News Fitbit Inspire & Inspire HR: Günstigster Fitnesstracker nur für Kranken­ver­sicherungen

Frank

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Vindoriel

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Bei diesen Dingern (meine jetzt nicht das auf KV angepasste Teil) geht es nur um eins: Datengewinnung, evtl. um dem Versicherten später Leistungen zu kürzen, weil er sich "abweichend" verhalten hatte.

Gibt es eigentlich noch Fitnesstracker, deren Auswertung komplett offline (am PC) geschieht?
 

a-u-r-o-n

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tgsn4k3

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Iapetos

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Gadgetbridge ist das Mittel der Wahl.

Die Mehrheit der Nutzer solcher "smarten" Geräte fällt aber eher durch Unwissenheit und Ignoranz (smart phone, dumb people) auf und schert sich einen feuchten Kehricht um den digitalen Sondermüll, den sie hinterlässt (ganz so wie um den konventionellen).
 

DenMCX

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Kann nur jedem davon abraten an solchen "tollen" Bonusprogrammen der KKs teilzunehmen und die Daten der Fitnesstracker (egal ob Fitbit, Garmin, AW, whatever) weiterzugeben... für die 3 Mark 50 "Bonus" - bezahlt in Form einer gigantischen "Gesundheits-Studie".
 

Fliz

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Sollte meine KV mit sowas um die Ecke kommen, dann bin ich da aber sowas von weg..
 

Lipovitan

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In Zeiten wo die Elektronische Gesundheitskarte (eGK) seit bald 10 Jahren sich funktionsmäßig nicht von der alten Versichertenkarte unterscheidet (abgesehen vom Foto) kann ich über die Sorgen bezgl. Datenschutz hier im Thread nur müde lächeln.

Die eGK hat auf Grund eben jener Datenschutz bedenken folgende seit über 10 Jahren geplante Funktionen noch nicht:
  1. medizinischen Daten, soweit sie für die Notfallversorgung erforderlich sind (Notfallversorgungsdaten),
  2. den elektronischen Arztbrief,
  3. Daten zur Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit (persönliche Arzneimittelrisiken und -unverträglichkeiten),
  4. die elektronische Patientenakte,
  5. weitere von Versicherten selbst oder für sie zur Verfügung gestellte Daten (Patientenfach), sowie
  6. Daten über in Anspruch genommene Leistungen und deren vorläufige Kosten für die Versicherten.
Und hier machen sich Leute tatsächlich Gedanken das Krankenkassen auf Grund von gesammelter Daten eines öden Fitnesstrackers die Leistungen kürzt oder Beiträge erhöht. Einige scheinen hier kaum eine Ahnung zu haben wie stark die Möglichkeiten von Krankenkassen Daten zu sammeln gesetzlich geregelt sind. Dafür umso mehr Meinung mit lahmen Sprüchen.
 

DaChicken

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Meine gesundheitsdaten geht die einen feuchten Kericht an. All das geht am Ende zu Lasten derer die sich nicht an den "Bonus" Programmen beteiligen können und wollen. Die "besseren" werden damit noch besser gestellt. So ist ein solidarisches und sozial System nicht gedacht gewesen. Am besten leaken die Daten noch ins Netz und gott und die Welt kennt meinen Puls und Lebens Gewohnheiten.....
 

NOTAUS

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Der Anfang vom Ende! Am besten die Namen der entsprechenden Krankenkassen schön in der Presse veröffentlichen!
 

Bulletchief

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Wird auch Zeit, dass die ganzen selbstverschuldet unfitten und übergewichtigen Leute mehr zur Kasse gebeten werden...
Haben die Arroganz wegen Rücken etc die Orthopäden zu blockieren und die Normalsportlichen müssen deren gewolltes Fitnessdefizit und die Folgeschäden mitbezahlen...
Bei Hartz wird auch gekürzt wenn man den Grundforderungen nicht nachkommt...
 

ohman

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In Zeiten wo die Elektronische Gesundheitskarte (eGK) seit bald 10 Jahren sich funktionsmäßig nicht von der alten Versichertenkarte unterscheidet (abgesehen vom Foto) kann ich über die Sorgen bezgl. Datenschutz hier im Thread nur müde lächeln.

Die eGK hat auf Grund eben jener Datenschutz bedenken folgende seit über 10 Jahren geplante Funktionen noch nicht:
  1. medizinischen Daten, soweit sie für die Notfallversorgung erforderlich sind (Notfallversorgungsdaten),
  2. den elektronischen Arztbrief,
  3. Daten zur Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit (persönliche Arzneimittelrisiken und -unverträglichkeiten),
  4. die elektronische Patientenakte,
  5. weitere von Versicherten selbst oder für sie zur Verfügung gestellte Daten (Patientenfach), sowie
  6. Daten über in Anspruch genommene Leistungen und deren vorläufige Kosten für die Versicherten.
Und hier machen sich Leute tatsächlich Gedanken das Krankenkassen auf Grund von gesammelter Daten eines öden Fitnesstrackers die Leistungen kürzt oder Beiträge erhöht. Einige scheinen hier kaum eine Ahnung zu haben wie stark die Möglichkeiten von Krankenkassen Daten zu sammeln gesetzlich geregelt sind. Dafür umso mehr Meinung mit lahmen Sprüchen.
Verstehe deine Aussage und Schlussfolgerung nicht ganz. Die eGK beinhaltet keine Daten aus Datenschutzgründen und deshalb ist die fitbit-Geschichte nicht so schlimm? :confused_alt:
 

Mhalekith

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In Zeiten wo die Elektronische Gesundheitskarte (eGK) seit bald 10 Jahren sich funktionsmäßig nicht von der alten Versichertenkarte unterscheidet (abgesehen vom Foto) kann ich über die Sorgen bezgl. Datenschutz hier im Thread nur müde lächeln.

Die eGK hat auf Grund eben jener Datenschutz bedenken folgende seit über 10 Jahren geplante Funktionen noch nicht:
  1. medizinischen Daten, soweit sie für die Notfallversorgung erforderlich sind (Notfallversorgungsdaten),
  2. den elektronischen Arztbrief,
  3. Daten zur Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit (persönliche Arzneimittelrisiken und -unverträglichkeiten),
  4. die elektronische Patientenakte,
  5. weitere von Versicherten selbst oder für sie zur Verfügung gestellte Daten (Patientenfach), sowie
  6. Daten über in Anspruch genommene Leistungen und deren vorläufige Kosten für die Versicherten.
Und hier machen sich Leute tatsächlich Gedanken das Krankenkassen auf Grund von gesammelter Daten eines öden Fitnesstrackers die Leistungen kürzt oder Beiträge erhöht. Einige scheinen hier kaum eine Ahnung zu haben wie stark die Möglichkeiten von Krankenkassen Daten zu sammeln gesetzlich geregelt sind. Dafür umso mehr Meinung mit lahmen Sprüchen.
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apothekenpraxis/apotheker-gnekow-erklaert-erezept/
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apothekenpraxis/erezept-tk-nutzt-software-von-zur-rose-modellprojekt/
wenn du dich da mal nicht täuschst. Das geht schneller los, als wir denken...
 

Lipovitan

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@ohman Die eGK ist nun mal das beste Beispiel wie behäbig wie das System der Gesetzlichen Krankenversicherung ist.

Der Gesetzgeber bekommt es nicht auf die Reihe die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen um alle geplanten Funktionen der eGK zur Verfügung zu stellen. Aber die Leute erwarten hier, dass die GKV massenhaft Daten von Fitnesstracker auswertet. Und um die Panikmache perfekt zu machen wird hier Weltuntergangsstimmung verbreitet mit Befürchtung, dass die GKV individuell Beiträge erhöht sofern man nicht genug Sport gemacht hat.

Die meisten Krankenkassen haben gar nicht die Ressourcen um eigene Apps zu entwickeln oder das Personal diese Daten auszuwerten. Abgesehen davon das es für derartige Beitragsanpassungen keine gesetzliche Grundlage gibt. Selbst wenn es dazu kommen ist es fraglich ob dieses Gesetz nicht sofort von Gerichten gekippt werden würde.

Es wird also dabei bleiben, dass einige wenige große Krankenkassen eine eigene App anbietet um Schritte zu zählen und dies optional im Rahmen des Bonusprogramms.

Und der Rest der Krankenkassen werden einen Fitnesstracker bezuschussen und keine eigenen zur Verfügung stellen.

@Mhalekith Keine Ahnung was das Modellprojekt mit der eGK zu tun hat?

Wenn du das eRezept bedenklich finden solltest du dir mal eine Leistungsauskunft bei deiner GKV anfordern. Die wissen was du dir den vergangenen 6 Jahre verordnen lassen hast. Danach wird anonymisiert und nach 10 Jahren wird gelöscht.
 
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