News Facebook: Nachlasskontakt kann auch in Deutschland eingestellt werden

Daniel

Lt. Junior Grade
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#1
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#2
Das ist an Lächerlichkeit fast nicht zu überbieten.

Zitat von Daniel:
Bislang hatten Hinterbliebene nur die Möglichkeit das Profil löschen zu lassen oder in den Gedenkzustand zu versetzen, dann stand über dem Namen des Nutzers „In Erinnerung an“.
Mehr Möglichkeiten sollte es auch nicht geben. Alles andere ist für mich einfach nur völlig sinnbefreit. Als wäre das Facebook-Profil etwas besonderes, was es zu erhalten gilt. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wir reden hier nicht von einem Kind oder einem Hund.
 

xCtrl

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#3
ist eine Art digitales Testament... ich tot -> Du Recht mein Profil zu bearbeiten/löschen
Da sieht man es wieder, das Internet vergisst nie.
 
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#5
Als wäre das Facebook-Profil etwas besonderes, was es zu erhalten gilt.
Woher weisst du, das der Betroffene das auch so sieht? Vielleicht möchte er gar nicht, das all sein tun, Fotos, Kontakte, Einträge und Freundschaften bei Facebook, nach seinem Tod, einfach so gelöscht werden. Physische Fotoalben wirft man ja auch nicht unbedingt einfach weg. Und wenn das Facebook Profil etwas war, das wichtig gewesen ist und über das viele Kontakte und Freundschaften gepflegt wurden, kann es schon etwas Erhaltenswertes sein. Das reale und digitale Leben wächst (für viele Menschen) nun mal immer stärker zusammen.
 

Denzo90

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#6
Ich glaube wenn er tot ist hat er ganz andere Probleme als sein Facebook Profil ... :freak:
 

Spikos

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#7
Ich finde es jetzt auch nicht lächerlich oder so. So können die Enkel oder noch später folgende Generationen sehen, was ihre Vorfahren getrieben haben. Stellt euch mal vor ihr hättet die Möglichkeit, das Leben eures Ururopas nachvollziehen zu können (statt:"Der war Bäcker.").
 
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#11
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#12
Das ist an Lächerlichkeit fast nicht zu überbieten.


Mehr Möglichkeiten sollte es auch nicht geben. Alles andere ist für mich einfach nur völlig sinnbefreit. Als wäre das Facebook-Profil etwas besonderes, was es zu erhalten gilt. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wir reden hier nicht von einem Kind oder einem Hund.
Sehe ich genauso. Profil löschen und gut!!
 
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#13
Als wäre das Facebook-Profil etwas besonderes, was es zu erhalten gilt. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wir reden hier nicht von einem Kind oder einem Hund.
Man muss sein "Produkt" ja als supertoll verkaufen und sowas läßt sich auf diese Art und Weise auch bewerkstelligen - man erzeugt die Illusion von Relevanz. Eine Blase die irgendwann platzt - bis wir alle verrecken ist FB eh schon lange im Datennirvana.

Was soll diese Funktion?
diese Funktion verdeutlicht akkurater die Verhältnisse zwischen Nutzern, was dein Profil vervollständigt, was wiederrum mehr Geld einbringt beim Verkauf und Nutzen deiner Daten.

Man verkauft das als tolle Option - als ob mich mein Profil nach meinem Tod noch interressieren wird. Die LIKEs und Mittagessen-Bilder dürfen ja nicht verloren gehen.
 
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Tax_V

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#17
Was ihr alle habt, ist doch nur eine Funktion die man verwenden kann aber nicht muss. Wenn es dem jenigen egal ist was mit seinem Profil nach seinem Ableben passiert braucht er ja nichts zu tun, für alle anderen bietet Facebook jetzt eine angemessene Methode den Account weiterzureichen.
Wie schon erwähnt wurde, Fotoalben schmeißt man ja normalerweise auch nicht einfach Weg (klar hier lässt sich streiten wie sicher solch angeblich wichtigen Fotos auf nem Webserver sind aber trotzdem) und den Enkeln zeigen zu können wie ihr Großvater damals gelebt hat halte ich für eine tolle Erfahrung.
 

steff0rn

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#19
"facebook-bashing kommt nie aus der mode, deswegen rede ich einfach eine vernünftige funktion schlecht, die keinem weh tut"
hier, fast alle so!

:o
 

Mithos

Lieutenant
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#20
Lösung:
schon zu Lebzeiten alles löschen und gut
Man kann sich seinen Todestag in der Regel nicht aussuchen.

Die Funktion selbst ist mir egal, aber die Tatsache, dass Leute das nutzen finde ich recht interessant. Welchen Nutzen haben sie dadurch? Die Funktion tritt erst nach dem Ableben in Kraft, da kann es mir doch egal sein, was mit meinen Profil passiert. Warum also die "Mühe" machen, einen Nachlass anzugeben? Die Frage ist ernst gemeint, gibt es da irgend eine (psychologische) Erklärung für das Nutzen solcher Funktionen? Die einzige Antwort die mir darauf einfallen würde ist, dass man sich besser fühlt, wenn man dies schon erledigt hat. Sich also nicht mehr mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen und somit eventuellen "Stress" vermeidet. Wobei ich mich dann wieder frage, warum Menschen sich von so etwas banalen beeinflussen lassen. (Solch einer Nachlassfunktion, nicht dem Thema des Sterbens).

Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass Angehörige, welche die eigentlichen Nutznießer sind, einem durch mehrmaliges Fragen ("Hast du schon einen Nachlass angegeben") dazu drängen, dies zu nutzen.
 
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