Test Elgato Wave:3 im Test: Überzeugendes Mikrofon für Streaming und Podcasts

mischaef

Kassettenkind
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tl;dr: Mit dem Wave:3 liefert Elgato in Zusammenarbeit mit den Klangspezialisten von Lewitt ein überzeugendes Mikrofon mit universellen Einsatzmöglichkeiten ab. Dabei überzeugt es nicht nur klanglich, sondern auch in der Handhabung – obwohl manche Hardware-Features nur über die Software aktiviert werden können.

Zum Test: Elgato Wave:3 im Test: Überzeugendes Mikrofon für Streaming und Podcasts
 

Chismon

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Ganz schön fett/groß, das Elgato Wave 3 (auch im Vergleich zum Ultrabook im Hintergrund des Photos), da kommt man sich gleich wie ein Radiomoderator vor :).

Schade, dass es bei dem Preis nicht zu einem Stereo-Mikrophon gereicht hat.
 
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Meleager

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Klingt grundsätzlich wie alles von Elgato
Qualitativ gut, allerdings auch nicht günstig

Auch gut, dass als Streamingmikrophon, das Ding nicht wie ein RGB-Weihnachtsbäumchen blinkt
 

Suito

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Solides Microphone, ist jetzt nicht schwer sowas zu liefern.. Dazu die übliche Elgato User Experience ...

am Intressantesten ist aber definitiv Wave Link, quasi nen Voicemeeter für jeder ohne Kompliziertere Einstellungen wie mir scheint
 

Jossy82

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Hab mir vor ein paar Tagen erst das Blue Yeti Nano geholt weil der Mic-In meiner Creative dank der Software wohl einfach beschissen ist.
 

boonstyle

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Hab vermehrt gehört das es ganz OK aber für die quali zu teuer sein soll.

Werd bei meinem ride nt1 bleiben...
 

Nice.

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Welches Mikro ist besser das rode nt usb oder das hier bei Elgato?
 

Ko3nich

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Finde es schon interessant dass man es für Streaming platziert und dann auf eine Kondensator-Kapsel setzt. Wird ja im Test auch ziemlich klar dass es anfällig für Umgebungsgeräusche ist.
Es haben ja nicht ohne Grund die meisten Streamer ein SM7B, Procaster, etc.

Beides bringt zusammen ein Gewicht von 588 g auf die Waage, wobei von diesem lediglich 246 g auf das Mikrofon und 42 g auf den Haltearm entfallen.
Da hat wahrscheinlich das Mikro ein bisschen abgespeckt.

@Nice. welcher Einsatzzweck? Welches Budget?
 

boonstyle

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@Nice. Wenn ich den audiophile Glauben darf eindeutig das nt1,zumal dies über entsprechendes Equipment läuft.

Elgato ist übrigens ein USB Mikrofon, also analog zu digital ist built in. Mein rode hat nur einen analogen Ausgang (xlr) und hängt an einem interface mit qualitativ hochwertigen amps
 

Phear

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Ansonsten halt den Weg über Audiointerface und XLR Mikrofon gehen. Da bin ich bei meinem Setup auch ungefähr beim Elgato.
Als Out of the Box Lösung aber eventuell ganz nett. Gerade, wenn man oft das Gerät wechselt. Das wird aber wohl nicht auf so viele Streamer zutreffen ;)
 

Der Kabelbinder

Captain
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Großmembran-Mikrofone haben jedoch mit einem großen Problem zu kämpfen, bei dem auch das Wave:3 keine Ausnahme macht: Stör- und Nebengeräusche.
Das ist weniger durch die Größe der Membran bedingt, sondern eher durch das Design ansich. Mit so einem kleinen Standfuß bekommt man leider mehr Körperschallwandler als Mikrofon. Das wollen jedoch weder die Konsumenten, noch die Marketingabteilungen und letztlich wohl auch die Entwickler nicht wirklich wahrhaben (oder ihnen wird kein Gehör geschenkt).

Ein Mikrofon gehört an die Schallquelle. Heißt: Auf Kopfhöhe neben den Mund, nicht an die Tastatur!
Wer das nicht einsieht, wird mit einem solchen Mikro niemals eine gute Geräuschtrennung herstellen können. Hat schon seine Gründe, warum Headsetmikrofone per Schwanenhals direkt neben der Rübe hängen. ;)

Es haben ja nicht ohne Grund die meisten Streamer ein SM7B, Procaster, etc.
Das liegt aber eher daran, dass sie aus Prinzip alles nachkaufen. :evillol:

Kondensatoren sind ganz und gar kein Übel. Man muss sie nur richtig zu nutzen wissen!
 
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boonstyle

Lt. Commander
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Ansonsten halt den Weg über Audiointerface und XLR Mikrofon gehen. Da bin ich bei meinem Setup auch ungefähr beim Elgato.
Als Out of the Box Lösung aber eventuell ganz nett. Gerade, wenn man oft das Gerät wechselt. Das wird aber wohl nicht auf so viele Streamer zutreffen ;)
Elgato positioniert sich mit den waves im Prinzip als Konkurrenz zu den blue yetis.

Xlr mics mit interfaces/mixer etc sind da glaub nicht das mit dem die sich messen wollen.
Ergänzung ()

Das ist weniger durch die Größe der Membran bedingt, sondern eher durch das Design ansich. Mit so einem kleinen Standfuß bekommt man leider mehr Körperschallwandler als Mikrofon. Das wollen jedoch weder die Konsumenten, noch die Marketingabteilungen und letztlich wohlauch die Entwickler nicht wirklich wahrhaben.

Ein Mikrofon gehört an die Schallquelle. Heißt: Auf Kopfhöhe neben den Mund, nicht an die Tastatur!


Das liegt aber eher daran, dass sie aus Prinzip alles nachkaufen. :evillol:
Naja dafür hast du bei richtigem Equipment ja shockmounts, mit denen du die mics entkoppeltst. Das Teil ist für Streamer gedacht die plug and play wollen ohne sich mit der Materie auseinander zu setzen und auch keinen großen Anspruch haben. Grundrazschen ist allg. Bei condenser ein Problem.
 

cruse

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Schade, dass es bei dem Preis nicht zu einem Stereo-Mikrophon gereicht hat.
Braucht man, rein für Sprachaufnahmen, eh nicht.
Wie schon in Text angesprochen bewegt man sich eh oft, vor allem wenn man nebenbei noch gestikuliert.
(wenn sich dabei ständig der ton verändert ist das unschön)

Und seit "Erfindung" der AI Geräuschunterdrückung (z.b. Nvidia rtx voice) find ich das Micro relativ egal.
Da ist es Wurst ob das Kondensatormicro das ganze Gebäude und die Dönerbude nebenan mit aufnimmt - beim gegenüber erscheint nur die Sprache.
 
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Der Kabelbinder

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Das Teil ist für Streamer gedacht die plug and play wollen ohne sich mit der Materie auseinander zu setzen und auch keinen großen Anspruch haben.
Wer keine hohen Ansprüche hat, dem sollte auch ein günstes Samson GO oder ein USB-Mikro aus der Bucht reichen.

Bei einem Mikro, welches von Lewitt mitentwickelt wurde, erwarte ich ein praktisch durchdachtes Design, welches möglichst wenig Spielraum zur falschen Anwendung lässt.

Grundrauschen ist allg. Bei condenser ein Problem.
Nein. Dem würde so ziemlich jeder Mikrofonentwickler widersprechen.
 

boonstyle

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Jo aber so ist halt die Physik... Die kannst du mit mikrophonen ja nicht aushebeln
 

Phear

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Xlr mics mit interfaces/mixer etc sind da glaub nicht das mit dem die sich messen wollen.
Das zweifel ich gar nicht an. Wollte nur sagen, dass man für 170€ da auch schon einsteigen kann. Z.B Steinberg UR12 + Marantz MPM1000. Sollte qualitativ mindestens gleichwertig sein.

@grützbrütz
Die meisten Streamer arbeiten ja sowieso mit einem Mikrofonarm und damit kriegt man das Mic eigentlich problemlos in den Bereich, wo es sein sollte.
 

Der Kabelbinder

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Auch das ist leider mehr Irrglaube als praktisch belastbarer Mehrwert.

Die Unterschiede zwischen Kondensator- und Tauchspulenmikrofonen sind in unserem Anwendungsbereich lediglich theoretischer Natur. In diffus hallenden Räumen ist es völlig unerheblich, ob man einen Kondensator oder ein dynamisches Mikro einsetzt, so lange die Richtcharakteristik eingehalten wird.
 
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