet auf einmal der Kabelnetzbetreiber Internet an, sogar bis 400k. Danke, brauch ich jetzt auch nicht mehr.

Im Haus meiner Schwester und meines Bruders übrigens das gleiche: außer Telefonleitung nichts verfügbar. Dank VDSL brauchbar schnelles Internet, Alternative: keine.
Also ja, voll schlimm, dieses Vectoring, am besten die Leute weitere 10 Jahre von diesem Neuland abschotten.
 
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Vindoriel schrieb:
Vodafone zieht die Glasfaser bis in den Keller und wandelt dort auf Koax um?

Doch, ja. Das ist afaik eine der Einsatzvarianten. Gerade bei Wohnbaugesellschaften beliebt.
Ergänzung ()

Pjack schrieb:
Ich find's immer wieder lustig, wie sich in solchen Threads ständig über die Telekom aufgeregt wird.

Ja, das hat schon eine Anmutung von Volkssport. :-)

Als würde irgendein anderer Anbieter auf die Fläche gesehen mehr machen. Als würde irgendein Anbieter dahin gehen, wo es sich wirtschaftlich nicht lohnt...

Na ja. Afaik gibt sich DG erkennbar größere Mühe, durch eigenes Engagement dazu bei zu tragen dass die Wirtschaftlichkeit erreicht wird. Telekom ist dazu (noch immer) zu groß und zu unflexibel.

Bei meinen Eltern lag jahrelang nur DSL 2000 an. Seit einer Weile geht Super Vectoring. Kein Alternativer Anbieter, nur Reseller.

Same here beim Kumpel. 2017 vom Bauern DSL mit reichlich instabilen 384 Kbit auf 100 Mbit Fullsync und nun wird 250 Mbit angeboten. Und was macht das Sparbrötchen? Feiert sich weil er sich sogar 50 Mbit gönnt obwohl ihm doch 16 Mbit reichen würden. Ich sitze hier währenddessen auf glühenden Kohlen und schaue jede Woche ob die 250 nun endlich buchbar sind...
 
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Hayda Ministral schrieb:
Und was macht das Sparbrötchen? Feiert sich weil er sich sogar 50 Mbit gönnt obwohl ihm doch 16 Mbit reichen würden. Ich sitze hier währenddessen auf glühenden Kohlen und schaue jede Woche ob die 250 nun endlich buchbar sind...
So unterschiedlich sind die Anforderungen.
Ich hab letzte Woche das Upgrade von VDSL 50 auf 100 bekommen. Bisher stabiler Sync bei 62k, jetzt bei 89k. Bringt mir jetzt ehrlich gesagt nicht so viel, wobei der dreifache Upload schon nice ist.
 
Benji18 schrieb:
Da wird nichts „stiefmütterlich“ behandelt sondern es ist einfach eine Technische Limitierung

Korrekt, aber wer entwickelt DOCSIS denn? Die Industrie gemeinsam mit den Telkos.
Man hätte selbstverständlich die Technik auch anders spezifizieren können.
Vermutlich waren hohe Downloadraten bei der Entwicklung der DOCSIS-Standards aber einfach wichtiger, Stichwort Marketing.

Ich könnte mir auch einen „Giga-Anschluss“ von Vodafone holen. Der ist für mich völlig nutzlos, weil der kaum mehr Upload (50 statt 40 Mbit und das Ist dann auch nur das theoretische Maximum) bietet als mein Vectoringanschluss.

Daher sind das für mich eben auch keine richtigen Gigabitanschlüsse. Im Download vielleicht, aber 50 Mbit Upload sind einfach lächerlich.
 
Hayda Ministral schrieb:
Hier gehts um den Fall das die pöhse Telekom nicht ausbauen wollte
Nein. Mir geht's nur darum, dass Du behauptet hast, es gäbe seit 25 Jahren Wettbewerb, was meiner Ansicht nach fragwürdig ist und Du selbst bereits vor kurzem revidiert hast.
Hayda Ministral schrieb:
Dein übliches "Ich verdreh mir die Fakten bis mich mein eigener Hinterkopf anstarrt"-Thema der pöhsen Telekom die frecherweise genau das macht was auch andere Mitbewerber machen - dort ausbauen wo sie es für gewinnbringend hält.
Der Meinung darfst Du ja sein und @brainDotExe hat das auch fundiert dargestellt, nur Du schaffst das leider nicht und beschränkst dich darauf Beiträge die nicht deiner Meinung entsprechen in fragwürdigen Stil mit reichlich Polemik abzuwerten. Langsam wird das langweilig.

Pjack schrieb:
Als würde irgendein anderer Anbieter auf die Fläche gesehen mehr machen.
Diese Meinung wird auch gerne dargestellt. Bezogen auf FTTH und FTTB sind das tatsächlich einige und es wäre anteilsmäßig sicher noch mehr, wenn sich der Platzhirsch einem freien Wettbewerb stellen müsste und nicht ständig bevorzugt werden würde. In soweit verständlich, da auf den Ruinen der Post errichtet, mit dem Staat als einem der Hauptaktionäre und dem Vorsprung der zugeteilten Infrastruktur.
Um auch deine Sicht zurechtzurücken:
Um möglichst viele Haushalte mit schnellen Internetanschlüssen versorgen zu können, hatte die Bundesnetzagentur der Telekom bereits 2013 und 2016 bevorzugten Zugriff auf die Tausenden, auf Gehwegen stehenden Verteilerkästen gegeben, so dass Konkurrenten nicht mehr parallel ihre eigene DSL-Infrastruktur darüber betreiben konnten. Mit der neuen Entscheidung stellt die Behörde klar: Auch bei den Kupferleitungen in den Häusern habe die Telekom als "marktmächtiger Betreiber" die "Funktionsherrschaft".
Quelle: https://m.spiegel.de/netzwelt/netzp...tur-bevorzugt-deutsche-telekom-a-1248673.html

Was den Ausbau betrifft, aus dem objektiveren Bericht der VATM:
Screenshot_20191217-074406__01.jpg

Quelle: https://www.vatm.de/wp-content/uploads/2019/10/VATM_TK-Marktstudie_2019_091019.pdf
 
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bender_ schrieb:
Nein. Mir geht's nur darum, dass Du behauptet hast, es gäbe seit 25 Jahren Wettbewerb, was meiner Ansicht nach fragwürdig ist und Du selbst bereits vor kurzem revidiert hast.

Ich hatte den Leaf tatsächlich schon wieder komplett vergessen. Natürlich kann ich Deine Zweifel nachvollziehen, im vorliegenden Fall sind sie m.E. aber gegenstandslos. Den hier geht es nicht um die Mitbenutzung der Telefonleitung sondern um Anbindung eines einzelnen Kunden. Das gab es sogar vor 1995 schon, Flughafen Frankfurt und Großkunden ähnlichen Kalibers. Und letztlich führst Du gerade ein interessantes Rückzugsgefecht, denn ob 25 Jahre oder 20 Jahre ist in der Sache vollkommen unerheblich.
Es bleibt in der Sache die Frage offen wann denn die angebliche Anfrage an Telekom gestellt wurde, welche der lieben Mitbewerber ebenfalls um ein Angebot gebeten wurden und was sie darauf geantwortet haben.
 
rocketfoxx schrieb:
Vermutlich waren hohe Downloadraten bei der Entwicklung der DOCSIS-Standards aber einfach wichtiger, Stichwort Marketing.

Ich könnte mir auch einen „Giga-Anschluss“ von Vodafone holen. Der ist für mich völlig nutzlos, weil der kaum mehr Upload (50 statt 40 Mbit und das Ist dann auch nur das theoretische Maximum) bietet als mein Vectoringanschluss.

Daher sind das für mich eben auch keine richtigen Gigabitanschlüsse. Im Download vielleicht, aber 50 Mbit Upload sind einfach lächerlich.
JA, da die DOSCIS 3.0 2006 Released wurde und daher sicherlich schon ein paar Jahre vorher als Standard definiert wurde somit kann man davon ausgehen das der Fokus damals noch nicht auf "upload" gesetzt wurde wobei 260Mbit/s durchaus ordentlich wären.

theoretisch wären 260Mbit/s im Upload stream möglich, problem ist das die viele "alte" Modems im umlauf nur 4 Upload Streams ermöglichen also maximal 108Mbit/s

die Bandbreitenvergabe ist aber bei Vodafone etwas komisch marktüblich sind mindestens 10% vom Download.
 
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